Monday, February 11, 2019

Das wahre Ziel der Huawei Sanktionen und des Handelskrieges mit China (UPDATE)


Hier habe ich gerade einen exzellenten Artikel in der 'Neuen Rheinischen Zeitung von Rainer Rupp gefunden, der seinerseits wieder von RT übernommen wurde. Er nimmt einen neuen Pentagon-Report des US-Verteidigungsministeriums unter die Lupe. Eine gute Ergänzung zu dem gestrigen auf dieser Seite. Mit einigen obligatorischen Verdrehungen, an die wir ja gewöhnt sind. Damit einhergehend kann ich euch nur empfehlen, die russischen Medien RT, Sputnik, The Strategic Culture Fourndation und vor allem The 4th Media aus China zu lesen. Da erspart ihr euch dummes Gewäsch aus unseren MSM und spart eine Menge Zeit.

Kei Pritsker & Sheng Zhang

4. Februar 2019
Aus dem Englischen: Einar Schlereth


Meng Wanzhou, der Finanzchefin des chinesischen Telekommunikations-Titanen Huawei, erschien am Dienstag vor dem kanadischem Gericht, um ihre Auslieferung an die Vereinigten Staaten zu bekämpfen. Wenn sie ausgeliefert wird, wird sie mit neuen Anklagen des U.S. Justizministeriums (DoJ) konfrontiert, in denen Meng und Huawei beschuldigt werden, sich an Bankbetrug und Handelsdiebstahl zu beteiligen und die US-Sanktionen gegen den Iran zu verletzen. Die Anklagen des Justizministeriums kommen nur zwei Tage vor den geplanten Gesprächen zwischen den USA und China, um ein Ende des milliardenschweren Handelskrieges der Trump Administration auszuhandeln. Diese neuen Anschuldigungen, die Meng und Huawei entschieden zurückweisen, werden zweifellos die Handelsgespräche und die Beziehungen zwischen den USA und China belasten.

Noch vor einem Jahr war Huawei für die Amerikaner kaum ein Thema; die Amerikaner kauften gerne Waren mit der bekannten Marke "Made in China". Huawei und Chinas angebliche Missetaten wurden in den öffentlichen Diskurs gedrängt, als US-Präsident Donald Trump einen 30-prozentigen Zoll auf Solarpanelimporte ankündigte (China ist die größte Quelle für importierte Solarpanels in den USA) und damit den sogenannten Handelskrieg zwischen den USA und China auslöste. Es folgte eine intensive Auseinandersetzung mit allen chinesischen Dingen, einschließlich Produkten wie Huawei-Handys und Telekommunikationshardware.

Seit Beginn seiner Präsidentschaftskampagne hat Trump gegen das US-Handelsdefizit mit China gekämpft. Er behauptete, dass China die Vereinigten Staaten "ausraubte" und die Zölle das Einzige seien, was den chinesischen Handel fair machen würde. Das Defizit seit Beginn des Handels in den USA und China liegt bei fast 420 Milliarden Dollar. Dies ist eine nicht geringe Zahl, aber im Vergleich zu amerikanischen Studentenkreditschulden von fast 1,6 Billionen Dollar und Kreditkartenschulden von über 1,05 Billionen Dollar wird das Handelsdefizit Chinas weniger bedeutend. Darüber hinaus sind sich die meisten Ökonomen einig, dass Handelsdefizite von Natur aus nicht gut oder schlecht sind. Während chinesische Unternehmen eine Umsatzsteigerung verzeichneten, sehen viele die Vorteile in Form von niedrigeren Preisen nicht.

Führt Trump tatsächlich einen Handelskrieg, um die amerikanischen Verbraucher vor unfairen Handelspraktiken zu schützen? Wenn Trump sich um kämpfende Menschen in diesem Land kümmerte, hätte er den Steuersenkungsplan 2017 nicht unterstützt, der die föderale Nachlasssteuer und die alternative Mindeststeuer abschafft, die nur von den Superreichen bezahlt wird. Ist Trump ein Defizitfalke, der versucht, Verschwendung und Mehrausgaben wo immer möglich zu begrenzen, einschließlich Handel? Nein, Trump hat den Kurs des Haushaltsdefizits seit Amtsantritt umgekehrt und auf sechsjährige Höchststände gebracht. Trump's Kabinett ist eines der reichsten in der jüngsten Erinnerung, gefüllt mit Plutokraten, die von Goldman Sachs, Private Equity-Firmen und gutem alten Erbvermögen stammen, so dass die Interessen der durchschnittlichen Amerikaners zweifellos nicht vertreten sein werden.

Also was hat es mit China und Huawei auf sich, dass die Trump-Administration besessen ist, wenn nicht ein wirtschaftlicher Streit? Und warum entwickelt sich dieser Konflikt jetzt?


Chinas friedlicher Aufstieg
Nachdem die chinesisch-sowjetischen Beziehungen 1966 wegen ideologischer und diplomatischer Meinungsverschiedenheiten zusammengebrochen waren, war die Stärke der sozialistischen Weltbewegung halbiert worden. Washingtons Diplomaten versuchten, durch eine Reihe von diplomatischen Reisen – zuerst nach China, dann in die Sowjetunion – 1972 einen Keil zwischen ihre beiden Feinde zu treiben. Henry Kissinger, der Außenminister von Präsident Richard Nixon, erklärte die amerikanische Strategie, die in seinem Buch Diplomatie sehr deutlich als "dreieckige Diplomatie" bezeichnet wird: "Amerikas Verhandlungsposition wäre am stärksten, wenn Amerika beiden kommunistischen Riesen näher ständ als die beiden untereinander."

Mit anderen Worten, Kissinger wollte, dass die Sowjetunion und China um die diplomatische Aufmerksamkeit der USA kämpfen, um als Hauptstadt der kommunistischen Weltbewegung anerkannt zu werden, die sich dabei gegenseitig delegitimiert und schließlich zerstört. Das unvermeidliche Ergebnis war, dass zwei Seiten des Dreiecks die dritte Seite ausfrieren und es dadurch an Macht verlieren würden.

China konnte nicht mit seinem industrialisierten ehemaligen Verbündeten handeln und war gezwungen, sich seiner eigenen Unterentwicklung zu stellen. Während die Revolution von 1949 die feudale Ausbeutung abschaffte, die ausländische Kontrolle über China stürzte, den Analphabetismus zerschlug und die Lebenserwartung fast verdoppelte, war das Land immer noch überwiegend agrarisch und arm. Angesichts des rasanten Bevölkerungswachstums sah der chinesische Führer Deng Xiaoping die Unfähigkeit Chinas, einen angemessenen Lebensstandard zu gewährleisten, voraus und führte eine Reformpolitik zur Industrialisierung des Landes ein.
Deng erklärte seine Theorie des Sozialismus wie folgt:
«Wenn wir nicht alles Mögliche tun, um die Produktion zu steigern, wie können wir dann die Wirtschaft ausbauen? Wie können wir die Überlegenheit von Sozialismus und Kommunismus demonstrieren? Wir revolutionieren seit mehreren Jahrzehnten und bauen seit mehr als drei Jahren den Sozialismus. Dennoch betrug das durchschnittliche Monatsgehalt unserer Arbeiter 1978 immer noch nur 45 Yuan, und die meisten unserer ländlichen Gebiete lebten immer noch in Armut. Kann man das die Überlegenheit des Sozialismus nennen? Deshalb habe ich darauf bestanden, dass der Schwerpunkt unserer Arbeit rasch auf die wirtschaftliche Entwicklung verlagert wird."

