Friday, June 22, 2018


Wie positioniert sich Donald Trump?

Präsident Trump wurde gewählt, um einen Paradigmenwechsel umzusetzen, aber er hört nicht auf, diejenigen zu überraschen, die denken, dass er ein Spinner ist. Er macht nichts anderes als seine Ideen umzusetzen, die er während seiner Wahlkampagne entwickelt hat, indem er sich in einer politischen, tief in der amerikanischen Geschichte verwurzelten, aber lange vernachlässigten Tradition verschreibt. Thierry Meyssan schiebt daher seine Kommunikation beiseite und analysiert seine Aktionen im Lichte seiner Versprechen.

 | DAMASKUS (SYRIEN)  
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Während des US-Präsidentschaftswahlkampfes haben wir gezeigt, dass die Rivalität zwischen Hillary Clinton und Donald Trump nicht so sehr in ihrem Stil lag sondern in ihrer Kultur [1]. Der Außenseiter stellte die puritanische Herrschaft über die Vereinigten Staaten in Frage und forderte die Rückkehr zum ursprünglichen Kompromiss von 1789 —, jenem der Bill Of Rights — zwischen den Revolutionären, die gegen König George kämpften und den Großgrundbesitzern der 13 Kolonien.
Er war aber nicht ein so vollkommener Neuling in der Politik, weil er bereits am Tag der Anschläge vom 11. September seine Opposition gegen das System gezeigt hatte [2], wie auch später dann in der Kontroverse über den Geburtsort des Präsidenten Obama.
Ebenso haben wir das Vermögen von Donald Trump nicht als ein klares Zeichen dafür interpretiert, dass er sein Handeln in den Dienst der Reichen stellen würde, sondern als Beweis dafür, dass er den produktiven Kapitalismus gegen den spekulativen Kapitalismus verteidigen würde.
Wir haben darauf hingewiesen, dass auf außenpolitischer Ebene die Präsidenten George W. Bush und Barack Obama die Kriege in Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien als Umsetzung der Strategie des Admirals Cebrowski begonnen haben, d. h. die Zerstörung der staatlichen Strukturen aller Länder des „Erweiterten Nahen Osten“ [3] ; während sie auf innenpolitischer Ebene die Bill Of Rights suspendiert haben; dass all das zur Abwertung und Verarmung der "kleinen Amerikaner" führt.
Im Gegenteil, Donald Trump hat nicht aufgehört, das amerikanische Imperium zu verurteilen und die Rückkehr zu den republikanischen Prinzipien zu verkünden. Er berief sich auf Andrew Jackson (1829-37) [4] und ließ sich von den ehemaligen Mitarbeitern von Richard Nixon würdigen (1969-74) [5].
Er brachte sein innenpolitisches Denken auf die Formel „Make America Great Again !“, d. h. nicht mehr für die Fortsetzung der imperialen Schimäre, sondern zurück zum „Amerikanischen Traum“ der persönlichen Bereicherung. Und seine Außenpolitik auf die Formel „America First!“, den wir nicht in dem Sinne auslegen, den er während des zweiten Weltkriegs hatte, sondern in jenem Sinn, den er ursprünglich hatte. Wir sehen also in ihm nicht einen Neo-Nazi, sondern einen Politiker, der sich weigert, sein Land in den Dienst der transnationalen Eliten zu stellen.
Noch überraschender ist, was wir für unmöglich hielten, dass er ein Kulturabkommen mit der mexikanischen Minderheit erreichen könnte, und wir sagten voraus, dass er letztlich eine freundliche Abtrennung, nämlich die Unabhängigkeit von Kalifornien (Calexit) ermöglichen könnte [6].
Unsere Interpretation der Ziele und der Methode von Donald Trump ließ aber die Frage offen, ob ein US-Präsident die Fähigkeit hat, die militärische Strategie seines Landes ändern zu können [7].
Als wir entgegen der Meinung aller Kommentatoren so zwei Jahre lang schrieben, sind wir fälschlicherweise als Anhänger von Donald Trump bewertet worden. Das ist eine falsche Deutung unserer Arbeit. Wir sind keine amerikanischen Wähler und wir unterstützen daher auch keinen Kandidaten des Weißen Hauses. Wir sind politische Analysten und wir versuchen nur den Sachverhalt zu verstehen und ihre Konsequenzen vorauszusehen.
Wo stehen wir heute?
- Wir müssen uns auf die Fakten konzentrieren und seine ganze Kommunikation aus unseren Überlegungen heraushalten.
- Wir müssen das unterscheiden, was von Donald Trump stammt, von dem, was aus der Politik seiner Vorgänger herrührt und dem, was dem Zeitgeist unterliegt.

