Wednesday, March 7, 2018


Das neue russische nukleare Arsenal stellt wieder die Bipolarität der Welt her

Während die Experten Fragen bezüglich der möglichen Veränderung der Weltordnung in Richtung einer multipolaren, oder auch nur einer dreigliedrigen Weltordnung diskutieren, erfordern die plötzlichen Fortschritte der russischen Militärtechnik die Rückkehr zu einer bipolaren Organisation. Gehen wir daher auf die Lehren der letzten drei Jahre ein, bis zu den Enthüllungen des Präsidenten Putin vom 1. März 2018.

 | DAMASKUS (SYRIEN)  
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Zurück zum Startplatz: die Welt ist wieder bipolar. Die von ihrer Überlegenheit überzeugten Vereinigten Staaten haben die militärische Erholung Russlands nicht kommen sehen.
Im zweiten Quartal 2012 haben sich Russland und seine Verbündeten verpflichtet, sofort nach dem Beschluss des Genfer Abkommens eine Friedensstreitkraft in Syrien bereitzustellen.
Aber alles lief anders, als Frankreich im Juli 2012 den Krieg neu begann. Obwohl Russland die Gestaltung des Vertrages zur kollektiven Sicherheit von den Vereinten Nationen anerkennen lassen konnte, um muslimische Soldaten bereitzustellen, vor allem aus Kasachstan, ging nichts vorwärts. Trotz der Hilferufe von Damaskus blieb Moskau lange still. Erst drei Jahre später kam die russische Luftwaffe und bombardierte die unterirdischen Anlagen der Dschihadisten.
Während der drei folgenden Jahre brachten verschiedene militärische Zwischenfälle Russland und die Vereinigten Staaten in Opposition. Das Pentagon beklagte sich zum Beispiel über die seltsame Aggressivität der russischen Bomber, die sich der US-Küste näherten. In Damaskus gab es Bedenken über das Schweigen von Moskau und man fragte sich, ob es seine Verpflichtungen vergessen habe. Es war absolut nichts dergleichen. Russland stellte im Geheimen ein neues Arsenal zusammen und landete dort erst, als es dachte, bereit zu sein.
Schon am Anfang seiner Intervention richtete seine Armee ein System ein, das kein Störsystem war, sondern eines, das die Unterbrechung der Befehlskette der NATO in einem Umkreis von 300 Kilometern um Latakia bewirkte. Später richtete Russland das gleiche System im Schwarzen Meer und Kaliningrad ein. Zusätzlich zu seinen neuen Flugzeugen verwendete Russland genauere Marschflugkörper als jene der USA, die von seiner Marine im Kaspischen Meer abgeschossen wurden. Letzten Monat hat es auf dem Schlachtfeld Multi-Rollen-Flugzeuge mit bisher unbekannten Fähigkeiten getestet.
Es zeigte sich, dass laut der US-Generäle vor Ort, die russische Armee nun über viel effektivere konventionelle Streitkräfte verfügt, als die Vereinigten Staaten. Allerdings bezweifeln ihre Kollegen im Pentagon noch diese Fortschritte, weil sie sicher sind, für ewig militärisch überlegen zu sein. Laut ihnen ist es einfach lächerlich, beide Armeen zu vergleichen, da die USA ein achtmal größeres Budget haben. Jedoch hat man in der Militärwissenschaft die Leistung von zwei rivalisierenden Armeen nie nur durch die Größe ihres Budgets verglichen, was Wladimir Putin auch betonte, indem er auf die außergewöhnliche Qualität seiner Soldaten im Vergleich zu denen der Vereinigten Staaten hinwies.
Wie dem auch sei, auch wenn die Russen mit ihrem herkömmlichen Material ein wenig besser sind, können sie nicht auf mehreren Schauplätzen zugleich aufmarschieren und Washington behält seine nukleare Überlegenheit.
Der Einzug der russischen Infanterie am 24. Februar 2018 in Ghuta, einer Vorstadt von Damaskus, ist sicherlich das Ergebnis einer Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten, die sich verpflichtet haben, nicht mehr in Syrien einzugreifen und somit die Russen nicht derart in Bedrängnis zu bringen wie einst die Rote Armee in Afghanistan. Sie ist auch ein Zeichen für die Befürchtung des Pentagons, dass die russische Armee auch anderswo in der Welt den gleichen Widerstand leistet.
Genau in diesem Moment bestreitet Präsident Putin die nukleare US-Überlegenheit. In seiner Rede vor dem Parlament verkündete er am 1. März 2018, dass sein Land ein unheimliches Atomwaffenarsenal besitze.
Alle diese Programme sind seit langer Zeit mehr oder weniger bekannt, aber die Experten hielten sie erst in vielen Jahren für einsatzfähig. Jedoch sind die meisten schon bereit. Man muss sich fragen, wie die Russen sie ohne Kenntnis der US-Geheimdienste entwickeln konnten. Das ist es jedoch, was ihnen mit der Su-57 gelang, die sie vor drei Wochen im Kampf getestet haben, obwohl die CIA nicht glaubte, dass sie vor dem Jahr 2025 bereit sein könnte.
Vladimir Putin hat sein neues Arsenal vorgestellt. Die Interkontinentalrakete (ICBM) Sarmate (von dem Namen eines alten russischen Volkes, bei denen Frauen und Männer gleichberechtigt waren). Sie griff die Technik des „Orbital-Kopfes“ wieder auf, die die russische Überlegenheit bereits in den 1970er Jahren gesichert hatte, und die die Sowjetunion wegen der Unterzeichnung und Ratifizierung des SALT-II- Abkommens aufgegeben hatte. Der US-Senat hat den Vertrag jedoch nie ratifiziert, was ihn damit hinfällig macht. Diese Art von Raketen, deren Kopf zunächst in den Orbit gebracht wird, und dann in die Atmosphäre eintritt, um sein Ziel zu treffen, hat eine unbegrenzte Reichweite. Die Verträge die die Nuklearisierung des Weltraumes verbieten, verbieten auch die dauerhafte Platzierung eines nuklearen Sprengkopfes im Orbit, aber nicht dessen Eintritt in ihn während eines Teils seines Anfluges. Nach dem aktuellen Stand des Wissens kann er in diesem Zeitraum nicht abgefangen werden. Die Sarmate-Rakete kann in der Atmosphäre auftauchen und überall und jedermann angreifen.
