Thursday, August 8, 2013

1. Teil: US-Friedensrat "Das Schweigen der Friedensbewegung in Anbetracht der imperialistischen Militäreskalationen in Afrika und dem Nahen Osten ist unberechtigt und nicht hinzunehmen! "

Verlautbarung vom 20. März 2013


Übersetzung besorgt durch den AKF

Am Montag, den 25. Februar 2013 erklärte der US-Außenminister John Kerry, dass die Vereinigten Staaten die sogenannte „syrische Opposition“ direkt mit „nicht-tödlichen“ Waffen beliefern werden, mit dem Ziel, durch ein koordiniertes Vorgehen, die von Bashar al-Assad geführte Regierung zu stürzen. Darüber hinaus haben US-Verantwortliche erklärt, dass die Vereinigten Staaten die sogenannten „Freie Syrische Armee“ mit medizinischen Hilfsgütern und den für das US-Militär üblichen Feld-Fertiggerichten versorgen werden.
Mit diesem Schritt ist ein deutliches Zeichen hin zu einer Ausweitung der militärischen Intervention in Syrien gesetzt. Dies dürfte keine Verwunderung auslösen in Anbetracht des wohl bekannten US-amerikanischen Strategieplanes für einen “Neuen Nahen Osten“. Dieser Plan soll die US-Hegemonie im Nahen Osten ebenso sicherstellen wie deren vermeintliche  Anrechte auf seine Ressourcen.
Was allerdings erstaunt, ist das völlige Schweigen und die Inaktivität der Friedensbewegung angesichts der kriminellen Akte, die in aller Öffetnlichkeit gegenüber den Völkern des Nahen Ostens verübt werden, das Schweigen in Anbetracht der Verletzung des Friedens und der Sicherheit nicht nur der Region, sondern der ganzen Welt.