Kurz gesagt, obwohl es entscheidend war, eine egalitärere Gesellschaft zu schaffen – insbesondere für Frauen, arme Menschen und ethnische Minderheiten – war die Gleichstellung weniger sinnvoll, wenn sie eine gleichberechtigte Verteilung der Armut bedeutete. Die Reformen öffneten China für ausländisches Investitionskapital, um die Vorteile der internationalen Marktwirtschaft zu nutzen, wobei darauf zu achten war, dass ausländisches Kapital nicht die Richtung der Regierung bestimmen durfte. Dies wurde als "Sozialismus mit chinesischen Merkmalen" bekannt.

Um dieses Ziel zu erreichen, hat Deng eine Politik des Technologietransfers eingeführt. Wenn China diplomatische Beziehungen zu einem Land aufnahm, leitete es in der Regel diese Beziehung zu einem Vertrag über die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit ein - zum Beispiel dem Abkommen über die wissenschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen den USA und China von 1979.

Diese Vereinbarungen gaben ausländischen Kapitalgebern und Unternehmen Zugang zum riesigen chinesischen Markt. Im Gegenzug mussten chinesische Unternehmen kein Kapital aufwenden, um bereits erfundene Technologien neu zu erfinden. China hat über die China Association for Science and Technology Kooperationsabkommen mit über hundert Ländern unterzeichnet, die dem chinesischen Technologiesektor ein schnelles Wachstum bringen.

Die Öffnungspolitik brachte die Schwerindustrie nach China und machte China zum Status einer Weltsupermacht. Im Jahr 2010 übertraf China Japan als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt mit einem Bruttoinlandsprodukt von 5 Billionen US-Dollar. Seitdem hat sich Chinas BIP auf 12 Billionen Dollar mehr als verdoppelt, nur 7 Billionen Dollar hinter den USA.

In Übereinstimmung mit Dengs Vision trug Chinas Wachstum dazu bei, die größte Kampagne der Armutsbekämpfung in der Geschichte der Menschheit durchzuführen. Laut Weltbank hat China seit 1978 über 800 Millionen Menschen aus der Armut befreit und alle seine Millenniumsentwicklungsziele erreicht und dient als leuchtendes Modell für die Armutsbekämpfung in Entwicklungsländern. Beamte des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen glauben, dass China die ländliche Armut bis 2020 beenden wird.

China entwickelt sich auch zum weltweit führenden Hersteller von Elektrofahrzeugen. In der Stadt Shenzhen schafft China die weltweit erste Stadt mit vollständig elektrisch betriebenem Verkehr. In Shenzhen gibt es bereits mehr Elektrobusse als in jeder anderen amerikanischen Stadt mit Dieselbussen, und das Modell wird bald auf das ganze Land ausgedehnt. China gibt mehr für die Verbesserung seiner Infrastruktur aus als die USA und Europa zusammen. Sogar Trump verglich die US-Infrastruktur mit der eines Landes der Dritten Welt, was sein ständiges Einschlagen auf China schwer verständlich macht.


Die Gürtel und Straßen-Initiative (allgemein BRI genannt) und der MADE IN CHINA 2025 PLAN


Die USA haben China lange Zeit als untergeordnetes Land behandelt. China war Gegenstand vieler Witze und wurde als Amerikas persönliche Fabrik behandelt. Ironischerweise gelang es Henry Kissinger mit seinen diplomatischen Manövern, die Auflösung der Sowjetunion zu beschleunigen, aber er legte damit den Grundstein für ein unabhängiges China. Chinas inländische Errungenschaften haben der Welt gezeigt, dass es sich nicht dem neoliberalen Modell der USA unterwerfen muss, um zu gedeihen.

Für viele Entwicklungsländer stellt der Aufstieg Chinas die erste Möglichkeit einer multipolaren Welt seit dem Fall der Sowjetunion dar. Ebenso hat in Washington die Erkenntnis eingesetzt, dass China eine echte Bedrohung für die von den USA dominierte unipolare Weltordnung darstellt. Seine Antwort? Ein umfassender Angriff auf Chinas Belt and Road Initiative und Made in China 2025 Plan, der China als "revisionistische Macht" unter dem Deckmantel unfairer Handelspraktiken und chinesischer Cyberkriminalität bezeichnet.

Durch jahrzehntelange harte Arbeit hat das chinesische Volk China zum Produktionszentrum der Welt gemacht. In Anerkennung der beispiellosen Leistungen Chinas bei der Armutsbekämpfung und der nachhaltigen Entwicklung haben sich die Entwicklungsländer logischerweise an China und nicht an die USA gewandt, um ihre eigenen Herausforderungen zu bewältigen. Ebenso ist China heute stark genug, um einen unabhängigen Weg zu gehen, während es einst der Gefahr einer Vergeltung durch die USA ausgesetzt war, wenn es sein eigenes nationales Interesse gegen die Interessen des ausländischen Kapitals geltend machte.

Die Belt and Road Initiative (BRI) tritt auf den Plan.

Im Jahr 2013 kündigte der chinesische Präsident Xi Jinping das Projekt an, das als eines der ambitioniertesten Ingenieurprojekte der Menschheitsgeschichte bezeichnet wurde. Ziel des Projekts ist der Bau von Infrastrukturen wie Brücken, Autobahnen, Eisenbahnen und Wasserstraßen auf der ganzen Welt, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit, Investitionen und den Handel zu verbessern. BRI wird 65 Länder, 62 Prozent der Weltbevölkerung und 30 Prozent des Welt-BIP einbeziehen.

Obwohl das BRI Projekt noch in einem sehr frühen Stadium sich befindet, haben die westlichen Medien bereits versucht, BRI als Chinas Versuch darzustellen, die Welt zu erobern oder Einfluss auf kleine Länder zu gewinnen, um sie auszunutzen. Diese Anschuldigungen lassen sich nicht widerlegen, da das Projekt noch lange nicht abgeschlossen ist. Was wir jedoch beobachten können, ist, dass die Zahl der Teilnehmer, die sich dem Projekt anschließen wollen, stetig gewachsen ist und weiterhin Investitionen fließen. Es ist klar, dass Chinas diplomatischer Ansatz ihm Respekt und internationale Legitimität eingebracht hat.