Die Dolch-Rakete (Kinzhal auf Russisch), die von einem Bomber abgeschossen werden muss, wird in der Atmosphäre eine hypersonische Geschwindigkeit erreichen, d.h. eine, die fünfmal größer ist als die Schallgeschwindigkeit. Diese ungeheure Geschwindigkeit macht es offensichtlich unmöglich sie abzufangen. Sie wurde vor drei Monaten erfolgreich getestet.
Russland verfügt auch über einen Kernkraftmotor (d. h. ein Kernkraftreaktor), der bis zu dem Punkt miniaturisiert wurde, dass er in einen nuklearen Marschflugkörper eingebaut werden kann. Marschflugkörper mit einer unvorhersehbaren Flugbahn und diesem Motor, mit fast unendlicher Autonomie, sind im Moment unbesiegbar.
Dieser Motor in eine Unterwasser Drohne (Torpedo) eingebaut, erlaubt eine erhebliche nukleare Sprengladung zu transportieren, mit einer mehrere Male höheren Geschwindigkeit als die eines konventionellen U-Bootes. Neben ihren radioaktiven Auswirkungen könnte die Sprengkraft einen Tsunami von 500 Meter Höhe an jeder ozeanischen Küste auslösen.
Zu guter Letzt versucht Russland, ein Hyperschall-Geschoss zu entwickeln, „die Vorhut“, das nicht nur die Flugeigenschaften der Sarmate und die Geschwindigkeit der Dolch-Rakete (Kinzhal) vereint, sondern dessen Flugbahn während seines Fluges angepasst werden kann.
Die neuen russischen Atomwaffen wurden entwickelt, um den Raketenabwehr-„Schild“, den das Pentagon, Basis nach Basis, auf der ganzen Welt seit 40 Jahren entwickelt, wirkungslos zu machen. Dies ist kein Problem der Übermacht, sondern der technischen Konzeption. Das Prinzip des Schildes bietet keinen möglichen Schutz vor ihnen.
Schlimmer noch, Präsident Putin kündigte auch die Realisierung einer Laser-Waffe an, deren Eigenschaften er aber geheim gehalten hat. Es scheint, dass sie in der Lage wäre, einen Teil der US-Raketen abzufangen.
Im Moment glauben die Generalstäbe der Mitgliedsländer der NATO kein Wort der Anzeigen, da alle diese Waffen in ihren Augen Science Fiction gleichkommen.
Doch hat uns die Geschichte gelehrt, dass Russland, das Land des Schachspiels, und nicht des lügnerischen Pokers, nie hinsichtlich seines Arsenals blufft. Es hat oft den Eindruck erweckt, dass die in der Forschung befindlichen Waffen bereits einsatzfähig seien, aber es hat nie offiziell Waffen als «kampfbereit“ angekündigt, die es noch nicht waren. Die mehr als 200 neuen in Syrien eingesetzten Waffen haben uns von dem technologischen Vorsprung ihrer Wissenschaftler überzeugt.
Die enormen Fortschritte von Russland haben den Vereinigten Staaten die Erstschlagfähigkeit genommen. Im Falle eines Atomkriegs können die beiden Großen jetzt wechselseitig aufeinander einschlagen. Die USA haben eine wesentlich höhere Zahl von Atomraketen und Russland wird davon eine große Anzahl abfangen können. Da jeder die Fähigkeit hat, den Planeten mehrmals zu verwüsten, befinden sich beide in dieser Art der Konfrontation theoretisch wieder auf Augenhöhe.
Seitens der USA ist der militärisch-industrielle Komplex seit zwanzig Jahren durch Ausfälle gekennzeichnet. Das wichtigste Flugzeug-Projekt der Geschichte, die F-35, sollte sowohl die F-16, F-18 als auch die F-22 ersetzen, aber Lockheed Martin ist unfähig, die angegebene Software zu entwickeln. Die aktuelle F-35 Maschine ist eigentlich völlig unfähig, ihre Spezifikationen zu erfüllen und die US-Luftwaffe plant die Wiederaufnahme der Produktion von alten Flugzeugen.
Sicherlich, Präsident Donald Trump und sein Team haben beschlossen, neue Köpfe für die Vereinigten Staaten zu gewinnen, um die Rüstungsproduktion zu steigern und die militärisch-industriellen-Lobby zu zwingen, auf die Bedürfnisse des Pentagons zu antworten, anstatt ihm weiterhin die gleichen alten Maschinen zu verkaufen. Aber es dauert mindestens 20 Jahre, um den Rückstand aufzuholen.
Die technischen Fortschritte von Russland drehen nicht nur die globale Ordnung um, indem sie gegen jegliche Erwartung ein bipolares System wiederherstellen, sie zwingen auch die Strategen den Krieg neu zu überdenken.
Die Geschichte hat uns gelehrt, dass nur wenige Leute sofort den militärischen Paradigmenwechsel erkennen. Im 15. Jahrhundert, als die französischen und englischen Armeen die Schlacht von Azincourt ausfochten, wurden die französischen Ritter in Rüstungen von den Bogenschützen und Armbrustschützen des englischen Fußvolkes besiegt, obwohl diese zahlenmäßig unterlegen waren. Trotzdem beharrten die Generäle darauf, dem Kampf Mann-gegen- Mann den Vorzug zu geben, statt auf den Kampf aus der Ferne mit Pfeilen und Kanonenkugeln umzuschalten. Ein Jahrhundert lang sah man noch die Ritter in Rüstungen auf Schlachtfeldern, wo sie abgeschlachtet wurden.
Beispielsweise kam es zu keiner Panzerschlacht mehr seit der Niederlage von Präsident Hussein in 1991, anlässlich der Operation Desert Storm. Fast alle Armeen konnten jedoch nicht richtig interpretieren, was passiert war. Der Sieg im Jahr 2006 von kleinen Gruppen von Widerstandskämpfern der Hisbollah gegen die israelischen Merkava Panzer, zeigte klar die Verwundbarkeit solcher Waffen. Es gibt wenige Staaten, die die Schlussfolgerungen gezogen haben, mit Ausnahme von Australien und Syrien zum Beispiel. Russland selbst produziert noch immer enorme rollende Festungen, die seinen eigenen RPG nicht widerstehen werden, insofern sie korrekt angewendet werden.
Das russische Arsenal ist unbesiegbar, jedenfalls wenn man versucht es mit alten Methoden zu bekämpfen. Zum Beispiel ist es undenkbar, hypersonische Projektile abzufangen. Aber man kann möglicherweise ihre Kontrolle übernehmen, bevor sie diese Geschwindigkeit erreicht haben. Die militärische Forschung wird sich in Richtung der Steuerung von Befehlen und der feindlichen Kommunikation bewegen. Pech gehabt, auch in diesem Bereich haben die Russen einen Vorsprung.

