Wednesday, January 23, 2013

"Deutsche und Migranten müssen zusammengehen"

" Wir begrüßen alle Aktivitäten gegen die
Beteiligung der Bundesrepublik in den Kriegen, die die USA ständig
provoziert. Es ist uns bewusst, dass das eigentliche Ziel weder die
Untertützung der demokratischen Kräften in jeweiligen Ländern ist,
noch die Sicherheit der Bundesrepublik. Hier handelt es sich, um die
Bestrebung der westlichen Mächte, um die Interessengebiete neu zu
gestalten und unter sich zu verteilen.

Auch wir, Kommunisten aus der Türkei bemühen uns, die Migranten aus
der Türkei darüber zu sensibilieren.

Friedensdemos und Proteste der Migranten aus der Türkei in Hannover:

Nach einer Einladung der Mitglieder der KPdT in Rüsselsheim und mit
aktiver Teilnahme von acht Organisationen der türkischen, kurdischen,
alevitischen Vereine wurde Mitte Dezember 2012 eine Friedensinitiative
gegründet. Diese Initiative hat eine Demo organisiert, die am 19.
Januar in Rüsselsheim stattgefunden hat. (Bilder in der Anlage)

Gleichzeitig wurden 13 div. ausländischen organisationen in Mainz und
Umgebung eingeladen, um die Vorbereitungen eines Kriegs gegen Syrien
und die Teilnahme der Bundesrepublik in dieser Provokation gemeinsam
zu protestieren.

In Aschaffenburg sammeln unsere Genossen Unterschriften gegen die
Stationierung der Patriot-Raketen in der Türkei und gegen die
Kriegsprovokationen der USA, NATO und der türk. Regierung.

Ich werde Sie umgehend über diese u.ä. Aktivitäten informieren.

Mit freundlichen und solidarischen Grüßen aus Duisburg"

Cemil Fuat Hendek

"The German public is hardly aware of is the growing militarisation of German foreign and domestic politics."

"Another issue which the German public is hardly aware of is the growing militarisation of German foreign and domestic politics. The German government participates – completely against our constitution – in many wars in the world , hardly directly,  as in Afghanistan, mostly indirectly , as in Iraq and lately against Syria. Furthermore, Germany is the third largest weapon exporter in the world, and they are expanding the system.  Export regulations for weapons are being cut back , the slogan of the Peace Movement :”German weapons, German money kill all over the world” is more topical today than ever before. This very much suits the fact that first steps are now taken to make army activities to the interior lawful. According to experience from German history this has always been anathema and it reflects how deliberate and aggressive German politics have become." said

Rosemarie Feger Member of the International Commission of the DKP

– German Communist Party

14th Meeting of IMCWP Beirut – Lebanon 22-25 November 2012
http://www.dkp.de , mailto: dkp.pv@t-online.de

This is what they say, but what initiatives do they take on national scale? Where is their focus? Mostly they are keeping very close to the LEFT  PARTY, which was just kicked out of the Länder Parliament in Lower Saxony due to their lack of straightforwardness, due to their staggering. 


"Wo sich aber Die Linke nicht als Alternative zur der von SPD und Grünen mitgetragenen Austeritätspolitik in Szene zu setzen vermag, macht sie sich selbst überflüssig. Auch in Niedersachsen war die Linken-Führung, obwohl in Opposition zu Kippings Anpassungskurs stehend, um unrealistische Angebote an die Agenda-2010-Parteien zur Bildung einer gemeinsamen Regierung nicht verlegen – freilich nicht zum Nulltarif, wie das die Linken-Bundesvorsitzende offeriert. Daß Fraktionsvorsitzender Gysi schon vor Jahren dem Antiimperialismus ade gesagt hat, daß die Parteirechte den Antikriegskonsens immer wieder in Frage stellt und Kipping den »Adopt a Revolution«-Aufruf, in dem einzig das Assad-Regime (und nicht die ausländischen Interventen und ihre bewaffneten Banden in Syrien) für die Eskalation der Gewalt verantwortlich gemacht wird, komplettiert das Bild. Mit ihrem Schielen auf Regierungsbeteiligung hat sich Die Linke vorerst selbst aus dem Wettbewerb genommen."

 sagt Werner Pirker in seinem Kommentar zu den Wahlen in Niedersachsen in der Jungen Welt vom 22. januar 2013

Patriot-Protest in Turkey continued


NATO troops and Patriot missiles are protested all around Turkey
Yesterday (January 21st), Patriot surface-to-air missile batteries from Germany arrived at the Port of İskenderun, a town in southern Turkey. The members of TKP were there to protest the illegal deployment of these so-called “defense” systems. Among their slogans were “Killer NATO, get out of Turkey!”, “We do not want Yankees in our country”, “Occupiers always lose”, “Killer Obama, Killer Erdoğan”, “Imperialists, compradors, be scared! TKP is on guard!”. The Police tried to block the march using tear gas launchers and batons and to prevent the group from entering the İskenderun Port. However, despite the attacks by the police, the group managed to break through the barricade and continued their protest at the Port, where the batteries were being unloaded in the very meantime.
see more : http://www.solidnet.org/turkey-communist-party-of-turkey/3349-cp-of-turkey-nato-troops-and-patriot-missiles-are-protested-all-around-turkey-en

Orhan Pamuk’un Suriye provokasyonuna


yanıt veren Irene Eckert ile söyleşi

Savaş tehlikesinin gerçek adı emperyalizmdir!

