Friday, October 24, 2014

Frieden braucht Bewegung, Zuversicht und das Wissen um die wahre Geschichte!


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„ .. kann uns irgendetwas, das von dieser Welt ist, so wertvoll sein, um deswegen Krieg anzufangen, ein so verderbliches, so widerwärtiges Geschäft, dass selbst wenn der Krieg noch so gerecht, er keinem wirklich guten Menschen gefallen kann“ Erasmus von Rotterdam

Die Bewegungrichtung entscheidet über den Erfolg

Bewegung ist nötig. Wir müssen uns aufrichten und tätig einmischen. Aber das genügt nicht. Da die Welt um uns herum in Scherben liegt und der Scherbenhaufen täglich anwächst, müssen wir uns behutsam bewegen. Wollen wir nicht in diesem Scherbenhaufen mit versinken, brauchen wir alle unsere Sinne. Die Richtung unserer Bewegung wird für den friedenspolitischen Erfolg schließlich den Ausschlag geben, nicht die Bewegung als solche.
Ohne Ortung sind wir in diesem immer unübersichtlicher und gewalthaltiger werdenden Chaos verloren. Alles Bemühen wäre dann vergeblich gewesen, wenn wir wieder den Falschspielern aufsitzen, jenen nämlich, die an unserer Desorientierung ein Interesse haben. Verspielt wäre dann endgültig, was Generationen vor uns im Schweiße ihres Angesichts, mit Blut und Tränen erkämpft haben. Die Geschichte aber lehrt, dass der Menschheitsfriede durchaus erkämpft werden kann. Ohne solchen Kampf aber, ist er auch nicht zu haben. Es kommt dabei auf die Wahl der Waffen an. Der Kampf um den Frieden und um das Menschen- und Völkerrecht ist mit Opportunismus und Duckmäuserei nicht zu gewinnen. Erforderlich sind Aufrichtigkeit und Einsatzbereitschaft auf der Basis von überzeugenden, widerspruchsfreien Argumenten. Solche Argumente gewinnt man aus Einsicht in die wahren Zusammenhänge.
Lassen wir uns also nicht von modernen Irrationalismen beirren. Die Wahrheit existiert, aber sie sieht je nach Perspektive, je nach Interessenlage anders aus. Wir müssen uns folglich unseres eigenen Standpunktes vergewissern und diesen dann verteidigen. Dafür gilt als erstes, dass wir uns der massenmedial betriebenen Vernebelung unserer Gehirne erwehren. Das ist ein durchaus mühsamer Prozess, denn die Vernebelung ist allgegenwärtig und die Macht der Illusionsmaschinerie gewaltig. Wir müssen zunächst auch sämtliche Parteianbindungen ablegen und unseren persönlichen Ort in der Geschichte richtig bestimmen, daraus werden sich neue Verbindungen gegeben, allmählich und zwangsläufig.
Die von jeglichem Opportunismus befreite, auf historischen Fakten und nicht auf Geschichtsmythen beruhende logische Argumentationsführung wird unser Kompass, unser unverzichtbares Requisit. Wir werden jedes Wort daraufhin abklopfen, wem es zu nutzen vorgibt und wem es wirklich zugute kommt.
Mit zugkräftigen Argumenten wird es wieder möglich werden, eine unverzichtbare, gut organisierte Massenbewegung aufzubauen. Die Menschen sind nämlich nicht irrational veranlagt, höchstens gezielt verblendet. Wie es schon in der UN-Menschenrechtserklärung von 1948 in Artikel 1 richtig heißt , sind
alle Menschen  mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.
Um zu einer rationalen, gewissenhaften, ethischen und damit dem Frieden dienenden Politik zurückzukehren, bedarf es allerdings einer klarsichtigen Strategie, die ihre Kräfte auf  den Gegner eines solchen Anliegens fokussiert.

Den Gegner richtig erkennen

Der Gegner muss klar erkannt und benannt werden. Dieser Gegner einer friedlichen humanen Weltordnung existiert. Es ist kein einzelner Mensch, keine bestimmte Nation, kein Staatsgebilde als solches. Der Gegner  ist systematischer Natur, handelt es sichdoch um den global agierenden und die westliche Welt beherrschenden militärisch-industriellen Komplex und das mit ihm verflochtene Finanzkapital. Eingeschlossen in diesen überschaubaren Kreis sind alle mit und an diesem Komplex verdienenden gesellschaftlichen Kräfte.
Natürlich haben diese ‘Elemente’ Firmennamen und Adressen, natürlich werden sie von Individuen vertreten. Diese Vertreter des systemischen Unfriedens sind auszumachen und sie gehören an den Pranger. Solange sie nämlich ihre gewissenlosen  Geschäfte unerkannt im Dunkeln abwickeln können, solange bleibt der Krieg für sie – auf Kosten des Rests der Menschheit – ein äußerst profitables Geschäft. Nicht wenige Parasiten profitieren davon und hängen sich deswegen an falsche Freunde. Damit das alles so bleibt, kontrollieren die Kriegsgewinnler praktisch den gesamten massenmedialen Markt der noch tonangebenden Welt. Ihre gekauften Leitmedien, ihre NGOs, ihre  Zuträger und  ihre Mietlinge verunreinigen systematisch unsere Gehirne mit Müll. Sie verhindern so das Zustandekommen einer wirklich widerständigen, perspektivweisenden Gegenbewegung. Diese Kreise erzeugen auch ihre Pseudo-Gegner selber, die sie dann wieder mit ihren teuren Waffen bekämpfen können. Jüngstes und extremstes Beispiel dafür ist der sogenannte „Islamische Staat“ (IS), eine Teufelsbrut aus ihren hauseigenen Laboren.
Es handelt sich bei diesen verhängnisvollen Machenschaften, aber dennoch nur scheinbar um einen ausweglosen Teufelskreis, denn  es ist  alles Menschenwerk. Was aber von Menschen erzeugt ist, kann auch von Menschen überwunden werden.
Die für das gegenwärtige Unheil verantwortlichen Kreise verfangen sich mehr und mehr in ihren systemisch erzeugten Widersprüchen. Ihre Widersprüche aber sind unsere große Hoffnung. Hier liegen ihre entscheidenden Schwachstellen. Hierauf müssen wir daher unsere Wachsamkeit lenken.

Geschichtslügen aufdecken

Ebenso wichtig ist es, dass wir ihre Geschichtslügen aufdecken. Über die Vergangenheit wurden wir nämlich genauso belogen wie über die Gegenwart. Das Wissen um frühere Überlebenskämpfe, um Erfolge und Niederlagen, vor allem im vorigen  Jahrhundert, ist für unsere Orientierung unverzichtbar. Wir wurden in atemberaubendem Umfang getäuscht und genasführt. Großartige Erfolge im Kampf um eine humanere, friedlichere Welt, im Aufbau einer auf Gerechtigkeit ruhenden Menschheitsordnung gab es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Wissen darum ist weitgehend verloren. Der Blick darauf wurde uns verstellt. Auch mangelt es an Kenntnissen darüber, woran diese Alternativordnungen gescheitert sind oder besser, wie sie zugrunde gerichtet wurden.