„Größtes Sozialexperiment“ auf deutschem Boden Lehrerin Petra Paulsen an Angela Merkel


Bestseller-Autorin von „Deutschland außer Rand und Band“

Zweiter Brandbrief der Lehrerin Petra Paulsen an Angela Merkel



Die Autorin von "Deutschland außer Rand und Band", Petra Paulsen, (l.) schrieb jetzt einen zweiten Brandbrief an Merkel.

Von JOHANNES DANIELS | Petra Paulsen ist wahrscheinlich derzeit die gefährlichste Frau Deutschlands – zumindest für Angela Merkel, der Kanzlerin des „größten Sozialexperiments“ auf deutschem Boden – seit Gründung der sozialexperimentuellen „DDR“ vor knapp 70 Jahren. Zumindest dieser Ausgang mit Millionen menschlicher Laborratten ist bekannt.
Was macht die Hamburger Lehrerin derzeit so gefährlich? Sie ist eine ganz normale Frau, die ihre Stimme erhebt. Kein Journalist, kein Politiker, kein „Sachverständiger“ aus dem Elfenbeinturm der Medien-Nomenklatura. Darüber hinaus ist Petra Paulsen bodenständig, geradlinig und einfach ehrlich – und eine „besorgte Mutter“ mit drei heranwachsenden Kindern. Ganz im Gegensatz zu der am kruden „Deutschem Desaster“ Verantwortlichen, die ihre willfährigen Erfüllungsgehilfen und Speichellecker aus CDU und Systemmedien submissiv-bedödelt „Mutti“ nennen.
Die mutige Hamburger Lehrerin trat bereits 2016 in die Öffentlichkeit, als sie einen höflichen, aber geharnischten Brandbrief an Bundeskanzlerin Merkel verfasste, in dem sie insbesondere die „Flüchtlingspolitik“ der Bundesregierung heftig kritisierte. Einem breitem Publikum wurde Petra Paulsen dann kurz vor der Bundestagswahl durch ihre Teilnahme an der ZDF-Show „Wie geht’s, Deutschland?“ bekannt – der manipulativen Staatspropaganda-Sendung, in der „Marionetta“ Slomka solange Alice Weidel mit Lügenmärchen provozierte, bis diese ehrenhaft die Sendung verließ. Gutmenschen-Deutschland hatte seinen Skandal, die AfD ist trotzdem drittstärkste politische Kraft geworden. Paulsen sollte als brave Placebo-Petra zwar „manche Bedenken der Deutschen aufgreifen“ – und diese sollten in der Lügenshow zerlegt und entkräftet werden. Aber die Systemmedien haben sich mit der kämpferischen Jeanne D’Arc von der Waterkant komplett verrechnet.
Ihre anschließenden Interviews über die ZDF-Hintergründe in den FREIEN MEDIEN sahen bislang nun sage und schreibe 1,3 Millionen Menschen auf YouTube! Jetzt erschien ihr Buch „Deutschland außer Rand und Band“, das es innerhalb von nur drei Wochen in die „Spiegel-Bestsellerliste“ schaffte – ein absoluter Rekord für eine Newcomerin, noch dazu mit einem System-gefährdenden „toxischen“ Inhalt für das unbarmherzige Meinungskartell. Paulsens Bestseller ist schon jetzt eines der wichtigsten Bücher des Jahres 2018 in Deutschland – ziemlich sicher sogar der wichtigste Weckruf für die bislang noch medial eingelullten „Schlafwandler“ in der geschundenen Republik.
Nun schrieb Petra Paulsen einen zweiten offenen Brief an die Bundeskanzlerin, der eine überaus gewaltige Sprengkraft besitzt:


An das Bundeskanzleramt
Frau geschäftsführende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1 | 10557 Berlin

