Saturday, March 26, 2016

Eugen Drewermann im Interview mit Ken Jebsen großartiges antimilitaristisches Dokument



KenFM im Gespräch mit  Drewermann vom 20.03.2016 


Bereich mit Anhängen
- über die  Absicht der US-Regierenden einen atomaren Enthauptungsschlag gegen Russland führen zu wollen.

- darüber, dass die Türkei und die USA seit vier Jahren Russlands Bemühungen behindern mit der Regierung
  Syriens eine Friedenspolitik bishin zu dortigen Neuwahlen anzustreben. Auch weil sie das was wir heute IS
  nennen, mit Hilfe Saudi-Arabiens und der Golfstaaten großgezüchtet haben.



Mit pazifistischem Gruß

Thomas Bauer
Leinaustraße 3
D-30451 Hannover

Initiative: Kein Militär mehr!
www.kein-militaer-mehr.de
https://www.youtube.com/watch?v=TN0CP6hLrTU

Friday, March 25, 2016

King Abdullah of Jordan meets with US President Barack Obama in the Oval Office of the White House in Washington February 24, 2016. © Kevin Lamarque / Reuters ‘Terrorist flow to Europe is Turkish policy’ & ‘SAS in Libya’ – Jordanian king’s US briefing leaked
The UK has covertly deployed special forces in Libya, Israel is turning a blind eye to Al-Nusra, and Turkey wants radical Islamists to prevail in the Middle East and go to Europe, are the shocking insights King Abdullah of Jordan confidentially shared with US lawmakers.https://www.rt.com/news/

Observer: "Clinton-DestroySyria for Israel"

Gedanken zum Kreuzigungstag: Hinter das Antlitz des Terrors schauen

 2016 von Irene Eckert


Weltweit vierundsechzig Terroranschläge im Monat März

Allein im Monat März dieses Jahres gab es bis heute 64 Terroranschläge weltweit. 1 Die meisten Terror-Opfer stammen aus der Welt des Islam: Afghanistan, Irak, Libanon, Libyen, Nigeria, Mali, Pakistan, Somalia, Türkei, Syrien, Yemen. Unsere Konzern-Medien erzwingen unseren kollektiven Aufschrei aber nur, wenn die Opfer der bösartigen Attacken unschuldige Bürger der westlichen Metropolen sind. Damit wird außer der einseitigen Steuerung unseres menschlichen Mitempfinden die Blickrichtung gelenkt auf die Täter-Verortung, nämlich außerhalb unserer Hemisphäre, außerhalb unseres Kulturkreises. Solche Zuordnung ist falsch und folgenschwer.

Rezepte der westlichen „Wertgemeinschaft“ wider den Terror können nicht greifen

Seit dem großangelegten Terror-Anschlag auf das Welthandelszentrum in New York im September 2011 ist die Antwort auf den Terror der globale Krieg gegen die arabisch-islamische Welt. Die US-Führung hat dort den Herd des Übels ein für alle Male ausgemacht, bei den Arabern nämlich und im Islam.2 Entsprechend diesem Feindbildkonstrukt berichten unsere konzerngesteuerten Medien und entsprechend funktioniert unser Bewusstsein.

Die Metastasen des Krebsgeschwür haben sich inzwischen unbehelligt ins schier Unermessliche ausbreiten können. Der Terror scheint spätestens seit vorgestern, als er ins Herz Europas traf, allgegenwärtig. Furcht vor Arabern, Furcht vor den Islamo-Faschisten3, Furcht vor Dunkelhäutigen und Kopftuchträgerinnen breitet sich aus, Willkommenskulturvorschriften hin oder her. Unsere ferngesteuerten Hirne ticken nun einmal mehrheitlich so. Die Rezepte unserer politisch Verantwortlichen gegen 'das fremde Böse' lauten wie gehabt. Außer der fortschreitenden Militarisierung unserer Außenpolitik, fordert man den Ausbau des Polizei- und Überwachungsapparates, die Verschärfung der sogenannten „Sicherheitsgesetze“, den Abbau von Demokratie, die wir ja anderswohin exportieren müssen.