Fatalismus ein Feind des Friedens

Aus dem uns verordneten falschen Geschichtsbild erwächst ein gefährlicher Fatalismus. Die aus allen medialen Kanälen heraus dringende und immer hysterischer werdende Verurteilung einer mit der DDR untergegangenen ersten deutschen Alternativordnung sollte uns hellhörig werden lassen. Noch ungeheuerlicher ist die vorausgegangene und weiter anhaltende Dämonisierung der Stalin-Epoche in der russischen Geschichte, die erschreckender Weise kaum auf Widerstand stößt. In geradezu selbstzerstörender Weise wird das falsche Geschichtsbild  sogar von ehemaligen DDR-Bürgern und von ganz kleinen Leuten mitgetragen,  verteidigt und stabilisiert. Dennoch sind sich unsere “Leitmedien” der Sache nicht sicher. Sie betreiben deswegen zu allen Gedenktagen ihre Hetzorgien sozusagen präventiv.
Unsere Oberen fürchten sich vor unserem Erwachen. Sie fürchten sich gar davor, dass ihnen in Putin ein neuer Stalin erwachse. Ein Zeichen dafür, wie sehr dieser tote Staatsmann sie bis heute Mores gelehrt hat. Präsident Putin, gegenwärtiger Staatschef des geografisch verkleinerten und um den Sozialismus amputierten Russland wird deswegen heute im Westen ebenso dämonisiert, wie man es zuvor mit dem großen Staatsführer Stalin bis zum heutigen Tage erfolgreich betrieben hat.
Nachdem das Mittel gegen den schier unangreifbar scheinenden, populären Sieger über den Faschismus gewirkt und man mit Hilfe dieses Strategems die Stalinsche Sowjetordnung, allmählich und systematisch zerrüttet hatte, waren die weiteren Schritte ein Kinderspiel. Unter dem von westlichen Geheimdiensten lancierten und protegierten  Chruschtschow verlor die einst große Sowjetunion ab 1953 immer mehr an Glaubwürdigkeit . Mit ihr wurde das gesamte sozialistische Staatensystem peu a peu unterminiert und schließlich so ziemlich komplett ruiniert. Das Ziel des Faschismus war erreicht. Das Ziel genau jener Weltordnung, die vom militärisch-industriellen-finanzkapitalistischen Komplex geschaffen worden war, um die Welt ein für alle Male vom Sozialismus zu ‘befreien’ und zu ‘reinigen’. Deswegen rief die US-Regierung nach 1989 zunächst einmal das Ende der Geschichte aus.
Staatschefs, die dem Westen und seinem militärisch-industriellen Interessenkomplex die Strin boten, weil sie eine eigenständige souveräne, antikoloniale Ordnung vertraten, wurden in der Ära des ‘Kalten Krieges’ einer nach dem anderen beseitigt. Weit zurück liegt die Erinnerung an das Verbrechen am kongolesischen Ministerpräsidenten Patrice Lumumba (1961). Fast vergessen ist der plötzlich an einem Herzinfarkt verstorbene, in der ganzen arabischen Welt populäre ägyptische Staatschef Gamel Abdul Nasser (1970), verblasst die Erinnerung an seinen ermordeten Nachfolger Anwar as Sadat (1981). Näher ist uns vielleicht noch das qualvolle Sterben des Palästinenserführers Jasser Arafat (2004). Die beiden letztgenannten waren Träger des Friedensnobelpreises.
Die letzten Opfer in einer langen Kette politisch gewollten Frühablebens waren nach voraufgegangener Dämonisierung: Der irakische Staatschef Saddam Hussein (2003), der jugoslawische Staatschef Slobodan Milosevic (2006), das libysche Staatsoberhaupt Muammar al- Gaddafi (2011).
In unseren Tagen sind im Visier der selben Kräfte der syrische Präsident Anwar al-Assad und der russische Staatschef Vladimir Putin.
Manch einer unter den Friedensaktivisten der frühen 80iger Jahre erinnert sich vielleicht auch noch an die Ermordung zweier bedeutender Neutralitäts- und Friedenspolitiker aus jener Zeit, Indira Ghandi (1984) und Olaf Palme (1986). Erinnert sei ferner in friedenspolitischem Zusammenhang auch an den plötzlichen Tod Franklin D. Roosevelts am 12. April 1945 nach seiner Rückkehr aus Jalta, wo er mit Stalin konferiert hatte. Dies und seine sozialdemokratische New Deal Politik verziehen ihm seine politischen Gegend bis über den Tod hinaus nicht. Mit Harry  S. Truman setzte nach F. D. Roosevelts verfrühtem Tod eine sofortige Kehrtwendung in der US-Politik ein. Bedacht sei auch die geschichtswirksame Ermordung John F. Kennedys (1963), nach dessen Tod die Rüstungsaktien in die Höhe schnellten und der Vietnamkrieg in Fahrt kam.

Politische Morde und „plötzliche Tode“ wirken lange nach

Politische und Ruf-Morde wirken nachhaltig. So gilt es bis heute als äußerst unfein den Namen Stalins anders als mit den Attributen Dikator und Massenmörder in Verbindung zu bringen. Ähnliches gilt für die im Sinne von IWF/Weltbank und WTO unbotmäßigen Politiker Milosevic, Hussein und Gaddafi.
Anders als jene drei galten Olaf Palme und Indira Ghandi auch im Westen als Symbolfiguren der atomaren- und Blockfreiheit, sowie als IKONEN einer Friedenspolitik. Selbstredend waren sie nur Opfer interner Querelen. Ein Tor, der wie einst Hugo Chavez Schwefel riecht und Teufelshandwerk wittert. Dennoch haben derartige Morde friedenspolitisch verhängnisvolle und weitreichende Konsequenzen.

Schlüsselfaktor für Friedenspolitik: ein neuer Blick auf die Stalinära

Ganz im Gegensatz zu ihrem heutigen Ruf war die Stalinperiode zwischen 1924 bis 1941 eine Epoche der Prosperität, von der nicht nur alle Sowjetvölker profitierten. Von der UdSSR jener Tage gingen bedeutende friedenspolitische Signale aus. Das Sowjetvolk brauchte den Frieden dringend für seine enorme Aufbauarbeit. Auf das große Sterben im 1. Weltkrieg waren ja an allen Sowjet-Fronten  bis 1923 die Interventionskriege gefolgt. Dann kam im Sommer 1941, entgegen allen kooperativen Bemühungen seitens der Allunionsregierung, der un-provozierte, verheerende deutsche Angriffskrieg mit 27  Millionen toten Sowjetbürgern, unter ihnen ein sehr hoher Anteil jüdischer Ethnie oder Religionszugehörigkeit. Perfider Weise werden diese Opfer in westlichen Quellen meist unterschlagen oder doch minimiert.

Die Niederringung des Faschismus war eine Friedenstat.

Der Sieg über den Faschismus, aus heutiger Sicht ein vorläufiger, war maßgeblich durch die Opfer- und Kampfbereitschaft der Sowjetmenschen unter Stalins Führung zustande gekommen. Die Alliierten der Anti-Hitlerkoalition hatte sich so lange Zeit mit dem Aufbau einer zweiten Front gelassen, bis sichtbar war, dass die SU den Sieg davon tragen würde. Immerhin Jalta auf der Krim und das Zustandekommen der Atlantik-Charta, der Geburtsstunde der UN, waren Meilensteine auf dem Wege einer kooperativen, dem Frieden dienenden Außenpolitik. Sie wären ohne die Kooperationsbereitschaft zwischen Roosevelt und Stalin nicht möglich gewesen.
Unmittelbar nach Kriegsende begann in der Sowjetunion , noch unter Stalins Anleitung, eine atemberaubende Wieder-Aufbauarbeit. Hewlett Johnson, der damalige anglikanische Bischoff von Canterbury legt in seinen Schriften Augenzeugenkenntnis darüber ab.
Die Moskauer Prozesse der Jahre 1935-38 sind gut und auch von ausländischen Beobachtern dokumentiert. Berühmtestes Beispiel die Aufzeichnungen von Joseph E. Davies, dem damaligen Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Rechtmäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit, ja die Notwendigkeit der Prozesse wurden von seriösen Zeitgenossen weder angezweifelt noch bestritten. Man denke etwa an die Zeugnisse der Schriftsteller Lion Feuchtwanger und Henry Barbusse. Die Prozesse richteten sich gegen Saboteure der Sowjetordnung. Diese zu verteidigen war eine menschheitlich notwendige Aufgabe, die dem Frieden diente. Anhand von Zeitdokumenten aus unabhängiger Feder lässt sich das beweisen. Die Verbrechen der Verurteilten waren von ähnlichem Zuschnitt wie die der heutigen Islamo-Faschisten oder die der Todesschwadronen, die in den 70iger Jahren in Lateinamerika wüteten. Wären sie damals nicht erfolgreich bekämpft worden, hätten wir damals schon heutige Zustände gehabt.
Ersichtlich wird  aber die ausgleichende, friedenspolitische Kraft der UDSSR, die noch lange über Stalin hinaus vorhielt, auch indirekt anhand der globalen Entwicklung seit Auflösung der Allunionsrepublik und der von ihr geprägten sozialistischen Staatengemeinschaft seit 1989. Einige Stichworte dazu, betreffend die westliche Hemisphäre, sind:
  • Aushebelung des in der UN-Charta verbrieften Völkerrechts
  • Ausweitung der Kriegszonen inzwischen ohne voraufgegangene Kriegserklärung
  • Ständig bedrohlicher werdende Terrorismusherde
  • Drohnenkriege
  • Soziale Verwerfungen ungeahnter Größenordnung
  • Ausspähung von Bürgern weltweit in ungeahnter Dimension
  • Aushebelung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit
  • astronomische Aufblähung der Militärausgaben
  • Wirtschaftlicher Niedergang

