Wednesday, June 8, 2016

Obama Slams Door in Putin's Face:

"If Putin Doesn't Want Russia's Retaliatory Forces Eliminated, He'll Need to Be the One to Press the Nuclear Button First"

Eric Zuesse Originally published at The Saker

08.06.2016 Actions speak louder than mere words, and US President Barack Obama has now acted, not only spoken. His action is to refuse to discuss with Russian President Vladimir Putin, Russia's biggest worry about recent changes in America’s nuclear strategy – particularly a stunning change that is terrifying Putin.

On Sunday June 5th, Reuters headlined “Russia Says US Refuses Talks on Missile Defence System”, and reported that, "The United States has refused Russian offers to discuss Washington's missile defence programme, Russian Deputy Defence Minister Anatoly Antonov was quoted as saying on Sunday, calling the initiative 'very dangerous’."

Russia’s concern is that, if the "Ballistic Missile Defense” or “Anti Ballistic Missile” system, that the United States is now just starting to install on and near Russia’s borders, works, then the United States will be able to launch a surprise nuclear attack against Russia, and this system, which has been in development for decades and is technically called the "Aegis Ashore Missile Defense System”, will annihilate the missiles that Russia launches in retaliation, which will then leave the Russian population with no retaliation at all, except for the nuclear contamination of the entire northern hemisphere, and global nuclear winter, the blowback from America’s onslaught against Russia, which blowback some strategists in the West say would be manageable problems for the US and might be worth the cost of eliminating Russia.

That theory, of a winnable nuclear war (which in the US seems to be replacing the prior theory, called “M.A.D.” for Mutually Assured Destruction) was first prominently put forth in 2006 in the prestigious US journal Foreign Affairs, headlining “The Rise of Nuclear Primacy” and which advocated for a much bolder US strategic policy against Russia, based upon what it argued was America’s technological superiority against Russia’s weaponry and a possibly limited time-window in which to take advantage of it before Russia catches up and the opportunity to do so is gone.

Paul Craig Roberts was the first reporter in the West to write in a supportive way about Russia’s concerns that Barack Obama might be a follower of that theory. One of Roberts’s early articles on this was issued on 17 June 2014 and headlined “Washington Is Beating The War Drums”, where he observed that “US war doctrine has been changed. US nuclear weapons are no longer restricted to a retaliatory force, but have been elevated to the role of preemptive nuclear attack."

Russia’s President Vladimir Putin has tried many times to raise this issue with President Obama, the most recent such instance being via a public statement of his concern, made on May 27th. Apparently, the public statement by Antonov on June 5th is following up on that latest Putin effort, by Antonov’s announcement there that Obama now explicitly refuses to discuss Putin’s concerns about the matter.

The fact that these efforts on the part of the Russian government are via public media instead of via private conversations (such as had been the means used during the Cuban Missile Crisis in 1962, when the shoe was on the other foot and the US President was concerned about the Soviet President’s installation of nuclear missiles 90 miles from the US border) suggests that Mr. Obama, unlike US President John Fitzgerald Kennedy in 1962, refuses to communicate with Russia, now that the US is potentially in the position of the aggressor.

Russia is making its preparations, just in case it will (because of the Aegis Ashore system) need to be the first to attack. However, some knowledgeable people on the subject say that Russia will never strike first. Perhaps US President Obama is proceeding on the basis of a similar assumption, and this is the reason why he is refusing to discuss the matter with his Russian counterpart. However, if Mr. Obama wishes to avoid a nuclear confrontation, then refusing even to discuss the opponent’s concerns would not be the way to go about doing that. Obama is therefore sending signals to the contrary – that he is preparing a nuclear attack against Russia – simply by his refusal to discuss the matter. In this case, his action of refusal is, itself, an answer to Putin’s question, like slamming the door in Putin’s face would be. It’s a behavioral answer, instead of a merely verbal one.

Republishing is welcomed with reference to Strategic Culture Foundation on-line journal www.strategic-culture.org.

Monday, June 6, 2016

"Frieden mit Russland - Verständigung in Europa - Nein zu Faschismus und Krieg"



Frieden mit Russland - Verständigung in Europa - Nein zu Faschismus und Krieg

Beschluss der 1. Tagung des 5. Parteitages der Partei DIE LINKE am 28. und 29. Mai 2016 in Magdeburg


