Solidarität und Dank dem chinesischen Volk für Einkreisung des teuflischen 2019-nC0V-Virus
Kampf dem 'Wuhan-Fledermaus'-Syndrom!
Wenn es jemals in der Welt eine bewiesene und geprüfte Geschichte gab, dann die der Vampire. Es fehlt an nichts: offizielle Berichte, Zeugenaussagen von Gewährspersonen, von Chirurgen, von Priestern, von Richtern: die Beweise sind vollständig. Doch abgesehen von all dem, wer glaubt schon an Vampire?“ Jean-Jacques Rousseau
'Patient' China?
Seit am 31. Dezember die WHO den globalen Weltgesundheitsnotstand ausgerufen hat, ist der 'Patient China' - laut 'Asia Times'- unter Quarantäne gesetzt. Pünktlich zu den Feierlichkeiten des chinesischen Neujahrsauftakt nahm das Malheur mit dem Auftritt des neuartigen Corona-'Fledermaus'-Virus seinen rasanten Lauf. Die Sofortmaßnahmen seitens der chinesischen Regierung in Rekordschnelle haben dem Land seitens der Weltgesundheitsorganisation umgehend höchsten Respekt eingebracht. Während unsere Medien darauf fokusieren, dass ganz am Anfang die Transparenz in der Provinz Hubei zunächst zu wünschen übrig ließ und der Alarm schlagende Arzt inzwischen selbst dem Virus zum Opfer gefallen ist, stehen demgegenüber die rasch einsetzende, klare Strategie und die Mobilisierung aller Volkskräfte, die uns Anerkennung abnötigen müssten, denn sie wurden im Interesse der Weltgemeinschaft getroffen. In diesen Tagen wird die WHO bereits ein drittes Mal zum Thema konferieren und ein Expertengremium des UN-Zweiges wird in Genf das weitere globale Vorgehen beraten. Die welthistorisch nie da gewesenen, atemberaubenden Anstrengungen der Volksrepublik zur Eindämmung der neumodischen „Pest“-Pandemie erfolgen laut WHO im globalen Interesse und dürften jedem Erdenbürger Respekt abverlangen und Stoff zum Nachdenken liefern, sofern er davon ausreichend Kenntnis erhielte.
'Nationaler Volks-Krieg gegen das Übel'
Nicht leichtfertig wird der als besonnen geltende Chinesische Präsident Xi den 'nationalen Volks-Krieg gegen den Virus' ausgerufen, den Schutz der Volksgesundheit zur absoluten Priorität erklärt und wirtschaftlich erhebliche Einbußen in Kauf genommen haben. Die Neujahrsferien wurden um eine Woche verlängert, der zentrale Verkehrs- und Handelsknotenpunkt Wuhan, Musterungsgebiet für das chinesische Heer und Raketenkommandostation, von wo aus das Virus seinen Lauf nahm, wurde als erste 11-Millionen-Stadt unter Quarantäne gestellt. Es mag Zufall sein, dass die Stadt Wuhan auch im Befreiungskrieg gegen Japan 1937 eine wichtige Rolle zukam.
Inzwischen sind weitere Großstädte komplett abgeriegelt. Über 50 Millionen Menschen dürften weiterhin von den quasi totalen Abschottungs-Maßnahmen betroffen sein. Sie umfassen Ausgehverbote, Sperrung des öffentlichen und privaten Nahverkehrs, die Einstellung von Produktionszweigen und haben das Tragen von Atemmasken zur ersten Pflicht gemacht. In Anbetracht solch nie dagewesener Vorsichtsmaßnahmen in China, der Mobilisierung des ganzen Volkes, dem Aufbau einer ersten hochmodernen Spezialklinik für 1000 Infizierte in nur 10 Tagen in Wuhan mit kostenfreiem Behandlungsangebot, in Anbetracht der Schließung von Grenzen und der immerhin rasanten Verbreitung der tödlichen Krankheit, bleiben unsere Medien auffällig still.
Wird der Westen verschont bleiben?
Vielleicht spekulieren Entscheidungsträger darauf, dass man im Westen weitgehend verschont bleiben werde. Vielleicht hoffen sie insgeheim, dass das bereits entschlüsselte Genom des Erregers in erster Linie für asiatische Männer gefährlich bleibt. In der Tat sind schließlich chinesische Bürger mit 97% Anteil die bisherigen Hauptopfer der Seuche. Allein in China sind bereits 722 Todesfälle gemeldet und 34 546 diagnostiziert Infizierte bekannt geworden, mehr als über einen längeren Zeitraum vom SARS-Virus Betroffene. Da allerdings China das am besten vernetzte Land der Erde ist und das chinesische Neujahrsfest alljährlich einhergeht mit der größten Völkerwanderung der Welt, hunderte Millionen von Chinesen dann unterwegs in ihre oft weit entfernten Heimatdörfer und Städte sind, ist das Risiko der stillschweigenden Verbreitung eines so ansteckenden und hochgefährlichen Erregers auch für einen medizinischen Laien erahnbar. Die Annahme, das Problem lasse sich auf China begrenzen, scheint recht illusionär. Heute wird der este US-amerikanische Tote vermeldet.