Auf innenpolitischem Gebiet

Donald Trump hat einen weißen, rassistischen Protest in Charlottesville unterstützt und auch das Recht, selbst nach dem Massaker von Parkland, Waffen zu tragen. Diese Stellungnahmen wurden als Unterstützung der rechtsextremen Ideen und der Gewalt interpretiert. Ganz im Gegenteil ging es für ihn darum, die "Menschenrechte" in ihrer US-Version zu fördern, wie sie in den ersten beiden Änderungsanträgen der Bill Of Rights stehen.
Man kann natürlich sagen, wie schlecht man die Definition der amerikanischen "Menschenrechte" laut der Tradition von Thomas Paine [8] findet — , wir kritisieren sie ständig —, aber das ist eine andere Frage.
Aus Mangel an Ressourcen steht die Vollendung der Mauer an der mexikanischen Grenze, die von seinen Vorgängern errichtet worden war, noch lange aus. Es ist noch zu früh, um Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Die Auseinandersetzung mit jenen der hispanischen Einwanderer, die sich weigern, Englisch zu sprechen und sich dem Kompromiss von 1789 anzuschließen, hat noch nicht stattgefunden. Donald Trump begnügte sich damit, den Kommunikations-Dienst des Weißen Hauses in spanischer Sprache einzustellen.
Was die Frage des Klimawandels angeht, hat Donald Trump das Abkommen von Paris zurückgewiesen, nicht weil ihm die Ökologie gleichgültig wäre, sondern weil dieses eine Regulierung durch die Finanzmärkte aufzwänge, von der allein die Verantwortlichen der Börsen für den Handel mit den CO2-Emissionsrechten profitierten [9].
In Wirtschaftssachen ist es Donald Trump noch nicht gelungen, seine Revolution durchzusetzen: den Export von Gebühren zu befreien und den Import zu verzollen. Er hat aber sein Land aus den noch nicht ratifizierten Freihandels-Verträgen zurückgezogen, wie z. B. aus dem transpazifischen Partnerschaftsabkommen. Während seine Border Adjustment Tax vom Kongress zurückgewiesen wurde, versucht er heute das Parlament zu umgehen und prohibitive Einfuhrzölle für bestimmte Produkte einzuführen, was bei den Verbündeten seines Landes Verdutztheit und Zorn in China hervorruft [10].
In ähnlicher Weise hat Donald Trump Schwierigkeiten mit dem Beginn seines Roosveltischen Infrastruktur-Bauprogramms, für das er bis jetzt nur 15 % der Finanzierung gefunden hat. Und er hat noch nicht sein Programm gestartet, ausländische Köpfe zu gewinnen, um seine Industrie zu verbessern, obwohl dieses in seiner nationalen Sicherheitsstrategie angekündigt wurde [11].
Letztlich hat aber das Wenige, das er schon geschaffen hat, genügt, um die Produktion und die Beschäftigung in seinem Land anzukurbeln.

Auf außenpolitischem Gebiet

Um das amerikanische Imperium zu liquidieren, hatte Donald Trump seine Absicht verkündet, die Unterstützung der Dschihadisten zu beenden, die NATO aufzulösen, die Cebrowski-Strategie aufzugeben und seine Besatzungstruppen nach Hause zu holen. Es ist natürlich sehr viel schwieriger, die bewaffneten Streitkräfte als ersten Zuständigkeitsbereich des Bundes zu reformieren, als die Wirtschafts- und Finanz-Regeln per Dekret zu ändern.
Präsident Trump hat vorrangig loyale Leute an die Spitze des Verteidigungsministeriums und der CIA gestellt, um jegliche Rebellion auszuschließen. Er hat durch Verminderung der Rolle des Pentagon und der CIA den nationalen Sicherheitsrat reformiert [12]. Er hat den "farbigen Revolutionen" und anderen Staatsstreichen sofort ein Ende gesetzt, die frühere Regierungen gekennzeichnet haben..
Dann hat er die arabischen Länder, einschließlich Saudi-Arabien, davon überzeugt, ihre Unterstützung der Dschihadisten aufzugeben [13]. Die Folgen dieses Beschlusses sind mit dem Fall von Daesch im Irak und in Syrien schnell sichtbar geworden. Gleichzeitig hat Donald Trump die Auflösung der NATO aufgeschoben, indem er sich damit begnügte, ihr einfach eine Anti-Terror-Funktion hinzuzufügen [14]. Inzwischen entwickelt das Bündnis im Rahmen der britischen Kampagne gegen Moskau aktiv seine anti-russischen Maßnahmen [15].
Donald Trump hat die NATO nur zur Steuerung der Vasallen der Vereinigten Staaten beibehalten. Er hat absichtlich den G7 Gipfel diskreditiert, indem er seine verzweifelten Verbündeten ihrer eigenen Verantwortung überließ.
Um die Cebrowski-Strategie in dem "Erweiterten Nahen Osten" zu unterbrechen, bereitet Donald Trump eine Reorganisation des Gebiets rund um seinen Rückzug vom Abkommen mit dem Iran (JCPoA und den geheimen Abkommen) und seinen Plan zur Regelung der Palästina-Frage vor. Wenn dieses Projekt, das Frankreich und das Vereinigte Königreich zu sabotieren versuchen, auch kaum eine Chance hat einen regionalen Frieden zu schaffen, erlaubt es jedoch, die Pentagon-Initiativen zu lähmen. Hochrangige Offiziere bereiten sich aber darauf vor, die Cebrowski-Strategie im "karibischen Becken“ umzusetzen.
Die Initiative der Regelung des koreanischen Konflikts, letztes Überbleibsel des Kalten Krieges, dürfte ihm erlauben, den Zweck der NATO in Frage zu stellen. Die Alliierten haben sich an dieser Organisation nur beteiligt, um eine vergleichbare Situation mit der von dem Korea-Krieg in Europa zu verhindern.
Letztendlich sollten die US-Streitkräfte nicht mehr benutzt werden, um kleine Länder zu vernichten, sondern nur um Russland zu isolieren, oder um China daran zu hindern, seine "Seiden-Straßen" zu entwickeln.

Tuesday, June 19, 2018

Philip Giraldi: Who Helped Create War-Addicted America?

 Understanding Jewish Power

Philip Giraldi: Who Helped Create War-Addicted America?