Dennoch kein Grund für Pessimismus, denn Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Der rasanten Verschlechterung unserer Lebensbedingungen sowie dem Kriegskurs ist Einhalt zu gebieten. Die Entwicklung ist kein Selbstläufer, aber sie wird gegen die Wand fahren, wenn wir sie nicht daran hindern.
Halten wir fest: Die Entwicklung ist aufhaltbar. Der Weg in die Ausweitung der Kampfzonen oder gar in den Atomkrieg ist alles andere als zwangsläufig.  Wir müssen nur die Verursacher und Profiteure der zum Kriege drängenden Politik richtig erkennen und  zu benennen wissen.  Wr müssen uns  konsequent gegen die verordneten Sprachregelungen und damit  gegen die Knebelung unserer Sinne stellen. Sich  der richtigen, präzisen  Sprache zu  befleißigen, ist  dafür  unabdingbar. Sprechen wir  also nicht mehr von unserem  “Verteidigungsbudget” sondern von der Kriegskasse. Einer Kasse,  die  wundersame Weise  selbst in Zeiten verordneter Sparpolitik ständig  erweitert wird. Machen wir,  wie Oskar Lafontaine es uns rät, das Gerde von der  westlichen  ‘Wertegemeinschaft’ nicht länger mit. Weisen wir  stattdessen auf den unheilbringenden Charakter des NATO-Kriegsbundes hin. Weigern wir uns im Stile unserer Leitmedien  von Präsident Putin oder Bashar als Assad als “Diktatoren” zu fabulieren .  Bezeichnen wir  Landesbürger, die sich ihrer bloßen Haut erwehren, wie etwa  die Palästinenser im GAZA-Streifen und im Westjordanland oder   die Angehörigen  der offiziellen syrischen Landstreitkräfte  oder  die Bürger der Ostukraine nicht länger pauschal als ‘Aufständische’, als ‘Rebellen’ oder gar als  “Terroristen”. Widerstand gegen eine Unrechtstat auch gegen unheilbringende Politik beginnt im Kopf. Ein klares Bewusstsein von Recht und Unrecht ist die wichtigste ‘Waffe’ und das wichtigste Mittel der Solidarität mit Menschen und Völkern, die  um ihr Recht auf  Land und Leben kämpfen.
In der Partei ‘Die Linke’ scheint jetzt  immerhin ansatzweise  ein echter Diskurs zumindest über die notwendige Aufrechterhaltung friedenspolitisch-programmatischer Leitvorgaben begonnen zu haben. Ihre wichtigsten Protagonisten sind Sevim Dagdelen, Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine. Wenngleich auch deren Geschichtsbild, in vielleicht opportunistischer Weise, noch  die gleichen Defizite aufweist, wie sie bezogen auf die Stalin-Epoche ebenso wie  bezüglich Präsident Assad und Präsident Putin ‘Vorschrift’ sind, so weisen jedoch ihre jüngsten friedenspolitischen Stellungnahmen in die richtige Richtung. Diese Stimmen bedürfen trotz mancher Halbherzigkeit  der Rückendeckung genauso wie die vielen einzelnen aus allen Fraktionen, die sich gegen den reißenden Strom wenden, wenngleich sie dem verhängnisvollen alten Opportunismus und Komporißlertum  noch  hie und da anhaften. Wichtigstes Gebot der Stunde ist die richtige friedenspolitische  Grundhaltung. Der am 16. August  verstorbene  deutsche Journalist Peter Scholl-Latour bietet uns  dafür in seinem höchst aktuellen, jüngst erschienenen Buch “Der Fluch der bösen Tat – das Scheitern des Westens im Orient “  durchaus wichtige Hinweise.
Das Versagen des Westens ist schließlich in diesem Jahr endlich  überdeutlich geworden. Der wirtschaftliche Niedergang  ist kaum noch aufhaltbar, während China nun definitiv auch die Vereinigten Staaten von Amerika an Wirtschaftskraft überholt hat und  mit seinen 1,3 Milliarden Menschen  heuer die Nummer eins  der Weltwirtschaft geworden ist.
Sehen wir die Chancen, die daraus für eine friedlichere, multipolare Weltordnung erwachsen.
Die Aufarbeitung der Geschichte, die am Ende den Niedergang der westlichen Unheilbringer  bewirken wird sowie die Richtigstellung der  verheerendsten Fälschungen  bleiben ein Friedens-Gebot dieser Stunde. Auch im Westen gibt es dafür  viele  kleine Hoffnungsschimmer. Grover Furr, ein  US-amerikanische Forscher und Professor an der Montclair-Universität hat uns zwei Bücher beschert, die uns helfen können, die Herkules-Aufgabe zu meistern.  Sein älteres Werk “Chruschtschows Lügen” erscheint in diesem Herbst endlich auf Deutsch. Sein jüngstes Buch trägt den Titel “Blood Lies”  und liegt vorerst nur auf Amerikanisch vor.
Aus dem vorbildlichen Wirken unserer Vorgänger schließlich, der großen Friedenskämpfer des 20. Jahrunderts und aller voraufgegangen Zeiten erwächst uns Mut und Kraft zum Widerstand gegen den Kriegskurs unserer Tage. Wir dürfen uns nicht in opportunistischer Manier in der Hoffnung auf zweifelhafte Zugeständnisse den Vorgaben einer erkennbar verbrecherischen, dem Kriege Vorschub leistenden Politik in der Gegenwart beugen.
Beziehen wir uns daher  positiv auf jene Staaten, die dem Terror ernsthaft die Stirn bieten, allen voran das von Assad geführte Syrien und seine Verbündeten Iran, Russland, Lateinamerika und  China.
Vergessen wir  bei unserer vermeintlichen Sisyphosaufgabe nicht die Klassiker, die sich mit ähnlichen Sorgen und Zwängen quälten  und lernen wir von ihnen. Befassen wir uns mit dem eingangs zitierten Erasmus von Rotterdam (1469-1536) und seiner personifizierten „Klage des Friedens“, die bezeichnender Weise nicht mehr aufgelegt wird, aber in Bibliotheken und Antiquariaten erhältlich ist.
Betrachtungen von Irene Eckert, korrigiert am 24. 10. 2014


Solidarität mit Rojavaye und Solidarität mit Assad erforderlich! Anti-Terrokrieg nur mittels UN-Resolution 2178 erfolgverprechend!


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Die UN-Resolution 2178  vom 24. September 2014 ernst nehmen: Iran, Irak und Syrien einbeziehen, nicht Katar und Konsorten

Zur Rolle von Religion und Ideologie angesichts des Terrors des US-Imperiums von Irene Eckert

Seit Ende September   setzen  die Amerikaner auch im Norden Syriens  Bomben ein, angeblich um den „Islamischen Staat”s- Terror der ISIL oder IS dort zu bekämpfen und die Kurden in Rojava vor dessen furchterregenden Übergriffen zu schützen. Ihre vorgeblichen Anti-Terror-Maßnahmen müssten als Umsetzung der einmütigen UN-Sicherheitsrats-Resolution vom 24. September S/RES/2178 (2014) begrüßt werden, wenn sie a) in Absprache mit dem syrischen Staat erfolgt wären und b) die Menschen gerade jetzt im hart umkämpften, strategisch äußerst bedeutsamen Kanton AYN AL ARAB (Kobane) zu schützen vermöchten. Keines von beidem ist aber offenkundig der Fall. Vielmehr setzt der NATO-Verbündete Türkei  seine seit langem sattsam bekannte Förderung der IS-Banden fort. Dem von der UNO eingeforderten Antiterrorkampf will Erdogan sich nur anschließen, wenn das Ziel in absolut völkerrechtswidriger Manier die Beseitigung des syrischen Staatschefs Assad heisst. Ein autonomes, rätedemokratisch verwaltetes Kurdenterritorium an seiner Grenze ist offenkundig nicht nach seinem oder seiner Verbündeten Geschmack. Die US-Angriffe auf syrisches Hoheitsgebiet  sind ohne UN-MAndat ebenso als ebenso völkerrechtswidrig einzustufen und zu verurteilen wie das Verhalten des NATO Mitgliedes Türkei. Die US-Bomben zielen auf die Infrastruktur der souveränen arabischen Nation und auf die Einkunftsquellen der Autonomieregion. Es ist zu befürchten, dass sie nach dem anti-libyschem Drehbuch den Weg für das Phantomgebilde „Islamischer Staat“ (IS) eher frei bomben als ihn versperren sollen. Das vorgebliche Ziel der Zerstörung des einen islamistischen Terrorhaufens, dient demnach nur als kaum noch wirksamer Nebelwerfer. Ablenken soll das angekündigte Vorgehen gegen den IS-Terror davon, dass mit Bahsar al Assad wieder einmal und noch immer ein unliebsames Regime und sein zu Hause populärer Staatschef beseitigt werden soll.