Irene Eckert, Almanya’dan emekli bir dil ve siyasal  bilimler  öğretmeni.  Öğrencilik yıllarından  bu  yana  bir  barış  aktivisti. Geçmişte barış divanlarının örgütlenmesinde  de  yer  almıştır.  Hali hazırda  Uluslararası  Kadın  Barış  ve Özgürlük  Birliği  (WILPF)  üyesidir....

for more seehttp://www.barisdernegi.org/files/barisgundemi-201301.pdf

Tuesday, January 22, 2013

News Coverage: Ankara, march to the Parliament


The İslamic party has also tried to organize a mass demonstration but they couldnot, because simply the government announced it illegal and asked them not to do! Islamic opposition is difficult nowadays in Turkey, because the biggest branch of the Islamic current is already the political power itself...

Here is the link of today action in Ankara, march to the Parliament. 

You see on the ground written calls to every indivudual MP asking "do you think to do anything against the violation of the constitution etc." A representative group had a talk to the chairperson of the two opposition parties, social democrat CHP and Kurdish party BDP.

The same news was on Sana, the official news agency of Syria:


this is from Iran:

Arrestations reported in the text are from another action organized by a friendly party, ÖDP. This party makes part of the European Left Party but diverges from the main body as to her anti-imperialistic positions...

and the last one from KKE:


Peinliches Schweigen im Deutschen Friedenswald

Gut, dass wir endlich eine öffentliche Stellungnahme "der deutschen Friedensbewegung" zu den Patriot-Raketen über den Umweg Türkei erhalten haben. Siehe mein letzter Block Eintrag " 10 gute Gründe für ein Nein". Peinlich, dass das schon alles gewesen sein soll.
Solidarität ist immer noch gefordert, auch gegen die dumme und zugleich bösartige Unterstellung im deutschen Rundfunk heute (Deutschland Radio Kultur) in Iskenderun seien "Linke und Islamisten" verhaftet worden, die sich gegen die Ankunft der Patrioten gewehrt hätten. Im Grunde komisch, schließlich sind Islamisten an der Regierung und es  sind Islamisten in Syrien, die durch deutsche Patriot -Raketen Unterstützung erhalten sollen, angeblich.

Patriots für die Türkei? Zehn triftige Gründe für ein NEIN!


 Bundeswehr auf dem Weg in den syrischen Bürgerkrieg?
Friedensratschlag appelliert an den Bundestag: Zehn triftige Gründe NEIN zu sagen
Stellungnahme des Bundesausschusses Friedensratschlag

Kassel/Berlin, 22. November 2012 – Zur Ankündigung der Bundesregierung, im Bundestag ein Mandat für den Einsatz der Bundeswehr an der türkisch-syrischen einzuholen, erklärten die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag in einer Stellungnahme, die auch den Fraktionen des Bundestags zugestellt wird:

Außenminister Westerwelle erklärte gestern im Bundestag, wenn ein NATO-Partner um Hilfe bittet, dann müssten schon „sehr gute Gründe“ vorliegen, einer solchen Bitte nicht zu entsprechen. „Solche Gründe sehe ich nicht.“ Dabei liegen sie auf der Hand. Aus der vorliegenden außen- und sicherheitspolitischen Expertise lassen sich die folgenden zehn Gründe anführen, die eindeutig gegen eine Stationierung der angeforderten Patriot-Systeme mit entsprechender Bundeswehr-Begleitung sprechen.

(1) Von syrischer Seite liegen keinerlei Anhaltspunkte vor, eine Aggression gegen das nördliche Nachbarland Türkei vorzubereiten oder auch nur zu denken. Alle bisher aufgetretenen Grenzzwischenfälle haben ausschließlich mit den innersyrischen Kämpfen zu tun (siehe dazu Punkt 3), nicht aber mit irgendwelchen Provokationen.