Andererseits hat sich das US-Imperium mit militärischer Macht als Hauptmittel zur Projektion von Einfluss vor allem durch militärische Besetzung und verdeckte Regimewechsel erweitert. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat uns der amerikanische Expansionismus 20-30 Millionen Leichen durch Angriffe auf 37 verschiedene Länder beschert. Vergleichen Sie das mit der People's Liberation Army, die 60.000 Soldaten eingesetzt hat, um Bäume in einem Gebiet von etwa der Größe Irlands zu pflanzen. Wenn die Vereinigten Staaten nach konservativen Schätzungen 30 Muslime für jeden im Kampf getöteten Amerikaner töten, macht es Sinn, dass die Arabische Liga begeistert war, sich BRI anzuschließen, aber nicht dem Irakkrieg.

Leider ist Chinas Militär für Washington zu mächtig, als dass das US-Militär in das Land eindringen oder einen verdeckten Putsch gegen die Kommunistische Partei Chinas versuchen könnte. Der Handelskrieg erlaubt es den Vereinigten Staaten, die außenpolitischen Ziele Chinas aus scheinbar legitimen Gründen zu verkomplizieren. Die Zölle von Trump auf Stahl und Aluminium sollen den chinesischen Stahl- und Aluminiumproduzenten schaden, Unternehmen, die für Chinas Fähigkeit zum Bau der Infrastruktur für den Bau der neuen Seidenstraßen entscheidend sind.

Noch bedrohlicher für die Hegemonie in den USA ist der vom chinesischen Premierminister Li Keqiang im Jahr 2015 angekündigte Plan Made in China 2025. Made in China 2025 zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Unternehmen in den Bereichen der fortgeschrittenen Industrie zu fördern. Der Plan hat das Potenzial, das amerikanische Monopol in den wichtigsten Internet-Technologien, insbesondere das kommende 5G-Mobilfunknetz herauszuforderun; China ist auf dem besten Weg, das 5G-Netz vor den USA fertigzustellen. Durch geheime Treffen setzten sich die USA erfolgreich dafür ein, dass Australien und Neuseeland Huawei aus ihren zukünftigen 5G-Netzen verbannen. Japan stimmte auch dem Verbot von Huawei zu und die USA setzen sich dafür ein, dass Italien, Großbritannien und Deutschland dasselbe tun.

Der Plan Made in China 2025 geht Hand in Hand mit BRI. Die BRI-Teilnehmer erwarten, dass sie sowohl den neuesten Stand der chinesischen Technologie importieren als auch ihre eigene einheimische Technologie exportieren werden, eine vernünftige Alternative, statt gezwungen zu werden, eine von über 800 US-Militärbasen aufnehmen zu müssen. Das grundlegende Ziel des Handelskrieges ist es, die Hegemonie und das Monopol der USA auf fortgeschrittene Industrien zu bewahren und China zu zwingen, eine neue Version des Plaza-Abkommens zu unterzeichnen, ein Wirtschaftsabkommen, das die USA Japan zur Unterzeichnung drängten und Japans "verlorenes Jahrzehnt" verursachte. Auf diese Weise wird verhindert, dass Entwicklungsländer den Orbit der USA verlassen. So viel zum Thema freier Markt und Wettbewerb.

Es klingt immer noch so, als ob Huawei nichts Gutes vorhat.

Mit all den Schlagzeilen, in denen die Worte "Huawei", "Spionage" und "Diebstahl" im selben Satz verwendet werden, glauben viele, dass Huawei etwas Unheimliches vorhat, auch wenn es nicht alles ist, wofür sie angeklagt sind. Da das U.S. House Intelligence Committee jedoch 2012 einen Bericht veröffentlichte, in dem es sich für ein Verbot von Huawei- und ZTE-Produkten in den USA aussprach und behauptete, dass sie eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellen, sind die Beweise für die Behauptung, dass Huawei-Produkte chinesische Spionagegeräte seien, einfach nicht vorhanden.

Nachdem die US-Regierung die chinesischen Telekommunikationsunternehmen als Bedrohung benannt hatte, führte die britische Regierung eine eigene Untersuchung durch. Das britische Kabinettbüro konterte die Behauptungen der USA und sagte, dass man keine Bedenken über die Anwesenheit von Huawei und ZTE in Großbritannien habe. Nur 10 Tage nachdem der Hausausschuss seinen Bericht veröffentlicht hatte, wurde die geheime Untersuchung über Huawei und ZTE an Reuters weitergegeben und zeigte keine Beweise, um die Behauptungen des Berichts zu untermauern. Einer der Informanten sagte Reuters sogar: "Wir wussten, dass bestimmte Teile der Regierung wirklich Beweise für aktives Spionieren wollten. Wir hätten es gefunden, wenn es dort gewesen wäre."

Erst vor einem Monat führte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Untersuchung der Huawei-Spionageklagen durch und stand unter dem Druck der USA, ihrem Beispiel zu folgen und Huawei aus dem Land zu verbannen. Der Präsident des BSI, Arne Schönbohm, sagte gegenüber den deutschen Medien, es gebe keine Beweise für ein Sicherheitsrisiko durch Huawei. Wie hat der US-Sicherheitsapparat dieser Untersuchung entgegengewirkt? Sie muss nicht nachweisen, dass Huawei eine Sicherheitsbedrohung darstellt, da die chinesische Regierung jederzeit Informationen von Huawei verlangen kann.

Der gravierendste Aspekt des Krieges gegen Huawei ist, dass es inmitten von Amerikas wiederholtem Versagen, einen Fetzen Beweise dafür zu liefern, dass Huawei eine Front für chinesische Spionage ist, dokumentierte Beweise dafür gibt, dass die US-Regierung sich in Huawei's Server gehackt und seine Kommunikation überwacht hat. Bereits 2007 hackte sich die National Security Agency in die Server von Huawei ein, um Verbindungen zwischen Huawei und der chinesischen Regierung zu finden, so die Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden.

Man könnte meinen, dass, wenn der mächtigste Geheimdienst der Welt Zugang zu Huawei's interner Kommunikation hätte, sie Schatzkammern von Beweisen gefunden hätten, die eine interne Verschwörung beweisen, um Amerikaner auszuspionieren, genug, um Huawei aus allen Ecken der Erde zu verbannen. Aber nein, die NSA-Operation 2007 kam mit leeren Händen.

Noch beleidigender ist, dass es in den Vereinigten Staaten dank der Lecks von Edward Snowden's NSA mehr oder weniger allgemein bekannt ist, dass die US-Regierung praktisch alle digitalen Kommunikationen von Amerikanern ohne Haftbefehl sammelt. Warum fordert Trump also nicht ein Ende der unkontrollierten Überwachung? Während all dies für einige überraschend sein mag, mit dem Verständnis, dass die USA versuchen, Chinas Wachstum vor der internationalen Gemeinschaft zu verleumden und zu ersticken, um seine globale Dominanz zu bewahren, wird klar, dass die USA keine Beweise brauchen, sondern nur Unwahrheiten wiederholen müssen, um die Welt dazu zu bringen, es zu glauben.