Anti-Terrorkampf nur auf Basis der UN-Sicherheitsresolution Erfolg versprechend

Der Anti-Terrorkampf muss mittels der in der UN-Sicherheitsresolution vorgegebenen Möglichkeiten und Methoden erfolgen. Die Zusammenarbeit mit den Staaten und Ethnien, die über jahrelange Erfahrung im Widerstand gegen den islamo-faschistischen Bandenterror verfügen, ist ein Schlüsselfaktor. Wer ihn nicht beachtet, ist nicht glaubwürdig und begibt sich der wichtigsten Möglichkeiten.Das Lügenmärchen, nach dem unsere „besten Freunde“ sich auf diese Weise einer tödliche Bedrohung gegen ihr Mutterland erwehren müssen, erweist sich als fadenscheinig. Die Rechtsansprüche, auf die sie sich berufen, sind unglaubwürdig und halten der Prüfung nicht stand, solange der Iran, Russland, Syrien und seine Kurden der Antiterrorkoalition ferngehalten und bekämpft werden. Solange das in der UN-Charta verbriefte Völkerrecht missachtet oder für imperialistische Ziele verbogen wird, solange bleibt der Anti-Terrorkampf eine zynische Farce.

Fragwürdige Verbündete behindern erfolgreiche Anti-Terrorstrategie

Während einmütig alle Nationen der UN-Entschließung S/RES/2178 (2014) ihre Zustimmung erteilt haben und damit dem Terror Schach zu bieten gelobten, haben sich nur vierzig “tapfere” Raubgesellen der fragwürdigsten Sorte der Obama-Regierung in ihrem neuerlichen Anti-Terror- Kreuzzug angeschlossen, alles abhängige Vasallen. Unter diesen Komplicen sind die reaktionären Golfmonarchien. Nicht nur ihre Frauen verbergen diese Völker-und Menschenrecht missachtenden Regime hinterm Schleier, auch die Freiheiten ihrer übrigen Bürger werden beschnitten. Die Opern-Scheichs regieren mit harter Hand, von Demokratie keine Spur. Darüber hinaus finanzieren und exportieren sie seit Jahrzehnten den islamo-faschistischen Terror mit ihren Petro-Dollars. Solcher Art sind die „Verbündeten“ der abendländischen Führungsnation, einer Nation, die es nach all den von ihr geführten Kriegen noch wagt, mit Konzepten wie Freiheit, Demokratie und Menschenrechtsschutz für immer weitere Kriege zu werben.
Diese vorgeblichen Freiheits-und Menschenrechtsfanatiker haben die Scheichtümer am Golf dazu angestiftet, ihre Gefängnisse und Zuchthäuser zu öffnen. Die Familien der entlassenen Schwerverbrecher werden sogar gar noch entschädigt dafür, dass ihre Sprößlinge seit 2011 das Mordhandwerk nach Syrien trugen und dafür, dass sie gewaltbereite und gewissenlose  Spießgesellen weltweit im Tötungshandwerk schulen. Die Scheichs und ihre Hintermänner handeln gemäß einer mittelalterlich anmutende Leitideologie, dem Wahabismus,  einer kolonialen Abart des Islam. Ein fratzenhaft verzerrter Islam findet so seine gotteslästerliche Anwendung in Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Indienstnahme von Religion und Pervertierung ihres Gerechtigkeitsideals zeitigt katastrophale Folgen

Ein derart gemeingefährliches Vorgehen, wie es die ISIS und ihre Brüder an den Tag legen, ist auch aus atheistischer Sicht mit dem Attribut „gotteslästerlich“ zu charakterisieren, weil es jeglicher Moral oder Ethik Hohn spricht und weil es höchste Autoritäten in den Schmutz tritt, die von Milliarden Menschen für heilig erachten werden. Solches Tun, das in überheblicher Manier davon ausgeht, niemandem mehr Rechenschaft schuldig zu sein, hat schwerwiegende Folgen für die ganze Menschheit. Es ist ebenso frevelhaft und brutal wie dasjenige der Kreuzzügler im Mittelalter zur ‘Befreiung des Grabmals Christi’ in Jerusalem oder jenes der darauf folgenden ‘Heiden’-Bekehrung im Zeichen Christi in der ‘Neuen Welt’.
Die heutigen Islamo-Faschisten und ihre Einflüsterer kennen genau wie jene Pseudo-Christen der mittelalterlichen Kreuzzugs-Ära keinerlei Respekt vor fremder Kultur und Tradition. Sie kennen nur das Dogma der harten Münze, für die sie morden und brandschatzen. Die aufgeblasenen Berichte über die angeblich sprudelnden Geldquellen des IS aus geraubten syrischen Ölraffinerien sollen den Staatscharakter des Banditen-Gebildes untermauern helfen, den Bombeneinsatz gegen sie rechtfertigen und vor allem von den wahren Finanziers der Meisterschüler des Mordhandwerks ablenken.
Mietlinge der Mordgesellen sind all jene zu nennen, die dem Imperium in seinem menschenverachtenden Unrechttun beistehen und ihm gar noch ideologisch den Steigbügel halten. Nicht Bomben werden gebraucht, um diesen Brandschatzern das Handwerk zu legen, sondern Argumente. Vor allem aber muss man ihnen den Geldhahn zudrehen, ihren Waffenzufluss unterbinden, ihr reibungsloses Grenzgängertum verunmöglichen und damit aufhören, das eigentliche Ziel,  den Sturz des  mit großer Mehrheit wiedergewählten syrischen Präsidenten Bashar al Assads nämlich, zu rechtfertigen oder gar zu unterstützen. Solches Unterfangen als völkerrechtswidrig zu brandmarken, ist schon deshalb geboten, weil selbst kleine “linke” Organe wie die Tageszeitung “Junge Welt”, immer wieder dem Irrtum aufsitzen, eine solche Forderung sei legitim, sie bedürfe nur der richtigen Leute und Mittel dafür.
Es ist also an der Zeit, dass die Schöpfer der Horrorgestalten vom Zuschnitt IS an den Pranger gestellt werden. Aber auch jene sind zu kritisieren, die in Verurteilung des kriegerischen Terrors inkonsequent sind.
Die Völker sehnen sich nach klarer Orientierung, die dazu führen wird, dass Kreaturen vom Zuschnitt der IS das finstere Handwerk gelegt wird. Die für deren Verbrechen verantwortlichen Politiker aber müssen nach Den Haag beordert werden und dort über ihre den Massenmord fördernden Tätigkeiten Rechenschaft ablegen. Es ist überfällig solches zu fordern, denn deren heuchlerisches Getue um Menschenrecht, Demokratie und „Schutzverantwortung“ hat sich in den Augen der Weltöffentlichkeit erschöpft.

Menschenrecht und Demokratie gegen dessen Usurpatoren verteidigen

Das Ursprungsland der Demokratie und der Menschenrechte, die Vereinigten Staaten von Amerika, stehen heute nackt und bluttriefend da vor aller Welt. Sicht- und erkennbar sind nun die Untaten der einst so neu erscheinenden US-amerikanischen Welt. Das darf nicht länger folgenlos bleiben. Die Menschheit erwartet durchaus, dass Verbrechen gesühnt werden, ungeachtet dessen, wer sie begeht. Niemand kann gegenüber dem Völkerrecht einen Ausnahmezustand oder Sonderrechte geltend machen und stattdessen mit dem Finger auf andere zeigen.
Friedenskräfte, die ernst genommen werden wollen von ihren Mitmenschen, müssen das frevelhafte Tun des US-Imperialismus ins Visier nehmen und ihn deutlich anprangern. Sie müssen vor allem fordern, dass Schluss mit der Unterstützung seiner Kriege und dessen Finanzierung des weltweiten Terror gemacht wird, der wiederum als Rechtfertigung für neue Kriege herhalten muss. Ein neuer, rechtsstaatlicher Wind muss angefacht werden, der zu Sturm wird und der die Kriegstreiber am Ende hinwegbläst.

