Thursday, November 22, 2018

Frieden in Syrien? Verurteil! Muslimbruder-Ideologie'- Thierry Meyssan



Syrien: der Frieden braucht eine internationale Verurteilung der Ideologie der Muslimbruderschaft

Während in den Regierungs-Kanzleien mehrere Projekte für den Frieden in Syrien im Umlauf sind, unterstreicht Thierry Meyssan ihre Unzulänglichkeit für diese Art von Kriegen. Ihm zufolge werden auch diejenigen guten Willens sowohl an der Problemlösung scheitern, als auch einem neuen Krieg den Weg ebnen, wenn sie von einer unvollständigen Analyse des Konflikts ausgehen. Es ist zwingend notwendig, der ideologischen Frage Priorität einzuräumen.

 | DAMASKUS (SYRIEN)  
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Syrien sollte bald auf der Gesamtheit seines Territoriums das Ende der bewaffneten Feindseligkeiten erleben, mit Ausnahme der von der Türkei und den Vereinigten Staaten besetzten Gebiete. Die internationale Presse befasst sich nun mit der Rückkehr der Flüchtlinge, dem Wiederaufbau der verwüsteten Gebiete und der Verhinderung der Rückkehr der europäischen Dschihadisten.
Aber diese Probleme sind zweitrangig im Vergleich zu zwei anderen.
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Am Morgen des 11. September 2001 ernannte der US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld Admiral Arthur K. Cebrowski zum Direktor des Office of Force Transformation. Er begann sofort mit der Lehre seiner Doktrin, zuerst vor den Stabs-Offizieren des Pentagons, und dann in den verschiedenen Militärakademien. Er bleibt die grundlegende strategische Bezugsgröße in den Vereinigten Staaten, selbst nach der Wahl von Donald Trump.

Den Krieg beenden

Seit 2001 hat sich das Pentagon die Lehre von Admiral Arthur Cebrowski, dem von Donald Rumsfeld eingesetzten Leiter des Büros der Transformation der Streitkräfte, zu eigen gemacht. Das Ziel ist nicht mehr, die natürlichen Ressourcen für sich selbst zu vereinnahmen, sondern, den Zugriff anderer auf diese Ressourcen zu kontrollieren. Und dafür muss auf unbestimmte Zeit ein Chaos geschaffen werden, das nur die US-Streitkräfte bewältigen können. Es ist laut Präsident George W. Bush ein "endloser Krieg", in dem die Vereinigten Staaten vor allem weder verlieren noch gewinnen dürfen [1].
So zieht sich der Krieg gegen Libyen über 7 Jahre hin, der gegen den Irak über 15 Jahre und der gegen Afghanistan seit 17 Jahren. Trotz all der guten Worte hat keines dieser Länder Frieden gefunden, seit es durch das Pentagon „getroffen“ wurde.
So wird es auch in Syrien sein, solange die Vereinigten Staaten die Cebrowski-Doktrin nicht offiziell aufgegeben haben. Sicherlich hat Präsident Donald Trump seine Absicht verkündet, den „amerikanischen Imperialismus“ abschaffen zu wollen und wieder zu einer Form von „Hegemonie“ zurückzukehren. Doch trotz seiner Bemühungen scheint er das nicht erreicht zu haben. Es ist nicht klar, ob die Ankündigung von General James Mattis (Verteidigungsminister) und von Michael Pompeo (Außenminister) bezüglich der Bereitschaft der USA zur Wiederherstellung des Friedens im Jemen innerhalb von dreißig Tagen, als das Ende der saudischen Initiative, oder als das der Cebrowski Doktrin [2] interpretiert werden soll.
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Die zwei Schwerter und der Koran bilden das Logo der Muslimbruderschaft (oberes Foto, auf einer Konferenz des ägyptischen Präsidenten Mohamed Mursi und des Führers der Bruderschaft). Dieses Symbol wurde nach den Verbrechen im Namen dieser Ideologie in Ägypten verboten, wie das Hakenkreuz im westlichen Europa und in Russland nach den Verbrechen im Namen des Nationalsozialismus verboten ist. Es wurde durch ein Handzeichen ersetzt, das von dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan mit Stolz gezeigt wird (siehe unten).