Hamburg, 26. Februar 2018
Betr.: Historisch einzigartiges Experiment
Sehr geehrte Frau geschäftsführende Bundeskanzlerin Merkel,
„… Dass wir hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine monoethnische, monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird glaube ich auch klappen, aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“
Dies waren die Worte des Politikwissenschaftlers Yascha Mounk im Live-Interview mit Caren Miosga in den Tagesthemen vom 20.02.2018. Ich konnte meinen Ohren gar nicht trauen, was ich da gehört hatte und musste mir die Sendung unbedingt noch einmal ansehen.
In der ARD-Mediathek erschien der Hinweis „Dieses Video kann leider nicht abgespielt werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.“ (Quelle: Hier) Glücklicherweise bin ich aber auf YouTube fündig geworden und: Nein, ich hatte mich nicht verhört. Herr Mounk hat tatsächlich von einem historisch einzigartigen Experiment hinsichtlich der Migrationskrise gesprochen! (Quelle: Hier)
Ein Experiment mit den hier lebenden Menschen
Von Frau Miosga im GEZ-zwangsfinanzierten System-TV kam keinerlei Nachfrage hinsichtlich dieser Aussage und auch in den Mainstreammedien erfolgte nirgends ein Aufschrei der Empörung. Lediglich die Freien Medien schrieben darüber. Nun könnte man ja meinen, Herr Mounk, der an der Universität in Harvard Politische Theorie lehrt, hat sich in den Tagesthemen versprochen. Interessanterweise hat er in der Spiegel-Ausgabe 40/2015 vom 26.09.2015, also zu dem Zeitpunkt, als die vermeintliche Flüchtlingskrise so richtig an Fahrt aufnahm, Folgendes geäußert:
„Vor allem geht es um mehr als ein kurzes, fremdenfreundliches Sommermärchen. In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische, monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre Identität wandeln. Wir wissen nicht, ob es funktioniert, wir wissen nur, dass es funktionieren muss.“ (Quelle: Hier)
Frau Merkel, Sie erinnern sich bestimmt noch an den kurzen Auftritt von Herrn Prof. Dr. Thomas Rödel bei der Einweihung des Fraunhofer Institutes in Halle im Januar 2016, als dieser ein Plakat mit der Aufschrift „Keine Experimente CDU“ hochhielt, Ihre Festrede unterbrach und aus dem Saal geführt wurde. (Quelle: Hier) Was aber passiert, wenn das Humanexperiment nicht klappt? Wurde der Souverän überhaupt zu einem solchen Feldversuch gefragt?
Schon Nicolas Sarkozy hatte im Dezember 2008 im Palaiseau in Paris von dem Ziel der Vermischung der Rassen gesprochen (Quelle: Hier) und auch der Vizepräsident der EU-Kommission, Frans Timmermans, sprach davon, das Verschwinden von monokulturellen Staaten und den Prozess der Umsetzung der multikulturellen Vielfalt in allen Staaten weltweit zu beschleunigen. (Quelle: Hier)
Was aber ist das Endziel?
Ihnen, der Europa-Preisträgerin der Coudenhove-Kalergi-Stiftung aus dem Jahre 2010 (Quelle: Hier), sagen die Mainstreammedien nach, Sie würden die Dinge vom Ende her denken. Was aber ist das Ende, das Ziel? Die von den Herren Mounk, Sarkozy, Timmermans und Coudenhove-Kalergi angesprochene multiethnische Demokratie nebst Rassenvermischung mit einer eurasisch-negroiden Zukunftsrasse? (Quelle: Hier)
Und was sollen die vielen Verwerfungen sein? Die Aushebelung der Rechtsordnung und der Strafverfolgung, gewalttätige Übergriffe seitens derjenigen, die hier schon länger leben, und seitens der Neubürger, sexuelle Übergriffe auf Frauen u.v.m.? In diesem Zusammenhang tut sich auch der US-Chef-Globalisierungsideologe Thomas P.M. Barnett besonders hervor, dessen Bücher „Der Weg in die Weltdiktatur“ und „Drehbuch für den 3. Weltkrieg“ seit 2016 in deutscher Sprache käuflich zu erwerben sind.
Auf die unsägliche Rolle der NATO im Nahen und Mittleren Osten unter der Vorherrschaft der USA und die vielen Todesopfer hatte ich schon mit meinem offenen Brief – auch dieser wird übrigens wieder ein offener Brief – vom 23. Mai 2017 an Sie hingewiesen.
Was für ein teuflisches Spiel wird hier gespielt?
Was wird hier für ein mieses, was für ein teuflisches Spiel gespielt? Menschen werden mithilfe der NATO und deutschen Waffen aus ihren Heimatländern vertrieben, begeben sich auf den oft tödlichen Weg über das Mittelmeer und die einheimischen Bevölkerungen sollen sich ehrenamtlich als Flüchtlingshelfer betätigen und sich hinsichtlich ihrer Identität wandeln.
„Ich frage mich, wie lange wir das ohne große gesellschaftliche Verwerfungen durchhalten“, wird der Ex-BND-Chef August Hanning in der WELT vom 31.12.2017 zitiert. (Quelle: Hier) Tja, Frau Merkel, nicht nur Herr Hanning fragt sich das, sondern mittlerweile sehr viele Menschen.
Wissen Sie eigentlich, wie schlimm es sich anfühlt, wenn ein Oberstufenschüler zu einem nach einer ganz normalen Biostunde kommt und ihnen sagt, er befürchte, dass wir bald Bürgerkrieg in Deutschland haben werden? Können Sie sich vorstellen, wie sich in Deutschland geborene Schüler mit Migrationshintergrund fühlen, denen Biodeutsche auf der Straße zunehmend mit Ablehnung begegnen?
Sind Sie in der Lage, sich in Menschen hinein zu versetzen, die jahrelang in Deutschland geduldet werden, jedoch aufgrund des Duldungsstatus ihre Zukunft nicht planen können? Meinen Sie, es ist toll, wenn eine muslimische Schülerin plötzlich zwangsverheiratet wird?
Frau Merkel, nehmen Sie bürgerkriegsähnliche Zustände billigend in Kauf?
Und die Sorgen einer Mutter können Sie wohl kaum nachvollziehen. Daher empfehle ich Ihnen als Lektüre den Spiegel-Bestseller Deutschland außer Rand und Band. Durch dieses Buch können Sie sich mal einen Überblick verschaffen, wie es um Deutschland tatsächlich bestellt ist. Unter anderen Umständen hätte ich Ihnen dieses Buch übersandt, doch ich gehe davon aus, dass Sie wahrscheinlich noch nicht einmal das Buch Scharia in Deutschland von Sabatina James, welches Ihnen von Vera Lengsfeld am 3. Oktober 2015 überreicht wurde, gelesen haben. (Quelle: Hier)
Eine letzte Frage noch: Nehmen Sie mit Ihrer Weiter-so-Politik bürgerkriegsähnliche Zustände, wie sie von dem früheren CIA-Chef Michael V. Hayden in der Washington Post vom 1. Mai 2008 für europäische Länder gezeichnet wurden, nicht billigend in Kauf? (Quelle: Hier)
Mit freundlichen Grüßen
Petra Paulsen


PI-NEWS und Petra Paulsen warten gespannt auf die Antwort der geschäftsführenden Bundeskanzlerin. Wird sie auch diesmal wieder 12 Monate auf sich warten lassen?

Tuesday, March 6, 2018

Meinen antinationalen Kritikern ins Ohr geflüstert

- Eine Replik von Irene Eckert -


Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land.
Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie andern Völkern hin.
Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein
Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir's
Und das liebste mag's uns scheinen
So wie andern Völkern ihrs.

Kinderhymne, Bert Brecht, 1950



Für eine nationale, antimilitaristische, Antikriegspolitik, für den Ausbau ziviler Infrastruktur, für die Umwidmung von Militärausgaben in die Sozialhaushalte statt deren Anhebung um 2% des Bruttosozialproduktes laut NATO-Diktat!

Keinen Pfennig mehr für die Rüstung!