Vor 75 Jahren, am 22. Juni 1941, überfiel das faschistische Deutschland die Sowjetunion. 153 Divisionen der Wehrmacht mit 3 Millionen Soldaten fielen über das Land her. Hinzu kamen Soldaten der mit Hitler-Deutschland verbundenen Staaten Rumänien, Ungarn, Finnland, Slowakei und Italien. Knapp vier Jahre kämpfte die Rote Armee gemeinsam mit den anderen Alliierten und dem antifaschistischen Widerstand in ganz Europa gegen diese Barbarei. Die Sowjetunion trug die Hauptlast bei der Zerschlagung des Faschismus. 27 Millionen Sowjetbürger wurden Opfer des Vernichtungskrieges. 14 Millionen Zivilisten, darunter 2 Millionen sowjetische Juden, überlebten die faschistische Barbarei ebenso wenig, wie 2 Millionen sowjetische Kriegsgefangene.
8 von 10 in Sowjetrussland am Ende des 1. Weltkrieges geborene Männer wurden Opfer des Krieges. Allein die Blockade von Leningrad kostete über 1 Million Menschen das Leben. In Belarus wurden 628 Dörfer dem Erdboden gleichgemacht und die Einwohner bestialisch ermordet. Die Wehrmacht hinterließ 2 Millionen Quadratkilometer verbrannte Erde.
So monströs diese Zahlen sind, bleiben sie doch fast hilflos gegenüber dem unfassbaren Leid, das der rassistische Vernichtungskrieg verursacht hat. Unterstützt und mit geplant war er von den Größen der deutschen Industrie und der Banken, die die Machtübernahme der Faschisten gefördert und von ihr profitiert haben. Sie haben Hitler finanziert und seine Propaganda verbreitet, die Kriegsgefangenen haben sie als Sklaven gehalten und ausgebeutet, sie haben die Waffen an die Ostfront geliefert und die Särge gleich mit. Sie wussten, was sie taten und sie kannten die Methoden der Kriegsführung. 
Im "Hungerplan" des faschistischen Deutschlands und im Generalplan Ost wurde der Hungertod von Millionen Menschen einkalkuliert. Der Politik der verbrannten Erde fielen 6 Millionen Gebäude zum Opfer; 25 Millionen Menschen wurden obdachlos. 31.850 Betriebe, in denen 4 Millionen Beschäftige einen Arbeitsplatz hatten und 98.000 Kolchosen wurden gänzlich oder teilweise zerstört, ebenso ungezählte Schulen, Lehranstalten und Kultureinrichtungen.
Aus dieser finstersten Zeit deutscher Verbrechen in Europa gibt es nur eine Lehre:
Nie wieder Faschismus - Nie wieder Krieg.
Die Beziehungen zu Russland müssen dringend wieder verbessert werden
Über geschichtliche Verantwortung und die Notwendigkeit, die deutsch-russischen Beziehungen zu verbessern, muss heute geredet und nachgedacht werden. Konsequenzen aus der rapiden Verschlechterung der Beziehungen sind vonnöten. Nach Jahrzehnten des Schweigens ist endlich durchgesetzt worden, die Schoah als einzigartiges, monströses Verbrechen an den europäischen Jüdinnen und Juden anzuprangern. Das war und ist absolut notwendig und richtig. Ebenso anzuprangern ist die Vernichtung von 27 Millionen Bürgerinnen und Bürgern der Sowjetunion, von denen die meisten Russen waren. Den Respekt vor den Ermordeten, ihren Familienmitgliedern und den Überlebenden fordern wir dringend ein. Wir erwarten, dass das Trauma von Russinnen und Russen, von Bürgerinnen und Bürgern anderer ehemaliger Sowjetrepubliken angesichts der von ihnen erbrachten gewaltigen Opfer ernstgenommen wird. 
Schon allein der Respekt vor den Opfern erfordert gerade von Deutschland eine Politik der zivilen Kooperation mit Russland. Gute Beziehungen zu Russland sind im Interesse aller europäischen Staaten.  Gemeinsame Sicherheit in Europa muss das Interesse aller Staaten auch im Osten Europas sein. Dafür sind gute Beziehungen und eine kluge Nachbarschaftspolitik gegenüber Russland notwendig. Kollektive Sicherheit in ganz Europa kann auch dazu beitragen, den Konflikt um die Ukraine zu entspannen.
Stattdessen hat das Verhältnis zwischen Deutschland und Russland einen Tiefpunkt erreicht. Ein Cordon-Sanitaire seitens der NATO um Russland sollte nicht Politik der Bundesregierung sein. Die Ausweitung der NATO durch weitere Mitgliedsländer auf dem Balkan und im Osten Europas kann vorhandene Konflikte weiter anheizen. Die Stationierung von Bundeswehr-Verbänden an der Westgrenze Russlands, ob zeitweilig oder dauerhaft, vertieft den Graben zwischen Russland und Deutschland. Der feindselige Ton in Medien und in der Politik muss einer Wiederannäherung, einer Entspannung der Beziehungen weichen. Wir wollen endlich wieder eine gute Nachbarschaft mit Russland und kollektive Sicherheit in Europa.
Deshalb: Sechs Vorschläge für eine zivile europäische Entspannungspolitik
Erstens: Der Versuch, Russland zu isolieren, muss zugunsten eines Systems der europäischen Sicherheit aufgegeben werden. Als erster Schritt zur Schaffung eines europäischen Sicherheitssystems unter Einbeziehung Russlands muss die weitere Ausdehnung der NATO und die Stationierung von NATO-Einheiten an der russischen Westgrenze beendet werden. Die Erhöhung des Rüstungsetats der NATO-Staaten - gefordert werden 2 % des Bruttoinlandproduktes -  muss gestoppt werden. Gerade jetzt, da die Kriegsgefahr durch das Agieren des westlichen Militärbündnisses gestiegen ist, muss Deutschland aus den militärischen Strukturen der NATO austreten und die Bundeswehr dem Oberkommando der NATO entzogen werden.
Zweitens: Dem Sicherheitsbedürfnis aller europäischen Staaten einschließlich Russlands ist zivil Rechnung zu tragen. Dafür bieten die Schlussakte von Helsinki 1975 und die OSZE-Charta von Paris für ein neues Europa 1990 wichtige Ausgangspunkte. In diesem Sinne soll Deutschland zur Stärkung der OSZE, deren Vorsitz die Bundesrepublik 2016 übernommen hat, beitragen. Überall in Europa muss dem Rassismus und Nationalismus entgegengetreten werden. Militärische Konfrontation ist auch ein Nährboden für Nationalismus und Rassismus, in Ost und West, in Russland wie in Frankreich und auch in Deutschland. Militärische Konfrontationen liefern die Begründung für Aufrüstung und Demokratieabbau, für die Schaffung staatlicher und nichtstaatlicher Feindbilder. 
Drittens: Das Völkerrecht ist neu zu beleben. Gerade sein Bruch bei der Abspaltung des Kosovo von Serbien und die Sezession der Krim mahnen nachdrücklich dazu. Für alle Staaten in Europa muss gelten: Verzicht auf Gewalt und die Androhung von Gewalt, unbedingter Respekt der politischen und territorialen Integrität der Staaten in Europa. 
Viertens: Schritte zur europäischen Entspannung sollten die Autorität der Vereinten Nationen, globale Abrüstung und Gerechtigkeit wiederbeleben. Dies kann nur gelingen, wenn ein neues Vertrauensverhältnis zu Russland aufgebaut wird. Das ist auch von grundlegender Bedeutung, um die Beendigung der Gewalt im Nahen und Mittleren Osten und ein tatsächliches Ende des Krieges in Afghanistan zu erreichen. 
Fünftens: Die Ukraine braucht Frieden, Demokratie und eine Entmachtung der Oligarchen. Der Weg dorthin muss unterstützt werden. Eine militärische Lösung der schweren Krise in der Ukraine darf es dagegen nicht geben. Das Abkommen Minsk II muss eingehalten werden. Eine darin vereinbarte Verfassungsreform, humanitäre Hilfe und die Einstellung bewaffneter Feindseligkeiten sollen von der EU in Abstimmung mit Russland politisch begleitet werden. Die Ukraine soll weder der Europäischen Union noch der NATO beitreten bzw. in diese Organisationen aufgenommen werden. Nationalistische Organisationen, einschließlich sogenannter Freiwilligenbataillone sind zu verbieten und zu entwaffnen. Neofaschistische Propaganda und die Gewalt gegen Andersdenkende müssen eingestellt werden. Zum Verfassungsprozess gehört auch die Stärkung föderativer Staatselemente. 
Sechstens: Die sinnvolle europäische Alternative ist ein grundlegender Kurswechsel in Richtung sozialer Gerechtigkeit, Entspannung und Frieden, von Ausbau und Vertiefung der Demokratie, Frieden mit Russland und einer nicht gewaltsamen Lösung der Ukraine-Krise. Alle politischen und wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland sind aufzuheben. Dafür sollte Deutschland in der EU die Initiative ergreifen. Sonst besteht die Gefahr eines großen Krieges in Europa, einer militärischen Konfrontation NATO/USA gegen Russland. Diese Gefahr muss erkannt und ihr muss entschieden entgegengetreten werden. Eine europäische Friedensbewegung ist heute dringend nötig. Eine neue Konferenz für Sicherheit und Entspannung - "Helsinki plus 40" - muss in Angriff genommen werden. Diese Staatenkonferenz soll durch zivilgesellschaftliche Akteure, Friedensbewegungen, antifaschistische Organisationen und ökologische und soziale Initiativen begleitet und vorangetrieben werden. Dies zu befördern ist Aufgabe einer neuen deutschen und europäischen Ostpolitik.