(2) Viel eher werden von türkischer Seite Drohungen ausgestoßen und Interventionsabsichten gegen Syrien geäußert. Am weitesten geht der von der Regierung im türkischen Parlament eingebrachte und mit großer Mehrheit verabschiedete Kriegsvorratsbeschluss vom 4. Oktober 2012. Darin wird die Regierung Erdogan zum „einjährigen Einsatz der türkischen Streitkräfte im Ausland“ ermächtigt, „deren Rahmen, Zahl und Zeit von der Regierung festgelegt werden“. Einen Tag später erklärte Ministerpräsident Erdogan offen, dass er zum Krieg rüste: „Wir mögen den Krieg nicht, aber wir sind auch nicht weit davon entfernt. Es gibt eine Redewendung, die besagt, dass man sich für den Krieg vorbereiten soll, wenn man den Frieden will. So wird der Krieg zum Schlüssel für den Frieden.“ Der Militärexperte Gerhard Piper nennt das „Brinkmanship“-Politik, ein Spiel am Rande des Abgrunds.

(3) Alle sicherheitspolitisch relevanten Vorfälle der letzten Monate an der syrisch-türkischen Grenze tragen die Handschrift des innersyrischen bewaffneten Konflikts zwischen Armee und Aufständischen. Wir zählen ein paar davon auf:
·        April 2012: Syrische Regierungstruppen beschießen die Bewohner des Flüchtlingslagers in Kilis mit Gewehrfeuer. Dabei werden fünf Personen verletzt.
·        28. September 2012: Eine syrische Granate schlägt in dem türkischen Grenzort Akçakale ein; Sachschäden.
·        3. Oktober: Syrischer Granateneinschlag trifft erneut Akçakale, diesmal werden eine Frau, ihre drei Kinder und ein Verwandter getötet, elf weitere Personen werden verletzt. Zuvor hatte es um Tel Abyad schwere Kämpfe zwischen den syrischen Bürgerkriegsparteien gegeben. Das türkische Heer reagiert mit Kampfpanzern und Panzerhaubitzen; sie beschießen syrische Stellungen in Tel Abyad (auf syrischem Territoriuum).
·        6. Oktober: Eine Artilleriegranate trifft das Dorf Guvecci.
·        12. Oktober: Ein syrischer Hubschrauber greift den syrischen (!) Grenzort Azmarin an; anschließend schickt die türkische Luftwaffenführung Abfangjäger zu einem Patrouilleneinsatz entlang der Grenze.
·        13. Oktober: Bei Kırıkhan werden zwei Polizeibeamte der türkischen Grenzgendarmerie angeschossen, als sie bewaffnete Drogenschmuggler stellen wollten. Ungeklärt ist die Urheberschaft der Schüsse.
·        17. Oktober: Eine Granate explodiert auf einer unbewohnten Sandbank im Fluss Oronte in der Provinz Hatay. Absender unbekannt. Türkische Einheiten erwidern das Feuer in Hacipasa.
·        23. Oktober: Eine syrische Granate trifft das Krankenhaus in Reyhanli (Provinz Hatay). Niemand wird verletzt. (Daten nach: Gerhard Piper, Der türkisch-syrische Grenzkonflikt: Ein Fall für die NATO?)
Schlussfolgerung: In keinem Fall handelte es sich um gezielte Attacken der syrischen Streitkräfte gegen türkische Ziele. Und: In den letzten Wochen sind kaum noch Vorfälle dieser Art gemeldet worden. Man könnte auch sagen: Die Lage hat sich entspannt.

(4) Auch die vereinzelte Luftzwischenfälle können nicht dazu herhalten, eine relevante Gefährdung türkischen Territoriums durch Syrien zu behaupten. Die Beispiele:
·        22. Juni 2012: Die syrische Luftabwehrschießt ein türkisches Aufklärungsflugzeug vom Typ RF-4E/TM Phantom II ab, das in Malatya gestartet war und syrisches Gebiet gestreift hatte. Dabei kamen die beiden Piloten ums Leben. Der Zwischenfall ereignete sich über dem Mittelmeer rund acht Seemeilen vor der syrischen Küstenstadt Latakia, in der Nähe des russischen Marinestützpunktes Tartus. Wie es zu diesem Abschuss kam, ist bis heute nicht bekannt.
·        10. Oktober: Zwei türkische Abfangjäger zwingen ein Passagierflugzeug der „Syrian Air“, das sich auf dem Flug von Moskau nach Damaskus befand, zur Zwischenlandung in Ankara und durchsuchen es.
·        14. Oktober: Die türkische Regierung sperrt ihren Luftraum für alle syrischen Flugzeuge; am selben Tag sperrt auch die syrische Regierung ihren Luftraum für türkische Flugzeuge.
·        15. Oktober: Türkische Behörden durchsuchen ein armenisches Transportflugzeug, das auf einem Flug nach Syrien planmäßig in der Türkei einen Zwischenstopp einlegte.
(5) Wir stellen fest: Kriegstöne aus Damskus gegen die Türkei sind nicht festzustellen. Dagegen werden die Töne aus Ankara immer schriller. So warnte am 7. Oktober der türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu, dass sein Land auf den „andauernden Granatenbeschuss“ (von dem in Wahrheit keine Rede sein kann) militärisch reagieren werde. Und Generalstabschef Necdet Özel erklärte gleichzeitig: „Wenn das weitergeht, werden wir mit größerer Gewalt antworten.“