Nein zu Sanktionen gegen Russland!
Nein zur rassistischen Hetze gegen alles Russische!
Nein zur Verunglimpfung der russischen Führung!
Nein zur Lügenpropaganda, die andere der 'Fake News' bezichtigt, die sie selbst hervorbringt!
Ja zu Kooperation, zu Nordstrom 2, zum Ausbau der Handelsbeziehungen!
Ja zu Städte-Partnerschaften und zu Jugendaustauschprogrammen!
Ja zu allen denkbaren niedrig-schwelligen Kontakten!

Ja zu Klarheit und Differenziertheit im Denken!

Ja zur Verteidigung nationaler Belange, wie etwa Schutz der Landesgrenzen, der staatsbürgerlichen Rechte, von Rechtsstaatsgarantien, von grundgesetzlich verbrieften Rechten.

Ja insbesondere zu Sozialklausel und Friedensgebot des deutschen Grundgesetzes!

Nationale Belange bedürfen der Verteidigung

Das deutsche Volk hat auch nach der 'Wiedervereinigung' keine imperialen Interessen, so wenig wie es kollektiv schuld am Faschismus ist oder an der Zerstörung des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden. Wie jedes andere Volk der Welt möchte auch das unsere gut nachbarliche Beziehungen, möchte jeder Bürger ein Dach über dem Kopf und sonntags möglichst ein Huhn im Topf. Wie jedes andere Kollektiv, so möchte auch das unsere in Frieden leben, seiner Arbeit und seinen Geschäften nachgehen. Wie jeder Mensch, so möchte auch der Deutsche Arbeit, die ihn und seine Familie ernährt, die ihm Raum für seine Entwicklung als Mensch lässt. Er möchte gute Schulen für seine Kinder und Medien, die ihm Informationen statt Gehirnwäsche liefern.


Würdelose Demut ist ein schlechter Ratgeber

Gedemütigte Menschen, würdelose Menschen lassen sich bekanntlich wie auch würdelose Völker hin- und her schubsen. Sie ducken sich weg aus Angst vor dem nächsten Peitschenhieb. Erst durch die Überwindung der Scham und des Selbsthasses entsteht Mut und Kraft zur Abwehr des Unterdrückers. Genau wie individuelle Menschen so finden auch nur selbstbewusste Nationen die Kraft zum Widerstand. Das syrische Volk etwa wehrt sich im 7. Jahr gegen den imperialistischen Terror, der es darauf anlegt, das Land zu spalten, die Nation vernichten. Ähnliches galt für Russland nachdem der von ausländischen Mächten gesteuerte Usurpator Jelzin beiseite geschoben war. Die Nation besann sich ihres reichen Erbes und leistete Wiederstand. Auch die Chinesen, ein durch britische, deutsche, japanische Kolonisatoren gebeuteltes Volk, im Opium-Zwangsrausch versunken, fand zurück zu seiner kollektiven Würde und schüttelte die Usurpatoren ab.
Das Volk der DDR hegte und pflegte das klassische und revolutionäre Erbe, bis es sich leider vor dem Hosiana der „Go-West and live a Better Life“ einlullen ließ und kapitulierte. Heinrich Heine hatte in den Vormärztagen das Bild vom Volk als schlafmützigem deutschen Lümmel geprägt – hier wäre es zutreffend anwendbar gewesen.

Großmannsucht und Kleinmütigkeit zwei Seiten einer Medaille

Wer zu Hause nichts zu melden hat, der muss am Stammtisch auftrumpfen.
Deutschlands Militär versucht im Ausland an vielen Fronten entschieden aufzutrumpfen, von Afghanistan bis Mali und Syrien, immer im Windschatten seines Herrn und Meisters, des US-Imperialismus. Deutsche Waffen, deutsches Geld morden mit in aller Welt ! Diese, fast in Vergessenheit geratene, Losung hat nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Trotzdem und alledem Schmus ist die deutsche Nation, werden deutsche Interessen gegenwärtig und schon seit längerem zum Abschuss freigegeben. Die Anbiederung an den Aggressor schützt nicht vor Selbstzerstörung, das gilt im Kleinen wie im Großen. Die schutzlose Preisgabe des deutschen Hoheitsgebietes, die würdelose Verneigung deutscher Kanzler vor dem US-Imperator unter Preisgabe ihres Amtseides, der sie verpflichtet, Schaden vom deutschen Volke abzuwehren, all das ist Ausdruck irre gleiteter Großmannsambitionen und kleinmütigen Einknickens gegenüber der scheinbaren Übermacht.

Souveräne Staaten haben Interessen zu verteidigen, Kollektive auch

Weil spätestens mit der schutzlosen Preisgabe der DDR auch die linke Opposition in Deutschland die Begriffe Heimat und Nation entsorgt hat, ist hier ein freies Feld entstanden, ein Loch gebohrt worden, das wieder gefüllt werden musste. Während die gesamte 'Linke' sich die US-gesteuerte Parole „No Border, no Nation“ zu eigen gemacht hat, das Pendant zum imperialistisch-übergriffigen „Regime Change“ und „Nation Building“, verteidigt eine populistische 'Rechte' Grenzen und verteidigt den Nationalstaat. Unter solchen Vorzeichen kann man sich als Haltsuchender einem Drehschwindelgefühl kaum entziehen. Alle Werte stehen Kopf, ein radikaler Paradigmenwechsel hat stattgefunden. Wer heute in Deutschland Heimat sagt und sich als Patriot bekennt, muss sich als Neurechter anschwärzen lassen oder steht doch zumindest unter stetem Rechtfertigungszwang. Wer die Ehe für alle ablehnt, gilt als unverbesserlicher, rückständiger, hoffnungsloser Reaktionär, wer in der Bevorzugung Schwuler eine Diskriminierung sieht, erst recht. Wer die Öffnung der Grenzen für unkontrollierte, somit illegale Einwanderung für das verkehrte Signal hält, gilt als Neonazi. Nicht als anstößig dagegen gelten selbsternannte Antifas und Antideutsche, die auf Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes zu scheißen bereit sind.

Einst wurden die Sozialdemokraten als „Vaterlandslose Gesellen“ verteufelt, weil sie den Internationalismus der Arbeiterklasse predigten. Heute nehmen jene, die einst den Sozialismus als 'jüdischen Bolschewismus' verteufelt haben, keinen Anstoß mehr an der völligen Aufgabe der Grenzen auf allen Gebieten des sozialen und politischen Lebens.

Dagegen musste sich schon aus Gründen des Selbsterhalts eine Gegenbewegung formieren. Da der Linke Platz dafür tragischer Weise besetzt ist, entschied man sich offenbar für den Rechten.