Die Ideologie der Dschihadisten eliminieren

Obwohl die Ereignisse in Syrien als Bürgerkrieg dargestellt wurden, handelt es sich ohne den geringsten Zweifel um eine ideologische Auseinandersetzung. Die zwei wichtigsten Slogans der Demonstrationen des Jahres 2011 waren:
- „Allah, Syrien, Freiheit!“ (dieses letzte Wort bezeichnet nicht die westliche politische Freiheit, sondern die Freiheit, die Scharia anzuwenden).
- « Die Christen nach Beirut, die Alawiten ins Grab! »
Der Konflikt ist viel tiefgreifender, als man glaubt. Die ersten Schlüsselwörter waren nicht gegen die syrische arabische Republik oder gegen ihren Präsidenten Bachar Al-Assad gerichtet, sondern gegen die Essenz der syrischen Zivilisation. Es ging darum, mit einer multireligiösen Gesellschaft ohne Beispiel in der ganzen Welt aufzuräumen und eine Lebensweise im Einklang mit den Grundsätzen der Muslim-Bruderschaft durchzusetzen.
Syrien ist ein Raum, in dem jeder seine Religion frei ausüben kann und anderen hilft, die ihrige auszuüben. So ist die große Moschee der Umayyaden von Damaskus ein Heiligtum rund um die Reliquie des Kopfes von Johannes dem Täufer. Seit Jahrhunderten beten dort, jeden Tag, ohne Ausnahme, Juden [3], Christen und Muslime zusammen.
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Der zweite Teil des Buches von Thierry Meyssan, "Vor unseren Augen", ist bisher die einzige Studie zur internationalen Geschichte der Muslim-Bruderschaft.
Die Muslimbrüder sind keine religiöse Gruppe, sondern eine politische Bruderschaft. Sie sind nach dem Vorbild der europäischen Freimaurerlogen organisiert, die mehrere ihrer Gründer besucht haben. Ihre Mitglieder sind Aktivisten in verschiedenen öffentlichen politischen Parteien und dschihadistischen Gruppen. Alle salafistischen Führer, ohne Ausnahme, von Osama bin Laden, bis Abu Bakr al-Baghdadi, sind Mitglieder oder ehemalige Mitglieder der Bruderschaft.
Die Ideologie der Muslimbruderschaft unterscheidet zwei Handlungen: diejenigen, die ihrer Meinung nach von Gott erlaubt sind, und jene die von Ihm verboten sind [4]. Dementsprechend teilt sie die Welt in zwei Gruppen: die Diener und die Feinde Gottes. Schließlich verherrlicht sie diejenigen, die ihrem Entwurf der von Gott autorisierten Handlungen folgen und ermutigt, die anderen zu töten.
Zur dieser Ideologie bekennen sich die saudischen Prediger (auch wenn sie heute die Bruderschaft verurteilen und ihr die königliche Familie vorziehen), und die türkische Regierung und diejenige von Katar. Sie ist nicht nur im Syrien-Krieg am Werk, sondern auch bei allen Dschihad-Anschlägen überall auf der Welt.
Geht man davon aus, dass die Vereinigten Staaten zum Frieden in Syrien bereit wären, wird er also nur dann möglich sein, wenn die Generalversammlung der Vereinten Nationen, oder stattdessen der Sicherheitsrat, die Ideologie der Muslimbruderschaft ausdrücklich verurteilt. Infolgedessen würde der Frieden in Syrien die Situation in Libyen, Irak und Afghanistan erheblich vereinfachen und zur Schwächung des internationalen Terrorismus beitragen.
Es ist daher gefährlich, von einer „allgemeinen Amnestie“ zu sprechen, während man die zu Lasten dieser Ideologie gehenden Verbrechen noch offen legen und verurteilen muss. So wie man am Ende des zweiten Weltkrieges die Ideologen und Apologeten des Nationalsozialismus verurteilt hat, muss man heute diejenigen verurteilen, die diese Ideologie verbreitet haben. Und im Gegensatz zu Nürnberg muss man es mit dem Respekt vor der Rechtsstaatlichkeit tun, während dort damals rückwärts gewandte Texte verwendet wurden. Was man verstehen soll: das Wichtigste ist nicht, einzelne Menschen zu verurteilen, sondern eine Ideologie zu verstehen, um sie zu beseitigen.
Im Jahr 1945 ist die UdSSR (Russland) um ein einziges bedeutendes Faktum herum rekonstruiert worden: den Kampf gegen die rassistische Ideologie des Nationalsozialismus - d.h. die Behauptung, dass alle Menschen gleich sind und dass alle Völker Respekt verdienen -. In gleicher Weise kann Syrien nur rund um den Kampf gegen die Ideologie der Muslimbruderschaft wiederaufgebaut werden - die Behauptung, dass alle Menschen gleich sind und dass alle Religionen Respekt verdienen -.
Da die Bruderschaft der Muslimbrüder die Unterstützung des Vereinigten Königreichs erhielt und noch immer genießt [5], wird es nicht möglich sein, ihre Führer zu verurteilen. Es ist wichtig, diese Ideen und die Verbrechen, zu denen sie unmittelbar führen, publik zu machen, egal wie.