Entwicklung der Kriegspropaganda


Als die russisch-hacker Hysterie ihren Höhepunkt erreichte, verbrachten die Russen keine Zeit damit, dokumentierte Verbindungen einer Person oder Organisation zu Russland zu beweisen; sie entschieden sich dafür, darüber zu diskutieren, ob ihre Rhetorik "stark für Russland" war oder "etwas, was ein russischer Mensch sagen würde". Es spielte keine Rolle, ob die russisch gehackten Anschuldigungen legitim waren, denn die Absicht war einfach, alle Dinge mit russisch mit Hacking, böswilliger Absicht und antiamerikanischer Stimmung in Verbindung zu bringen. Warhawks und die Agenten des Tiefen Staates nutzten diese gut kultivierte Fremdenfeindlichkeit, um ihren Imperienbau in Syrien und Osteuropa als "hart gegen Putin" darzustellen.

Auf fast die gleiche Weise hat der Handelskrieg zwischen den USA und China ein politisches Umfeld geschaffen, in dem es für die Regierung und ihre verehrten Fans in den Medien akzeptabel geworden ist, über China zu sagen, was sie wollen, solange es dem Publikum Unbehagen über China bereitet. Trump kopierte praktisch die russische Geschichte und beschuldigte China, die US-Wahlen zu hacken, nur um der Welt zu twittern, dass er sich entschied, sich in die venezolanische Politik einzumischen, indem er nur zwei Monate später das Oppositionsmitglied Juan Guaido, den Präsidenten von Venezuela, erklärte.

Das Niveau der Sinophobie in der amerikanischen Gesellschaft ist das höchste seit 1972, und der erschreckendste Teil ist, dass diese Art von Sinophobie von der US-Regierung und den Unternehmensmedien als politische Korrektheit und nicht als rassistische Vorurteile akzeptiert wird, die korrigiert und bekämpft werden müssen. Auch heute noch, lange nach dem vermeintlichen Ende von Yellow Peril, werden Chinesen als hinterhältige, gerissene Spione, Hacker oder Technologiediebe dargestellt. Chinesische Produkte, vom 5G-Projekt bis hin zu Huawei-Handys, werden als Träger der chinesischen Infiltration dargestellt. Ein Artikel in der Washington Post behauptete sogar, dass in China hergestellte Metroautos die amerikanische Öffentlichkeit ausspionieren können.

Die bereits erwähnte Dämonisierung Chinas verzerrt nicht nur die Wahrnehmung Chinas durch die amerikanische Öffentlichkeit, sondern dient auch als extrem destruktive Kriegspropaganda. Die sinophobische Propaganda täuscht die amerikanische Öffentlichkeit zu der Annahme, dass die wirtschaftlichen Probleme in den USA nicht durch ein Wirtschaftssystem verursacht werden, das darauf ausgerichtet ist, den Reichtum von den Armen zu den Reichen zu ziehen, sondern durch chinesische "wirtschaftliche Aggression". Das Weiße Haus hat China in seinem Bericht, der als Erklärung des Handelskrieges dient, als "Bedrohung für die Vereinigten Staaten und die Welt" dargestellt. Das US-Verteidigungsministerium warf der chinesischen Fertigungsindustrie und der Lieferkette ebenfalls eine "nationale Bedrohung" vor.

Es ist klar, dass, wenn Sie sich gegen Huawei stellen, Sie sich für Institutionen entscheiden, die nie das Wohl des Volkes oder die Wahrheit im Sinn hatten. Dieser Erzählung muss entgegengewirkt werden, da sie den andauernden Handelskrieg - einen Krieg gegen China und die Zukunft der Entwicklungsländer - verlängert, der die Interessen der amerikanischen Öffentlichkeit, insbesondere der amerikanischen Arbeiterklasse, stark beeinträchtigt.

Update: etwas Heiteres

Sowohl die chinesische als auch die US-amerikanische Delegation berichteten, dass sie ein positives Gefühl über die Handelsgespräche am Donnerstag hätten. China hat sich bereit erklärt, weitere 5 Millionen Sojabohnen aus den USA zu kaufen. Diese Entwicklung ist sicherlich ein gutes Zeichen, aber es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass bei diesem Treffen kein Deal zustande kam, sondern nur eine einzige Konzession aus China. Wichtig ist, dass die sensibleren Fragen des geistigen Eigentums und des Technologietransfers noch nicht gelöst sind, darunter die Fragen zu Huawei, 5G und Meng Wanzhou.

Die US-Zölle auf China sollen zum 1. März um 25 Prozent steigen. Wenn diese Frist versäumt wird, könnte der Handelsfortschritt noch weiter zurückgehen als heute. Während Präsident Trump derzeit die Fortschritte auf Twitter feiert, betrachtet er die Unvorhersehbarkeit als Teil seiner Strategie.

Chinas führende Verhandlungsführer sind in den USA beim Treffen mit unseren Vertretern. Die Meetings laufen gut, mit guter Absicht und gutem Willen auf beiden Seiten. China will keine Erhöhung der Zölle und ist der Meinung, dass sie viel besser abschneiden werden, wenn sie einen Deal abschließen. Sie sind korrekt. Ich werde................ 
- Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 31. Januar 2019

Im Juni beklagte sich das chinesische Handelsministerium über die Verwendung von Zöllen durch die Trump-Administration, um die Handelsverhandlungen voranzutreiben, indem es seine Haltung deutlich umkehrte und die Handelsverhandlungen erschwerte. Trump lobte ebenfalls das Ergebnis des Singapur-USA-DPRK-Gipfels im Juni, der eine vollständige nukleare Abrüstung Nordkoreas versprach. Drei Monate später veröffentlichte Nordkorea eine Erklärung, in der es sagte, dass es sich nicht einseitig entwaffnen würde, weil es nicht darauf vertraute, dass die Vereinigten Staaten und die Trump-Regierung ihr Ende des Abkommens durchsetzen würden. Wenn man mit Trump verhandelt, kann in einem Monat viel passieren.

Neben dem Konflikt zwischen den beiden Seiten über technologische Fragen würden beide Seiten bei der Diskussion über die so genannten "strukturellen Fragen", die Rolle von Subventionen und staatlichen Unternehmen in der chinesischen Wirtschaft, mit einer noch größeren Meinungsverschiedenheit konfrontiert. Wie US-Vizepräsident Mike Pence in seiner Rede erklärte, bestehen die USA darauf, dass Chinas staatliche Unternehmen und Subventionen eine unfaire Bedrohung für die USA darstellen und fordern China auf, seine Wirtschaftsstruktur zu reformieren, aber aus chinesischer Sicht ist eine solche Forderung nicht akzeptabel. Ideologisch gesehen ist die Existenz staatlicher Unternehmen eine entscheidende Grundlage des "Sozialismus mit chinesischen Merkmalen"; und politisch ist die Wirtschaftsstruktur Chinas ein nicht verhandelbarer Teil der chinesischen Souveränität. Das chinesische Volk würde es nie akzeptieren, dass sein eigenes nationales Entwicklungsmodell von ausländischen Mächten diktiert wird. Ein so großer Unterschied bleibt eine sehr große Herausforderung für die laufenden Verhandlungen.