Die sattsam bekannten Maßnahmen schaffen keine Sicherheit

Unser aller Leben ist damit natürlich keine Spur sicherer geworden, im Gegenteil. Der Raubzug auf unsere Taschen, die Umwidmung von Steuergeldern für den Militärapparat untergräbt zusätzlich zur physischen auch noch unsere soziale Sicherheit. Die versprochenen sechs Milliarden EU-Gelder für die Türkei etwa zur vermeintlichen Aufhaltung der Flüchtlingsströme sind eine weitere Fehlinvestition. Sie werden zur Zerrüttung von Europas Sicherheit ihren Beitrag leisten. Die Flüchtlingsströme werden solange weiterfließen, wie die Kriegspolitik andauert, die übrigens auch auf gezielte Lenkung von Migrationsströmen als Kriegswaffe setzt.

Ursachen für Terrorkultur sind nicht im Orient zu finden

Die wirklichen, die tieferen Ursachen für den immer weiter um sich greifenden Feldzug des Terrors und seine Metastasenbildung sind nicht im Orient zu suchen oder gar in seiner bewundernswerten, weit in die Antike zurückreichenden Kultur. Der gesamte Orient oder auch der 'Globale Süden' ist vielmehr die Haupt-Zielscheibe des Terror. Die arabisch-islamisch geprägte Welt ist wie zur Zeit der mittelalterlichen Kreuzzüge nach wie vor das Objekt der Begierde des an Boden- und Kulturschätzen so viel ärmeren 'Globalen Nordens'. Im 21. Jahrhundert und zuvor schon im 20. Jahrhundert wurde vor allem der Ölreichtum des Nahen und Mittleren Ostens seinen Bewohnern zum Verhängnis. Die Entstehung der mittelalterlichen Golfmonarchien und der in Saudi Arabien regierenden wahabitischen Abart des Islam4, sind dem britischen Kolonialismus des 19. Jahrhunderts ebenso geschuldet, wie die spätere Gründung des Staates Israel in der Mitte des 20. Jahrhundert, ein Pfahl im Fleische der arabischen Welt, von langer Hand vorbereitet war. Lange vor dem Verbrechen der deutschen Faschisten am jüdischen Volk war diese Staatsgründung anvisiert. Theodor Herzl und der Basler Zionistenkongress von 1897 wurden von einschlägigen kolonial interessierten Kreisen gesponsert. Von den Siegern des II. Imperialistischen Weltkrieges, den US-Amerikanern also, wurde das Projekt schließlich zu einem - für alle Beteiligten – schrecklichen, vorläufigen Erfolg geführt. Alle Ex-Kolonialmächte haben im Nahen Osten ihre schmutzigen Hände im Spiel. Mit der Schuldzuschreibung gegen andere für das von ihnen geschaffene Dilemma, das immer weitere, unheilvolle Kreise zieht, sind sie schnell bei der Hand. Die Araber, also die Opfer, sind schuld und ihre Mehrheitsreligion der Islam. Der alte Kreuzzugs-Fanatismus lässt grüßen. Modern gesprochen nennt man solche Vorgänge schlicht Feindbildprojektion.

Neokoloniale, willkürliche Grenzziehungen Keimzellen für spätere Konflikte

Die neokolonialen, willkürlichen Grenzziehungen des Sykes-Picot-Abkommens, mit Hilfe dessen die arabische Welt nach dem Ersten Weltkrieg zergliedert und zerteilt wurde, haben Europa und Nordamerika zu verantworten. Mit der Schaffung von Staatsgebilden, die nationale Belange genauso übergingen wie Minderheitenrechte anderer Kulturen, schufen sie nicht nur in Nahost die Keimzelle späterer Kriege. „Divide et Impera“ hieß noch stets die imperiale Herrschaftsdoktrin. Die französische Staatsmacht verschacherte demgemäß nachdem ersten Weltkrieg Teile des antiken, urchristlichen Syrien, nämlich das Gebiet um Antiochia, an die Türken. Es handelt sich um die Grenzregion Hatay. Diese Region ist auf türkischer Seite spätestens seit 2011 ein sicherer Hafen für Terroristen aus Syrien und dem Irak und eine gedeihliche Brutstätte des Terrors.