(6) Die NATO ist ausschließlich ein Verteidigungsbündnis. Dies schreibt der NATO-Vertrag zwingend vor. In Art. 1 heißt es unmissverständlich: „Die Parteien verpflichten sich, in Übereinstimmung mit der Satzung der Vereinten Nationen jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege so zu regeln, dass der internationale Friede, die Sicherheit und die Gerechtigkeit nicht gefährdet werden, und sich in ihren internationalen Beziehungen jeder Gewaltandrohung oder Gewaltanwendung zu enthalten, die mit den Zielen der Vereinten Nationen nicht vereinbar ist.“ Mit diesem Grundsatz verträgt sich weder aggressives Reden noch aggressives Verhalten von NATO-Mitgliedern gegenüber Drittstaaten. Ein Kriegsvorratsbeschluss, wie ihn das türkische Parlament erlassen hat, widerspricht eindeutig den vertraglichen Verpflichtungen, welche die NATO-Mitglieder eingegangen sind.

(7) Der Verteidigungscharakter der NATO wird in sein Gegenteil verkehrt, wenn Mitgliedstaaten in ihren aggressiven Vorhaben unterstützt werden. Dies scheint uns eindeutig der Fall zu sein bei der Ankündigung des NATO-Generalsekretärs vom 21. November, der Bitte der Türkei entsprechen zu wollen, Patriot-Raketen-Einheiten an die türkisch-syrische Grenze zu entsenden. Die Bundesregierung, die nach Meinung des zum „Sicherheitsexperten“ gewandelten Außenministers Westerwelle alle Kriterien für eine positive Antwort auf das türkische Hilfeersuchen erfüllt sieht, beteiligt sich aktiv an einer möglichen Eskalation im türkisch-syrischen Grenzgebiet.

(8) Ein rein militär-technisches Argument kommt hinzu: Das Patriot-Raketensystem ist nicht in der Lage, Artilleriegeschosse oder Gewehrfeuer abzufangen; von der Qualität aber waren die unter Punkt 3 geschilderten Grenzzwischenfälle. Patriots wurden zum Zweck des Abschusses von Flugzeugen und ballistischen Raketen entwickelt. Sie verfügen über eine sehr leistungsfähige Radaranlage, die präzise Aufklärungsdaten auch über den bodennahen Luftraum noch aus einer Entfernung von über einer 100 km ermöglicht – somit weit in syrisches Territorium hinein. Bisher hat es keinen Vorfall gegeben, wo syrische Raketen oder Flugzeuge Ziele außerhalb des eigenen Territoriums angegriffen hätten. Das legt den Schluss nahe, dass mit der Stationierung der Patriot-Batterien - über die Überwachung des syrischen Luftraums hinaus - noch weitere Ziele verfolgt werden. Die Stationierung von Patriots liefert die technische Voraussetzung zur Einrichtung einer „Flugverbotszone“. Dies aber wird nicht offiziell zugegeben, obwohl die Türkei in der Vergangenheit mehrfach dafür eingetreten ist.

(9) Der rein defensive Charakter des Patriot-Raketensystems muss aus strategischer Sicht ebenfalls hinterfragt werden. Es ist ohnehin schwer, bei den modernen Waffensystemen zwischen rein „defensiven“ und „offensiven“ Waffen zu unterscheiden. Im vorliegenden Fall würde die Stationierung von NATO-Einheiten an der syrischen Grenze eine weitere Konzentration militärischer Mittel bedeuten, was nicht zur Entspannung beiträgt, sondern die Spannungen an der Außengrenze der NATO verschärfen würde.

(10) Die Abgeordneten des Deutschen Bundestags wären also gut beraten, nicht den vollmundigen Unbedenklichkeitserklärungen der Regierung und ihrer außen- und sicherheitspolitischen Vuvuzela Westerwelle zu glauben. Vielmehr sollte die aggressive Politik der türkischen Regierung nach außen, aber auch nach innen (der Krieg gegen die Kurden wird wieder mit aller Härte geführt) analysiert werden. Die einzige Schlussfolgerung daraus kann nur sein: Keine Eskalation der türkisch-syrischen Spannungen durch die Aufrüstung an der syrischen Grenze! Keine Bundeswehr in die Türkei!

Für den Bundesausschuss Friedensratschlag:
Lühr Henken
Peter Strutynski