Mit Hilfe von DeepL.com übersetzt. 

Kommentare:

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  2. Das stark Machen von China ist einzig und allein ein Verdienst der JewSA Parlamentarier, ihrer Strategen und ihrer vielen zum Teil einander sogar diametral widersprechenden vielsagenden Strategien. Ein Kommentator bei Heise brachte das mal an einem Beispiel: "„DAS PROBLEM VON RUSSLAND: AN WELCHEN IRREN SOLLEN SIE SICH WENDEN?“ auf den Punkt:
    „Trump wollte aus den INF Vertrag, nicht weil Russland diesen verletzt hat, sondern weil dieser Vertrag ihm Optionen, vor allem gegen China nimmt und weil ihm Europa wurst ist. Den Russen war dieser Vertrag schon lange ein Dorn im Auge, bemerken plötzlich europäische Politamateure.
    Aber außer Trumps Tweets gibt es noch die Meinungen
    - des Außenministers
    - des Verteidigungsministers
    - der Sicherheitsberater
    - des Pentagon
    und alle haben eine eigene Agenda. In der Praxis sieht das beispielsweise in der Causa Syrien dann so aus:
    „Raus aus Syrien -- wir bleiben noch -- wir stocken das Militär dort auf -- wir gehen sofort raus -- wir gehen zur Hälfte raus -- wir bleiben noch -- wir haben keinen Zeitplan“
    Donald Trumps politische Praxis der schnellen, langfristig gesehen erwiesen blödsinnigen Entscheidungen sind ja nur noch die Krönung amerikanischer Versagensdarstellung der Versager vor ihm. Und so blüht der tot geglaubte Kommunismus in China vorbildlich und beispielhaft volkswohlundwahrhaftig auf. Die Chinesen haben inzwischen ein Top-Bildungsniveau angefangen bei Kindergartenplänen bis hin zum Doktorandum nachhaltig organisiert, dass weltweit Seinesgleichen sucht. Sie führten schon probeweise die 4-Tage Arbeitswoche ein und sind jetzt zur wissenschaftlichen und Hightech-Produktions-Weltmacht Nr. 1A geworden. Mit der Belt and Road Initiative werden sie die marxistischen Prinzipien neu und bewiesen erfolgreich über die ganze Welt tragen.

    Mr Trump: „Nicht an der Grenze Ihres Dumm-geht-Pleite Ex-Imperiums zu Mexiko muss eine Mauer gezogen werden, nein. Eine Weltneuheit muss her, eine um China herum gebaute Mauer von Ihnen und den daran garantiert hammerhart mitziehenden Demokraten, um China, weil dessen chinesisch schlitzäugig gelber Volks-Wohlstand vor den westlich Wertebananenrepubliken geheimzuhalten die letzte Bremse gesamteuropäischer glubschäugiger Gelbwestigkeit ist. Wie wäre es mit dem hübschen Phantasienamen "Große chinesische Mauer"? Mal was Neues.

    Warum eigentlich sind amerikanische Parlamentarier und die Strategen dort so unfähig? Sind die nur zufällig oder etwa g e s e t z m ä ß i g so strohdumm, wie die deutschen? Und genauso strohdumm wie die Parlamentarier/Politiker aller in der Weltgeschichte schon zuvor abgestürzten Imperien? Im Prinzip ja. Was absolut nachvollziehbar zu beweisen war:

    Denn dazu habe ich heute eine verblüffende Youtube-Lehrstunde bekommen: Nämlich dass es an den jahrhundertealten zwei ADVERSEN SELEKTIONEN liegt, wie der Heuristiker Thomas H. Stütz absolut idiotensicher zu erklären vermag:
    https://www.youtube.com/watch?v=MKrMFI_Mi9g
    Feiner, logisch zwanghaft überzeugender Vortrag einer Primitiv-Ursache, die begründet, dass wir immer nur von Idioten regiert werden. (Milos Zeman) Ein Kurzvortrag um die drei Minuten nur, der mich das Versagen sämtlicher Ami-Parlamentarier und den Untergang aller Imperien zuvor hat nachhaltig und mit AHA-Effekt verstehen zu lassen vermochte.
    Antworten
  3. danke für den Link K.P. Kostag
    "Man muss sich die Gestalten nur mal anschauen." F.J.Strauß
    Genau so ist es.

Sunday, February 10, 2019

Reporter’s Diary from Venezuela
This is the personal view of the correspondent on today’s life of Caracas.
Translated by Scott

Day one…
Our Air France flight was grounded in Paris for 5 hours; no one wants to land in Venezuela in the middle of the night, due to the “dangerous criminal situation.” The airliner is half empty, the passengers, judging by nervous conversations, are only Venezuelans. A taxi driver, while leaving the airport, locks the doors, and sweetly warns that after dark, bandits scatter spikes on the roads and rob the stranded cars. “Oh, don’t worry, Amigo, I have an old car. They are not interested in old, cars.” That’s where you understand why Caracas is ranked first in the ranking of the most dangerous cities in the world. It’s too late for supper, but I at least want to exchange my US dollars for Venezuelan bolivars. I ask my cab driver. He violently shakes his head: “No, no, no. I do not mess with such things, it’s illegal!” “Whatever,” I laugh at him. “Tomorrow, someone will take the dollars, maybe even with my hands torn off.” I was wrong…
The following morning, no one at the hotel wants to look at my dollars. The hotel employee tells me to go to one of the official “exchange stores” but honestly adds: “only Americans, or complete jerks go there.”
In Venezuela, the official dollar exchange rate is 200 bolivars, and the “black market” exchange rate is 2,715. And if you exchange your currency in a bank, then according to this calculation, a bottle of ordinary water will cost 330 rubles, and a modest lunch in an inexpensive cafe—7,000 rubles per person. Judging by the stories on the Internet, in Venezuelan people should simply kill each other for dollars, but this is not the case. There is also other things different from perception. On western news, it is shown that demonstrators fight with police daily, tens killed, hundreds wounded, the sea of blood. But in Caracas, all is quiet. In an afternoon, people are sitting in cafes and idly sipping rum with ice, while maintenance crews sweep the streets. It turns out that the world ‘s leading TV new sources (including CNN and the BBC) show some fantasy film about Venezuela. “Demonstrations?” yawns Alejandro, a street vendor selling corn. “Well, Saturday there will be one, sort of. On one end of the city will be a rally of opposition supporters, and on the other, Maduro supporters. The police keep them separate to prevent fights.” Amazing. You browse the Internet, you turn on the TV, and you see the revolution, the people dying on streets to overthrow the “evil dictator Maduro.” And you come here, and nobody cares.