Terrorpate und NATO-Land Türkei

Dank der ebenfalls imperialen Ambitionen des historisch seit langem dem Westen verbündeten NATO-Mitglied Türkei wird im syrisch-türkischen Grenzgebiet ein illegaler Ölraubzug abgewickelt.5 Das Öl wird auf syrischem Hoheitsgebiet gestohlen und mit Hilfe der gut bezahlten Terrorbanden auf Tanklastern in die Türkei verbracht. Die Kurden, die dieses Gebiet als syrische Staatsbürger besiedeln, sind bei diesem - auch auf ihre Kosten gehenden Geschäft - ein Dorn im Auge und werden deshalb von den Türken als 'Terroristen' bekriegt, weil sie deren Handlangern ins Handwerk pfuschen. Sie dürfen deshalb auch nicht in Genf als 'moderate anti-regierungs-Opposition' am Verhandlungstisch während der Syriendiplomatie Platz nehmen. Das NATO-Mitglied Türkei ist dem Westen wichtiger als die Belange der Kurden. Die Russen akzeptieren das Pokerspiel der US-Regierung nolens volens und machen vorerst gute Miene zum bösen Spiel. Sie unterstützen aber unterdessen die Kurden auf ihre Weise und decken immer nachhaltiger das Terror-Supportspiel des Erdogan-Clans auf.

Die Kurden, die Türken, Israel und die Ölwaffe

Die seit langem übergangenen, nationalen Belange des kurdischen Volkes, das auf irakischem, iranischen, türkischen und syrischem Territorium verstreut lebt, sind ein ernstzunehmender Problemfaktor, den wiederum die imperialistischen Interessenten gegeneinander und gegen andere 'Verbündete' auszuspielen versuchen. Dabei verheddern sie sich zunehmend im eigenen Ränkespiel.
Die Amerikaner unterstützen einerseits die Kurden im Irak, die auf ölreichem Terrain siedeln, gegen die Zentralregierung des Landes und geraten darüber mit den Türken in Konflikt. Gleiches gilt für die US-Hilfe an die syrische Kurden-Organisation YPG und ihre Leute in Kobani, in der nordsyrischen Ölregion. Wegen ihrer Autonomiebestrebungen kamen die Kurden für die Amerikaner als Gegner der Zentralregierung in Damaskus in Frage und wurden demgemäß, wie auch andere „oppositionelle“ Kreise von diesen aufgerüstet. Nun nutzten aber die Kurden ihre Waffen weniger gegen Assad, wie eigentlich vorgesehen, sondern vor allem gegen die von der Türkei subventionierten terroristischen Ölräuber. Der Ölraub stört natürlich auch die wirtschaftlichen Belange Russlands, Saudi-Arabiens und des Iran, weil das geraubte Öl zu Dumpingpreisen auf den Weltmarkt gelangt. Syrien ist außerdem als antikoloniale Bastion, als einstiger Verbündeter der sozialistischen Sowjetunion, als treuer Gefährte der Palästinenser und im Grunde auch als natürlicher Freund des Libanon ein Dorn im Auge Israels, das ebenfalls regionale Hegemonie-Ansprüche geltend macht. Die vom Westen hochgepäppelte, waffenstrotzende Atommacht Israel hält ja nach wie vor die syrischen Golan-Höhen illegal besetzt, von wo aus man nach Damaskus schauen und schießen kann.

Ägypten, Gaza, Syrien und die radikalislamischen Muslimbrüder

Das einst stolze Ägypten, unter Nasser im Bunde mit dem ebenfalls stolzen und säkularen Syrien, wurde bereits vom kolonialen Feldzug Napoleons heimgesucht, ausgeplündert und in Jahrhunderte übergreifenden Abwehrkämpfen am Ende weitgehend willfährig gemacht. Die Franzosen, die Deutschen, die Briten und am Ende die Amerikaner bedienten sich im Lande, schufen dort wie auch in Syrien die Muslim-Bruderschaft. Deren Ableger, die Hamas wirkt und waltet als Gegenkraft zur säkularen PLO im GAZA-Todesstreifen. Schließlich wollte man aus der Sicht westlich-imperialer Ansprüche den Suezkanal nicht der Kontrolle der Ägyptern überlassen, sowenig wie das Offshore Gas vor GAZA den Palästinensern oder etwa das geostrategisch wichtige Damaskus den unabhängigen, aufgeklärten, liberalen, alawitisch-islamischen Syrern. Da unterstützt man im Westen doch lieber noch zähneknirschend das willfährige islamo-faschistische Kalifat6 in spe, das man glaubt unter Kontrolle halten zu können.
Apropos Islam: Napoleon wäre beinahe aus Opportunitätserwägungen zum Islam übergetreten. Die historische Entwicklung zwang ihn zum Ruckzug und verhinderte den Schritt.