Schlussfolgerung

Ein Krieg endet immer mit Siegern und Besiegten. Dieser hat nicht nur Menschenleben in Syrien zerstört, sondern auch in Frankreich und in Belgien, in China und in Russland und in vielen anderen Ländern. Der Frieden in Syrien muss daher nicht nur nach lokalen Gegebenheiten beurteilt werden, sondern auch nach den von den Dschihadisten in anderen Staaten verübten Verbrechen.
Man muss wissen, dass die 124 Staaten der selbsternannten „Freunde Syriens“ militärisch verloren haben, wobei sie durch zwischengeschaltete Söldner gehandelt haben und oft keinen militärischen Verlust in ihrem Hoheitsgebiet hatten, und nun nicht bereit sind, ihre Niederlage zu akzeptieren und nur ihre Verantwortung für die begangenen Verbrechen zu verbergen suchen.
Es kann nur Frieden in Syrien geben, wenn man die Ideologie der Muslimbruderschaft verurteilt, aber dieser Krieg wird auch in anderen Ländern weitergehen, wenn man es nicht tut.

Tuesday, November 20, 2018

UN-Migrationspakt


Wirtschaft oder Politik – Wer wirklich hinter dem UN-Migrationspakt steht 

Wirtschaft oder Politik – Wer wirklich hinter dem UN-Migrationspakt steht
Der Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration wirft viele Fragen auf, welche der Fehlende Part in dieser Woche behandelt. Mit einem Studio-Gespräch zwischen Jasmin Kosubek und Alexander Pałucki. Außerdem: ein Bericht über den Filmemacher Grigorij Richters.
Ein umstrittenes UN-Dokument sucht die deutsche Medienlandschaft nun offiziell heim: der Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration.
Nach nahezu konstantem Verschweigen und ein paar Bundestagserwähnungen in diesem Jahr ist die "rechtlich nicht bindende" internationale Absichtserklärung, der "Globale Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration" nun in aller Munde. Manche deutschen Medienvertreter planten sogar, erst am Tag der Unterzeichnung am 11. Dezember 2018 darüber zu berichten.
"Souveränitätsverlust" ja oder nein? Die juristischen Experten und politischen Lager sind sich uneinig. Offenbar werden sich aber einige Länder genau dieser Argumentation bedienen, um den Pakt von sich zu weisen.
Wer außer Zivilgesellschaft und Regierungsspitzen war aber noch an der Entstehung des UNO-Papiers beteiligt? Dazu erfahrt ihr mehr in unserem Studio-Gespräch zwischen Jasmin Kosubek und Alexander Pałucki.
Trotz der wachsenden Skepsis gegenüber internationaler Migrationspolitik in manchen Bereichen der Gesellschaft gibt es Menschen, die die Angelegenheit auf ihre eigene Weise in eigene Hände nehmen: Grigorij Richters ist Filmemacher und seit dem 27. Oktober zu Fuß unterwegs. Unter dem Motto "I March for You" läuft der Hamburger von Paris nach Berlin, um auf die vergessenen Kinder in den Flüchtlingslagern in Griechenland aufmerksam zu machen. Mittlerweile haben sich nicht nur Privatfamilien bereit erklärt, 250 Kinder aufzunehmen. Auch die Städte Bonn und Köln sind bereit, mehr zu tun. Das Problem ist zum einen die EU, zum anderen die Bundesregierung, die in Sachen Migration nicht ohne Abstimmung entscheiden kann. Ein Bericht von Jasmin Kosubek.
Obwohl die Mitgliedsstaaten bereits seit Januar 2016 gezielt am Pakt arbeiten, waren sowohl die Berichterstattung als auch die Kommunikation der Bundesregierung selbst die meiste Zeit absolut unbefriedigend. Doch mit zunehmenden Zweifeln seitens der Länder, die aus dem Pakt aussteigen, häufen sich auch die Fragen und Ängste der Menschen, die vermehrt auf die Straße gehen und Petitionen unterschreiben. Obgleich es am 8. November so weit war, eine öffentliche Debatte über den Migrationspakt im Bundestag zu veranstalten, lehnt der Petitionsausschuss des Bundestags Petitionen gegen den Pakt nach wie vor mit der Begründung ab, sie "könnten den interkulturellen Dialog belasten".
UNO-Migrationspakt auf Deutsch: 
„Business Case for Migration“, das Papier des Weltwirtschaftsforums (WEF) auf Englisch:
Internationale Arbeitgeberorganisation (IOE) über „Arbeitsmigration“:
CDU.de: Fragen und Antworten zum UN-Migrationspakt
DFP-Kommentar: Das Weltwirtschaftsforum in Davos: Wer bestimmt die globale Agenda?
DFP-Interview: „Kritik der Migration“ – Österreichischer Historiker Hannes Hofbauer im Gespräch