Then it got even better. Never in my life have I had so many adventures while trying to exchange one currency for another. The country has a problem with cash money, long queues waiting for the ATM, and even the street dealers of “currency” have no “efectivo,” as they call cash. I wander inside a jewelry store and ask if they want some “green.” The answer is “No.” Everyone acts like law-abiding citizens. I am told that police recently started arresting people for private exchange, that’s why people don’t want to associate. One owner of the jewelry store almost agrees. “What do you have? Dollars? No, I won’t take that.” “Why now?” “I take only the Euros …dollar, man, is the currency of the aggressor, they try to tell us how to live!”
Damn it! I have money in my pocket, and I can’t even buy lunch! Finally, a certain woman, nursing a baby in a workplace, very reluctantly agrees to exchange 2,200 bolivars for a “buck.” I want to curse her out, but I have to live somehow. Bolivars seem like a beautiful, unattainable currency, which hides all the benefits of the world, that’s why they are so hard to get. I’m nodding in agreement. The woman calls somewhere, and asks to wait. After 15 minutes she tells me that “there is a problem.” Of course, money is not to be found. Her man couldn’t withdraw them from the ATM, everywhere the ATMs are on a strict daily rate. “President Maduro is fighting for the strengthening of the national currency,” explained the nursing mother. “We all use our cards to pay for everything.” I don’t know how it works, but yesterday an exchange rate was 3,200 bolívars for 1 dollar, and today the “bucks” fell to 2,700. I have started to realize that in the very next few days I’ll starve to death with dollars in my pocket. A unique fate, perhaps, that has never happen in history.
In the next kiosk cash for gold place I am offered a plastic debit card loaded with local money, and then I would try my luck withdrawing bills from neighboring ATMs. “Or, maybe not, if you’re not lucky.” Well, of course. By the way, an attempt to buy a SIM card for the phone also fails. They don’t sell them to foreigners, you need a Venezuelan ID card. Yes, and I have nothing to pay for it. The feeling is that the dollar is a gift that no one wants. Sadly, I walk by stores. People come out of there with packages of eggs, bread, packs of butter. The range is not like in Moscow, of course, but again, if you believe the news on TV, Venezuela is suffering from a terrible famine, supermarkets are empty, and people are fighting each other for food. Nothing like that. There are queues, but not kilometers long. In general, television stations in the United States and Europe (and ours too) created their own Venezuela, drawn like a terrible cartoon. I walk into a cafe at random. “Will you accept dollars for lunch?” I ask hopelessly. “Yes, at the rate of “black market” they whispered to me. “But the change will also be in dollars…sorry, no bolivars at all…we’ve been hunting for them ourselves for weeks.”
My first day in Venezuela is over. How unusual. I’ve been here for 24 hours, and I’ve not held a Bolivian bill in my hand. Oh, but there will be more…

Day two…
60 liters of gasoline here cost five cents, and a basket of basic food products — 50 rubles (about 90 cents).
“The gas station,” my driver reaches into his purse and takes out a banknote of 2 Bolivar. The exchange rate of the Venezuelan currency changes every day, and today it is 2 580 bolivars per one dollar. In Russian money, that is 10 cents. “We must now fill a full tank,” says the taxi driver. 60 liters of gasoline cost 1 bolívar, but we give the 2 bolivars bill, because there is no 1 bolivar bill.  I can’t believe that is a full tank of fuel costs FIVE CENTS? “And how much can you even fill at this price?” “Once a day for every citizen. And it’s enough for me.” All the way to the center city, the driver scolds President Maduro, and tells me how much he loves America, and how it will be good when the “guy with mustache” is finally overthrow by the Americans. I start to think that I don’t feel sorry for Maduro at all. He really corrupted en entire country with such generous handouts. And they are willingly take, but no one says “thank you,” just that they want more and more.
On the street there is a long line into a “social supermarket,” a place you can buy 400 types of goods at the solid low prices. These shops were established by the late President Hugo Chavez “to fight inflation and protect the poor.” The stores are funded by the Venezuelan government. The buyer comes with a passport, gets a number, and waits in line until they are allowed to enter and buy a certain set of products. The selection isn’t very impressive, only the essentials: chicken, bananas, pineapples, sausages, milk. A box of these food items costs of equivalent of 50 rubles. CNN and the BBC show videos of Venezuelans wrapped in rolls of toilet paper and sadly wandering across the border with Colombia. The toilet paper is found in absolutely every store, and without any problems. I am once again simply amazed: Western TV news is something from Hollywood, they are not reporting but making fantasy blockbusters. On the BBC website I read that hungry Venezuelan children after school go to take a look at the street vendors cooking meat. I’ve been all over the town. Restaurants, cafes, eateries, during the lunch hour are crowded, and people look well-dressed. The mass hunger, the Western media paints for us, doesn’t exist in reality.
I take a few pictures inside the supermarket, and I am immediately approached by the workers or “Maduro followers.” “It’s forbidden to take pictures here.” “Is this a military facility?” “Leave or we’ll call the police.” “Listen, everywhere on TV they tell us that there is hunger in Venezuela. I want to prove that the reality is different.” “We are not interested, we just work here: leave immediately!” I started to understand perfectly well why Nicolas Maduro lost the information war. Hugo Chavez was often praised even in private conversations, but even Chavez supporters find little positive to say about Maduro.  When people protested against Hugo’s endless nominations as the head of state, he used to meet them with the open arms, smiling and saying : “Guys, what’s the problem? I’m your President, I love you, let’s sit down and talk!” Maduro doesn’t have this image of being one of the guys. He is not able to communicate with the public, and his assistants, like the employees of the social store, can only push and ban and threaten with the police.
On the streets, provincial farmers sell fruits and vegetables: mango, tomatoes, cucumbers. All about the same price of 25 rubles per kilogram. Here, a dozen eggs from street vendors is 4,800 bolivars or about 130 rubles, and that is not cheap. During the peak of oil prices, when a barrel of oil was sold for $150, Venezuela lived on the principle of a rich fool. To develop domestic production? No, what is that nonsense?  We can buy every triviality abroad. Even the managers of the oil production weren’t local, they hired specialists from Europe, and paid them a lot of money. Food imports into the country reached 95 percent. And now the situation is not too different. When I order my meal in a cafe (incidentally, still paying in dollars, all attempts to change dollars to bolivars failed), I get excellent pork. “Where is it from?” “From Colombia.” “And chicken?” “From Brazil, that’s why it’s so expensive.” Even flour for bread comes from neighboring Guyana. Chavez and his successor Maduro wanted to be “people’s presidents,” handing out money left and right. But then oil prices collapsed, food shortages began, and people rebelled. People demand as before: cheap food in supermarkets, gasoline for nothing, and they don’t want to hear anything more or less.
“Chavez was a great guy!” says a fan of the former president, 75-year-old Raul Romero, dressed in a red “chavist” shirt. “Maduro is nothing like him! There is speculators on the streets, he does nothing. In his time, Chavez arrested the dealers raising food  prices, closed their shops, confiscated land from landowners, and gave it to the people. We need a firm hand, a real dictatorship!”
In the TV world, Maduro is portrayed as a dictator and executioner, although in Venezuela, he is openly scolded for being meek; they draw cartoon of him, and insult him as much as they can. But who cares about the truth? Much more colorful to show the suffering for the toilet paper.
Day three…
“I got robbed by a COP for my phone. I’m talking on the cell phone outside, he walks over to me, pokes in my side with his gun. “Give me your mobile.”I don’t understand immediately, and automatically continue the conversation. He cocks his gun, and says, “Kill.” I give him my phone. It’s still good, I love being robbed by cops. They are not bandits from the “Barrios,” the poor neighborhoods in the mountains, who can shoot you first and then rummage your corpse’s pockets. I’m lucky, I’ve lived in Venezuela for 27 years and this was the first time I was “hop-stopped.” A lot of people get robbed every year.
I am talking to Mikhail, a citizen of Russia living in Venezuela since the beginning of the nineties. He helps me move around Caracas and instructs me on how to visit the local slums. “You don’t have protection? Oh, who would doubt that. Then leave your watch, phone, and camera at the hotel. Take some money for a taxi, you also have to have some cash in case you get ambushed, otherwise they might get offended and kill you. Sometimes, people get shot in an arm and a leg, that survivable.” After such a nice story, I still go to the “Barrios.” It is there that the supporters of President Nicolas Maduro mainly live. According to CNN and BBC, impoverished people in Venezuela are revolting against the government. Nothing can be further from the truth; it’s a wealthy middle class that goes to demonstrate. Maduro is applauded in poor neighborhoods, because the President gives their residents free food sets enough for a month and gives free (!) apartments. Formally, they belong to the state, but people live in them for generations.