I recently was asked to speak at an online conference entitled Deep Truth: Encountering Deep State Lies. My panel addressed Understanding Zionism: Deconstructing the Power Paradigm and my own topic was How Jewish Power Sustains the Israel Narrative. Working on my presentation, I was forced to confront the evolution of my own views on both the corruption of government in the United States and the ability of powerful domestic lobbies to deliberately distort the perception of national interests to benefit foreign countries even when that activity does terrible damage to the U.S.
My personal journey began half a century ago. I became part of the U.S. national security state after being drafted for the Vietnam War when I graduated from college in 1968. I was at the time, vaguely pro-war, having bought into the media argument that international communism was mounting a major threat in southeast Asia. I also found the anti-war student movement distasteful because I was acquainted with many of its spokesmen and knew that they were chiefly motivated by a desire to avoid the draft, not due to any perception that the war itself was wrong or misguided. I knew a lot about the Punic Wars but precious little about former French Indochina and I suspect that those chanting “Ho-ho-Ho Chi Minh” might have known even less that I did.
Because I spoke some Russian, I wound up in an army intelligence collection unit in West Berlin for three years where I and my fifty or so comrades did absolutely nothing but drink and party. It was my introduction to how government really works when it was not working at all and it did provide me with GI Bill money to go to grad school. After my PhD came a relatively easy transition to CIA given the fact that my degree was so obscure that no one but the government would hire me.
The journey from an army unit that was asleep at the wheel to the CIA, which was in full downsizing crisis mode post-Vietnam, was educational. Whereas the army was too bloated and complacent even to fake it, the Agency was fully capable of creating crises and then acting like the defender of American interests as it worked to resolve the various situations that it had invented. The war against Eurocommunism, which I was engaged in, was hyped and billed as the next great threat against the American way of life after the Vietnam blunder, swallowing up resources pointlessly as neither France, nor Spain nor Italy ever came close to entering the Red orbit.
As I climbed up the CIA ladder I also noticed something else. There was the equivalent of a worldwide conspiracy to promote threats to keep big national security-based government well-funded and in place. When I was in Turkey I began to note considerable intelligence liaison reporting coming from the Israelis and others promoting their own agendas. The material was frequently fictional in nature, but the danger was that it was being mixed in with more credible reporting which gave it traction. U.S. government consumers of the reporting would inevitably absorb the dubious viewpoint being promoted that Arabs and Iranians were fundamentally untrustworthy and were in bed with the Soviets.
There was considerable negative reporting on Saddam Hussein also coming out of Israel and motivated by his support of the Palestinians. Some of this ultimately surfaced in the Pentagon’s Paul Wolfowitz-Doug Feith assessments of “intelligence that had been missed” which eventually became pretexts for the catastrophic Iraq War. I later learned that both Feith and Wolfowitz had a virtually revolving door of Israeli intelligence officials and diplomats running through their Pentagon offices in the lead-up to that war.
It did not take much to connect the dots and realize that Israel, far from being a friend and ally, was the principal catalyst for the many missteps that the United States has made in the Middle East. U.S. policy in the region was being deliberately shaped around Israeli concerns by American Jews ensconced in the Pentagon and White House who certainly knew exactly what they were doing. No one should blame the Israelis for acting in their own self-interest, but every loyal American should blame the Libbys, Feiths and Wolfowitzes for their willingness to place Israeli interests ahead of those of their own country.
After my departure from government in part over my disagreement with the Iraq War, this willingness to place the United States in peril to serve the interests of a foreign country began to bother me, and there is no country that manipulates the U.S. government better or more persistently than Israel. I gradually became involved with those who were pushing back against the Israel Lobby, though it was not generally referred to in those terms before Stephen Walt and John Mearsheimer produced their seminal work The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy in 2006.
It does not take a genius to figure out that the United States is deeply involved in a series of seemingly endless wars pitting it against predominantly Muslim nations even though Washington has no vital interests at stake in places like Syria, Libya and Iraq. Who is driving the process and benefiting? Israel is clearly the intended beneficiary of a coordinated effort mounted by more than 600 Jewish organizations in the U.S. that have at least as part of their programs the promotion and protection of Israel. Ironically, organizations that promote the interests of a foreign government are supposed to be registered under the Foreign Agents Registration Act of 1938 (FARA) but not a single pro-Israel organization has ever done so nor even been seriously challenged on the issue, a tribute to their power in dealing with the federal government.
Those who are in the drivers’ seat of the Israel promotion process are what some would describe as the Israel Lobby but which I would prefer to call a subset of the Jewish Lobby, which in itself is supported by something I would designate Jewish Power, an aggregate of Jewish money, control over key aspects of the media and entertainment industries plus easy access to corrupted politicians desirous of positive press and campaign donations. This penetration and control of the public discourse has resulted in the creation of what I would refer to as the official “Israel narrative,” in which Israel, which claims perpetual victimhood, is reflexively referred to as “the only democracy in the Middle East” and “Washington’s closest ally and friend,” assertions that are completely false but which have been aggressively and successfully promoted to shape how Americans view the Israeli-Arab conflict. Palestinians resisting the Israeli occupation are invariably described as “terrorists” both in the U.S. and Israel.