China kann Wege aus der Gefahr aufzeigen, aber wird der Rest der Welt hören?
Die globale Gefahr ist längst nicht gebannt, auch wenn davon auszugehen ist, dass Chinas Gesellschaftsordnung auch diese Herausforderung wird stemmen können und Russland, das als einziges Land kondoliert hat, seine Hilfe zur Verfügung stellt. Anderwärts ist von einer Solidargemeinschaft keine Rede, eher im Gegenteil. Da klatschen sich schon manche die Hände und spekulieren gar höhnisch, ob China sich quasi selbst infiziert haben könnte. Ganz anders lautende und in eine andere Richtung zielende Hinweise werden dagegen rasch dementiert und gleich mit dem Marker „Verschwörungstheorien“ versehen und damit beiseite geschoben.
Trotz Ansteckungsgefahr wenig Aufklärung hierzulande
Der tödliche Erreger ist unterdessen höchst ansteckend, bevor die ersten Symptome auftreten und ein Gegenmittel vorerst nicht entwickelt. Die Inkubationszeit beträgt 14 Tage. Anlass zu Besorgnis über das Ausmaß der potentiellen Gefahr gibt auch die Tatsache, dass große internationale Fluglinien, wie etwa die Lufthansa, Swiss Air, Delta u. a. den Flugverkehr von und nach China bis auf weiteres eingestellt haben, obwohl die WHO explizit von solchen Einschränkungen sogar abgeraten hat. Die Anrainerländer, Nordkorea, Russland und Hongkong (völkerrechtlich ein konstitutiver Teil Chinas) haben – außer Pakistan - ihre Grenzen weitgehend verriegelt. Zwei Kreuzfahrtschiffe mit Tausenden von Menschen an Bord wurden ebenfalls unter strenge Quarantäne gestellt und melden über zig Verdachtsfälle. Auch aus weiteren 27 Länder sind ebenfalls solche gemeldet worden. Trotz derart alarmierender Maßnahmen bleiben unsere Medien und unsere Verantwortlichen ungewohnt zurückhaltend. Auch die sparsam zu Wort kommenden Virologen wiegeln eher ab. Immerhin mehren sich - seit Montag, dem 3. Februar, dem Tag an dem die Börse in Shanghai einbrach - Stimmen, die zumindest vor dem wirtschaftlichen Fallout der in und gegen China getroffenen Abriegelungsmaßnahmen warnen.Schließich ist das Geschäft mit der Volksrepublik für unser Land von höchstrangiger Bedeutung. „Der Ausbruch der 2019-nCOV-Pandemie wird plötzlich zu einer ernsthaften Bedrohung der chinesischen, der globalen, der US-Wirtschaft“, meint der Moody Ökonom Mark Zandi.
Wissen die Verantwortlichen vielleicht auch, worüber in den sozialen Netzwerken spekuliert wird, nämlich dass der neue Peiniger auf asiatische Männer zielt?
Keine Frage, Panikstimmung erzeugen und Bangemachen wäre das Gegenteil von hilfreich. Dennoch lassen die außergewöhnlichen Vorgehensweisen, lassen die Chinas wirtschaftlichen Aufschwung erheblich bremsenden Eingriffe doch aufhorchen. Bedenken sind angebracht, inwiefern der Westen und der globale Süden (außerhalb Chinas) der Situation gewachsen ist.
Auf Krieg gepolter geostrategischer Rahmen
Der raum-zeitliche Kontext in den hinein diese neuerlich in China ausgebrochene Volksseuche trifft, wirft weitere geostrategische Fragen auf. Sunnitisch-muslimische Uiguren werden seit einiger Zeit zum Aufstand in der Nordwestprovinz Xinjiang trainiert, einem wichtigen künftigen Knotenpunkt für die Neue Seidenstraße, das Chinesische Zukunftsprojekt. Im US-Kongress wurde letzte Woche ein Gesetzentwurf zu Xinjiang eingebracht, den die Chinesen als Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten auffassen. In Hongkong wurde seit Monaten der gewaltsame Aufruhr geschürt. Das ging soweit, dass jüngst sogar ein zur Quarantäne für Corona-Virus-Patienten vorgesehenes Gebäude in Brand gesteckt wurde – soll nach Meinung der Aufständischen die Ausbreitung etwa ungehindert passieren? Wen denken sie sich als Zielscheibe ihrer 'Maßnahmen'?
Der von Donald Trump losgetretene Handelskrieg gegen die Volksrepublik sorgt für weitere Turbulenzen. Sein Handelsminister, Wilbur Ross, freut sich unterdessen schon am 31. Januar 2020 im BBC über die Aussicht, das Corona-Virus könne der US-Wirtschaft neue Arbeitsplätze verschaffen.