Die Förderer der Monster-Golems gehören an den Pranger

Auch die „Verbündeten“ NATO-Brüder, ihre Waffenzuträger und Wahrheitsverdreher müssen wegen der abgrundtiefen Rechtswidrigkeit ihres Tuns angeklagt und verurteilt werden. Schließlich waren sie es, die Pate gestanden haben bei der Gründung und Förderung solcher Frankensteins vom Schlage Mujahedin, Taliban, UCK, Al Nusra, Boko Haram und vieler, vieler anderer Teufelskinder ähnlichen Zuschnitts. Nicht nur das. Sie begleiten das unheilvolle Werden und Wirken ihrer Golems weiterhin aktiv und mit Wohlwollen. Erfolgt doch deren Mission auch in ihrem menschenfeindlichen Sinne und Interesse und lautet: Aufräumen mit jeder Form von Widerstand und mit jeglicher Gerechtigkeitsphilosophie!
So unwahrscheinlich es für manch heutigen Menschen klingen mag, der menschenfreundliche Islam war nach dem vorläufigen Ende des Sozialismus das letzte zu erbringende Opfer auf dem Altar des Imperiums. Nach dem schmählich dahin Gemordeten blieb die Weltanschauung der Muslime die letzte noch auf fast allen Kontinenten lebendige Gerechtigkeitslehre.
Den islamo-faschistischen Monsterbabies von obiger Prägung dagegen ist es zu verdanken, dass der einst heilige Name des Islam (Shalom/Frieden) nicht nur in den Schmutz gezogen, sondern nachhaltig ruiniert wurde. Man erinnere sich an die Symbolhaltigkeit der überheblichen, frevelhaften Gesten. Im US-KZ Guantanamo wurden nach dem selbstinszenierten 11. September öffentlichkeitswirksam Koran-Exemplare in Abtritte geworfen! Wer immer heute Islam hört, denkt an Mord und Totschlag, denkt an Terror und Krieg. Ähnliches war der monströsen NATO-Liaison, ihren Ideologen und Sinn-Verdrehern in jahrzehntelanger Wühlarbeit mit dem Sozialismus gelungen. Seine besten und in aller Welt beliebten Führungspersönlichkeiten waren nachhaltig verunglimpft und entsorgt worden. Das Antlitz der Menschenhoffnung wurde auf diese Weise vollkommen ins Fratzenhafte entstellt.

Verteidigen wir die Religion gegen die Religion

Dem alttestamentarischen Judentum war es ähnlich ergangen. Es ist schon lange bis zur Unkenntlichkeit verzerrt. Und doch hatten seine in der Gerechtigkeit wurzelnden Ideale einst maßgeblich zur Geburt einer sozialistischen Ideenwelt beigetragen. Auch deswegen mussten dessen humanistische Ideale geschliffen werden. Die Nazi-Ideologen, Geschöpfe der selben noch immer nach Weltherrschaft gierenden Eltern, wussten wohl, warum sie beide Lehren in einem Atemzug verteufelten. Der Schlachtruf vom „jüdischen Bolschewismus“ war gleichzeitig Auftakt zu völkermörderischem Handeln. Er zielte aber nicht nur auf Menschen, sondern, noch folgenreicher, auf gleich zwei bedeutsame Gerechtigkeitslehren.
Die meisten übrig gebliebenen Juden gingen fataler Weise bei den Zionisten, den Erben der Nazis, in die Lehre und trugen so das Böse weiter in die Welt hinaus. Aber nicht nur unter den Juden, auch unter den Sozialisten war ein derartiger Geist der Zersetzung schließlich erfolgreich eingesetzt worden..
Das Christentum, ebenfalls im Kern eine Gerechtigkeitslehre, wie ursprünglich alle Welt-Religonen, Pate sozialer und humaner Menschheitsvisionen, war ja längst perveriert und diskreditiert, nachdem seine Kirchenfürsten Frieden mit jedweder Macht geschlossen hatten.
Selbst der friedfertige Buddhismus war seit den 50iger Jahren des vorigen Jahrhunderts vereinnahmt, ja geradezu in Geiselhaft genommen worden in der Person des Dalai Lama. Im braunen Gewande etwa des vietnamesischen Mönches Thich Nhat Hanh treibt der für fremde Zwecke instrumentalisierte Sinn des Buddha im französischen Plum Village sein Unwesen.
Alle kritischen, nach Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit, ja nach purer Menschlichkeit strebenden Lehren wurden also usurpiert, damit sie dem Imperium nicht zur Gefahr werden könnten. Dafür musste alle käufliche Weisheit der Welt herhalten, um alle Philosophie  und alle Theologie  in ihr  obszönes Gegenteil zu verkehren. Man erinnere sich etwa an die “Satanischen Verse” des  sprachgewaltigen indischen Autors Salman Rushdie.
Am schlimmsten  traf die Sinn-Verkehrung jüngst die Muslime. Vor ihnen waren es die leidgeprüften Juden und die Völker des fortschrittlichen Russlands gewesen, dann die Koreaner, die Vietnamesen und Kambodschaner, meist Anhänger eines noch überwiegend friedlichen Buddhismus. Ihr Widerstand brach am Ende ein und sie erlagen in Massen dem Ungeist des US-Imperiums. Dessen Dienste standen wie stets bereit, um seine eigenen Monsterbabies schließlich mit den Insignien fremder Religionen oder der daraus resultierenden Ideologien auszustaffieren und so die Menschheit auf perfideste Weise zu täuschen .
Zentriert in der arabischen Welt, wenn auch über den ganzen Erdball verteilt, sah das Imperium seit 1989, nach erfolgreicher Zerstrümmerung der sozialistischen Weltgemeinschaft, im Islam die letzte Bastion, die geschliffen werden musste.
Zwar haben fast alle Segnungen unserer modernen Zivilisation im Orient ihren Ursprung, wo zuletzt der Islam starke Wurzeln geschlagen hatte, aber ‘was tut’s der Muslim wird verbrannt’ und zwar gerade deswegen!
Aus der Sicht jener Kräfte, die nach Weltherrschaft streben und alle Ressourcen der Erde als ihnen gehörig betrachten, inklusive der dort hausenden Seelen, bildet die eigentliche muslimische Umma einen erheblichen Störfaktor. Nicht nur wegen ihrem tief empfundenen Gerechtigkeitssinn, wegen ihrer Offenherzigkeit und Freundlichkeit. Überall wo Muslime siedeln, befinden sich die edlesten Rohstoffe des Industriezeitalters: Öl, Gas, Uran und nicht zu vergessen Wasser.
Schon früh im 19. Jahrhundert hatten die Briten die muselmanische ‘Gefahr’ für sich erkannt. Auf der arabischen Halbinsel schufen sie daher die Mikro-Staatengebilde der Golfmonarchien. Mit Hilfe einer ultra-reaktionären, sinnentstellenden Abart des Islam, der Pseudo-Lehre vom Wahabismus, entstand so, künstlich auf den Plan gerufen, eine langsam wirkende Gegenkraft, die die relative Einheit der islamischen Welt sprengen sollte.