Jewish Power is a funny thing. If you read the Jewish media or the Israeli press, to include Forward, the Jewish Telegraphic Agency, Haaretz or the Jerusalem Post, you will find frequent references to it, nearly always seen as completely laudable. Bottom feeder Professor Alan Dershowitz of Harvard recently boasted that 
“Jews should not apologize for being so rich, controlling the media or influencing public debate…they have earned it…never apologize for using your strength…”
For many Jews like Dershowitz, Jewish power is something to be proud of, but they also believe that it should never be noticed or examined by non-Jews. Gentile criticism of Jewish collective behavior is something that must continue to be forbidden, just as the expression “Israeli Lobby” was largely taboo before Walt and Mearsheimer. Israeli partisans regularly engage in the defamation of individuals, including myself, who do not conform to the taboos as anti-Semites or holocaust deniers, labels deliberately used as weapons to end discussion and silence critics whenever necessary.
So why do I think that we have to start talking about Jewish Power as opposed to the euphemism Israel Lobby? It is because the wars in the Middle East, which have done so much to damage the United States and were at least in part arranged to benefit Israel, have been largely driven by wealthy and powerful Jews. If America goes to war with Iran, as is increasingly likely, it will be all about Israel and it will be arranged by the political and financial services Washington-Wall Street axis, make no mistake.
To my mind, Israel is America’s number one foreign policy problem in that it is able and willing to start potentially catastrophic wars with countries that it has demonized but that do not threaten the U.S. And those doing the manipulating are bipartisan Jewish oligarchs with deep pockets that support the multitude of pro-Israel organizations, think tanks and media outlets that have done so much to corrupt America’s political process. Hollywood producer Haim Saban, a principal Democratic Party supporter, has said that he is a one issue guy and that issue is Israel. Principal GOP funder casino magnate Sheldon Adelson, who served in the U.S. Army in World War 2, has said that he regrets that service and would have preferred to be in the Israel Defense Forces. They as well as others, including fund manager Paul Singer and Home Depot’s Bernard Marcus, are Jews laboring on behalf of the self-proclaimed Jewish State while the neoconservatives, fiercely protective of Israel, are also nearly all Jewish. Asserting that the fact that they are Jews acting for a Jewish state should be irrelevant as they are also doing what is good for America, as is commonly done by their apologists, is logically inconsistent and borders on absurdity. As for the frequently cited Bible belt Christian-Zionists who support Israel, they are, to be sure, numerous, but they do not have the access to real power in the United States that Jews have.

Jewish Power is also what has in part driven the United States into a moral cesspit. Israeli snipers shoot dead scores of unarmed Gazan demonstrators and hardly anyone in Washington has anything to say about it. America’s Ambassador to Israel, an Orthodox Jewish lawyer named David Friedman who has multiple ties to Israel’s illegal settlements, uses his position to defend Israel, ignoring U.S. interests. Last week he held a press conference in which he told reporters to “shut their mouths” in their criticism of Israel’s slaughter of Gazans.
When a young Palestinian nurse is deliberately targeted and killed while treating a wounded man, it hardly appears in the U.S. media. Arab teenagers are shot in the back while running away from Israeli gunmen while a young woman is sentenced to prison for slapping an Israel soldier who had just shot her cousin and was invading her home. Heavily armed Israeli settlers run amok on the West Bank, beating and killing Arabs and destroying their livelihoods. That is what Israel and its Prime Minister Benjamin Netanyahu are all about and that is precisely the kind of a nation that America should not want to become, but unfortunately the role of Washington as Israel’s obedient poodle has our once great country moving in the wrong direction. This has all been brought about by Jewish Power and it is time to wake up to that fact and address it squarely.
 This article was originally published on The Unz Review.

Philip Giraldi, Ph.D. is Executive Director of the Council for the National Interest. He is a frequent contributor to Global Research.

Monday, June 4, 2018

Sieferles undialektisches Menschen- und Gesellschafftsbild

Dank für die Anstrengung, der Du Dich unterzogen hast, indem Du Rolf Peter Sieferles pessimistische Lektüre 'Finis Germania' ganz gelesen und Deine Gedanken dazu formuliert hast. Schade, dass Du einen wichtigen, ja zentralen, positiven Gegengedanken zu Sieferles Ausführungen, gleich im ersten Absatz, nicht weiter verfolgst, nicht vertiefst. Du sagst dort:

Einzelnen herrschenden Personen kann es je nach Stärke der Persönlichkeit u. U. gelingen, Anstöße zu einer Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Lage der Menschen ihres Herrschaftsbereiches damit einer anderen moralischen Grundlage politischer Strukturen zu geben“ .

Als Beispiel zur Fundierung Deines Gedankens wäre hier der sehr gegenwärtige, jüngst von seinem Volk in demokratischer Wahl mit 77% Zustimmung bestätigte russische Präsident Vladimir Putin zu nennen. Aus der jüngsten Vergangenheit fallen mir spontan ein, der unlängst in hohem Alter verstorbene Fidel Castro, weiter in dessen Geiste der viel zu früh an Krebs zugrunde gegangene Hugo Chavez und der ermordete chilenische Präsident Allende. Auch der ganz anders geartete Mann, ein General, vom Imperium gestürzt, der NS- und NATO-widerständige Charles de Gaulle oder aus dem asiatischen Kulturkreis so verschiedene Menschen wie Mao Tse Tung oder die ermordete indische StaatschefinIndira Ghandi, aus Nordamerika der Millionär John F. Kennedy und aus Schweden Olaf Palme. Lumumba und Nelson Mandela mögen als Vertreter Schwarzafrikas hier stehen. Die Liste ist zufällig und äußerst unvollständig. Es ist aber menschheitsgeschichtlich unverzichtbar, solche Vorkämpfer ihrer Nation im ersten Glied zu erwähnen, um ihr Erbe, ihren Beitrag für die antikoloniale und Antikriegs-Bewegung, für ein Auftreten zur Vermenschlichung der Erde zu würdigen und Deine so wichtige Aussage damit qualitativ zu untermauern. Die Erwähnung vorbildlich handelnder Einzelner in politisch verantwortlicher Positionen ist notwendig, weil sie uns anderen, uns 'kleinen' Leute an der Basis Kraft gibt und Mut macht, trotz ihres zum Teil tragischen Endes. Es ist ihr Geist der bleibt, der künftige Generationen inspiriert, was man von einem Sieferle natürlich nicht sagen kann, ganz im Gegenteil.