Religionen und Ethnien vom Neokolonialismus instrumentalisiert

Die Religion spielt also bei den imperialistischen Feldzügen nur als Machtfaktor eine Rolle. Sie wird von allen Seiten und zu allen Zeiten instrumentalisiert. „Ob Jud, ob Christ, ob Muselmann“, das ist für die Zöglinge des Terrors genauso irrelevant für ihre Hintermänner. Religionen lassen sich als Mittel der Massenbeeinflussung zum Zwecke der Herrschaftsausübung ebenso geschickt ge- und missbrauchen wie ethnisch-kulturelle Belange, die in den Völkern tief verwurzelt sind. Lasst die Terror-Lehrlinge als Sunniten auftreten und Shiiten und Christen abmurksen, Hauptsache, sie dienen unserem Willen unseren Macht- und Vorherrschaftsinteressen. So die Erwägung.

Die Missachtung kultureller, ethnischer, nationaler und religiöser Bräuche und Belange und deren Instrumentalisierung gehören seit Urzeiten zum langgehegten und gepflegten Arsenal der einst von Europa ausgehenden kolonialen Eroberung, Ausplünderung und Unterdrückung der übrigen Welt. Nach über 500 Jahren Hybris, nach Jahren der gnadenlosen Ausplünderung fremder, unverstandener Welten schlägt offenbar das Pendel um. Man zerrüttet nicht straflos das Erbe von Generationen, man plündert nicht folgenlos die Boden- und Naturschätze fremder Länder und lässt sie sich patentieren, man versklavt nicht andere Völker über Jahrhunderte hinweg, beraubt sie all dessen, was ihnen einst heilig war. Kurzum: Man vernichtet nationale Identität und Souveränität nirgendwo ohne Konsequenzen.

Dennoch muss betont werden: Es ist die inzwischen weltumspannende Herrschaft des Terrors durchaus nicht im Globalen Süden geboren, ersonnen oder etwa konzeptionell verankert. Der Islam ist anders als sein Ruf eine Religion der Toleranz und des Friedens.“7 Die Christen in Israel/Palästina werden als Untertan des jüdischen Staates nicht besser behandelt als andere Araber, ganz zu schweigen von der Behandlung der Christengemeinden in Syrien, die Jahrtausende dort friedlich gesiedelt haben. Erst heute werden sie ausgestoßen, ermordet, vertrieben. Das ist so seit die Terrorsöldner des Imperiums, die Zauberlehrlinge von CIA und co dort ihr Unwesen treiben. Ganz ähnlich verhielt es im einst säkular regierten und religiös toleranten Irak, auch in Ägypten, wo die ur-christlichen Kopten von der dortigen muslimischen Kultur genauso geschützt waren, wie vor der Britischen Mandatszeit Juden, Christen und Muslime friedlich in Palästina zusammenlebten.
Vom Westen ausgehaltenes Terrorgesindel verbreitet heute im einst fortschrittlichen, islamisch geprägten, aber säkularen Libyen Angst und Schrecken.

Der Islamo-Faschismus ist ein Geschöpf des Westens

Wenn wir im vermeintlich zivilisierten Europa nun spätestens seit den Attentaten von Paris, London und nun auch Brüssel jetzt auch von der Geisel des Terrors heimgesucht werden, dann ist es an der Zeit, endlich den Blick auf die wahren Verursacher, die Planer und Förderer dieser Untaten zu richten.