Israels Rolle als Pfahl im Fleische der arabischen Welt durchschauen

Mit der Gründung des Staates Israel, einer europäisch-abendländischen Bastion im Fleische der arabisch-stämmigen Siedlergemeinschaft Palästinas, wurde ein weiterer Spaltpilz gezeugt. Zwar musste die britische Weltmacht nach 1945 den Stab an ihre US-Nachfolger abgeben, aber der Grundstein war gelegt durch Theodor Herzl, die Balfour-Erklärung und den Völkermord an den europäischen Juden. Das entsetzliche Verbrechen Nazi-Deutschlands, dem die westliche Wertegemeinschaft jahrelang tatenlos zugesehen hatte, kam dem Globalherrschaftsanspruch des US-Imperiums und seiner Vasallen schließlich in mehrfacher Hinsicht zu paß.
Die Auswanderung nach Palästina wurde nämlich durch den NS-Völkermord massgeblich begünstigt, ja erst in belangvollem Umfang erwirkt. Mit der Staatsgründung schuf man 1948 ein monströses Staatsgebilde, das auf Unrecht gründend, täglich neues Unrecht gebar. Allerdings war den Überlebenden der Vernichtungslager ewige Strafheit zugebilligt. Wer auch immer es wagen sollte, fürderhin dennoch seine Stimme kritisch geltend zu machen, wurde mit dem Stigma „Antisemit“ gebrandmarkt.
Der Mini-Staat in Nahost von der Größe der Schweiz, mit dem Status der ewigen Opferrolle ausgezeichnet, erfüllt für das Imperium viele Missionen gleichzeitig: Pfahl im Fleische der arabischen Welt, bester Abnehmer der modernsten Rüstungs’güter’, allzeit bereit, diese an seinen Nachbarn zu erproben. Hinzukommen: Die Entwicklung modernster Sicherheitstechnologie, Hüterschaft des Öls und der Gasvorkommen vor der Küste GAZAs, Zuchtstelle für fromme Fundamentalisten, Zeuge für erfolgte Wiedergutmachung und damit ewiger Entschuldung und vor allem zuverlässiger Verbündeter im kriegerischen und subversiven Vorgehen gegen unliebsame, weil unbotmäßige Regime wie Iran und Syrien.
Allerdings verdeutlicht das Beispiel des „Judenstaates“ Israel, eines Hortes des Terrors und der Kriegspolitik, auch die Fragilität eines auf Gewaltherrschaft basierenden Kunstprodukts. Nicht nur ist Israels Glaubwürdigkeit vor der Welt mit dem Bombenterror gegenüber GAZA vom Sommer 2014 endgültig erschöpft. Die inneren Widersprüche werden die Nation am Ende zerbrechen. Die laut Eigenbezeichnung „einzige Demokratie im Nahen Osten“ ist nicht nur genau so dünkelhaft und überheblich wie ihre ‘Leadnation’, die selbsternannte Führungsmacht USA. Ihre “Kreatur” Israel ist genauso repressiv nach innen und kriegerisch nach außen wie ihre Schöpfer es ihnen gebieten. Demokratie gilt im hebräischen Staat, genau wie in den USA, nicht für alle Bürger. Es gibt hier wie dort Landeskinder, die die Polizei straflos abschießen darf.
Die fortgesetzte und mörderische Unterdrückung der Palästinenser, denen man Hab und Gut weg nahm, um sie am Ende als Täuflinge des Terrors dastehen zu lassen, wendet sich langsam aber stetig gegen die Staatslenker. Ebenso wie seine große Stütze, die NATO- Bruderschaft, steht das Land bloß und bluttriefend vor der Weltgemeinschaft. Das Mitleid, das sie lange  Zeit genoß, ist für immer verspielt. Die fundamentalistisch-zionistisch-jüdische Ideologie, Hauptsäule des Staates Israel, verweist zurück ins Mittelalter und zeigt große Ähnlichkeit mit den ansonsten manchmal verhaßten Brüdern in den Golfmonarchien, mit denen man sich neuerdings bestens versteht. Die Orthodoxen im Herzen Jerusalems unterdrücken ihre Frauen genauso wie die Wahabiten dies tun. Sie fordern häusliche Beschränkung, Arbeitsamkeit, Gebärfreudigkeit und Verhüllung weiblicher Attribute. Die Perücke ersetzt das Kopftuch und wollene Strümpfe und Röcke bis übers Knie den Schleier. Während es deren Männern freisteht, müßig oder den Tag über in die “Schul” zu gehen und die Thora zu studieren, obliegen sämtliche anfallenden Arbeiten den Frauen. Orthodoxe Männer und Frauen genießen allerdings gegenüber den übrigen Bürgern Privilegien, so etwa die Freistellung vom Wehrdienst. Die überwältigende Mehrheit der jungen Israelinnen hält sich  begreiflicherweise so wenig an solche Kleidervorschriften wie die Töchter der Scheichs in Saudi Arabien dies tun. Zur Bestrafung könnte man fast sagen, müssen sie ihre jugendliche Unschuld auf dem Altar der Armee opfern. Das schafft böses Blut innerhalb der Nation.
Der Wohnungsnot im Lande Israel und anderer sozialen Probleme versucht man durch fortwährenden Siedlungsbau auf geraubtem Gebiet beizukommen, was wiederum neue Sicherheitsmaßnahmen auf den Plan ruft. Die Jugend wird vom Armeedienst traumatisiert und verhetzt. Aber die widerständigen Stimmen mehren sich mit Zunahme der Zumutungen, die auch vor jüdisch-israelischen Bürgern nicht Halt machen. Die Kriegspolitik nach außen, schafft soziale Probleme nach innen. Vor allem aber wird die Substanz des Judenstaates durch die Unglaubwürdigkeit und Brüchigkeit seiner Ideologie angegriffen. Diese Ideologie ruht auf Selbstlob und Selbstüberhebung. Der Singularitätscharakter des Staats Israel wird von seinen Machthabern in ganz ähnlicher Weise beschworen, wie es der Friedensnobelpreistragende Präsident der Vereinigten Staaten nicht müde wird von seinem Land hervorzukehren. Der Sicherheitswahn wirkt im Inneren  beider Staaten verhängnisvoll und zehrt  im Übrigen das Volkseinkommen auf.

Es gibt Wege aus der Gefahr, wir müssen sie nur sehen und gehen

  • Erkennen wir also die Brüchigkeit und Schwäche jener Nationen, die mit überheblicher Arroganz die Weltgemeinschaft mit Krieg bedrohen und damit von ihren wachsenden inneren Widersprüchen ablenken wollen.
  • Schauen wir auf die Hohlheit ihrer Ansprüche und nutzen wir die Widersprüche zwischen ihren Worten und Taten einerseits und ihrem realen ökonomischen Niedergang und dem dem völligen Bankrott ihrer Ideologie.
  • Vertreten wir demgegenüber die Sache von Recht und Gerechtigkeit.
  • Stützen wir uns auf Geist und Buchstaben des in der UN-Charta und den nachfolgenden Konventionen verbrieften Völkerrechts.
  • Stellen wir uns auf die Seite der Ethik, den basalen Kern aller Weltreligionen.
  • Fordern wir die Verurteilung des völkerrechtswidrigen Vorgehens der USA und ihrer gedungenen Verbündeten und verweisen wir auf den Widerspruch zwischen ihren Worten und Taten!
  • Fordern wir die sinngemäße Einhaltung aller UN-Resolutionen.
  • Erinnern wir große und kleine Nationen an ihre Pflicht zur Wahrung des Völkerrechts.
  • Fordern wir von der Türkei ihre Unterstützung der IS-Terror-Islamisten einzustellen und stattdessen, den Kurden in Kobane/ Ayn al Arab Beistand zu leisten. Sollte auch dies unterbleiben, sind wir genötigt zu fordern:
  • Erdogan, Netanjahu und Obama nach den Haag wegen der aktiven Unterstützung von Terror und fortgesetzter Missachtung des Völkerrechts!
  • Fordern wir von unserer Regierung den Rückzug der Patriot-Raketen samt Begleitpersonal und Ausrüstung sowie den Verzicht auf weitere bewaffnete Einmischung in fremde Händel!
Geschrieben am 11. Oktober 2014


LE MONDE PASSE A L'EST: la Chine devient la première puissance économique mondiale

JFK NEWS

 

   "Personne ne peut fuir son coeur. C'est pourquoi il vaut mieux écouter ce qu'il dit."

 

Paulo Coelho

 

 

Rapport du mois d'octobre du think thank leap 2020
LE MONDE PASSE A L'EST

COMMUNIQUE PUBLIC GEAB DU 15 OCTOBRE (n°88)

Deux faits majeurs ressortent de l’actualité des quatre dernières semaines. D’un côté, la Chine devient la première puissance économique mondiale, passant officiellement devant les États-Unis, avec un poids économique officiel (chiffres du FMI) de 17,61 billions de dollars (versus 17,4 pour les États-Unis). Si les médias mainstream n’ont pas accordé le moindre haussement de sourcil à cette information, notre équipe, en revanche, estime qu’il s’agit là d’un événement historique: les États-Unis ne sont plus la première puissance économique mondiale et, forcément, ça change tout ! (1)

GEAB N°88 est disponible ! Crise systémique globale – 2015 : Le monde passe à l’est
"PIB de la Chine (bleu) et des États-Unis (rouge) en parité de pouvoir d'achat (PPP), en milliards de dollars, 2002-2019. Source: Financial Times 

D’autant plus que, parallèlement au franchissement de ce seuil, les États-Unis, après avoir tenté d’impressionner la planète par un militarisme débordant à l’occasion de la crise ukrainienne, révèlent une faiblesse stratégique majeure dans leur « gestion » de la crise irakienne. La politique du muscle, qui semblait obliger le monde à rester sous tutelle américaine pour un temps encore indéfini, tourne court.