Das Ende der Bleiernen Zeit ist eingeläutet

Man mag das begrüßen oder beklagen, hier wäre ein Kanzlerwort treffender als anderswo: „Nun sind sie halt da“ und mir scheint, sie sind gekommen um zu bleiben, zumindest für eine ganze Weile – bis entweder die Linke zu sich selbst zurück gefunden haben wird oder die Bühne für eine neue Bewegung frei wird.
Zunächst einmal haben die neurechten Populisten einiges aufgewirbelt und Bewegung in die politische Totenstille gebracht. Die Art und Weise ihrer gegenwärtigen Ausgrenzung und Diffamierung entspricht der gefühlten Bedrohung der Etablierten, mit Bedrohungsgefühlen aus dem Volke haben diese nichts zu tun. Das Volk fühlt sich durch ganz andere Prozesse bedroht, als durch das Auftauchen der Neurechten - im Gegenteil glaubt es da eher einen Hoffnungsschimmer zu erkennen, ein Zeichen gegen das Versagen der gesamten politischen Klasse vor den Anforderungen der Zeit. Mir scheint es einen Versuch wert, die neurechten Köpfe und ihre Programmaussagen daraufhin zu testen, wie ernst sie es mit ihren Verständigungsparolen und mit ihrer zumindest verbalradikalen Kritik an der bisherigen Regierungsführung meinen. In Punkto Verteidigung nationaler Souveränitätsrechte und in Sachen Verständigung mit Russland muss ihre Einsatzbereitschaft getestet werden - wir haben leider keine Wahl.

Irene Eckert, 06. 03. 2018

erstveröffentlich  auf Eirenae's Blog 











Monday, March 5, 2018

Stoppt die Aufrüstung gegen Russland 75 Jahre nach Stalingrad!

Verdrängung von Stalingrad wird nicht folgenlos bleiben


Im großen Gedenkjahr 2018  gibt es fatalerweise bisher wenig politische Anküpfungspunkte für ein großes antimilitaristisches, ein Antikriegsbündnis. Dessen Notwendigkeit aber liegt auf der Hand.

Es gibt Linke, deren guter Wille ehrenwert ist.   Weltnetz -TV war  in Kassel bei der medienkritischen Tagung der IALANA präsent, sie  haben die Veranstaltung aufgezeichnet. Dieter Dehm war dankenswerter Weise bei der  sehr wichtigen - von  (linken) Privatpersonen initiierten (!)  - Stalingrad-Gedenkveranstaltung am 19.02. 18  im ND-GEBÄUDE AM FRANZ-MEHRING-PLATZ . Leider war die wichtige Tagung eine einsame Eintagsfliege.

Ich wüsste aber auch von keinem Stalingrad-Gedenken der neurechten Szene, das spricht entschieden gegen sie. Allerdings ließ auch die LINKE Unterstützung zu wünschen übrig. Ganz zu Schweigen von der  Parlaments-  und Regierungsebene.

Die arrogante  Verteufelung der "NEURECHTEN", der AFD in Deutschland pauschal als  rassistisch oder gar protofaschistisch,  die vom  gesamten LINKEN Spektrum mitgetragen wird, ist aber und gerade vor friedenspolitischem Hintergrund verhängnisvoll.

Nur ein gesunder Patriotismus ist  widerstands- und verteidigungsfähig

An die Stelle einer  ritualisierten Stigmatisierung der aus dem Merkellager ausgebrochenen Bürgerlichen muss die Prüfung von punktuellen, vor allem friedenspolitisch relevanten Übereinstimmungen treten.

Wenig hilfreich hierfür ist  die Abkanzelung Dr.  Marc  Jongens seitens des Journalisten  Jürgen Meier auf Weltnetz-Tv vom 22.02.18 (https://www.youtube.com/watch?v=f2w_ctYQLvM&feature=youtu) . Er zerreißt  vor aktuellem politischen Hintergrund* dessen Rede  über  "Migration und Thymostraining" vom 17. 02. '17, die also schon ein Jahr alt ist.  Er setzt dazu eine vermeintlich  marxistische Brille auf.  Natürlich kann man nicht  jedem  Satz der Rede Jongens  kritiklos zustimmen, aber bei welchem Politiker dieses Landes ist das noch möglich?  Die politische Stoßrichtung des Sloterdijk Schülers Jongens ist  vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Entwicklungen zu beurteilen  und da liegt der Philosoph aus Karlsruhe nicht ganz falsch.   Jongen will mehr Beherztheit in Sachen Verteidigung nationaler Interessen. Kleinmütiges Wegducken führt zwangsläufig zur Unterwerfung unter imperiale Interessen. Diese wollen uns in einen Krieg mit Russland hineinzwingen. Dagegen wäre beherztes Auf- und Eintreten  sehr angebracht. Die Verhinderung der Besetzung eines Parlaments-Auschusses durch einen missliebigen Politiker ist demgegenüber ein marginales Unterfangen, des Rückgriffs auf eine  Rede vom vorigen Jahr nicht wert.

Für ein Volk ohne das Stigma der Schande

Nationale Aufrichtung und nationale Widerstandsfähigkeit, darum geht es bei Jongen, darum geht es bei der AFD. Ein Volk,  das von ewigen Schuldgefühlen heimgesucht wird, kann sich nicht wehren. Erinnern wir uns  an Martin Walsers  Paulskirchenrede von 1998 (!) -  ungeachtet von Walsers Teildistanzierung vor drei Jahren, ein historisches  Dokument - erinnern wir uns auch  an Sieferles  umstrittenes Büchlein "Finis Germania" . Die  dunklen Gedanken um Deutschland  haben letzteren nicht nur um den Schlaf, sondern  schließlich um sein Leben gebracht.  Trauer bis hin zur Verzweiflung über unser Land treibt jene um, die noch so etwas wie Zugehörigkeit zu ihrer Heimat, wie Anhänglichkeit an ihre Sprache und Kultur und Teile ihrer Geschichte  verspüren. Die  Abwehr von  jeglichem Patriotismus gründend  auf  Scham-und Schulgefühlen oder auf missgeleiteter Freude über eine "neue deutsche Willkommenskultur"  beruht auf einer  fatalen Verkennung  geopolitischer, geo-strategischer, ja historischer  Zusammenhänge. Unser Land ist und war, wie alle Mitgliedstaaten der NATO und dero  Verbündete in der "westlichen Wertegemeinschaft", nicht nur "Täternation" (!), sondern ebenso Opfer einer globalen, äußerst zerstörischen, äußerst gewalthaltigen, äußerst kriegerischen Hegemonial-Strategie. Zu dieser Geostrategie einer Weltmacht im Stadium ihres Niedergangs  gehört erklärter Maßen  das Niederwalzen jedes möglichen Konkurrenten. Deutschland soll in diesem  Konzept gleichzeitig führen und  ökonomisch, politisch, kulturell kaputt gemacht werden. Die Migrationsströme, absichtsvoll losgetreten, dienen dem Zweck Deutschland als Nation auszulöschen. Wer das nicht zu erkennen vermag, ist einfach schlecht informiert oder politisch blind.