Mit Brüssel wurde aufs Zentrum Europa gezielt am Vorabend der Reise des deutschen Aussenministers Steinmeier nach Moskau. Kurz davor wurde in Brüssel ein Mann verhaftet, den man als Mitverantwortlichen der Anschläge von Paris haftbar machen wollte. Aus Frankreichs Sicherheitskreisen verlautete am Mittwochfrüh auf RFI - „Radio France International“, dass für die Vorbereitung von Attentaten wie dem in Brüssel inszenierten ein monatelanger Vorlauf nötig sei und quasi paramilitärische Strukturen zur Verfügung stehen müssten. Es kann sich also weder um die Tat einzelner Bösewichter, noch um eine Tat des in Bedrängnis befindlichen pseudo-Staates ISIS handeln, der angeblich verantwortlich zeichnet. Dahinter müssen ganz andere, mächtige Kräfte stecken, die über die nötige Infrastruktur und das militärische Know How zur Planung, Durchführung und Finanzierung einer solchen Anschlagsserie verfügen.
Erinnern wir in diesem Zusammenhang an die Attentat-Serie, die in den 30iger Jahren des vorigen Jahrhunderts ganz Europa heimsuchte und auch vor dem Rest der Welt nicht halt machte.8 Erinnern wir im Gedenkjahr 2016 an den Spanischen „Bürgerkrieg“, an den von den Faschisten vom Ausland unterstützen General Franco, dem es gelang, über lange Jahre hinaus Spanien zu ruinieren.

Der Terror des faschistischen NAZI-Regimes, das unter ebenso falscher Flagge segelte, wie die Islamo-Faschisten von heute, machte vor den eigenen Reihen nicht halt. Im Frühsommer 1934 wurde in der 'Nacht der langen Messer', während des fälschlich als Röhm-Putsch etikettierten Ereignisses „aufgeräumt“ mit allem, was auch nur den Anschein hatte einer sozialen Idee.
Der Nationalsozialismus wurde mit Hilf US-amerikanischer Gelder geschaffen, obwohl er auch im eigenen US-Lande zuschlug. Es galt den 'jüdischen Bolschewismus' zu bekämpfen, dazu war jedes Mittel recht. Nach 1989 war nun dem militärisch-industriellen-finanzkapitalistischen Komplex auch noch das Feindbild Bolschewismus abhanden gekommen, es hatte sich peinlicher Weise aufgelöst.

Der Islam wurde als Feindbild aus der Taufe gehoben. Dazu bedurfte es seiner vorherigen geistigen Entartung, die ähnlich bewerkstelligt wurde wie zuvor die des Sozialismus. Der Islamismus wurde zunächst kreiiert um in Afghanistan mit Hilfe der Mujaheddin (später Taliban, später Al Quaida, später Al Nsura... , später ISIS, dann DAESH) ein fortschrittliches Regime zu beseitigen und den Sowjets eine Falle zu stellen, in die sie, in ihrer damals schon dekadenten Ignoranz, auch bereitwillig fielen.

Will man den Terror wirksam bekämpfen, dann muss da suchen, wo er seinen Ursprung hat, wo seine immer noch sprudelnde Quelle sitzt. Der Ursprung des Terrors ist aber bei jenen zu finden, die am Krieg verdienen und die dafür noch immer möglichst kostenlosen Zugang zur noch Hauptenergiequelle Öl suchen. Der Verlauf der Pipelines und der Streit um dieselben verweist auf die richtige Spur.

Der Kampf gegen den Terror ist Friedenskampf. Er muss politisch geführt werden mit dem richtungsweisenden Argument zur Hand. Lesen, die alten Quellen durchforsten, sich Geschichtskenntnisse aneignen, wider den Strom denken, das sind wichtige Voraussetzungen für den Friedenskampf. Das sei den Ostermarschierern ins Stammbuch geschrieben.