Die genannten politischen Persönlichkeiten wurden allerdings durch sehr verschiedene kulturelle, gesellschaftliche und historische Umstände von ihren Völkern, von ihren Nationen nach vorne getragen, insofern spielen die Massen eine geschichtsverändernde Rolle. Viele der genannten Vorkämpfer und noch viele mehr wurden durch Intrigen der Imperial-Mächte, des 'Tiefen Staates', der mächtigen Kreise gestürzt oder umgebracht. Trotz alledem haben solche einzelne Menschen ihre Kraft und ihr Leben für die Sache ihres Volkes, für nationale Belange und damit letztlich auch für alle Erdbewohner eingebracht. Im 200. Geburtsjahr des weltgeschichtlich so bedeutsamen Karl Marx seien zur Ermutigung ein paar Worte aus dessen Abituraufsatz zitiert, Worte eines 17Jährigen, dem eine glänzende Karriere möglich gewesen wäre, wenn er sein Leben nicht den Millionen geopfert hätte, Menschen in Massen, Menschen, denen sein tätiges Mitgefühl gehörte:

Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten für die Menschheit wirken können, dann können uns Lasten nicht niederbeugen, weil sie nur Opfer für alle sind. (…) unsere Taten leben still, aber ewig wirkend fort, und unsere Asche wird benetzt von der glühenden Träne edler Menschen“ (MEGA I/1 zit. nach Eike Kopf, Marx Engels Experte, lebt und wirkt heute in China).

Weil der kluge und gebildete Sieferle zu solchen Einsichten nicht fähig war, nahm er ein tragisches Ende, kein vorbildhaftes. Sein Ende ist aber eben auch Ausdruck des derzeitigen Zustandes unserer Nation, in der die Volksmassen in der Tat vorübergehend (!) träge und ihre potentiellen Führer feige und kraftlos geworden sind.

Es existiert also eine Dialektik zwischen den großen, mit Führungsqualitäten ausgestatteten Einzelnen und den jeweiligen Volksmassen, aus denen solche Menschen, wie oben genannt hervorsprießen. Es bedarf eben für das Wirksamwerden großer Individuen auch ganz bestimmter historisch-kultureller Gegebenheiten. So war das Jahr 1848, als die jungen Leute Karl Marx und Friedrich Engels das die Welt verändernde 'Kommunistische Manifest' herausbrachten auch ohne deren Zutun ein revolutionäres Jahr in Europa. Vorausgegangen waren 1789 die Französische Revolution, war Napoleon, dessen unrühmliches Ende, waren die nationalen Befreiungskriege gegen die ausländische Besatzung, war die Juli-Revolution von 1830 in Frankreich und der Vormärz. Die Bourgeoisie war noch jung und unverbraucht, brachte viele interessante Dichter und Denker hervor.

Ein Blick in die Geschichte genügt, um uns zu offenbaren: Politische „Systeme“ gleichen sich nicht wie ein Ei dem anderen. Politische Formationen, Prozesse der Staatenbildung oder des Staatsverfalls ahistorisch, rein systemtheoretisch, also von der Wirklichkeit abstrahierend, erfassen zu wollen entspringt letztlich der US-amerikanischen „Political Science“ und ist zum Scheitern verurteilt. Das Konzept „ die Masse Mensch ist träge“ entspringt solchen abgehobenen Denkfiguren, es ist außerdem oxymoronisch, ein Widerspruch in sich. Der Mensch ist keine Masse, sondern ein Individuum. Die Masse ist ein Plurale Tantum, es sind immer viele und wo viel sind, da gibt zwangsläufig auch Bewegung. Die bürgerliche Soziologie ist ebenso wie die bürgerliche Politikwissenschaft mit ihrer Begrifflichkeit und ihrer Methodik eine unhistorische und statische Wissenschaft, sie vermag Bewegung, Widersprüche, Dialektik nicht zu erfassen. Die bürgerliche Soziologie untersucht Systeme auf ihre Steuerbarkeit hin, erfasst nicht ihre innere Dynamik. Die von mir oben erwähnten Einzelnen haben sich nicht eingefügt, sie sind lebendig oder tot Motoren für tatkräftige Veränderungen, die sie angestoßen, die sie mitgetragen, zu deren Erfolg sie beigetragen haben. Große Veränderungen im menschheitlichen Maßstab brauchen Zeit. Wir sind mitten drin in epochalen Veränderungsprozessen, China ist mit seiner Jahrtausende alten Kultur derzeit weltführend in Sachen rapider Veränderungen.

Zurück nach Deutschland. Du erwähnst die bürgerlich „Grüne Parteienbildung“ als Beispiel für eine gescheiterte Trendwende. Das Bürgertum ist 170 Jahre nach seiner gescheiterten Revolution, nach zwei Weltkriegen und Faschismus, in der Phase seines Niedergangs also, natürlich nicht zu einer Trendwende aus eigener Kraft fähig. Interessant im Zusammenhang mit der aktuellen bürgerlichen Pseudo-Erneuerungsbewegung AFD ist übrigens, welche Persönlichkeiten an der Wiege der „Grünen“ gestanden haben: Der ehemalige CDU-Mann Herbert Gruhl, Petra Kelly , die Ziehtochter eines US-amerikanischen Offiziers, die in Washington D.C. Politikwissenschaft studiert hat, danach 10 Jahre lang bei der Brüsseler Kommission tätig war und ihr späterer Lebensgefährte, General Gert Bastian.