“I will cut a throat for the President,” a heavily-tattooed man smiles menacingly, and introduces himself as Emilio. “Who else would give me food and a ‘roof ‘ for free? He is our father and benefactor.” Maduro deliberately does not touch such people, which is why crime in Caracas gushes over the edge. I am advised not to stop on the street to look at anything, but just to keep going, otherwise bandits will have time to look closely at me. That’s why they have constant robberies on the streets, plus the police and the national guard can easily take away your favorite things. No one can be happy about all these. “I love Russians,” told me the businessman Carlos while conversing over coffee near the Plaza de Bolivar. “But you’d better send Maduro economic advisers. Teach him a lesson! He doesn’t know anything about economy. He has one recipe for everything, to give more money to the poor, more free apartments, free food, free gasoline, to build a full communism here. But with this, sorry, any state would collapse.”
The opposition rally in the Western part of Caracas is huge, at least 100 thousand people gathered. The protesters are friendly to me, Russia here is respected. It is not considered an enemy. Zero aggression at all… and then I  wonder about what I see on CNN, videos of the opposition being rolled into a pancake by tanks. The police keep the neutrality, it disappears from the streets, to not give a cause to provocateurs. People are happily waving flying in the sky military helicopter. Many-in t-shirts with the American flag, a man passes by, holding a hand-written poster with the altered slogan of Donald Trump -“Make Venezuela great again.” “Do you love the U.S.?” “Yes, adore it!” “I remember you already had a pro-American President in 1993, Carlos Andrés Pérez. He sharply raised the price of gasoline, 80% of the goods were imported, he drove the republic into billions of IMF debts. People went to demonstrations, and Pérez drowned them in blood, killing 2,000 people…then he fled to America.”
The man freezes, with his mouth open. Finally, he gets the gift of speech back. “I hope this time the pro-American President will be different.” “Are you sure?” “Sorry, I have nothing to say.” Asking the girl from the opposition how she feels about the US: “The US is our neighbor, let them change the power here.” “In countries where the US changed power like Iraq, Libya, Afghanistan, hundreds of thousands people were killed. Are you ready for this?”
Again, she pauses and sighs. “No, no, no. We are not Africa or Asia. All will go peacefully. Venezuelans will not kill each other.” Where the opinions splits is the question of whether the free gasoline and free food packages will remain with an American-instilled government. Many are sincerely sure that the “freebies” will remain under a new president. How else? The minority that recognizes that state gifts will be canceled say that they at least “we will be free.” As I said, the protesters are mostly well-dressed, well-off people. By the way, the leader of the opposition, Juan Guido, also has no real economic program promising to “quadruple the oil production.” No one thinks that after that price will fall four times. In short, I get a feeling that neither the President, nor the opposition, know anything about the economy in Venezuela.
The demonstrations in support of Maduro take place at the other end of the city, to prevent the opponents from fighting. “You Americans are insolent!” screamed an old woman in a red t-shirt rushing towards me. “Bastards! You should be handed on a first tree! Cheers to socialism!” “I’m Russian, grandma.” The old lady recoils.  “Sorry, please.” “Don’t get that upset, senora.” Many people gathered here are joyful, dancing and singing.
A soldiers stands in front of me and doesn’t allow me to take any pictures. Not just me, but also other passers-by. “You can’t take pictures here.” “Says who?” “President Maduro.” No, Maduro is definitely doing everything he can to be disliked. Those gathering here are poor, blue-collared workers and farmers from the suburbs. I am interested , honestly, were you brought here on the busses? “Yes, he did!” says one grandfather, proudly displaying a portrait of Che Guevara. “But I would walk here for Maduro! It’s a lie that we were paid to be here.” Other people applaud him happily. I shake hands. “Russians are welcome! Venezuela loves you, you’re home.”
The day of rallies is over. The maintenance crews came to the sidewalk, strewn with plastic bottles, crumpled packs of cigarettes, and other debris left after by a cloud. At the entrance of an old house, old people drink coffee. “They say that today some general has defected to the side of the opposition,” says one of them. “Some significant person.” “What’s this guy’s name?” “Who knows?” Venezuela is split in half. And the situation there may change at any moment.