Berlin, den 25. März 2016
___________________
1https://www.rt.com/shows/watching-the-hawks/336981-yemen-brussels-terrorists-attacks/
2Siehe dazu auch, wenngleich zwiespältig und inkonsequent: „Der Islam – Schrecken des Abendlandes – wie der Wesen sich sein Feindbild konstruiert“ von Werner Ruf, Köln 2012/14
3 Genau wie die National-Sozialisten weder national noch sozialistisch waren, sondern eine Kopfgeburt des Finanzkapitals und des militärisch-industriellen Komplexes (siehe dazu etwa Kurt Gossweilers „Der Putsch der keiner war - Die Röhm-Affaire 1934 und der Richtungskampf im deutschen Faschismus “, Reprint der Ausgabe von 1983 im Papyrossa-Verlag, Köln 2009) sind die „Islamisten“ letztlich eine Kopfgeburt des militärisch-industriellen Komplexes bzw. ihrer Geheimdienstschmiede, wie jetzt immer deutlicher erkennbar wird.
Siehe hierzu etwa:
Reporting (or Not) the Ties Between US-Armed Syrian Rebels and Al Qaeda’s Affiliate by Gareth Porter, an independent investigative journalist and historian on US national security policy, is the winner of the 2012 Gellhorn Prize for Journalism
Quelle: air.or g - strategic-Culture.org
4Auf dieser Abart gründet der ganze pseudo-islamische Fundamentalismus, eine Kreatur des kolonialistischen Imperialismus
6Und fördert dazu die Terrorkultur unter dem Siegel ISIS/DAESH, Al Queida, Al Nusra oder wie die wechselnden Etikette alle lauten mögen.
7'Frieden im Islam' Hrsg. Von Noah Salameh und Mohammed Khalil Saleh Khaneh, Nachwort Prof. Ulirke Bechmann, 2007 zur erschienen in Bethlehem in arabischer und englischer Sprache, mit den Mitteln des Deutschen Entwicklungsdienstes ermöglicht, Berlin 2008, Aphorismaverlag

8Siehe dazu die ausgezeichnete Studie der damals hoch angesehenen US-Investigativ-Journalisten Michael Sayers und Albert E. Kahn „Die große Verschwörung gegen Russland“, dt. Berlin 1949 (Verlag Volk und Welt) englisches Original 1946

Thursday, March 24, 2016

John Pilger Calls for Breaking Silence Over Ongoing World War

A WORLD WAR HAS BEGUN. BREAK THE SILENCE. John Pilger

20 March 2016

marshall_test.jpg
I have been filming in the Marshall Islands, which lie north of Australia, in the middle of the Pacific Ocean. Whenever I tell people where I have been, they ask, "Where is that?" If I offer a clue by referring to "Bikini", they say, "You mean the swimsuit."

Few seem aware that the bikini swimsuit was named to celebrate the nuclear explosions that destroyed Bikini island. Sixty-six nuclear devices were exploded by the United States in the Marshall Islands between 1946 and 1958 -- the equivalent of 1.6 Hiroshima bombs every day for twelve years.

Bikini is silent today, mutated and contaminated.  Palm trees grow in a strange grid formation. Nothing moves. There are no birds. The headstones in the old cemetery are alive with radiation. My shoes registered "unsafe" on a Geiger counter.  

Standing on the beach, I watched the emerald green of the Pacific fall away into a vast black hole. This was the crater left by the hydrogen bomb they called "Bravo". The explosion poisoned people and their environment for hundreds of miles, perhaps forever.

On my return journey, I stopped at Honolulu airport and noticed an American magazine called Women's Health. On the cover was a smiling woman in a bikini swimsuit, and the headline: "You, too, can have a bikini body."  A few days earlier, in the Marshall Islands, I had interviewed women who had very different "bikini bodies"; each had suffered thyroid cancer and other life-threatening cancers.

Unlike the smiling woman in the magazine, all of them were impoverished: the victims and guinea pigs of a rapacious  superpower that is today more dangerous than ever.

I relate this experience as a warning and to interrupt a distraction that has consumed so many of us.  The founder of modern propaganda, Edward Bernays, described this phenomenon as "the conscious and intelligent manipulation of the habits and opinions" of democratic societies. He called it an "invisible government".

How many people are aware that a world war has begun? At present, it is a war of propaganda, of lies and distraction, but this can change instantaneously with the first mistaken order, the first missile.

In 2009, President Obama stood before an adoring crowd in the centre of Prague, in the heart of Europe. He pledged himself to make "the world free from nuclear weapons". People cheered and some cried. A torrent of platitudes flowed from the media. Obama was subsequently awarded the Nobel Peace Prize.