Was die Whistleblower betrifft, so sind diese aus ganz anderem Holz geschnitzt als die Grüne Mischpoke, sie sind auch keineswegs außen vor und vergessen, wie sehr die Herrschenden auch darum bemüht sind. Ihr warnendes, mahnendes Vorbild ist im Bewusstsein der Menschheit gespeist.

In meinen Augen war Jesus Christus ein früher Whistleblower, er wurde gekreuzigt! Seine Anhänger schrecklich verfolgt, seine Botschaft missdeutet und in ihr krasses Gegenteil verkehrt. Dennoch ist die Botschaft des Urchristentums keineswegs eine vergessene Angelegenheit. Fidel Castro, Henri Barbusse und und Josef Dugaschwili waren geschult an der christlichen Lehre zum Kommunismus gelangt, ihr Wirken hat Weltgeschichte geschrieben. Dem Kommunismus gehört die Zukunft. Da hilft kein noch so ausgefeiltes Kontrollsystem, da helfen auch nicht die feindbildverhafteten Staatstheorien eines Kriegsbefürworters Carlo Schmitt und seiner Kollegenschar.

 Irene Eckert







Masse und Mensch



Der Einzelne ist nicht nur Produkt seiner ihn prägenden Umwelt! Er gestaltete diese auch aktiv mit, er verändert sie. Die von mir im letzten Schreiben zitierten geschichtsträchtigen Persönlichkeiten von Allende über Castro bis Ghaddafi haben einen enormen Fußabdruck hinterlassen, ihr Denken und Handeln ist wirksam bis über ihren Tod hinaus.Vielleicht hat sogar der absichtlich herbeigeführte, tragische Tod einiger unter ihnen, ihren Einfluss auf andere Menschen, ihren Einfluss auf den Lauf der Geschichte potenziert. Solche ganz wesentlichen, dynamischen Prozesse, die widerspruchsvolle Interaktion zwischen Einzelnem etwa und Gesellschaft kann die bürgerliche Systemtheorie nicht erfassen. Dies gesagt, erhebe ich aber keine grundsätzlichen Einwände gegen Denken in systemischen Zusammenhängen, gegen eine Betrachtungsweise, die die Interaktivität und das Zusammenspiel aller mit allen in den Blick nimmt. Ganz im Gegenteil.

In meiner Betrachtungsweise sind allerdings die Kollektive, auch große Kollektive nicht von den noch herrschenden Mächtigen allerorten abhängig, sondern umgekehrt wird ein Schuh draus. Das Problem ist ein Mangel an Erkenntnis und Einsichtsfähigkeit in diese unumstößliche Tatsache. Es herrscht in unserem Kulturkreis insgesamt ein Denken vor, das die wirkliche Abhängigkeit der noch Mächtigen von ihren Völkern, die ja lange von der kolonialen Ausbeutung erheblich mit profitiert haben, negiert. Genauso wird die Tatsache unserer Abhängigkeit von den unter der neokolonialen Knute stehenden Nationen des Südens von deren Haut wir uns ernähren, auf deren Knochen unser Luxusleben ruht, nicht in de nBlick genommen, sondern schlicht ausgeblendet oder negiert. Die Widersprüche treiben die Entwicklung aber auch gegen ein noch verharrendes Bewusstsein voran. Wenn ein bestimmter Grad an Unterdrückung zunimmt, wie es etwa global gesprochen sich im Nord-Süd-Gefälle ausrückt, dann wächst auch der kollektive Unmut, dann wächst die Kraft zu kollekktiver Gegenwehr. Dann sprießen auch Gedanken, die den Funken des Widerstandes zünden. Der eindeutig im historischen Niedergang befindliche Kapitalismus in seinem imperialistischen Stadium hat Gier und Eigennutz in der Tat als die ihn treibenden Impulse zur Hypertrophie entwickelt, aber das heißt noch lange nicht, dass diese mißgebildeten Charaktereigenschaften das Wesen des Menschen ausmachen, ganz im Gegenteil. Der Mensch ist von seiner Natur aus ein Gemeinschaftswesen und auf Zusammenarbeit angewiesen. Keiner kann ohne den anderen existieren. Schöpfertum ist dem Menschen eigen. Er ist begabt dafür, für alle auftretenden Probleme Lösungen zu finden!!! Also kann er auch den ihn und seine basialen Bedürfnisse negierenden Kapitalismus überwinden, den er ja selber hervorgebracht hat. Quod erat demonstrandum, siehe Sowjetrussland, siehe China, siehe Kuba, siehe Nordkorea, das wie ein Phoenix wieder aus der Asche der völligen Zerstörung aufgetaucht ist, siehe Vietnam das sich einigermaßen aus kolonialer Unabhängigkeit befreit hat, siehe den Iran, dem dasselbe geglückt ist, siehe alle die Bestrebungen in Lateinamerika, dessen Völker nicht gewillt sind, sich dem US-imperialistischen Joch zu beugen. Solche Befreiungsprozesse dauern natürlich lange und sie werden nur möglich durch kollektive Zusammenarbeit! Völker, die ihre eigene nationale Identität bewahrt haben, die ihre Kultur für wert erachten, die können sich wehren. Ein Vorzeigebeispiel dafür ist heute Syrien. Selbst das geknebelte und geknechtete palästinensische Volk, das nach 70 Jahre währender Unterdrückung seine nationale Identität nicht preisgegeben hat, das sich immer noch gegen Goliath in Davids-Gewande zur Wehr setzt, mag uns dies vor Augen führen. Hoffnungsvoll kann natürlich nur derjenige die gegenwärtig ablaufenden kolossalen Veränderungsprozesse wahrnehmen, der ohne Furcht, vorurteilsfrei auf die großen geschichtsbildenden Nationen China, Russland, Iran und letztlich auch Lateinamerika blickt. Nur der vermag nämlich zu schauen, welch positiven Beitrag diese Völker nicht nur für ihre eigenen Nationen, sondern für die ganze Erde gegenwärtig erbringen. Allen voran hat das kommunistisch geführte China mit dem völkerverbindenden Infrastrukturinvestitionsprojekt der Neuen Seidenstraße eine positive Vision, die allen zugute kommt, eine Win-Win-Win Idee.