Ces deux indicateurs permettent de voir se dessiner un point de bascule majeur dans le déroulement de la crise systémique globale : le passage d’un monde américain à un monde chinois…

Europe, Russie – Mise en place d’un plan Marshall « à la chinoise »

Cette évidente émergence de l’acteur chinois a été précipitée par la crise ukrainienne. Alors que la Chine avait intérêt à maturer son émergence à l’abri des radars, alors que les Russes tenaient à distance une Chine inévitablement invasive, alors que les Européens auraient dû également préserver les conditions d’une émergence en douceur de ce méga-acteur, la crise ukrainienne a accéléré la mutation et fait perdre en partie la main aux acteurs.

Nous avons déjà fait remarquer que la crise ukrainienne et la politique de sanctions ont poussé les Russes à accepter de signer à un tarif moins intéressant que ce qu’ils espéraient le fameux accord gazier russo-chinois. L’Ukraine a fait perdre la main aux Russes dans leur négociation avec la Chine de cet accord.

Ces jours-ci, le premier ministre chinois est en visite officielle en Europe et en Russie (2). Il a les bras chargés de contrats, de projets d’investissements et de perspectives de business (3), un véritable plan Marshall de reconstruction des économies européennes et russes partiellement détruites par la guerre ukrainienne (4)… Un plan irrésistible, bien sûr. Mais les conditions sont-elles désormais réunies pour que nous soyons vraiment attentifs à préserver notre indépendance vis-à-vis de cette nouvelle puissance ? Rappelons-nous que le plan Marshall a contribué à enchaîner l’Europe de l’après-guerre aux États-Unis.

La City de Londres a déjà été sauvée de la faillite par la Chine qui en a fait la première place financière « hors-sol » à pouvoir émettre des obligations en yuan (5). De ce fait, l’Angleterre devient un fervent promoteur de l’adjonction du yuan aux DTS du FMI. La BCE elle-même commence à envisager d’ajouter du yuan à ses réserves internationales (6). Et l’Europe se retrouve à jouer le rôle qui lui incombe de facilitateur de transition systémique entre un monde d’avant et un monde d’après la crise. Mais pour le jouer à ses conditions, il aurait été préférable d’être mu par une vision (7) plutôt que par l’appât du gain, voire un réflexe de survie.

Tout cet activisme entre l’Europe, la Russie et la Chine va culminer ces jours-ci avec la tenue du sommet de l’ASEM à Milan, les 16 et 17 octobre. Cet évènement a toutes les chances de rester dans les livres d’histoire, en ce qu’il va arrimer l’Europe et l’Asie et fournir la plateforme de résolution de la crise de l’euro, de la crise ukrainienne, de la crise euro-russe, de la crise systémique globale… permettant ainsi la transition au monde d’après la crise. Il aurait été plus « multipolarisant » que l’acte fondateur du monde d’après soit scellé en un sommet Euro-BRICS (8); mais il y a urgence et, après tout, trois des cinq BRICS seront présents (Russie, Inde et Chine)… Et surtout, le sommet ASEM a pour caractéristiques communes avec l’idée d’un sommet Euro-BRICS d’être représentatif des nouvelles réalités globales (poids économique, commercial, démographique) et de ne pas compter les États-Unis, désormais et jusqu’à nouvel ordre ombre portée sur toute tentative d’adaptation du système mondial aux nouvelles réalités.

Le succès de cette rencontre va rendre évident à tous le contraste entre les perspectives offertes par l’alliance avec les États-Unis (où il est surtout question de guerre) et celles offertes par un rapprochement stratégique avec l’Asie (où il est surtout question de redressement économique) (9). Notre équipe anticipe que les espoirs portés par ce sommet auront notamment pour effet de sonner le glas du traité transatlantique, le déjà si controversé TTIP (10).

Nos lecteurs savent que notre équipe ne craint pas l’irrésistible montée en puissance de la Chine. Mais on ne fait pas d’anticipation sans mettre en perspective des hypothèses d’avenir composées de changements de régimes, de dérives propres aux positions de toute-puissance, de durcissements conjoncturels… Alors, face à l’arrivée d’un nouveau patron sur la scène internationale, l’Europe (et tout le monde) doit être capable à la fois d’accueillir positivement la nouvelle réalité et de veiller à repenser les conditions de la préservation de son indépendance.

En la matière, notre équipe se permet une autre pointe d’optimisme. Les premières générations d’étudiants formés à l’Europe (grâce au programme Erasmus et aux dynamiques trans-européennes en matière d’enseignement supérieur) ont 45-50 ans, l’âge où l’on commence à compter, que ce soit sur les circuits politiques ou économiques. Leur capacité à s’intégrer dans un monde multipolaire est infiniment supérieure à celle des élites issues des générations antérieures formées nationalement ou aux États-Unis, ne parlant dans le meilleur des cas qu’anglais. Grâce à Erasmus, l’Europe a tous les atouts en main pour compter à l’échelle globale malgré sa petite taille relative : multilinguisme, multiculturalisme naturel facilitant l’ouverture au monde et la compréhension de la complexité, etc.

En conclusion, l’émergence du monde multipolaire reprend son cours suivant les anticipations de LEAP… Il aura seulement été plus douloureux et sera juste un peu plus chinois que ce qu’une transition organisée aurait permis. 

Notes :

(1) Moins fracassant, mais tout aussi emblématique d’un changement de paradigme, la Chine annonce qu’elle adopte un nouveau mode de calcul du PIB, intégrant d’autres paramètres que la seule croissance. Une décision dont la pertinence objective et la base d’application (Chine) risque de reléguer l’ancien PIB au rang des outils de la préhistoire économique. Le brouillard statistique va tendre à retomber et le paysage n’aura vraiment plus rien à voir! Source : Europe Solidaire, 09/10/2014.

(2) Sources : China Daily, 08/10/2014.

(3) Sources : Business Insider, 14/10/2014; China Daily, 09/10/2014.

(4) La crise euro-russe et la politique de sanctions mutuelles sont bien évidemment les principales causes du considérable ralentissement économique du continent ces derniers mois. Cette réalité, qui ne fait l’objet d’aucun commentaire dans la presse, a pourtant récemment été mise en évidence par les chiffres catastrophiques de l’économie allemande… depuis comme par hasard six mois. Sources : The Telegraph, 06/10/2014 ; International Business Times, 09/10/2014.

(5) Source : Wall Street Journal, 09/10/2014.

(6) Source : Malay Mail, 11/10/2014.

(7) En promouvant activement l’émergence d’un monde multipolaire grâce à un rapprochement Euro-BRICS tel que préconisé depuis 2009 par Franck Biancheri et LEAP.

(8) Tel ce pour quoi nous militons depuis 2009. Voir projet Euro-BRICS de LEAP.

(9) Le GlobalEuromètre en témoigne depuis quelques mois : beaucoup de personnes en Europe sont conscientes du fait que les dynamiques d’avenir se situent davantage du côté des BRICS que de celui des États-Unis.

(10) TTIP dont nous avons toujours anticipé qu’il ne verrait pas le jour, en tout cas pas autrement que sous une forme totalement édulcorée (pour ne pas faire perdre la face à Bruxelles et Washington), mais que le basculement idéologique « occidentaliste » de ces derniers mois, en déconnectant l’Europe de la réalité et en annihilant sa capacité de réaction naturelle aux événements, a réellement fait courir le risque d’une signature forcée.

Mercredi 15 Octobre 2014



Libérez votre esprit et trouvez la clairvoyance universelle de votre être

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"Une période d'échec est un moment rêvé pour semer les graines du succès"

Paramahansa Yogananda


Wednesday, October 22, 2014

Right into enemy hands? ISIS shows off new weapons allegedly airdropped by US (VIDEO)

Published time: October 21, 2014 22:40
Edited time: October 22, 2014 05:45
Screenshot from YouTube user A3maq News
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​Islamic State has published a new video in which a jihadist shows off brand-new American hardware, which was purportedly intended for the Kurds they are fighting in the Syrian border town of Kobani.
The undated video, posted by the unofficial IS mouthpiece “a3maq news”, sees a jihadist showing several boxes of munitions with English-language markings, with a parachute spread out on the ground beside.
Although it is unclear what was the bundle shown in the video, the militant explains that “this is some of the military equipment that was dropped by American forces.”
“These are the bombs that the American forces dropped for the Kurdish parties,” he says. “They are spoils of war for the Mujahedeen.”