It was all fake. He was lying.

The Obama administration has built more nuclear weapons, more nuclear warheads, more nuclear delivery systems, more nuclear factories.  Nuclear warhead spending alone rose higher under Obama than under any American president. The cost over thirty years is more than $1 trillion.

A mini nuclear bomb is planned. It is known as the B61 Model 12. There has never been anything like it. General James Cartwright, a former Vice Chairman of the Joint Chiefs of Staff, has said, "Going smaller [makes using this nuclear] weapon more thinkable."

In the last eighteen months, the greatest build-up of military forces since World War Two -- led by the United States -- is taking place along Russia's western frontier.  Not since Hitler invaded the Soviet Union have foreign troops presented such a demonstrable threat to Russia.

Ukraine - once part of the Soviet Union -  has become a CIA theme park. Having orchestrated a coup in Kiev, Washington effectively controls a regime that is next door and hostile to Russia: a regime rotten with Nazis, literally. Prominent parliamentary figures in Ukraine are the political descendants of the notorious OUN and UPA fascists. They openly praise Hitler and call for the persecution and expulsion of the Russian speaking minority.
This is seldom news in the West, or it is inverted to suppress the truth.

In Latvia, Lithuania and Estonia -- next door to Russia - the US military is deploying combat troops, tanks, heavy weapons. This extreme provocation of the world's second nuclear power is met with silence in the West. 

What makes the prospect of nuclear war even more dangerous is a parallel campaign against China.

Seldom a day passes when China is not elevated to the status of a "threat".  According to Admiral Harry Harris, the US Pacific commander, China is "building a great wall of sand in the South China Sea".

What he is referring to is China building airstrips in the Spratly Islands, which are the subject of a dispute with the Philippines - a dispute without priority until Washington pressured and bribed the government in Manila and the Pentagon launched a propaganda campaign called "freedom of navigation".

What does this really mean?  It means freedom for American warships to patrol and dominate the coastal waters of China.  Try to imagine the American reaction if Chinese warships did the same off the coast of California.

I made a film called The War You Don't See, in which I interviewed distinguished journalists in America and Britain: reporters such as Dan Rather of CBS, Rageh Omar of the BBC, David Rose of the Observer.

All of them said that had journalists and broadcasters done their job and questioned the propaganda that Saddam Hussein possessed weapons of mass destruction; had the lies of George W. Bush and Tony Blair not been amplified and echoed by journalists, the 2003 invasion of Iraq might not have happened, and  hundreds of thousands of men, women and children would be alive today.

The propaganda laying the ground for a war against Russia and/or  China is no different in principle. To my knowledge, no journalist in the Western "mainstream" -- a Dan Rather equivalent, say --asks why China is building airstrips in the South China Sea.

The answer ought to be glaringly obvious. The United States is encircling China with a network of bases, with ballistic missiles, battle groups, nuclear -armed bombers.

This lethal arc extends from Australia to the islands of the Pacific, the Marianas and the Marshalls and Guam, to the Philippines, Thailand, Okinawa, Korea and  across Eurasia to Afghanistan and India. America has hung a noose around the neck of China. This is not news. Silence by media; war by media.

In 2015, in high secrecy, the US and Australia staged the biggest single air-sea military exercise in recent history, known as Talisman Sabre. Its aim was to rehearse an Air-Sea Battle Plan, blocking sea lanes, such as the Straits of Malacca and the Lombok Straits, that cut off China's access to oil, gas and other vital raw materials from the Middle East and Africa. 

In the circus known as the American presidential campaign, Donald Trump is being presented as a lunatic, a fascist.  He is certainly odious; but he is also a media hate figure.  That alone should arouse our scepticism. 

Trump's views on migration are grotesque, but no more grotesque than those of David Cameron. It is not Trump who is the Great Deporter from the United States, but the Nobel Peace Prize winner, Barack Obama.

According to one prodigious liberal commentator, Trump is "unleashing the dark forces of violence" in the United States. Unleashing them?   