Wednesday, November 14, 2018

NATO Manöver Kritik "Trident Juncture" aus der "Friedensbewegung"?

TRAINING FÜR DEN ERNSTFALLBeteiligung an Nato-Großmanöver kostet Deutschland 90 Millionen Euro

Tausende Bundeswehrsoldaten trainieren in den kommenden Wochen bei einem Nato-Manöver. Die Kosten erreichen fast einen dreistelligen Millionenbetrag.
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Leopard-2-Panzer der Bundeswehr fahren nach der Verschiffung für das Großmanöver der Nato „Trident Juncture“ vor dem RoRo-Schiff. Mit dem Manöver will die Nato vom 25. Oktober an für den sogenannten Bündnisfall trainieren. Quelle: dpa
Nato-Großmanöver
Leopard-2-Panzer der Bundeswehr fahren nach der Verschiffung für das Großmanöver der Nato „Trident Juncture“ vor dem RoRo-Schiff. Mit dem Manöver will die Nato vom 25. Oktober an für den sogenannten Bündnisfall trainieren.
(Foto: dpa)
BrüsselDie Beteiligung der Bundeswehr am Nato-Großmanöver „Trident Juncture“ wird die deutschen Steuerzahler rund 90 Millionen Euro kosten. Gut die Hälfte der Summe fließt ins Gastgeberland Norwegen, wo unter anderem für die Verpflegung und Bereitstellung von Feldlagern bezahlt werden muss. Der Rest ist für den Hin- und Rücktransport von Personal und Material eingeplant, wie die Deutsche Presse-Agentur aus dem Verteidigungsministerium erfuhr.
Mit dem Großmanöver in Norwegen will die Nato vom kommenden Donnerstag an ein Signal der Abschreckung an Russlandsenden und für den sogenannten Bündnisfall trainieren. Dieser könnte ausgerufen werden, wenn einer oder mehrere der 29 Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen würden. In der Folge müssten dann die anderen Alliierten Beistand leisten.
Die Übung wird mit rund 50.000 Soldaten die größte seit Ende des Kalten Krieges. Deutschland beteiligt sich mit rund 10.000 Soldaten, 8.000 davon werden in Norwegen vor Ort sein. Die Bundeswehr ist damit nach Gastgeber Norwegen zweitgrößter Truppensteller.
Dass die Bundeswehr so stark beteiligt ist, liegt vor allem daran, dass sie ab Anfang 2019 die Führung der schnellen Eingreiftruppe der Nato übernehmen soll. Die sogenannte VJTF (Very High Readiness Joint Task Force) wurde im Zuge der Ukraine-Krise aufgestellt und ist ebenfalls ein Element der Abschreckungsstrategie gegen Russland, der seit 2014 wieder starke Aufmerksamkeit gewidmet wird.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/training-fuer-den-ernstfall-beteiligung-an-nato-grossmanoever-kostet-deutschland-90-millionen-euro/23213944.html?ticket=ST-750512-gSZ29XfZIXiiBxEF5JRv-ap2

Emergency demonstrations throughout Israel: Stop the war! Movetowards peace! Today at 20:00 - Haifa, Tel Aviv, Jerusalem


Israeli peace movement.  Not large, but courageous.  