Schließt Ramstein ein zentrales Kettenglied des Krieges, unterstützt die Menschenkette am11.06


Der Frieden ist bedroht. Drohnen töten täglich, es gibt immer mehr Rüstung auf der Welt, die Konfrontation nimmt zu, selbst ein großer Krieg mit Atomwaffen scheint möglich.
Drehkreuz für dies alles ist Ramstein! Ramstein ist ein zentrales Kettenglied des Krieges, der Zerstörung, des Geistes der Unmenschlichkeit und der Vernichtung. Ramstein ist ein Synonym für Krieg.
Wir wollen Frieden auf der Erde und zwischen den Menschen, wir wollen soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit, Demokratie und Menschenrechte.
Deswegen wenden wir uns an alle, die besorgt sind um den Frieden und die Zukunft: Mach mit bei der Menschenkette am 11.06.2016 in Ramstein!
Jetzt ein Zeichen setzen, jetzt nicht mehr alles hinnehmen, selbst aktiv werden für den Frieden, das ist der Gedanke der Menschenkette um die Air Base und in der Region Kaiserslautern, in Landstuhl und Ramstein-Miesenbach.
Den Tot der Flüchtenden beenden, die Grausamkeit des Sterbens auf den Meeren überwinden, geht nur durch Frieden und einem Ende der Kriege, nur durch die Überwindung der schreienden Ungerechtigkeit und der täglich tötenden Armut.
Dafür wollen wir gemeinsam auf der Menschenkette eintreten. Mit allen, die in unserem Lande leben und wirken und die zu uns gekommen sind.
Drohnen stoppen, die 1,8 Billionen Rüstungsausgaben weltweit für die Menschen nutzen, zivile Arbeitsplätze durch Konversion, das ist unsere Vision.
Deshalb Stopp Ramstein, deshalb eine bunte und vielfältige Menschenkette für den Frieden am 11.06.2016.
Diese Menschenkette wird nur durch Dich und Dich, durch uns alle, ein Erfolg. Nur wenn auch Du die Zuschauertribüne der Fernsehdemokratie verlässt, können Visionen Realität werden. Nur wenn auch Du den Frieden in Deine und wir gemeinsam in unsere Hände nehmen, können Drohnentote und Kriege überwunden werden.
Es geht nicht ohne Dich. 
Deshalb wenden wir uns wenige Tage vor der Menschenkette noch einmal besonders an die,
  • die noch nachdenken,
  • die zögern,
  • die überlegen und prüfen,
  • die zweifeln,
  • die vielleicht sogar frustriert sind.
Überwindet Euch: Kommt, wie jetzt schon viele Tausende, zur Menschenkette! Es lohnt sich für jeden einzelnen und den Frieden. Nehmt den Frieden auch in Eure Hände! 
Friedliche Grüße
Aktionsbüro Stopp Ramstein

Sunday, June 5, 2016

"NATO’s belligerent actions on Russia’s border are absolutely groundless, based hype and hysteria, nevertheless dangerous" Robert Bridge, American writer