Der bürgerliche Mensch in seiner Beschränktheit auf die eigenen Stadtmauern ist nicht der Mensch an sich, auch nicht der Mensch der Zukunft. Er ist unfrei, ein Produkt der bürgerlichen, der kapitalistischen Gesellschaft und als solcher denkt er. Aber Menschen sind eben Menschen, weil sie in der Lage sind, sich aus solcher vorgestanzten Prägung zu befreien. Das ist so, weil als einzige Spezies mit Vernunft begabt und mit schöpferischen Kräften ausgestattet sind. Trotz aller Gehirnwäsche gelingt es daher immer wieder einzelnen sich aus vorgestanzter Mentalumklammerung zu befreien.

Natürlich gibt es Menschenmassen, wie es auch den Masse-Menschen gibt, aber die bürgerliche Friedensbewegung, die Kirchentage oder auch johlende, zu Gewaltexzessen neigende Fußballzuschauergemeinden und andere Menschenansammlungen großen Stils sind nicht zu verwechseln mit Streik-Versammlungen etwa oder mit den Menschenmassen auf den großen Demos gegen die Kriegsgefahr. Dort gibt es Bewegung von unten und viel kreative Lebendigkeit, dort ist das Potential zu echter Veränderung. Ich habe noch keine rauschhafte Friedensdemo erlebt, sondern mich immer wieder über die kreativen Spruchbanner und die interessanten Begegnungen mit den unterschiedlichsten, ungewöhnlichsten Menschen dort gefreut.

Natürlich wissen die Herrschenden um dieses Potential sehr genau Bescheid, weswegen sie auch ihre Agenten dort ansetzen, Führungskräfte einkaufen und sich allerlei einfallen lassen um dieses zu immunisieren. Aber auf Dauer wird ihnen das eben nichts helfen. Der Niedergang des US-Imperialismus beschleunigt sich gerade im Turbotempo. Im gleichen Tempo erstarken die hoffnungsstiftenden Gegenkräfte. Wer sich natürlich nicht auf diese in konstruktiver Weise zu beziehen vermag, weil sie zum erklärten Feindbildarsenal gehören, der ist verloren, schwankt wie ein Rohr imWind, sieht nur schwarz, bringt sich am Ende um, weil er die Katastrophe heraufziehen sieht und stiftet ein sehr schlechtes Vorbild


Dort wo keine Hoffnung ist, ist kein lebendiges, kein dynamisches Denken am Werk, ist keine Zukunft. Die rechten Scheinalternativen sind auch deswegen keine, weil sie am Alten klammern und meinen, sie könnten das Alte beibehalten und bessern. Trotzdem ist es freilich absurdes Affentheater, wenn dauernd gegen die Faschismusgefahr von Rechts getrommelt wird. Der Faschismus hat seine Keim-Zellen woanders und es wird viel Zeit, viel Analyse- und Aufklärungsarbeit notwendig sein, um diese Zellen schadlos zu machen und am Ende auszumerzen.   von Irene Eckert

Irene Eckert 

Sunday, May 27, 2018

Forget Kim. Trump-Putin Summit Wanted! JIM JATRAS

Forget Kim. It’s time for a Trump-Putin Summit – NOW!

In the aftermath of US President Donald Trump’s cancellation of his scheduled June 12 summit with North Korea’s Kim Jong-un, the gathering clouds of global conflict are getting thicker and darker.