 
Hebrew original was forwarded by Standing Together <media@standing-together.org> ,   translation  Adam Keller
 
Press Release Nov. 13, 2018 
Emergency demonstrations throughout Israel: Stop the war! Move towards peace!
Today at 20:00 - Haifa, Tel Aviv, Jerusalem
 
The Standing Together movement, along with various peace groups, will demonstrate today (Tuesday, Nov. 13) throughout the country, demanding a complete change of  direction. Instead of war and fear and bloodshed we should  lift the siege of Gaza, end the occupation, and actively pursue of a comprehensive Israeli-Palestinian peace.
 
The pain of suffering casualties, the fear of another night without sleep and the question “why?" are now the lot of very many people. We want - we must -  change this reality. This conflict has gone on far too long. Again and again it flares up. Again we hear arrogant statements about “It is time to teach them a lesson” which do not and should not give anyone a feeling of confidence. 
 
We must take a new path. Residents of Southern Israel and residents of Gaza, Israelis and Palestinians – only peace can guarantee security to all of us. Only peace will ensure quiet nights -  this is the only way. Let's end for spreading hatred and sowing fear, let's end this pain. Today, especially today, let us demand what should have taken place long ago, the only thing that can ensure life: lifting of the siege, ending the occupation and achieving Israeli-Palestinian peace. We deserve a happy ending to this sad and difficult story. "
 
The demonstrations will take place at:
Haifa - UNESCO Square in the German Colony, at the foot of the Baha'i Gardens
Jerusalem - Paris Square
Tel Aviv – The corner of Rothschild Boulevard and Allenby Street
 
***
 
For further details and coordination of interviews:
Hila +972-(0)54-2457680 or Doron +972-

Tuesday, November 13, 2018

Pat Buchanan: Macron Trash Talks “America First”