With NATO knocking, it’s time for Russian military games in Latin America

Robert Bridge
Robert Bridge is an American writer and journalist based in Moscow, Russia. His articles have been featured in many publications, including Russia in Global Affairs, The Moscow Times, Russia Insider and Global Research. Bridge is the author of the book on corporate power, “Midnight in the American Empire”, which was released in 2013.
A Russian Su-24 © Dmitriy Vinogradov
With Washington undertaking the greatest military expansion in world history, oblivious to the global ramifications of its sheer arrogance and audacity, the time is ripe for Russia to make a symbolic gesture in America’s backyard.
At the time of this writing, three US B-52 Stratofortress Bombers have just departed from a US airbase in North Dakota, en route to the Baltic States where they will participate in a NATO war game that goes by the cuddly codename ‘Saber Strike’. This two-week gang bang will involve 10,000 troops from 13 NATO countries, as well as several coveted candidates for future membership, like Sweden and Finland.
If you think Russia is comfortable with these annual war dances, you’re probably watching too much Western television.
But this reckless provocation on Russia’s doorstep is just a little sampling of the US-led military adventures now happening across Eastern Europe, which are directly responsible for dragging bilateral relations between Moscow and Washington to their worst levels since maybe forever.
Last month, for example, President Putin commented on the US missile defense system that has just gone live in nearby Romania.
“At the moment the interceptor missiles… have a range of 500 kilometers, soon this will go up to 1,000 kilometers, and worse than that, they can be rearmed with 2,400 km-range offensive missiles… and it can be done by simply switching the software, so that even the Romanians themselves won’t know,” Putin told reporters during a two-day visit to Greece.
“We have the capability to respond,” he said, adding that Poland and Romania, thanks to Washington monkeying with the strategic balance controls, will fall “in the crosshairs” of deadly accurate Russian missiles.
But there are other reasons to be very concerned over NATO’s inexplicable power moves that have raised the alarm in Russia.
As US-led NATO continues its mechanized march eastward, it should come as no surprise that they are experiencing more frequent contacts with the Russian military, yet somehow this baffles Western observers. CNN even ventured to ask the asinine question, in a headline no less: ‘Russian jets keep buzzing U.S. ships and planes. What can the U.S. do?’Well, stop carrying out military maneuvers so darn close to Russian territory for starters. Moreover, it doesn’t take a military genius to understand that these awkward meetings have the potential to result in disaster.
Consider what happened in April when the USS Donald Cook entered the Baltic Sea and sailed to within 70 nautical miles (130 km; 81 mi) off Kaliningrad, Russia’s strategic exclave nestled between Lithuania and Poland. The naval group was quickly met by a pair of unarmed Russian SU-27s, which performed a series of low flybys of the US destroyer, thus making for nothing worse than very memorable video footage. Nevertheless, this example of 'Russian aggression' triggered the predictable media sh*t storm in the US, with chest-pounding pundits accusing Putin of being “reckless;” Secretary of State John Kerry upped the ante, saying Russia’s in-air antics could have warranted a “shoot down.”
We interrupt this column with a News Break: Not only is the Donald Cook equipped with the most sophisticated radar system in the US Navy, it is armed to the teeth with Aegis-3 missiles as part of the US Ballistic Missile Defense System. To say that this vessel presented a potential threat to Russian military assets in Kaliningrad would be an understatement.

Russian military games in Latin America?

For those who still aren’t convinced that Russia has some serious grounds for concern as the US-led war machine grinds ever closer, let’s put the situation into its proper perspective. Let’s imagine that the geopolitical chessboard were suddenly flipped and it is Russia that is now busy hatching a 28-member military alliance near America’s border, for example, in Latin America (and after Moscow had pledged not to increase the membership of the military bloc following the collapse of the Soviet Union).
But why stop there? Let’s roll the dice and see what Washington’s reaction would be if Russia had just dispatched three TU-160 Blackjack bombers to South America to participate in war games with the likes of Cuba, Venezuela and Brazil, for example, just weeks after Moscow dropped a missile defense system - which could go offensive with the flick of a switch – in, say, Colombia. Yikes! I dare say there’s not a straitjacket in the world that could restrain the writhing neocon convulsions that would break out across the Beltway.
Now for the icing on the crap cake: Imagine that the United States had to swallow these Russian provocations in its Latin American vacation land despite Washington not having carried out an unprovoked attack on another country for over three decades (Yes, I know it’s extremely difficult to imagine, but please play along). But that is exactly the situation that Russia is being forced to contend with. In fact, despite whatever misinformation the mainstream media has pumped into Western brains 24/7 for three decades, Russia has bent over backwards for the last 30 years to help the United States through hell and high water.
Don’t believe me? Who was the first to telephone George W. Bush following the terrorist attacks of 9/11 on New York and Washington? Did the call come from London? Paris? Nah. Would you believe the call came from Moscow, and despite the time difference!? Actually, to be more precise, the call came from Vladimir Putin. But since everybody knows talk is cheap, the Russian leader backed up his words with actual deeds, and honorable deeds at that.
Here is how filmmaker Oliver Stone and historian Peter Kuznick, in their book ‘The Untold History of the United States,’ described Putin’s generous contribution to the US post-9/11: “On September 24, he [Putin] announced a five-point plan to support the U.S. war or terrorism. Not only would he share intelligence and open Russian airspace to the United States… but he would acquiesce in and even facilitate the stationing of troops in the Middle East.”
In the next paragraph, Stone and Kuznick explained how the US politely returned the favor: “Bush repaid Putin’s largesse by breaking his father’s promise to Gorbachev and expanding NATO ever closer to Russia’s borders, effectively encircling Russia with U.S. and NATO military bases… This second wave of expansion began in late 2002 and concluded with the admission of Bulgaria, Romania, Slovakia, Slovenia, Lithuania, Latvia, and Estonia in March 2004.”
Although it is the US and the 28 members of NATO that are amassing on Russia’s border, hosting massive war games and saber rattling, it is Russia that is being typecast as a “resurgent” aggressor hell-bent on restoring the exaggerated glory of empire.
So what is stirring up Eastern European hearts and minds into believing that Russia poses some sort of existential threat to their good times? Nothing more harmless than the hollow sound of propaganda and the tinny clang of money.