President Nicolas Maduro: An Open Letter to the People of the United States

original introduction: The following open letter was published online by President Nicolas Maduro on his personal Twitter account. NewsVoice publish the unedited letter in its entirety. The translation was provided by Nino Paglicciaa freelance writer and activist with focus on the Americas. / Torbjorn Sassersson, editor, NewsVoice.se

Nicolas Maduro writes:
“If I know anything, it is about peoples, such as you, I am a man of the people. I was born and raised in a poor neighborhood of Caracas. I forged myself in the heat of popular and union struggles in a Venezuela submerged in exclusion and inequality. I am not a tycoon, I am a worker of reason and heart, today I have the great privilege of presiding over the new Venezuela, rooted in a model of inclusive development and social equality, which was forged by Commander Hugo Chávez since 1998 inspired by the Bolivarian legacy.
We live today a historical trance. There are days that will define the future of our countries between war and peace. Your national representatives of Washington want to bring to their borders the same hatred that they planted in Vietnam. They want to invade and intervene in Venezuela – they say, as they said then – in the name of democracy and freedom. But it’s not like that. The history of the usurpation of power in Venezuela is as false as the weapons of mass destruction in Iraq. It is a false case, but it can have dramatic consequences for our entire region.
Venezuela is a country that, by virtue of its 1999 Constitution, has broadly expanded the participatory and protagonist democracy of the people, and that is unprecedented today, as one of the countries with the largest number of electoral processes in its last 20 years. You might not like our ideology or our appearance, but we exist and we are millions.
I address these words to the people of the United States of America to warn of the gravity and danger that intend some sectors in the White House to invade Venezuela with unpredictable consequences for my country and for the entire American region. President Donald Trump also intends to disturb noble dialogue initiatives promoted by Uruguay and Mexico with the support of CARICOM for a peaceful solution and dialogue in favor of Venezuela. We know that for the good of Venezuela we have to sit down and talk because to refuse to dialogue is to choose strength as a way. Keep in mind the words of John F. Kennedy: “Let us never negotiate out of fear. But let us never fear to negotiate”. Are those who do not want to dialogue afraid of the truth?
The political intolerance towards the Venezuelan Bolivarian model and the desires for our immense oil resources, minerals, and other great riches, has prompted an international coalition headed by the US government to commit the serious insanity of militarily attacking Venezuela under the false excuse of a non-existent humanitarian crisis.
The people of Venezuela have suffered painfully social wounds caused by a criminal commercial and financial blockade, which has been aggravated by the dispossession and robbery of our financial resources and assets in countries aligned with this demented onslaught.
And yet, thanks to a new system of social protection, of direct attention to the most vulnerable sectors, we proudly continue to be a country with high human development index and lower inequality in the Americas.
The American people must know that this complex multiform aggression is carried out with total impunity and in clear violation of the Charter of the United Nations, which expressly outlaws the threat or use of force, among other principles and purposes for the sake of peace and the friendly relations between the Nations.
We want to continue being business partners of the people of the United States, as we have been throughout our history. Their politicians in Washington, on the other hand, are willing to send their sons and daughters to die in an absurd war, instead of respecting the sacred right of the Venezuelan people to self-determination and safeguarding their sovereignty.
Like you, people of the United States, we Venezuelans are patriots. And we shall defend our homeland with all the pieces of our soul. Today Venezuela is united in a single clamor: we demand the cessation of the aggression that seeks to suffocate our economy and socially suffocate our people, as well as the cessation of the serious and dangerous threats of military intervention against Venezuela. We appeal to the good soul of the American society, a victim of its own leaders, to join our call for peace, let us be all one people against warmongering and war.
Long live the peoples of America!
Nicolás Maduro
President of the Bolivarian Republic of Venezuela”
The Essential Saker II
The Essential Saker II: Civilizational Choices and Geopolitics / The Russian challenge to the hegemony of the AngloZionist Empire
The Essential Saker
The Essential Saker: from the trenches of the emerging multipolar world
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11 COMMENTS

      • This should have been done three years ago.
        The biggest weapon the US has is sanctions and banking freezes on gold and “storage” of funds.
        They did this to Gaddafi and Libya’s sovereign funds. Goldman Sachs disappeared tens of billions.
        The Iranians had 150 billion frozen for years. Reportedly, only have received 30 billion back in the nuke deal, now canceled.
        • Yes !!! 
          Maduro is the head of the government and like it or not I do not think he knows how to run the show. I don’t want to point out his occupational experience that one would provide on a CV but he and/or his cabinet lack forward thinking abilities. No way to figure what the issues are inside that government but the danger was staring them in the eyes for years. They could have done a lot lot more to prepare for this sort of financial attack.
    • For the most part, zombiefied ears. But the zionazi-gay media will not allow even them to hear what Maduro says. But the letter cost Maduro little to write and even a few of the still living hearing his words is worth the effort.
    • Even so, that video would be declared un-constitutional or something equally earth-shattering in Pindo-centric Universe.
      Venezuela’s salvation lies in teaming up with Russia and China. It’s instructive to look at what Chávez did 20 years earlier when his appeal to the spoiled, pampered medical community for help with the government’s public health programme fell on deaf ears: He turned to Cuba which was very ready to help with no strings attached.
      Since the army has stayed loyal to the Republic, Nicolas Maduro should feel free to act harshly, if he isn’t already. Otherwise, there are the truly horrible examples of Ukraine’s Viktor Yanukovich and Czechoslovakia’s Edvard Beneš, who preferred to surrender to Western/Nazi threats and violence, despite the loyalty of the armed forces at their disposal. Chile’s Salvador Allende didn’t even have that.
  1. Strategically, its not quite that simple. Venezuela does not have the capacity to refine it’s vast volume of oil. Prior to the recent embargo, U.S corporations shipped Venezuelan crude to U.S. refineries along the Gulf of Mexico. Such a strategy kept the immense deposits of Venezuelan crude under the control of North American Corporations.
    Because of the embargo, there is no longer a way to refine and consequently market Venezuelan oil. New refining sources must be developed One possibility might be for developing countries to build their own refineries. Another might be to develop a refining technique that would permit small-scale processing of crude within countries wanting to escape dependence on refined petroleum. Crude could be shipped directly to needy markets to be refined locally. The practicality of such ideas would increase if processing would be limited to producing diesel and lubricating oils… not gasoline.
    Such methods would also increase the Gross National Product by creating jobs and, in essence, a whole new industry within participating countries.
  2. ”The American people must know that this complex multiform aggression is carried out with total impunity and in clear violation of the Charter of the United Nations, which expressly outlaws the threat or use of force /…/ ”
    Whether the Exceptionals and Indispensables know or do not know, it’s precisely their government’s gangsterism and the suffering of its victims that appeal to their genocidal instincts as a colonial settler implant. Also explains 100% their sympathies for the Zionist Entity and its highly similar track record.
    ”Long live the peoples of America!”
    Minus the Pindos and their northern Ukronazi infested neighbours. Respect to Nicolas Maduro and Venezuela from Sweden.
  3. The US is cruising for a bruising. No good thing is left in Uncle Sam. The entire leadership is on statins, the soul destroying drug of the West. The skin thinned out to paper. Their colour is yellow. Their livers destroyed. 
    The medicated madmen leading the West.
    Western man take a look at your leaders skin palour…is it showing jaundice…is it yellowish.?
    If it is yellow you are looking at a psychopath…chemically deranged leadership.