Charles de Gaulle was perhaps the greatest French patriot of the 20th century.
 He spoke of a Europe of nation-states and ordered NATO out of France in 1966.
Patrick J. Buchanan
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In a rebuke that bordered on a national insult Sunday, Emmanuel Macron sniped at Donald Trump’s calling himself a nationalist.
“Patriotism is the exact opposite of nationalism; nationalism is a betrayal of patriotism,” Macron said.
As for Trump’s policy of “America first,” Macron trashed such atavistic thinking in this new age: “By saying we put ourselves first and the others don’t matter, we erase what a nation holds dearest, what gives it life, what makes it great and what is essential: its moral values.”
Though he is being hailed as Europe’s new anti-Trump leader who will stand up for transnationalism and globalism, Macron revealed his ignorance of America.
Trump’s ideas are not ideological but rooted in our country’s history.
America was born between the end of the French and Indian War, the Declaration of Independence in 1776, and the ratification of the Constitution in 1788. Both the general who led us in the Revolution and the author of that declaration became president. Both put America first. And both counseled their countrymen to avoid “entangling” or “permanent” alliances with any other nation, as we did for 160 years.
Were George Washington and Thomas Jefferson lacking in patriotism?
When Woodrow Wilson, after being re-elected in 1916 on the slogan “He Kept Us Out of War,” took us into World War I, he did so as an “associate,” not as an Allied power. American troops fought under American command.
After that war, the U.S. Senate rejected an alliance with France. Under Franklin Roosevelt, Congress formally voted for neutrality in any future European war.
The U.S. emerged from World War II as the least bloodied and least damaged nation because we stayed out for more than two years after it had begun.
We did not invade France until four years after it was occupied, the British had been thrown off the Continent, and Josef Stalin’s Soviet Union had been fighting and dying for three years.
The leaders who kept us out of the two world wars as long as they did—did they not serve our nation well, given that America’s total losses were just over 500,000 dead, compared with the millions that other nations lost?
At the Armistice Day ceremony, Macron declared, “By saying we put ourselves first and the others don’t matter, we erase what a nation holds dearest…its moral values.”
But Trump did not say that other countries don’t matter. He only said we should put our own country first.
What country does Emmanuel Macron put first?
Does the president of France see himself as a citizen of the world with responsibility for all of Europe and all of mankind?
Charles de Gaulle was perhaps the greatest French patriot of the 20th century. Yet he spoke of a Europe of nation-states, built a national nuclear arsenal, ordered NATO out of France in 1966, and, in Montreal in 1967, declared, “Long live a free Quebec”—inciting French Canadians to rise up against “les Anglo-Saxons” and create their own nation.
Was de Gaulle lacking in patriotism?
By declaring American nationalists anti-patriotic, Macron has asserted a claim to the soon-to-be-vacant chair of Angela Merkel.
But is Macron really addressing the realities of the new Europe and world in which we now live? Or is he simply assuming a heroic liberal posture to win the applause of Western corporate and media elites?
The realities: in Britain, Scots are seeking secession, and the English have voted to get out of the European Union. Many Basques and Catalans wish to secede from Spain. Czechs and Slovaks have split the blanket and parted ways.
Anti-EU sentiment is rampant in populist-dominated Italy.
A nationalism their peoples regard as deeply patriotic has triumphed in Poland and Hungary and is making gains even in Germany.
The leaders of the world’s three greatest military powers—Trump in the U.S., Vladimir Putin in Russia, and Xi Jinping in China—are all nationalists.
Turkish nationalist Recep Tayyip Erdogan rules in Ankara; Hindu nationalist Narendra Modi is head of India. Jair Bolsonaro, a Trumpian nationalist, is the incoming president of Brazil. Is not Benjamin Netanyahu an Israeli nationalist?
In France, a poll of voters last week showed that Marine Le Pen’s renamed party, Rassemblement National, has moved ahead of Macron’s party for the May 2019 European Parliament elections.
If there is a valid criticism of Trump’s foreign policy, it is not that he has failed to recognize the new realities of the 21st century. It’s that he has not moved expeditiously to dissolve old alliances that put America at risk of war in faraway lands where no vital U.S. interests exist.
Why are we still committed to fight for a South Korea far richer and more populous than the nuclear-armed North? Why are U.S. planes and ships still bumping into Russian planes and ships in the Baltic and Black seas?
Why are we still involved in the half-dozen wars into which Bush II and Barack Obama got us in the Middle East?
Why do we not have the “America first” foreign policy we voted for?

Patrick J. Buchanan is the author of Nixon’s White House Wars: The Battles That Made and Broke a President and Divided America Forever. To find out more about Patrick Buchanan and read features by other Creators writers and cartoonists, visit the Creators website at www.creators.com.http://theduran.com/pat-buchanan-macron-trash-talks-america-first/
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Monday, November 12, 2018