Eastern Europe falls for the propaganda

As a journalist, watching NATO’s inexorable advance smack up to Russia’s front door, I am inclined to ask what is the more disturbing scenario: The West’s relentless anti-Russia campaign that prepares the ground for the military encroachment, or the gullibility of the people who place their faith in the steaming pile of horse manure that is released each evening from their television sets.
This is no small consideration since propaganda is the natural lubricant of armies on the march; without the devilish distortion of truth entire Western divisions would soon grind to a halt.
Thus, in an effort to indoctrinate their audiences to the bogus idea of ‘Russian aggression,’ Western media hacks have in their arsenal two historical events that they have sanitized for public consumption. The first is the Russian-Georgian conflict of 2008, a five-day event that began on August 7 when Georgian forces opened a crack-of-dawn military assault on Tskhinval, the capital of South Ossetia.
Although you would never have guessed it from Western reports at the time, the brazen attack killed a dozen Russian peacekeepers and hundreds of civilians. Yet the Western media - which practically covered the conflict from former Georgian President Mikhail Saakashvili’s office - portrayed Russia as the aggressor and Georgia the hapless victim throughout the entire ordeal.
Yes, Russia forces wasted little time rolling into Georgia proper after they took the initial hit, taking over a handful of towns, but what would any other country have done under similar circumstances? In any case, Russia completed its withdrawal of troops from Georgia proper by October 8, two months after the attack began. However, to this day the Western media still drags up this event as some kind of proof-perfect of Russia’s bad intentions.
And yet… An independent investigation, commissioned by the European Union, came to the conclusion – a little late, but hey, beggars can't be choosers - that Georgia was responsible for triggering the hostilities.
“In the Mission's view, it was Georgia which triggered off the war when it attacked Tskhinvali (in South Ossetia) with heavy artillery on the night of 7 to 8 August 2008,” announced Swiss diplomat Heidi Tagliavini, who led the investigation.
“None of the explanations given by the Georgian authorities in order to provide some form of legal justification for the attack lend it a valid explanation.”
None.
Then there was Russia’s “seizure” of Crimea in 2014 around the time that Ukraine was being consumed by internal strife and fascist thugs, much of it agitated by Western interests on the ground in Kiev. But how is it that today the people of Crimea seem satisfied with their new status as citizens of the Russian Federation? It makes no sense! What about all of those tanks and soldiers and fighter jets – the military hardware that is essential to any ‘seizure’ worthy of the name?
Even Forbes begrudgingly admitted, one year after Russia’s “seizure” of Crimea, that “poll after poll shows that the locals there — be they Ukrainians, ethnic Russians or Tatars are mostly all in agreement: life with Russia is better than life with Ukraine.”
Perhaps if the Western media would finally get the story straight, less people would be confused about the situation surrounding Crimea. See, there never was a “seizure” of Crimea by Russian forces. In reality, on March 16, 2014, the people of Crimea – and regardless of their ethnic backgrounds - voted nearly unanimously in a democratic referendum to join the Russian Federation.
No tanks, no Russian soldiers, not a drop of precious blood.
So, as we can clearly see, NATO’s belligerent actions on Russia’s border are absolutely groundless and based on nothing more than hype and hysteria. But that certainly doesn’t make them any less dangerous. Unfortunately, it seems the only way the people of the Western world will wake up and understand how incredibly clueless they have been about Russia over the last 30 years is when they actually experience the fear and loathing that accompanies the sight of a foreign army playing military games in their own backyard.
The statements, views and opinions expressed in this column are solely those of the author and do not necessarily represent those of RT.