Nicht tödliche“ Unterstütztung für todbringende Intervention



John Kerry Rekurs auf die „nicht-todbringende“ Natur der Waffenlieferungen an die künstlich geschaffene beaffnete Syrische „Opposition“ ist ein grobschlächtige Lüge. In Wirklichkeit umfasst die US-Definition der „nicht-tödlichen Hilfe“, die im übrigen ständig ausgeweitet wird, „buchstäblich alles, das nicht von sich aus Menschen tötet, einschließlich Nachtschutzbrillen, Scharfschützenzielfernrohre, Schutzwesten, Kampfausbildung und sogar bewaffnete Mannschaftwagen!“1
Und dies ist nur die Spitze eines gewaltigen Eisbergs. Was die USA nicht offen liefern, wird über deren Stellvertreter Saudi Arabien, Katar, Jordanien und die Türkei an die „Rebellen“ geliefert.
Laut New York Times2 hat „Saudi Arabien einen umfangreichen Ankauf an Infanteriewaffen in Kroatien getätigt und diese auf stillen Wegen an die Anti-Regierungskräfte in Syrien geliefert. Diese Waffen flossen durch Jordanien und die ersten Lieferungen erreichten die „Rebellen“ im Dezember 2012.“ „Diese Waffen, die hauptsächlich an „armierte Gruppen“ verteilt worden sind, umfassten einen besonderen Typus von rückstoßfreien Gewehren aus Jugoslawien, ebenso wie Sturmgewehre, Granatwerfer, Maschinengewehre, Mörser, Schultergewehre , die nützlich sind im Kampf gegen Panzer und gepanzerte Fahrzeuge.“ Katar und Saudi Arabien haben die bewaffneten Banditen auch mit in den USA fabrizierten Boden-Luft -Raketen uasgestattet, die gegenüber der überlegenen syrischen Armee und Luftwaffe eingesetzt werden können. Angesichts der engen Verbindungen zwischen den USA, Katar und Saudi-Arabien ist es undenkbar, dass die Verschiffung solcher US-gefertigter Waffen an die Syrische Opposition ohne Zustimmung der USA erfolgt ist.
Darüberhinaus erfahren wir aus der „Asia Times“, dass HATAY, die südliche Provinz der Türkei, zur Heimat des FSA-Hauptquartiers 3 gemacht wurde, eingerichtet von Spezialkräften Katars.
Über die Türkei werden die FSA-Leute mit Waffen aus Libyen und modernster Kommunitaionsausrüstung der NATO beliefert.
Zusätzlich wurden seit Sommer 2012 entlang der jordanisch-syrischen Grenze 150 US-Militärplaner stationiert, dort wo die kroatischen Waffen in die Hände der „Rebellen“ gelangen sollen.4 Laut New York Times Bericht5 hat die CIA Waffenlieferungen an die Rebellen innerhalb der Türkei überwacht.
Dieser Stellvertreterkrieg gegenüber dem Syrischen Volk seitens der USA und seiner Marionetten in der Region hat bereits in der Syrischen Gesellschaft und in der Witschaft verheerende Schäden verursacht. Ein Experte gibt zu bedenken: “ Einem jüngsten Bericht des Syrischen Zentums Politische Foschung (SCOR) zufolge betragen die geschätzten Verluste der Landesökonomie innerhalb der zurückliegenden 22 Monate 48,4 Milliarden Dollar, was einem Äquivalent von 81,7 Prozent des Brutosozialproduktes von 2010 entspricht. Das geschätzte BSP ist im Jahre 2012 um 19,8 Proent rückläufig, dazu kommt ein Rückgang der Wirtschaftskraft um 35 Prozent seit Beginn der Kämpfe auch verschuldet durch die Sanktionen des Westens. Dem Bericht zufolge betragen die Verluste de Aktienkapitals des Landes 42 Milliarden. Hinzukommen die direkte Vernichtung von Anlagen, Ausrüstung und Gebäuden i mwerte von 20,8 Milliarden. Und um das Ganze zu toppen haben die US-gestützten „Rebellen“ die Betriebe im Umland von Allepo, sofern sie in ihre Hände gefallen sind, systematisch geplündert, Güter und Maschinen aus Fabriken entfernt, und sie über die Grenze in die Türkei verbracht.“6
Es ist vollkommen klar, dass ungeachtet aller offiziellen Dementis die Vereinigten Staaten bereits in einen todbringenden Krieg gegen Syrien verstrickt sind, ein Stellvertreterkrieg, der im Begriff ist, in eine dirkete Militärintervention zu münden.



Diese Eskalation der US-Militärintevention in Srien droht deshalb, wei ldie US-Politik die offensichtliche Tatsache einsehen musste, dass die gegenwärtige Syrische Regierung sich der Unterstützung eines großen Teils der Bevölkerung erfreut und es nicht möglich ist, diese Regierung mit Hilfe einer vom Westen und seinen regionalen Lakeien bewaffneten und finanzierten Lumpenbande von Söldnen zu stürzen . Wie die ehemalige US-Diplomatin Karen Koning Abu Sayd, Mitglied der UN-Mission zur Erkundung von Menschenrchtsverletzungen in Syrien kürzlich in einem Interview mit Radio CBS festellte, „gibt eine beträchtliche Anzahl von Bürgern, wenn nicht gar die Hälfte der Gesamtbevölkerung oder mehr, die hinter Assad stehen.“7
Nach mehr als 20 monatigem kriminellen Versuchen der USA, Syrien einen Regimewechsel zu verordnen, der 50 000 Tote und 700 000 Flüchtlinge zur Folge hatte, von denen nach UN-Angaben Zweidrittel Frauen und Kinder sind, sowie der Entwurzelung von mehr als zwei Millionen Menschen aus einer Gesamtzahl von 20 Millionen8, scheint eine Politikverschiebung in Richtung unmittelbarer militarischer Einmischung unvermeidlich zu werden, wenn die USA ihre hegemniale Macht über einen vollkommen unterworfenen „Neuen Nahen Osten“ durchsetzen will.