Finian Cunningham World War I Homage – A Triumph of Lies and Platitudes


The unilateral, lawless imperialism that engendered World War I and 20 years later
World War II is still alive and dangerously vigorous.
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World leaders gathered in Paris on Sunday under the Arc de Triomphe to mark the centennial anniversary ending World War I. In an absurd way, the Napoleon-era arc was a fitting venue – because the ceremony and the rhetoric from President Emmanuel Macron was a “triumph” of lies and platitudes.
Among the estimated 70 international leaders were US President Trump and Russian counterpart Vladimir Putin, each sitting on either side of Macron and his wife. German Chancellor Angela Merkel was also given pride of place beside the French president.
Macron’s address to the dignitaries was supposed to be a call for international multilateralism. He urged a “brotherhood” for the cause of world peace. He also made a pointed rebuke of “nationalism” as posing a danger to peace – a remark which seemed aimed at Donald Trump who recently boasted of his politics with that very word.
But, ironically, everything about the ceremony and Macron’s speech resonated with jingoistic French nationalism, not his avowed multinationalism. As the politicians sat under the Arc de Triomphe, Macron walked around its circular esplanade in a salute to assembled French military forces bearing assault rifles and bayonets. The French anthem – The Marseillaise – was played twice, once by an army brass band, the second time sung by an army choir. There was also a military plane flyover displaying the blue, red and white tricolor of the French national flag.
In his speech, Macron talked about soldiers coming from all over the world to “die for France” during the 1914-18 Great War. He even said at one point that the war was fought for “the vision of France” and its “universal values”.
This was fluent drivel, French-style. No wonder Russia’s Putin momentarily gave a look of boredom as Macron waxed lyrical.
The speechifying and commemoration was completely detached from current realities of conflict and international tensions.
Among the “brotherhood” whom Macron was appealing to were Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu whose military forces continue to bomb and slaughter Palestinian civilians in illegally occupied territory. Also present was Ukrainian President Petro Poroshenko whose armed militias continue to terrorize the people of eastern Ukraine with the blatant objective of instigating a war between the US-led NATO alliance and Russia.
Listening to Macron one would think that World War I erupted mysteriously from no specific cause and that an estimated 10 million soldiers were all killed in heroic battles for noble principles.
There was, of course, no mention by Macron of imperialist warmongering and the barbaric sacrifice of humans as slaves in the service of national capitalist power interests.
Grotesquely, as the world leaders donned solemn faces and mouthed pious platitudes for peace, the whole occasion was a triumph in burying reality and the ongoing causes of wars, as well as whitewashing the very culprits responsible for wars. Among the war criminals wearing a mournful black suit was former French President Nicolas Sarkozy who launched the NATO blitzkrieg on Libya in 2011.
While the empty, self-indulgent rhetoric was ringing out, one couldn’t help but recall some of the most glaring contemporary contradictions that were blocked out with awesome Orwellian efficiency.
Just this week, reports emerged of the horrific civilian death toll from the American air force bombing the Syrian city of Raqqa. The city was razed to the ground by US air strikes last year – supposedly to defeat the ISIS terror group. Some 8,000 bodies of civilians, mainly women and children, have now been recovered by Syrian government forces. And that’s only from clearing away a tiny area of rubble for the whole city.
What the Americans did in Raqqa was a monumental war crime, all the more criminal because US forces, along with their NATO partners Britain and France, are illegally present in and assaulting sovereign Syrian territory.
As Macron was telling world leaders about “the vision of France”, hundreds were being killed in Yemen in a battle to strangle the entire population by taking the port city of Hodeida. The genocidal war on that country – which is putting up to 16 million people at risk from starvation – has been fully backed by France, the US and Britain, from their supply of warplanes and bombs to the Saudi and Emirati aggressive forces.
We could mention other specific conflicts where the culprits are clearly identified. For example, the multi-million-dollar support from Washington for the Azov Battalion and other Neo-Nazi militias in Ukraine, which openly emulate the genocidal conduct of Hitler’s Third Reich to exterminate ethnic Russians.
We could mention how US-led NATO forces continue to expand towards Russian territory with outrageous provocation. The mounting earlier this month of the biggest-ever NATO war drills since the Cold War in the Arctic region adjacent to Russia’s northern border was a brazen threat of rehearsing invasion. The announced tearing up of yet another nuclear arms control treaty unilaterally by Washington is a reckless undermining of global security.
Washington threatens China with naval forces marauding near Beijing’s maritime territory in the South China Sea. Washington blockades Iran with illegal economic warfare and openly agitates for regime change. Washington declares Venezuela, Nicaragua and Cuba a “troika of tyranny” and reserves the right to threaten each of these countries with military invasion at any time.
Meanwhile, this weekend, Russia hosted peace talks in Moscow between the warring parties of Afghanistan. It was seen as a major breakthrough in trying to bring peace to the Central Asia country which has been wracked by 17 years of violence since US forces began their ongoing military occupation – allegedly to defeat terrorism.
Elsewhere, Russia has engaged with Turkey, Germany and France to convene a summit for peaceful reconstruction of Syria. The latest summit held in Ankara at the end of last month follows several other such meetings in Astana and Sochi, largely at the behest of Russian leader Vladimir Putin, to find a political settlement to the nearly eight-year war in Syria – a war that was fomented covertly by Washington and its allies for regime change.
France’s Macron talks about “multilateralism” for world peace, yet the two countries which have arguably supported and implemented multilateralism in practice are Russia and China in their calls and policies for global partnership and economic development.
And yet it is Russia and China that are being harassed with American and European sanctions, and US military provocations.
The unilateral, lawless imperialism that engendered World War I and 20 years later World War II is still alive and dangerously vigorous. We only have to look around the present world to realize that. But when the culprits indulge in a triumph of bullshit then we also know that the world is once again in very grave danger.