Saturday, June 4, 2016



Tagxedo-Krieg1 

1. Der fehlende politische Begriff
Carl von Ossietzky meinte schon in den 20er Jahren zurecht, der Pazifismus müsse politisch werden. Kritik am „fehlenden politischen Begriff“ zielt auf das weit verbreitete fehlende Verständnis für politische Zusammenhänge und realhistorische Fakten. Fakten sind präzise benennbar, lassen sich verifizieren oder falsifizieren. 
Die Geschichte wird politisch motiviert re-konstruiert oder de- konstruiert. Das geschieht durch jene Kreise, die die Macht haben Wissenschaft und Journalismus in ihrem Sinne zu finanzieren. Dem kann und muss entgegen gewirkt werden.
2. Die UN-Charta
Die UN-Charta ist und bleibt wichtigster Bezugspunkt für jegliche Friedensarbeit, die es ernst meint. In ihrer Präambel heißt es unmissverständlich, dass die Charta dazu dient, die Menschheit von der Geisel des Krieges zu befreien. Das gilt prioritär und ungeachtet des nach geordneten und problembehafteten Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen mit dem Titel „Maßnahmen bei Bedrohung oder Bruch des Friedens und bei Angriffshandlungen“. Nach Kapitel VII der UN Charta sind allerdings Sanktionen wie etwa gegen Russland illegal, die nicht von der UN gutgeheißen werden. Ganz zu schweigen von völkerrechtswidrigen bewaffneten Interventionen in souveräne Staaten ohne UN-Mandat.
3. Die Religionen
Nicht die Religion ist das Problem, sondern ihr Missbrauch. Gegen ihren Missbrauch zu machtpolitischen Zwecken gilt es mit aller Entschiedenheit einzutreten. Die jesuanische Grundhaltungscheint mir eine akzeptable Plattform für Christen und Humanisten. Jesus Christus musste den Kreuzestod sterben, weil er mit ähnlichen Gegnern einer humanen Ordnung zu tun hatte wie wir heute. In anderen Religionen finden sich vergleichbare ethische Vorschriften.
„Sünde“ oder „sündhaftes Tun“ haben für eine aufgeklärte, friedenspolitische Maßstabfundierung nicht zwingend mit „Gottes (angeblichem) Gebot“ zu tun, sondern sind Bilder für menschliches Vergehen gegenüber ihresgleichen, gegenüber der Natur, gegenüber anderer Kreatur. Menschliches Vergehen ist allerdings – je nach Schweregrad – entsprechend anzuprangern und natürlich vor weltlichen Gerichten zu ahnden. Das muss zentrales Anliegen von Humanisten auch im 21. Jahrhundert sein.
4. Recht und Unrecht
Rechtes und unrechtes Tun sind unterscheidbar. Der Dieb und der Bestohlene können und dürfen niemals mit einer Elle gemessen werden. Gleiches gilt für Aggressor und Opfer auf allen Ebenen. Der Beurteilungsmaßstab für beide findet sich in den jeweiligen gültigen nationalen Gesetzen, in internationalen Vereinbarungen und Abkommen zwischen Staaten, in unserer Verfassung. Das scheinbar Unentwirrbare ist mit Hilfe solcher Messlatten durchaus darstellbar, trotz allen Filzes und trotz aller Verdunkelungsversuche. Wo ein politischer Wille ist, das ist immer auch ein Weg. Unbestechliche Richter, die sich nicht an dem einen Prozent der selbsternannten Weltordnungseliten orientieren, werden vorausgesetzt.
5. Belange der Aggressoren und Störenfriede
Die Interessen der Aggressoren zu eruieren, ist keine Aufgabe der Friedensarbeit. Die Störenfriede nachbarschaftlicher Ordnung müssen zur Rechenschaft gezogen werden, sie gegebenenfalls psychotherapeutisch zu behandeln, fällt nicht in die Verantwortung des Gestörten.
Nach den Interessen vermeintlicher oder wirklicher IS-Führer oder deren Mitläufe und Handlanger zu forschen, ihnen zuzuhören, das kann nicht das Anliegen von Friedensarbeitern sein. Deren Interessen liegen im übrigen auf der Hand. Es handelt sich um gedungene Mörder. Ihr Interesse ist nachweislich pekuniär. Man gebe ihnen andere Optionen, man schule sie um, man bezahle sie für friedliche Zwecke und sie werden folgen, solange andere nicht besser zahlen. Straftäter zu resozialisieren setzt gewisse gesellschaftliche Bedingungen voraus, auf die Humanisten und friedlich gesinnte Bürger sich einigen können. „Der IS“ ist allerdings ein Sammelsurium von Terrorsöldnern, aber nie und nimmer ein Staat. Letztere Zuschreibung haben sich die Amerikaner und ihre Verbündeten ausgedacht, um diese Banden salonfähig zu machen, um ihnen einen Platz am Verhandlungstisch zu sichern.
6. Gewaltfreie Konfliktlösestrategien (GFK)
Gewaltfreie Konfliktlösestrategien (GFK) wirksam werden zu lassen, setzt allerdings voraus, die Gewalt da zu denunzieren, da anzuprangern, wo sie herkommt. Solange wir in einer vom militärisch-industriellen NATO-Kriegsgebilde dominierten Welt leben, wäre es selbstmörderisch, konfliktverschärfend, antihuman, also unverantwortlich, wenn die Seite, die ganz offen in deren Visier genommen wurde, abrüstete. Derzeitiger NATO-Gegner Nummer 1 ist völlig absurder Weise Russland. Wenn in Anbetracht des real nachvollziehbaren Truppenaufmarsches in Osteuropa und angesichts der täglich zugespitzteren Drohgebärden gegenüber Russland, Pazifisten fordern, dieser Staat solle abrüsten, dann kommt das einer Zuarbeit für den Aggressor gleich. Sollten die Russen oder die Chinesen etwa in Anbetracht der Aufstellung neuer Abwehrraketen in Osteuropa und des „Pivot on Asia“ im Südchinesischen Meer ihre Atomwaffen einmotten? Hier muss aus friedenspolitischer und aus pazifistischer Sicht ein klares Nein erfolgen. Denn gegenwärtig ist nur durch ein gewisses Gleichgewicht, ein ausreichendes Abschreckungspotential gegeben, was die Menschheit vor dem Schlimmsten, einem nuklearen Inferno, bewahren kann. Rüstung ist nicht immer Kriegsvorbereitung, sondern kann im Falle einer strikt defensiven Haltung auch den Frieden sichern. Damit wird nicht dem antiken, römisch-imperialen Grundsatz „Si Vis Pacem Para Bellum“ das Wort geredet, im Gegenteil. Imperien sind aus purer Machtbesessenheit immer diejenigen, die den Rüstungswettlauf antreiben und damit andere zur Kapitulation zwingen wollen.