This is the country where toddlers shoot their mothers and the police wage a murderous war against black Americans. This is the country that has attacked and sought to overthrow more than 50 governments, many of them democracies, and bombed from Asia to the Middle East, causing the deaths and dispossession of millions of people. 

No country can equal this systemic record of violence. Most of America's wars (almost all of them against defenceless countries) have been launched not by Republican presidents but by liberal Democrats: Truman, Kennedy, Johnson, Carter, Clinton, Obama.

In 1947, a series of National Security Council directives described the paramount aim of American foreign policy as "a world substantially made over in [America's] own image".  The ideology was messianic Americanism. We were all Americans. Or else. Heretics would be converted, subverted, bribed, smeared or crushed.

Donald Trump is a symptom of this, but he is also a maverick. He says the invasion of Iraq was a crime; he doesn't want to go to war with Russia and China. The danger to the rest of us is not Trump, but Hillary Clinton. She is no maverick. She embodies the resilience and violence of a system whose vaunted "exceptionalism" is totalitarian with an occasional liberal face. 

As presidential  election day draws near, Clinton will be hailed as the first female president, regardless of her crimes and lies - just as Barack Obama was lauded as the first black president and liberals swallowed his nonsense about "hope". And the drool goes on.

Described by the Guardian columnist Owen Jones as "funny, charming, with a coolness that eludes practically every other politician", Obama the other day sent drones to slaughter 150 people in Somalia.  He kills people usually on Tuesdays, according to the New York Times, when he is handed a list of candidates for death by drone. So cool.  

In the 2008 presidential campaign, Hillary Clinton threatened to "totally obliterate" Iran with nuclear weapons.  As Secretary of State under Obama, she participated in the overthrow of the democratic government of Honduras. Her contribution to the destruction of Libya in 2011 was almost gleeful. When the Libyan leader, Colonel Gaddafi, was publicly sodomised with a knife - a murder made possible by American logistics - Clinton gloated over his death: "We came, we saw, he died."

One of Clinton's closest allies is Madeleine Albright, the former secretary of State, who has attacked young women for not supporting "Hillary". This is the same Madeleine Albright  who infamously celebrated on TV the death of half a million Iraqi children as "worth it".

Among Clinton's biggest backers are the Israel lobby and the arms companies that fuel the violence in the Middle East.  She and her husband have received a fortune from Wall Street. And yet, she is about to be ordained the women's candidate, to see off the evil Trump, the official demon. Her supporters include distinguished feminists: the likes of Gloria Steinem in the US and Anne Summers in Australia.

A generation ago, a post-modern cult now known as "identity politics" stopped many intelligent, liberal-minded people examining the causes and individuals they supported -- such as the fakery of Obama and Clinton;  such as bogus progressive movements like Syriza in Greece, which betrayed the people of that country and allied with their enemies.

Self absorption, a kind of "me-ism", became the new zeitgeist in privileged western societies and signaled the demise of great collective movements against war, social injustice, inequality,  racism and sexism.

Today, the long sleep may be over. The young are stirring again. Gradually. The thousands in Britain who supported Jeremy Corbyn as Labour leader are part of this awakening - as are those who rallied to support Senator Bernie Sanders.

In Britain last week, Jeremy Corbyn's closest ally, his shadow treasurer John McDonnell, committed a Labour government to pay off the debts of piratical banks and, in effect, to continue so-called austerity.  

In the US, Bernie Sanders has promised to support Clinton if or when she's nominated. He, too, has voted for America's use of violence against countries when he thinks it's "right". He says Obama has done "a great job".

In Australia, there is a kind of mortuary politics, in which tedious parliamentary games are played out in the media while refugees and Indigenous people are persecuted and inequality grows, along with the danger of war. The government of Malcolm Turnbull has just announced a so-called defence budget of $195 billion that is a drive to war.  There was no debate. Silence. 

What has happened to the great tradition of popular direct action, unfettered to parties? Where is the courage, imagination and commitment required to begin the long journey to a better, just and peaceful world? Where are the dissidents in art, film, the theatre, literature?  

Where are those who will shatter the silence? Or do we wait until the first nuclear missile is fired?  

This is an edited version of an address by John Pilger at the University of Sydney, entitled A World War Has Begun. Follow John Pilger on Twitter @johnpilger