Submitted by author, via Strategic Culture
Korea: The cancellation is a triumph for Trump’s national security team, most if not all of whom were horrified at the prospect of his meeting personally with Kim. (There was no telling what the Big Man might agree to if he met Little Rocket Man face to face. What if Korea actually were denuclearized There would be no more excuse for keeping American troops on the peninsula! Disaster!)
From the team’s perspective, scuttling the meeting altogether would be the best outcome, but derailing the date and cranking the nasty rhetoric back up will do for now. Talk of a Libyan model, even more than inclusion of B-52s in exercises with South Korea (which Trump reversed), got the job done.
Now it’s imperative for the national security establishment to load Trump up with nonnegotiable demands (maybe patterned on Pompeo’s Iran provocation; see below) that Kim would have no choice but to refuse on the chance the summit gets rescheduled through the frantic efforts of South Korea’s Moon Jae-in – and maybe of Trump himself, if he still wants a shot at that Nobel Peace Prize. Pyongyang’s continued willingness to talk will register in Washington as desperation and an invitation for renewed pressure.
Iran: Secretary of State Mike Pompeo has delivered to Tehran what only can be deemed an ultimatum. It makes Austria’s 1914 demands on Serbia look mild in comparison. Ultimata are designed to be rejected, “justifying” whatever action the threatening power has already decided upon. Tehran is being told to dismantle its entire regional security presence – or else.
The “or else” means initially a campaign of destabilization (assassinations, fomenting domestic unrest, and insurrections by disgruntled ethnic and religious communities; see Syria 2011) or, if that fails, direct military action (see Libya 2011 and Iraq 2003). To trigger the latter look for a false flag or contrived “Iranian attack,” such as a naval incident in the Persian Gulf (see Gulf of Tonkin 1964).
Also targeted by the ultimatum are the European countries aghast at US withdrawal from the Iran nuclear deal. In addition to smacking secondary sanctions on our satellites (officially, “allies” and “partners”), the harshness of Pompeo’s terms is designed to spook the Europeans into the vain hope they can restrain a reckless US bent on war by meeting Washington halfway (or three-quarters of the way, or nine-tenths of the way…) in helping to corner Tehran. Watch to see who will crack first: London, Paris, or Berlin?
Syria: Despite Trump’s repeated assertion that he wants to get Americans out of Syria, there is reason to think we are digging in further. This has nothing to do with defeating ISIS. Rather, along with a planned buildup of Saudi and other foreign Sunni troops in the US- and Kurd-controlled zone, the principal target is Iran (see above).
US policy in Syria is driven by Israeli and Saudi hostility to Iran, and Pompeo’s list of nonnegotiable demands includes withdrawal of Iranian (and Hezbollah) forces from that country. It is a mystery how the US, whose troop presence in Syria violates international law and probably American domestic law as well, has the right to demand the departure of forces present legally by invitation of the internationally recognized government. Punctuating US determination to confront Iran were new strikes this week against Syrian government forces, while Israel flaunted its first-ever combat use of the US F-35.
Ukraine: The level of fighting on the Donbas line of control has intensified. Meanwhile Kiev forces show off tests of the Javelin antitank missiles they received from the Trump administration, which the Obama administration had earlier declined to provide.
Ostensibly intended to deter a Russian attack – in which case they would make little difference – the Javelins could be used in an offensive against Donbas forces (perhaps in concert with an attack on the Kerch bridge connecting mainland Russia to Crimea) followed by a call for insertion of international peacekeepers. Russia considers the FIFA World Cup from June 14 to July 15 a prime time window for such an assault. A Dutch report assigning blame to – surprise! – Russia for downing MH17 comes at an opportune moment.
Balkans: Prestigious think tanks call for “action” to intensify the same policies that have made a wreck of the Balkans for a quarter of a century. Why? To counter Russian influence, of course! The only shortcoming in US and European policy is that we haven’t been aggressive enough.
Sitting at the geographic and political junction of these seemingly disparate theaters of active or potential conflict is the US establishment’s entrenched hostility to Russia. Despite the accelerating unraveling of the anti-constitutional plot to dump Trump by elements of the US Deep State (in the CIA, FBI, Department of Justice, and elsewhere) together with their British counterparts (MI6 and GCHQ), the effort’s primary policy objective was achieved: President Trump has been blocked from his oft-stated desire to improve ties with Moscow. Addressing the regional issues above – any one of which could reach dangerous crisis proportion at any moment – would be far more feasible with Washington and Moscow working in cooperation instead of at cross-purposes or daggers drawn. But instead, we have a new cold war care of James Clapper, John Brennan, Christopher Steele, Peter Strzok, Stefan Halper, and their ilk – possibly even including Barack Obama.
In some ways this second Cold War is even more dangerous than the first one. The instincts of restraint and prudence that had been built up over decades of confrontation have atrophied. While both the US and Russia still maintain massive nuclear arsenals, new military technology has continued to make rapid progress in such areas as hypersonic weapons and cyber-warfare.
Also, while during the first Cold War American and Soviet planners consciously sought to avoid direct contact between their forces in Third World proxy wars, today American and Russian forces come into perilous proximity to one another. Given Washington’s relentless determination to press Moscow to the brink in every theater, the consequences of even an unintended clash are not given the gravity they demand.
It is impossible to know from outside of Trump’s own mind to what extent he has abandoned his pledge to improve relations with Russia (or never meant it in the first place), or whether he might simply be biding his time to make his move. But it is clear what that move must be if there is any possibility of cutting the Gordian knot that binds shut the gate to rapprochement: Trump and Russian President Vladimir Putin should meet in a formal and substantive summit at the earliest possible date. A productive understanding between the United States and Russia must start at the top, on the personal level or it will not happen at all.
To that end, recently this analyst joined other activists in posting the following petition on the official White House website:
Created by J.J. on May 21, 2018
‘Ronald Reagan famously said: “A nuclear war cannot be won and must never be fought. The only value in our two nations possessing nuclear weapons is to make sure they will never be used.” Unfortunately, today a new Cold War between the US and Russia again poses an existential threat to the people of both nations and to the whole world.
Therefore, we urge President Trump to follow in the steps of Ronald Reagan and to start a direct dialogue with President Putin in search of solid and verified security arrangements. As President Trump said repeatedly “only haters and fools” do not understand that good US- Russia relations are also good for America. By all indications President Putin feels the same way for his country. A summit should be arranged as soon as possible.’
The petition is open for signature until June 20. When signing, use of Gmail is recommended to facilitate registration of your vote.
No one should imagine a White House petition can by itself change the direction of American policy. However, if there are elements on Trump’s team who are not entirely against the idea of a summit, a show of public support may serve to strengthen their case against those opposed.
Most important is a constituency of one: Mr. Trump himself. If Trump was at all willing to hold a summit with Kim because of his handful of nukes, he can certainly do so with the leader of the one country on the planet with enough nuclear weapons to destroy the US.
Obama got his Peace Prize presented to him on a platter simply for getting elected while being black. By contrast, if Trump wants his Peace Prize he’s going to have to work for it. With Kim off his dance card, he’s got plenty of time to take a spin with Putin.