7. Substantielle, tradierte Werte
Zu den substantiellen Werten, die einer friedlichen Weltordnung zuträglich sind, gehören Konzepte wie Familie, Identitäten, Patriotismus, Tradition, Verteidigung staatlicher Souveränität. Sie zu achten, müsste konstitutiver Bestandteil pazifistischer Arbeit sein. 
Tragischer Weise werden diese überlieferten Werte heute nur von Kräften verteidigt, die Humanisten, die Friedensarbeitern zu recht nicht geheuer sind. Rechtskräfte und populistische Demagogen lehnen wir ab, weil sie zum Rassismus neigen, weil sie zum Ausschluss anderer Ethnien, zum Feindbilddenken und zum Sündenböcke-Erschaffen Anlaß geben. Demokraten und Pazifisten lieben die Rechten nicht, weil sie falsche, weil sie Scheinlösungen von Problemen vortragen, die sie meist mit geschaffenen haben. Nichtsdestotrotz artikulieren heute die Rechtskräfte absurder Weise berechtigte Anliegen und Besorgnisse der Völker, der einfachen Leute allerorten, die von Friedenskräften und Pseudolinken weitestgehend schlicht ignoriert oder gar als überholt beiseite geschoben werden. Die „Rechten“,wie etwa bei uns PEGIDA, zum Hauptproblemfaktor zu machen, lenkt allerdings ab von den Übeltaten aktuell führender politischer Kreise.
8. Recht auf Widerstand der gegen Besatzung kämpfenden Völker
Ganz zentrales und fundamental bedeutsames Anliegen aller friedliebenden Menschen muss es heute sein, sich dem Schicksal des beinahe 70 Jahre schon, einer gewaltsamen Übermacht widerstehenden palästinensischen Volkes an zunehmen. Das „palästinensische Volk“ gibt es wider allen Unkenrufen noch immer als Einheit, als Bezugspunkt für Würde und Tapferkeit. Homogen ist natürlich kein Volk, deswegen leugnen wir aber nicht die Existenz des deutschen Volkes und seiner durchaus auch negativen Charakterzüge, neben vielen positiven. Die Tatsache eines einheitlichen palästinensischen Volkes zu ignorieren und die Palästinenser tatkräftig immer wieder zu zerstückeln und zu spalten, ihre Führer zu korrumpieren, ist ein Hauptanliegen der Besatzer und vor allem ihrer neokolonialen Hintermänner, die ja Israels Politik im Würgegriff haben. Die künstliche Spaltung des palästinensischen Volkes wird aber von Israel aus betrieben. Arafat bleibt dennoch in ganz Palästina ein Held, trotz all seiner Irrtümer. Über Steinewerfer und Messerstecher ließe sich vieles sagen, bis hin zur Infiltrierung von Agent Provocateurs. Vor allem gilt jedoch: Besetzte und kolonisierte Völker haben ein unbestreitbares Recht auf Widerstand und die Besatzer haben nicht das Recht, die Wahl ihrer Waffen zu definieren; wir als Mitbeteiligte an ihrem Verhängnis auch nicht. (Siehe dazu den Goldstone-Bericht, den die Israelis aus gutem Grund zu Fall gebracht haben.) Seit 2011 muss man auch das syrische Volk in diesem Zusammenhang anführen, das einen heldenhaften Kampf gegen den von außen infiltrierten Terror führt.
9. Unprovozierte Angriffshandlungen müssen auch aus pazifistischer Sicht abgewehrt werden
Zum bevorstehenden Jahrestag des von den Deutschen eröffneten, unprovozierten Angriffskrieges gegen Sowjetrussland am 22. Juni 19411 , der fast 30 Millionen Sowjetbürgern den Tod brachte, muss betont werden, dass es im Sinne des Pazifismus, des Humanismus, im Sinne von Demokratie und Freiheit katastrophal gewesen wäre, die Sowjets hätten sich gar nicht erst zu verteidigen versucht.
10. Mediale Verteidigung ist Friedensarbeit
Die heutigen neokolonialen Kriege gegen Afghanistan, Pakistan, Syrien, Irak, Libyen, Mali und andere afrikanische Territorien, sowie der in rasanter Vorbereitung befindliche neuerliche Angriffskrieg gegen Russland sind zu 80% Medienkriege. Die Medien mit ihrer effektiven Gehirnwäsche tragen entscheidend zur Kriegsstrategie bei, sagen Experten. Daher sind Menschen, die aktiv daran mitwirken wollen, dass Frieden einkehrt und Krieg unmöglich wird, aufgefordert, die Wahrheit zu verbreiten, Ross und Reiter zu benennen. Solcher Einsatz erfordert den Mut, gegen einen reißenden Strom anzuschwimmen und ist Friedensarbeit im Sinne der Gewaltfreien Konfliktlösestrategie.
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1 Am 22. Juni 1941 eröffnete das Deutsche Reich auf breiter Front zwischen der Ostsee und den Karpaten den Krieg gegen die offensichtlich überraschte Sowjetunion. 
Die Wehrmacht propagierte den “Kreuzzug Europas gegen den jüdischen Bolschewismus“ (Vermutlich damals schon im Auftrag der US-Führungsmacht). Die Sowjetunion galt als Träger des “jüdischen Bolschewismus” und als eine unmittelbare Bedrohung für das Deutsche Reich. (Mittels der Verfolgung der Juden schuf man die Vorbereitung für die Gründung des Staates Israel, siehe dazu etwa Alan Hart.) Aus nationalsozialistischer Sicht war der Kampf der überlegenen “arischen Rasse” gegen die sowjetischen “Untermenschen” unausweichlich. In einem siegreichen Eroberungskrieg gegen die Sowjetunion sah Adolf Hitler seine wahre “Mission”. Der Feldzug im Osten war von Beginn an als ideologischer Weltanschauungs- und rassebiologischer Vernichtungskrieg konzipiert. Im Vordergrund standen die Eroberung von “Lebensraum” sowie die wirtschaftliche Ausbeutung der eroberten Gebiete und der dort lebenden Menschen als Zwangsarbeiter. Die Ermordung der jüdischen Bevölkerung und der sowjetischen Führungsschicht war von Anfang an vorgesehen. Zudem verordnete der “Kommissarbefehl” vom 6. Juni 1941 die sofortige Liquidierung von gefangenen kommunistischen Kommissaren der Roten Armee. https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/kriegsverlauf/ueberfall-auf-die-sowjetunion-1941.html (Kursiv gedrucktes von mir)