On Sunday the US said that three of its Air Force C-130 planes successfully delivered 27 bundles of military and medical supplies, which it said were not from the US, but from Kurds in Iraq.
On Monday, however, the US Central Command admitted that originally there had been 28 deliveries, and a “stray bundle” had to be destroyed “to prevent these supplies falling into enemy hands.”
The Syrian Observatory for Human Rights meanwhile said that the weapons dropped by the US may have ended up in the hands of the militants, AP reports. No independent verification has yet been made of the video showing munitions, hand grenades, and other weaponry.
Russia's UN envoy, Vitaly Churkin says that he is not surprised that IS fighters may have gotten their hands on a US air-drop.
"This is not surprising. Because it is necessary to coordinate clearer (action) with the Syrian government and generally act on the basis of the decisions of the Security Council," Churkin told TASS.
Meanwhile Bashar Jaafari, Syrian envoy to the UN, told the news agency that while he could not confirm that IS has intercepted US weapons, Syria, he says was not notified of US arms drops.
"No, we were not informed (about air drops). They did it only once, when the American permanent representative (Samantha Power) met with me to inform my government through me about the beginning of the military operation,” Jaafari said.
The video itself caused quite a stir on the social media landscape with users“thanking”Washington for delivering the arms into the wrong hands, something the US has in the past vowed to avoid.
White House Deputy National Security Advisor Ben Rhodes meanwhile insisted US cargo always reaches the correct destination and people.
“We feel very confident that, when we air drop support as we did into Kobani… we’ve been able to hit the target in terms of reaching the people we want to reach,” Rhodes told CNN on Monday.
Screenshot from YouTube user A3maq News
Screenshot from YouTube user A3maq News

“What I can assure people is that, when we are delivering aid now, we focus it on the people we want to receive that assistance. Those are civilians in need. Those are forces that we’re aligned with in the fight against ISIL [the government’s preferred acronym for IS], and we take precautions to make sure that it’s not falling into the wrong hands.”
The US-led coalition has conducted over 135 air strikes against IS targets around Kobani, including 4 on Tuesday, this week was the first time Washington had delivered arms to Kurdish fighters via airdrop“intended to enable continued resistance against ISIL's attempts to overtake Kobani,” said US Central Command.
Following the delivery, spokesman for the Syrian Kurdish People's Protection Units (YPG) fighting IS forces, Redur Xelil said that the military assistance dropped by “American planes at dawn on Kobani was good... It will have a positive impact on military operations against Daesh (ISIS) and we hope for more.”Xelil also claimed that the delivery drop was coordinated.
The latest weapons claimed by the Islamic State militants will add to the vast arsenal of US weaponry that IS seized in Iraq in a sudden sweep in June. IS launched its offensive on Kobani on September 16 sparking a massive exodus of some 200,000 refugees into Turkey and worldwide protests of Kurds and their supporters.
Source:http://rt.com/news/197988-isis-us-weapons-video/

Jenny Bögen: Ein Fall für Frauenfriedensrechtlerinnen! Ein Fall für Friedensbewegte



Tote Kadettin: Schadenersatzklage abgewiesen



Drei Personen sitzen hinter einer Bank und Akten in einem Gerichtssaal. © NDR Fotograf: Carsten Janz
Die Klage von Bökens Eltern Marlies und Uwe (M.) wurde abgewiesen.
Das Verwaltungsgericht Aachen hat die Klage der Eltern der auf der Gorch Fock verstorbenen Kadettin abgewiesen. Jenny Böken habe vor sechs Jahren ihren Dienst nicht unter "besonderer Lebensgefahr" verrichten müssen, so das Gericht. Die 18-jährige Kadettin war damals auf dem Marineschulschiff "Gorch Fock" über Bord gegangen und ums Leben gekommen. Die Wahrscheinlichkeit, einen Schaden zu erleiden, sei nicht höher gewesen, als keinen Schaden zu erleiden, so der Richter. Die Erfahrung auf der "Gorch Fock" zeige, dass keine besondere Lebensgefahr vorgelegen habe. Nur in einem solchen Fall hätten die Eltern von Jenny Böken Anspruch auf Schadenersatz gehabt.
Das Ehepaar Böken hatte gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Schadenersatz in Höhe von 40.000 Euro geklagt. Die damals 18-jährige Kadettin war vor sechs Jahren während einer Ausbildungsfahrt in der Nähe von Norderney über Bord gegangen und ertrunken.

Jennys Eltern: "Es geht uns nicht ums Geld"

In den vergangenen Jahren hatte es zu dem Fall bereits mehrere Verhandlungen gegeben. Bei dem aktuellen Gerichtstermin ging es allein um die Frage: Befand sich Jenny Böken bei ihrem Einsatz auf der "Gorch Fock" in besonderer Lebensgefahr. Mutter Marlies Böken hatte dabei immer wieder betont, es gehe darum zu erfahren, warum Jenny nicht mehr lebt. "Seit sechs Jahren ist ein Mensch nicht mehr unter uns und wir können nur abschließen, wenn wir wissen, was in dieser verdammten Nacht geschehen ist", so Marlies Böken.

Gericht bestätigt Sicht der Marine


Das Segelschiff Gorch Fock unter vollen Segeln auf dem Wasser. © dpa-bildfunk Fotograf: Carsten Rehder
Vor sechs Jahren ging Jenny Böken während einer Ausbildungsfahrt auf der "Gorch Fock" über Bord.
Die Bundeswehr hatte bereits vor der Verhandlung mehrfach den Vorwurf der Eltern von Jenny zurückgewiesen, dass der Dienst auf der "Gorch Fock" in jener Nacht lebensgefährlich gewesen sei. Trotz gesundheitlicher Probleme hätten leitende Offiziere Jenny an Deck auf Wache geschickt, kritisierte jedoch der Anwalt der Familie, Rainer Dietz. Ihm gegenüber hatte eine Mitarbeiterin des damaligen Schiffarztes ihren früheren Chef zuletzt belastet. Zum Gesundheitszustand von Jenny Böken gibt es auch in den Unterlagen, die dem NDR vorliegen, unterschiedliche Aussagen. Teilweise  wurde sie "tauglich" gemustert, teilweise äußerten Ärzte gesundheitliche Bedenken.

Gericht untersuchte Arbeitsbedingungen an Bord

Im August hatte sich das Gericht selbst ein Bild von den Arbeitsbedingungen auf der "Gorch Fock" gemacht. Bei der Besichtigung des Marineschiffes ging es vor allem um die Fragen: Wie hoch war die Reling, an der Jenny Böken stand, als sie über Bord ging? Und warum trug sie keine Schwimmweste? Die Erkenntnisse aus dem Sommer wurden ebenfalls in der Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht behandelt. Seit Jahren versuchen die Eltern von Jenny, den Fall neu aufzurollen. Die Staatsanwaltschaft Kiel war seinerzeit zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich um ein tragisches Unglück gehandelt habe, dessen Ursache möglicherweise aber nie gefunden werden könne. Auch heute heißt es von der Behörde, es sei alles umfassend geprüft worden.
Hinweis der Redaktion: In einer früheren Version dieses Beitrages ist uns ein Fehler unterlaufen. Ein Bild zeigte die "Gorch Fock I" aus Stralsund. Jenny Böken starb jedoch auf dem Marineschulschiff "Gorch Fock", das seinen Heimathafen in Kiel hat. Die Redaktion bittet für diesen Fehler um Entschuldigung.
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Die Kadettin Jenny Böken.
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Neue Zeuginnen im Fall der toten Kadettin

21.10.2014 19:30 Uhr
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Zwei Zeuginnen könnten im Prozess um die auf der "Gorch Fock" verunglückten Kadettin Jenny Böken für eine Wende sorgen. Ihr schlechter Gesundheitszustand war offenbar bekannt. Video (03:36 min)
NDR Moderatorin Marie-Luise Bram. © NDR Fotograf: Berit Ladewig

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NDR 1 Welle Nord | 22.10.2014 | 14:00 Uhr