Geostrategische Denker schlagen seit langem Alarm und warnen vor der militärischen Einkreisung Chinas. Seit Obamas 'Schwenk nach Asien' wurde China von US-Strategen zum Feind Nummer eins auserkoren. Taiwan wird weiter aufgerüstet und in Stellung gebracht. Die abtrünnige Provinz versucht nun, sich die aktuelle Bedrängnis geopolitisch zunutze zu machen, um sich gegenüber der WHO – ganz im Sinne des großen US-Bruders - Vorteile in Form eines Zutritts dort zu verschaffen. Dies steht ihm natürlich als nicht-souveräne Einheit völkerrechtlich nicht zu, da die WHO ein Arm der Vereinten Nationen ist. Darüberhinaus wird von den Nachkommen des Chiang Kai-shek Regimes kräftig gegen das Mutterland gehetzt. In diesen geostrategischen Gesamtkontext gehört auch die Diskussion um die 'Thukydides-Falle', über die Leitartikler, Diplomaten und assortierte Pundits schwadronieren, um zeitgeistig die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Krieges mit China zu taxieren. Von China wird dieser wohl kaum ausgehen, denn das Land braucht Frieden, um seine ehrgeizigen Pläne zur Hebung des Volkswohles im vorgesehen Rahmen realisieren zu können.
Das auf Kooperation angelegte 'Neue Seidenstraßen'-Projekt missfällt dem Tiefen US-Staat
Das Projekt 'Gürtel und Straße' oder 'Neue Seidenstraße', das dem weltweiten Ausbau von Handels-und Verkehrswegen dienen soll und das China mit Milliarden Investitionssummen unterstützt, zielt auf Kooperation statt Konfrontation und bedarf zu seiner Realisierung Stabilität. Der US-amerikanischen, vom 'Tiefen Staat' diktierten Politik ist das Projekt aber ein Dorn im Auge. Sie sieht sich gerade durch seine völkerverbindende Großartigkeit und seinen Anklang bei Entwicklungsnationen einem Verdrängungswettbewerb ausgesetzt, den sie mit lauteren Methoden nur verlieren kann. Was, wenn die Hegemonialmacht im Niedergang zum allerletzten völkerrechtlich geächteten Mittel griffe, ohne die globalen Folgen, ohne auch die Risiken für das eigene Land realistisch abzuwägen? Es wäre das erste Mal nicht. Denken wir an Hiroshima, an Napalm, an Agent Orange, an Anthrax, an den HIV-Virus, an diverse offene oder getarnte Giftgas-Angriffe oder Gasangriff-Simulationen und der projektiven Schuldzuweisung an andere, wie etwa im Irak und in Syrien. Es ist schon finster bis zynisch, wenn ausgerechnet der US-amerikanische TV-Sender Newsmax unter dem Titel "Ist das Wuhan-Virus eine Biowaffe?" über die enge und überraschende Verbindung zwischen dem Wuhan-Virus und Chinas (angeblichem I.E.) immensem Programm für Biowaffen spekuliert. Ausgerechnet das nach dem erfolgreichen Kampf gegen das SARS-Virus eingerichtete virologische Labor in Wuhan, gemeinsam mit den Franzosen betrieben, und der chinesischen Akademie der Wissenschaften angegliedert, soll unachtsamer Weise das angeblich dort gezüchtete Virus habe entweichen lassen. Will man mit dem dreckigen Finger auf andre zeigen?
Das Fledermaus-Fantasma
Das allererste Gerücht über Ursprung und Art der Virusverbreitung zielte allerdings auf den uralten Fledermaus (oder Vampir-) Mythos, ebenfalls aus Amyland heraus, von einer virologischen online-Fachzeitschrift, in Pittsburgh/USA in die Welt gesetzt. Batman, der Superheld ist schließlich auch ein US-Fantasma. Aber auch unter den ganz reizenden, lautlosen Seglern der Nacht, denen wir unsere Radarschirme verdanken, gibt es kleine Ungeheuer wie etwa die blutsaugenden 'Vampire', mit deren Hilfe seit Roman Polanski das Böse in die Welt hinausgetragen wird. Fledermäuse können Viren und Bakterienträger sein, ohne selbst zu erkranken. Als Übermittler von Erregern kommen sie zumindest im Prinzip in Frage, diese nächtlich blutsaugenden Unholde. Womit wir rasch im Bereich der Legendenbildung wären. Zur Legende gehört allerdings inzwischen wohl auch, dass das neuartige Corona-Virus vom Fischmarkt in Wuhan über eine Fledermaus-Suppe verspeist worden wäre und so in den menschlichen Blutkreislauf gelangt sei. Nun sind auf diesem Markt zwar Wildtiere, aber überhaupt keine Fledermäuse feil geboten worden. Seit Bestätigung des ersten Verdachts wurde nach Aufkommen des Gerüchts im Internet der Vertrieb von Wildtieren in China ganz generell untersagt . Inzwischen soll ein Schuppentier, das fehlende Zwischenglied bilden.
Damit ist die Solidaritätsfrage noch nicht gelöst?
Beitrag von Irene Eckert