Friday, June 3, 2016

Russia-Supported Syrian Army Launches Major Offensive to Liberate Raqqa vonALEX GORKA



Russia-Supported Syrian Army Launches Major Offensive to Liberate Raqqa
 | 04.06.2016 | WORLD

Some time ago it was widely believed that Aleppo was the key target for turning the tide of war in Syria. Now the Syrian military seems to reconsider its plans. It has decided to liberate the de facto Islamic State (IS) capital Raqqa – the big city under full militant control and a major base of operations for the terrorist group.It can and must be done. The recent Palmyra liberation by Russia-supported Syria forces is an inspiring example.

On June 3, the Syrian army backed by Russian air strikes launched a prolonged, full-scale offensive to oust IS from Raqqa, nearing a region where US-backed militias have also attacked the jihadist group. Thousands of the Syrian Army’s most experienced troops amassed at the town of Ithriya (in southern Aleppo). The Russian Aerospace Forces delivered strikes to hit IS-held territory in eastern areas of Hama province near the province of Raqqa, where the Syrian army was advancing.
The move is prompted by inefficiency of US-led coalition forces, which are also involved in the combat actions to make IS militants flee.
On the 25th of May, the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF), backed by US air-strikes, began a military operation to recapture large chunks of territory from IS in northern Raqqa. They have been making loud statements about the operation to free the province and its capital, but no achievement to brag about has been achieved so far. The reports are coming about the fighting near Manbij – a crucial swathe of northern Syria, which is located 71 miles (114 kilometers) from Raqqa and nearly 70 km north-east of Aleppo.The distance is closer to Aleppo than Raqqa – the final objective. It’s anybody’s guess if the advance to Manbijis relevant. Anyway, there is no tangible progress. The town is still in the militants’ hands. The impression is that there is something very wrong with the coordination of efforts and the US-sponsored SDF coalition has no definite plan in Syria. 
The same thing applies to the US-led coalition in Iraq. After more than a week of operations aimed at retaking Fallujah, which lies just 50km west of Baghdad, the Iraqi army– made up of the military, police and Shia units, and backed by air power from a US-led coalition – has been unable to reach the city centre.Since the start of the operation on May 22-23, Iraqi commanders have claimed to have killed dozens of IS fighters but remain hesitant about releasing their own casualty figures.
The Mosul offensive (2016), which is also called Operation Conquest or Operation Fatah, is a joint effort by the Iraqi government forces with allied militias, Iraqi Kurdistan, limited American ground forces, and US and allied air support. It began on March 24. Around 4,000 soldiers from two brigades of the US-trained 15th Division of the Iraqi army, including Sunni tribal fighters, are involved in the operation that has brought no results. Just think about it – no gains in about 10 weeks! And the US-led forces have the advantage of unopposed air supremacy! Indeed, this operation can hardly be seen as an example of effectiveness and military prowess. What a stark difference if you compare the offensives mentioned above with the Russia-supported Syrian troops’ operation to liberate Palmyra in March! The mission was a great success accomplished in just 2 weeks and 4 days!
The gist of the problem is that there are two coalitions involved in combat actions to pursue the same mission – the liberation of Raqqa from IS terrorists. The group is attacked by the pro-US coalition on the one hand, and the Syrian regular army supported by Russian aviation, on the other. In a way it is reminiscent of the offensive both sides carried out against Nazi Germany during World War II. The difference is that those days there was a formal alliance between the Soviet Union and the Western allies, and that's not the case in Syria now.
It’s ridiculous that the two coalitions don’t cooperate, or at least coordinate, their actions.
Suggestions of military cooperation between the United States and Russia against the Islamic State have circulated repeatedly since the two governments agreed early this year to head a diplomatic committee pushing for a political solution to the civil war. The US has consistently refused to join forces with Russia in Syria ever since Moscow launched its campaign of air strikes in September last year.
Before the US-led coalition’s offensive to free Raqqa started, Russia had reiterated that it was ready to coordinate with US and Kurdish forces.  
“Raqqa is one of the aims of the anti-terrorist coalition, just like Iraq’s Mosul,” Foreign Minister Sergey Lavrov said. “We are confident that these cities could have been liberated more effectively and faster if our military officials would have started coordinating their actions much earlier.”
The United States will not need any Russian support to take Raqqa from IS, and will only work with the Kurdish-led Syrian Democratic Forces (SDF), the US State Department spokesman said in response to comments made by the Russian Foreign Minister.
Pentagon spokesman Capt. Jeff Davis told reporters, “We do not collaborate or coordinate with the Russians on any operations in Syria. We don’t have military-to-military relations with Russia.”
The US rejection of Russia’s proposal is an example of double standards policy and irresponsibility. All the statements about the desire to achieve peace in Syria appear to be nothing but empty words. Looks like the Russia-supported operations of Syrian army are the only hope for the war-torn country. If the government forces succeed, the Syrian people and the world will clearly see who does real business and lends a helping hand in times of trouble and who mainly limits its activities to highfalutin statements never translating words into deeds.
Source: http://www.strategic-culture.org/news/2016/06/04/russia-supported-syrian-army-launches-major-offensive-to-liberate-raqqa.html