Terrorismus als Mittel zur Durchsetzung eines Regimewechsels in Syrien

Die Tatsache, dass die Regierung Obama die größte jemals staatlich geförderte Terrorkampagne fü reeinen Regimewechsel in Syrien inszeniert, steht derzeit außer Zweifel. In der Tat ist der sogenannte Volksaufstand in Syrien eine umfassend orchestrierte Terrokampagne, die von den USA, Frankreich, Saudi Arabien und Katar angeführt wird mit Hilfe verschiedener terroristischer Gruppen und Organisationen , die meisten von ihnen aus arabischen Länden. Sie umfassen Elemente der al-Qaeda, Jihadisten aus Afghanistan, Somalia und Pakistan und eine Handvoll Deserteure aus der Syrischen Armee.9
Folgt man der „Asia Times“, dann „repräsentieren die Syrer, die nach demokratishe nreormen verlangen nicht die überwältigende Mehrheit wie dies in Tunesien oder Ägpten der fall war. Mehr noch „die Vorkämpfer für Demokratie“ in der FAS sind nicht einmal alle Syrer … Al Qaeda Kämpfer sind bekanntermaßen ebenso unter den oppositionellen Kräften wie auch Söldner frisch von der „Libyschen Revolution“, einem weiteren guten Beispiel für Regimewechsel wie der „Arabische Frühling“ ja von westlichen Medien gekennzeichnet wurde.
Zu Beginn der „Aufstandsbewegung“ lud der Al Qaeda Häuptling Ayman Al Zawahiri selbst Al Qaeda Kämpfer und jeglichen sunnitischen Söldner ein, sich den Syrischen Oppositionskräften anzuschließen. Daher befinden sich die USA, die A-Qaeda, der Golf-Kooperationsrat und die NATO auf derselben Seite des Konflikts – bemüht darum, den Regimewechsel in Syrien voranzutreiben …“ Der Artikel der Asi Times fragt schließlich „Wo sind die Bilder eines friedlichen Protests? Es gibt sie nicht, weil es sich nicht, wie die westlichen Medien gerne hätten um eien demokratische Erhebung handelt, sondern um einen ausgewachsenen Bürgerkrieg, bei dem die „Rebellen“ nicht die Mehrheit des Volkes repräsentieren“10
Die Asia Times fährt dann fort, das terroristische Gesicht dieser erdichteten „Opposition“ zu beshreiben, deren Gesicht absichtlich dem Auge des westlichen Medienkonsumenten vorenthalten wird.
Es gib wenige Berichte über das Syrische Volk oder über dessen legitime Forderungen. Die Bilder, die wir bekommen, sind solche von Bombenattentaten und Mord, die ohne Belege der Assad Regierung in die Schuhe geschoben werden.
„Das letzte Massaker fand in Houla statt und ist eines der besten Beispiele für mediale Manipulation.

Übersetzung aus dem Englischen (insgesamt 23 Seiten im amerikanischen US-Original, siehe Web Seite des U.S. Peace-Council, wird  fortgesetzt am 09. 08. 2013)
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Jason Ditz, “Definition of ‘Non-Lethal Support’ Being Broadened,” February 26, 2013.
February 25, 2013.
Francois-Alexandre Roy, “Regime Change in Syria: A True Story,” 
Asia Times, July 6, 2012.
Ben Schreiner, “Washington’s Strategic Policy Shift on Syria: Edging Closer to Direct Military Intervention?” Global Research, Feb 28, 2013.
5 June 21, 2012.
6 Bill Van Auken, “Washington Escalates Syrian Bloodbath,” Global Research, March 01, 2013.
7 CBC Radio, Canada, February 18, 2013.
8 Finian Cunningham “West Moves in for Syrian Endgame and War on Iran,” Information Clearing House, December 6, 2012.
9 Noureddine Merdaci, “Road Map Drawn Up by Syrian Traitors to Serve Imperialists, Gulf Monarchies,” Information Clearing House, December 11, 2012.
10 Francois-Alexandre Roy, “Regime Change in Syria: A True Story,” 
Asia Times, July 6, 2012

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