Eine im Schuldkomplex erstarrte Nation ohne innere Würde, eine Nation, die weder ihr reiches Erbe, das sich nicht auf Auschwitz reduzieren lässt, verteidigt, noch seine  Grenzen, noch an seinen staatsbürgerlich erworbenen Verfassungrechten festhält, eine solche  Nation ist  einerseits dem Untergang schutzlos preisgegeben, andererseits aber zu neuen Schandtaten bereit, von deren Ungeuerlichkeiten sie noch  gar nichts weiß.   

Missverstandener Antifaschismus und irregeleitete Religionskritik

Vor diesem echten Dilemma stehen wir. Die Linke hat nach Preisgabe des marxistisch-leninistischen Erbes nichts davon begriffen und in ihren perversen Rändern schreit sie anti-deutsche Parolen, solidarisiert sich begriffslos mit  anti-türkischen Parolen und verwechselt das mit Antifaschismus.

Vom Wesen des echten Islam hat sie so wenig verstanden wie vom Wesen des Christentum, denn sie ist gegen die Religion an sich, kreidet aber PEGIDA, AFD und all jenen, die sich ebenfalls begriffslos gegen die feindliche Übernahme wehren an, faschistisch oder protofaschistisch zu sein.  Ein geradezu absurder Eiertanz. Keiner mehr, ob rechts ob links scheint zu erfassen, dass sich hinter dem  extrem frauenfeindlichen, offen gewalttätigen islamistischen Terror, der den Nahen Osten, der Europa, der die Welt derzeit heimsucht, der Imperialismus US-amerikanischer Prägung verbirgt, anders ausgedrückt der US-Faschismus, die offene Gewaltherrschaft  der am meisten aggressiven Kreise des Finanz-Kapitals, des militärisch-industrielllen Komplexes (MIK) und des krakenhaften Machtapparates der Geheimdienste, anderweitig  der "Tiefe Staat" genannt.

Die falschen Opfer als solche erkennen

 Die meisten Opfer dieser imperialistischen Gewaltpolitik sind im übrigen  seit dem Ende des II. Weltkrieges Muslime!!!

Mir scheint, dass meine antifaschistische, antikriegerische Haltung, die ich seit über 40 Jahren engagiert und konsequent vertrete, so schwer nicht zu begreifen ist. Da gibt es kein  Liebäugeln mit rechtem Gedankengut.

Ein neues Stalingrad ist der Welt nicht zumutbar

Die Hauptaufgabe aller Antifaschisten besteht  75 Jahre nach Stalingrad, darin, der von deutscher Politik mitgetragenen und von deutschen Bürgern mit geschulterten Aufrüstungs- und Drohpolitik gegen Russland Einhalt zu bieten.  Es gilt unbedingt zu vermeiden, dass es zu einem offenen Krieg mit Russland und seinen Verbündeten China und Iran kommt. Gegen deren weitere Einkreisung, Bedrohung, Verunglimpfung als Feindnationen muss Einspruch erhoben werden. Dafür braucht es weitreichende, punktuelle Zusammenarbeit mit Menschen, die dieses Ziel eint, auch mit Organismen, die diesen Willen programmatisch kundtun.

Für eine neue Oppositionskultur

Alle neurechten Strömungen zeichnen sich heute dadurch aus, dass sie klar und deutlich, wenn auch meist viel zu leise, programmatisch  gegen die Russland Sanktionen sind und eine Verständigung mit unserem großen Nachbarn anstreben. Ich halte es daher durchaus im Sinne einer Anti-Kriegs- und einer Anti-Konfrontationspolitik für geboten, sich mit diesen Kräften konstruktiv auseinanderzusetzen, zumal anderswo nicht viele konstruktive Ansätze erkennbar sind.

Das LINKE Versagen im Umgang mit NEURECHTS bedarf um den Preis des eigenen Untergangs entschieden der Korrektur.


  • Eine andere Oppositionskultur braucht dieses Land!
  • Eine neue anti-militaristische, soziale  Strategie ist angesagt!
  • Nein zur  Anhebung der NATO-Steuer!
  • Ende der Konfrontationspolitik gegen Russland!

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* Jongen sollte für die AFD den Vorsitz im Kulturausschuss  des Deutschen Bundestages übernehmen, das wurde vereitelt.

 Irene Eckert    5. März 2018 erstveröffenlicht  auf Eirenae's Blog  und AKF-Europe.org

Friday, March 2, 2018

Was signalisiert die Moskau-Mission von Kanzler Kurz – Historiker Hofbauer

SNA RADIO

    Österreichs Kanzler Sebastian Kurz beim EU-Gipfel in Brüssel (Archiv)

    Was signalisiert die Moskau-Mission von Kanzler Kurz – Historiker Hofbauer

    © AFP 2018/ JOHN THYS
    POLITIK
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    Nikolaj Jolkin
     0 2313
    Mit seiner 24-Stunden-Visite in Moskau, die am Dienstagabend begann, setzt Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz laut dem Sozialhistoriker Hannes Hofbauer die lange Tradition der österreichischen Außenpolitik fort, eine Brücke zwischen verschiedenen Positionen zu schlagen. In den letzten Jahren war sie ein wenig verschüttgegangen.
    Das sei in der österreichischen Politik unter Bruno Kreisky oder auch unter Präsident Heinz Fischer gewesen, welcher die Außenpolitik zwar nicht gestaltet, aber immer wieder signalisiert habe, „es muss eine positive Zusammenarbeit mit Ländern wie Russland oder früher der Sowjetunion geben. Und in diese Tradition stellt sich Sebastian Kurz“, sagte Hofbauer im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin.
    Der Politologe erinnert sich, dass Kurz, bevor er 2016 den OSZE-Vorsitz Ende übernommen hatte, angekündigt hatte, es gelte, gegenüber Russland Vertrauen aufzubauen. Dieses Vertrauen wäre besser als eine Bestrafung wegen der Russlandpolitik auf der Krim oder in der Ostukraine.
    Kurz habe sich damals nicht durchsetzen können, fährt Hofbauer fort. „Das liegt an der Kleinheit und Unbedeutendheit des Landes Österreich, aber zumindest die Hinweise, in diese Richtung zu gehen, wiederholt er jetzt, bevor er im Juli den österreichischen Vorsitz im EU-Rat übernimmt.“

    Dreistündiges Treffen bei Putins übervollen Terminplan

    Der Wiener Journalist und Verleger wertet als gutes Zeichen, dass der russische Präsident anstatt Wahlkampf zu betreiben, Politik macht. „Ansonsten hat Wladimir Putin vor, anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Druschba-Pipeline, die von der Sowjetunion nach Österreich führte, also die erste große energetische Verbindung zwischen Ost und West war, im Juni nach Wien zu kommen.“
    Das sei auch ein Zeichen, ist sich Hofbauer sicher, dass „es mit so einem kleinen Land in der Mitte Europas, wie Österreich es ist und das offiziell neutralen Status hat und nicht in der Nato ist, leichter ist, eine Goodwill-Politik zu betreiben, als sich mit Frankreich oder Deutschland in der derzeitigen Situation auf eine Position zu einigen, die offensichtlich in Berlin und Paris nicht diskutiert wird“.
    Es sei ja ganz evident, dass Österreich in wirtschaftlicher und auch gewisser Weise in politischer Hinsicht gute nachbarschaftliche Beziehungen zu Russland pflegen will, so der Experte, und dies wahrscheinlich mehr als die Großmächte Europas. „Es ist dann so wie die schweizerische Politik, die auch aus einer neutralen Position heraus mit Russland eigenständige Beziehungen pflegt, die sogar im Fall der Schweiz so weit führen, dass die Eidgenossenschaft die Sanktionen gegen Russland, die die EU ausgesprochen hat, nicht mitträgt.“
    Hannes Hofbauer erinnert daran, dass Sebastian Kurz schon mehrmals gesagt hat, dass es darum ginge, „die antirussischen Sanktionen zumindest zurückzufahren oder zu lockern und eben keine Politik der Bestrafung gegenüber Russland zu machen. Das ist ein guter Ansatz für eine Drehscheibenpolitik, die von Wien ausgehen könnte, um Moskau mit der Europäischen Union wieder näher zusammenzuführen.“
    Der Politologe glaubt aber nicht, dass „die Stärke der österreichischen Außenpolitik bzw. die des österreichischen Kanzlers so gestaltet ist, dass sich morgen oder in den nächsten Tagen eine große Änderung durchsetzt. Man hat schon bemerkt, wie die USA die Sanktionen gegen Russland plötzlich verschärft haben, quasi unilateral, dass insbesondere Länder wie Österreich, damals war es der sozialdemokratische Kanzler Kern, der negativ auf diese Politik Washingtons reagiert hat. Kern hat damals davon gesprochen, dass es inakzeptabel sei, diese Sanktionen der USA quasi auch auf die EU auszuweiten.“
    Eine gewisse Hoffnung bestehe, so Hofbauer, „die wird eben nicht nur durch die politische Initiative getragen, sondern auch wirtschaftlich“. Der Wirtschaftshistoriker meint die energetische Drehscheibe Österreich, aber auch andere wirtschaftspolitisch große Player wie die österreichische ÖMV, den großen, halbverstaatlichten Energieversorger. „Das sind schon wichtige Beiträger zu einer möglicherweise entspannten Politik.“
    Das komplette Interview mit Hannes Hofbauer zum Nachhören:

    Monday, February 26, 2018

    stalingrad-fanal-uber-defizite-deutsche-erinnerungskultur

    Die Veranstaltung zum Gedenken  an Stalingrad vor 75 Jahren im ND-Gebäude am Franz-Mehringplatz in Berlin am 19.02. 20 18 ist von Privatleuten organisiert worden, zu ihrer Finanzierung ging der Hut herum - beschämend. Allerdings  war das Programm sehr umfassend und brachte weniger bekannte Tatsachen in Erinnerung. Beschämend wie wenig in unserem Land seit jeher über die Verbrechen am russischen Volk bekannt wurde und wie wenig achtsam ihrer gedacht wird. Tief berührend dem gegenüber  die versöhnliche Grußbotschaft des Bürgermeisters von Wolgograd Andrej Kossolapow und die kurzen Worte des Vertreters der russischen Botschaft Wiktor    Sazonow Leider fehlte die Aktualisierung  und ein Aufruf gegen die  neuerlichen Vorbereitungen eines  Krieges gegen Russland, sowie die Aufrüstung NATO-Deutschlands hierfür. Kurz aber prägnant ist der hier dokumentierte Bericht von RT Deutsch:.https://deutsch.rt.com/inland/65766-war-stalingrad-fanal-uber-defizite-deutsche-erinnerungskultur/

    Saturday, February 24, 2018

    Will USA nicht , dass Ost-Ghuta von islamistischen Terroristen gesäubert wird?



    Momentan bemüht sich die syrische Armee, wie schon vor einem Jahr in Aleppo, Ost-Ghuta von islamistischen Terroristen zu säubern. Im UN-Sicherheitsrat beschuldigen die USA nun  Syrien und Russland, den Tod hunderter von Zivilisten in Kauf zu nehmen. Bei den Ami-Style Flächenbombardements in Mosul und Rakka, mit Tausenden durch gute West-Bomben getöteten Zivilisten, war in den hiesigen Medien nichts Negatives zu vernehmen.
    Kaspar Trümpy, ICSM Schweiz
    http://www.free-slobo.de/  (falls nicht die neu aktualisierte Homepage erschein: **)


     Die Fakten für sich selbst sprechen lassen

    Internationaler Aufschrei ignoriert anwesende Terrorgruppen: