Sunday, February 9, 2014

S'ist Berlinale Zeit, s'ist Olympiade-Zeit, s'ist an der Zeit

- Für einen dem Frieden dienenden völkerverbindenden Politikwandel -

Berlin ist eine wunderschöne Stadt und nicht um sonst begehrteste Metropole. Besonders faszinierend ist es, den Rhythmus Berlins zur winterlichen Berlinalezeit zu erleben. Ein junges, internationales, filmbegeistertes Publikum und hochkaratige Filme beleben vom 6.-16. Februar auch in diesem Jahr wieder unsere Hauptstadt. Wieder einmal können wir hautnah die Stars aus aller Welt begrüßen. Diese Stadt atmet Weltoffenheit. Diese Stadt will für Liberalität und Toleranz werben. Wie etwa auch der erste ecuadorianische Film von Diego Araujo „Feriado“, der heute im Haus der Kulturen der Welt vor einem vollen Haus mit begeistertem Publikum zu sehen war. Der wirklich beeindruckende Streifen läuft unter dem Label „Generation 14plus“ und zeigt uns, wie ein pubertierender Junge aus der upper class seine schwulen Gefühle entdeckt und der Regisseur seinem Volk Neuland. Allerdings geht es in „Feriado“ oder „Bankholiday“ um sehr viel mehr als um pubertäre Gefühle. Der Regisseur zeigt uns auch einen Klassenkonflikt. Er erinnert an ein traumatisches Erleben seines Land. Nach dem Bankenkrach Ende der 90iger Jahre des vorigen Jahrunderts hat sich Ecuador wie der ganze Kontinent langsam sozialpolitisch erholt. Und weil das Thema Homosexualität so en vogue ist und seine gegenwärtig allumfassende Förderung im Westen alle Bereiche umfasst, so hat Araujo mit seinem wunderbaren Team die Gunst der Stunde zu nutzen gewusst.
Unterdessen hat der Rodelkönig Felix Loch in Sotschi das erste Gold für Detuschland geholt. Die deutsche Mannschaft hatte mit ihrem heiteren Regenbogenoutfit bei der offiziellen Eröffnung Lob eingefahren und die politische Botschaft, die eindeutig gewollt war, wurde auch verstanden.
Weniger schön ist daher, dass in unserem tourismusbegeisternden Berlin die doch parallel zum völkerverbindenden Filmfest stattfindende Winterolympiade in Sotschi (7.-23. Februar) so gut wie völlig ausgeblendet wird, ein mediales Nonevent darstellt. Dabei könnten doch beide großartigen Veranstaltungen gleichermaßen Begeisterung auslösen und sich gegenseitig ergänzen.
Die Menschen aus aller Herren Länder sind durchaus dazu bereit. Sie sind sich aber der wieder einmal aus München heraufziehenden Gefahr gar nicht bewusst. Sorglos und heiter genießen sie die milde, fast frühlingshafte Luft, den Sonnenschein und das bunte Völkergemisch in der Stadt.
Wer von ihnen weiß schon, dass der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck heißt, ein ehemaliger Pfarrer ist und ein großer Heuchler. Wer wird schon wissen, dass er statt, wie es sich gehört hätte, nach Sotschi zu reisen, um dort die deutschen Sportler zu ermutigen, ins ferne Indien zur Firma Bosch entschwunden ist. Wer von den jungen Leuten wird die kriegerische Rede gehört oder gelesen haben, die dieser gefährliche Mann kürzlich zur sogenannten bayrischen Sicherheitskonferenz hielt.
Und dennoch wäre die Kenntnisnahme dieser Rede im Interesse der kreativen und übrigen Jugend der Welt. Die Worte des Präsidenten fordern nämlich uns Deutsche zu mehr militärischem Engagement auf, einem Synonym für kriegerische Einmischung in die Belange souveräner Staaten.
Der Präsident steht damit nicht allein vor seinem Volk. Er wird sekundiert von Außenminister Steinmeyer und dem schönen Lächeln der neuen Verteidigungsministerin van der Leyen. Die siebenfache Mutter van der Leyen möchte uns aufrütteln. Wir sollen der Geichgültigkeit ein Ende machen. Nicht mehr wegesehen dürften wir, wenn Menschrechte vergewaltigt werden, ob in Russland, wo angeblich Schwule diskriminiert werden oder ob in der südlichen Hemisphäre, wo Diktatoren ihre eigenen Völker abschlachten. Es wird an die Menschrechte appelliert und an unser Gerechtigkeits- und Freiheitsempfinden. Gezählt wird wie immer auf die Unkenntnis der Geschichte und der geopolitischen Realitäten. Menschenrechte sind nämlich unteilbar und bilden ein ganzes Paket, festgeschnürt in der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ von 1948 etwa. Zu den elementaren Menschenrechten zählen nicht nur Geschlechtergerechtigkeit und Schutz vor Diskriminierung, sondern das Recht ohne fremde Einmischung in Frieden zu leben, das Recht auf körperliche Unversehrheit, alle sozialen Rechte, das Recht auf Bildung und viel mehr.
Die Rechte der Frauen mussten herhalten, als 2001 unser Parlament genötigt wurde dem Kriegseinsatz in Afghanistan zuzustimmen. Bis heute ist er nicht beendet. Tausende deutscher Soldaten kämpfen dort und die Lebensbedingungen für Frauen, Kinder und Männer verschlechtern sich täglich. Kein Ende absehbar. Im Kosovo hat die NATO 1999 den ersten humanitären Krieg der Geschichte geführt, um die Menschenrechte zu schützen. Zerstört wurde ein lebensfähiger, multiethnischer Staat mit Namen Jugoslawien, getötet wurde viele Zivilisten durch zahlreiche Bombenabwürfe.
Die Rechte der seit Jahrzehnten enteigneten und ihrer Würde beraubten Palästinenser, ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit und Frieden wird hierzulande praktisch niemals thematisiert und immer wird die deutsche Vergangenheit als Entschuldigung dafür herangezogen. Was aber können die palästinensischen Menschen dafür, das die deutschen NAZIS die Juden und andere Völker drangsaliert und mit Vernichtung bedroht haben. Wer gibt uns oder einem anderen Volk der Erde das Recht in Palästina eine Heimstatt für ein von uns verfolgtes Volk zu etablieren?
Die Vergangenheit ist wie ein böser Schatten. Man wird ihn nicht los, indem man ihm zu entfliehen sucht, er verfolgt einen. Man muss sich diesem Schatten stellen.
Diesmal kommt der Faschismus auf Samtpfoten daher ohne SA und SS und ohne KZs, jedenfalls hierzulande. Krieg ist aber die eine Seite der Medaille die den ungeliebten Namen Faschismus trägt. Mit ihm kommt die Aushebelung des Rechtsstaates, die Entmündigung des Parlaments, die Entwichtigung der wichtigsten Charta, die sich die Menschheit nach zwei Weltkriegen geschaffen hat, um die Geisel des Krieges ein für alle Mal aus den Annalen der Geschichte zu tilgen.
Der Rechtsnihilismus, die Entwichtigung des Rechts und die schleichende Barbarisierung aller Lebensbereiche halten Einzug. Der Rassismus gehört dazu, etwa in Form der Herabwürdigung der Kulturleistungen fremder Völker, ganz aktuell derzeit gegen das russische oder syrische Volk besonders durch die Hetze gegen die Repräsentanten dieser von uns ungeliebten Nationen.
Wenn junge Menschen aus allen Ländern der Erde sich jetzt friedlich in Berlin begegnen können, so darf uns das nicht hinwegtäuschen über die bereits weit fortgeschrittene Unterhölung unserer Demokratie. Die Bedrohung gilt uns und anderen Nationen, sie geht wie gesagt schleichend vor sich.
Es ist an der Zeit aufzuwachen, aufzurütteln und sich auf Recht und Völkerrecht zu besinnen.
Irene Eckert, Berlin

Evelyn Hecht Galinski schaudert angesichts von Gauck's neu-deutschem Sicherheitswahn - uns auch!

NRhZ-Online - Neue Rheinische Zeitung - Logo

KommentarKommentar vom "Hochblauen"Auf zu neuen Ufern - Gauck "kriegts" möglich!Von Evelyn Hecht-Galinski

Da tagten sie wieder, die Mächtigen dieser Welt, auf der Münchner Sicherheitskonferenz, gegründet 1963 von Ewald-Heinrich von Kleist Schmelzin, bis später zum Kohl-Berater Horst Teltschik und heute mit dem Leiter und Tübinger Honorarprofessor und ehemaligen Diplomaten Walter Ischinger. Nicht in der Feldherrenhalle, sondern im Bayerischen Hof, nicht mehr nur geheim, sondern, wenn gewünscht, im Scheinwerferlicht der embeddeten Jorunalisten.

DDR-Volkskammertagung 1990: Joachim Gauck (rechts) und Peter Michael Diestel (l)
Quelle: Bundesarchiv
Gauck ist der erste Präsident der BRD, der die ehemalige Wehrkundetagung und heutige Münchner Sicherheitskonferenz, die nun seit 50 Jahren besteht, eröffnete. Es war eine Rede, die mir das Blut in den Adern gerinnen ließ. Hat sich dieser nach "allen Seiten offene Präsident" (1) doch vorgenommen, das Selbstbild der Deutschen zu korrigieren. Als ich dies schauerlichen "präsidialen" Aussagen hörte, kam es mir vor, als ob uns Deutschen endlich von einem ehemaligen Pastor, der endlich sein Thema gefunden hatte, "Kriegs-Mitverantwortung" schmackhaft gemacht werden sollte. Deutsche an die Front!
Hier ein paar Kostproben von Gaucks Gedankenspielen, die bei mir hängen geblieben sind:
Nach der historischen Schuld aus der Zeit des Nationalsozialismus wären lange keine militärischen Beiträge von Deutschland erwartet worden. Jetzt sei es aber an der Zeit, dass Pazifismus kein Deckmantel für Bequemlichkeit werde.
Deutschland habe kein Recht mehr auf dauerhaftes Wegsehen. Dies führe nur zu einer "Selbstprivilegierung", die Gauck kritisierte!
Man könne in Deutschland nicht so weitermachen wie bisher.
Deutschland solle sich als guter Partner entschiedener und substanzieller einbringen. Eine größere Verantwortung könne beides bedeuten, mehr finanzielle Beteiligung zur Lösung der Krisen der Welt, aber manchmal auch den Einsatz von Soldaten.
Wir brauchen das Nato-Bündnis, so Gauck. Und wenn die Vereinigten Staaten nicht ständig mehr leisten könnten, müssten Deutschland und seine europäischen Partner für ihre Sicherheit zunehmend selbst verantwortlich sein und anderen Hilfe nicht versagen, "wenn Menschenrechtsverletzungen in Völkermord, Kriegsverbrechen, ethnische Säuberungen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit münden".
Es war Bundespräsident Horst Köhler, der nach nur einem Jahr am 31. Mai 2010 zurück trat, "um Schaden vom Amt abzuwenden" nach Äußerungen wie im Notfall sei auch ein militärischer Einsatz notwendig um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel für freie Handelswege. Er hatte also die Konsequenzen gezogen, nach (bewusst?) missverständlichen Äußerungen, die aber durchaus den Nagel auf den Kopf trafen, bis zum heutigen Tag!
Joachim Gauck sprach nun wieder einmal in seiner "Prediger Rhetorik" die Bürger an, doch endlich die Notwendigkeit auch von militärischer Einmischung anzuerkennen, aus "Sorge" um die Weltsicherheit.

Friedensnobelpreisträger Obama
Karikatur: Kostas Koufogiorgos
Was haben der Friedensnobelpreisträger US-Präsident Obama und der deutsche Präsident gemeinsam? Beide sind großartige Rhetorik-Schwätzer, ausgestattet mit einem gefährlichen Sendungsbewußtsein und großer Selbstüberschätzung. Eine gefährliche Mischung, die Massen kurzfristig begeistern kann, aber schon nach kurzer Zeit die Leere und Phrasenhaftigkeit dieser Reden offenbart.
Ja, diese Gro/Ko/tz-Regierungskoalition hat das neue Denken eingeläutet, das allerdings schon vor Jahren mit Aussagen vom vormaligen SPD-Verteidigungsminister Struck wie "unsere Freiheit, die auch am Hindukusch verteidigt wird", bis hin zum SPD-Verteidigungminister Scharping, mit dessen Hinweis auf den "Quantensprung im Zusammenhang mit dem ersten deutschen aktiven Kriegseinsatz seit 1945 auf dem Balkan" vorbereitet wurde.
Noch schlimmer erscheinen mir die Worte vom damaligen grünen Außenminister Joschka Fischer aus dem Jahr 1999, als der die deutsche Geschichte/Schuld als Begründung für den Satz "Nie wieder Auschwitz!" instrumentalisierte, um so die deutsche Kriegsbeteiligung in Ex-Jugoslawien zu rechtfertigen.
Bundespräsident Gauck hat jetzt erneut die "neue deutsche Außenpolitik" mit der Vergangenheit verbunden, um seine Abneigung gegen Pazifisten zum Ausdruck zu bringen. Und hat SPD-Außenminister Steinmeier, der in die gleiche Melodie eingestimmt hat als Einzigen in seiner Rede lobend erwähnt, außer natürlich der "Mutter der Garnison", Ursula von der Leyen, der neuen Verteidigungsministerin, die schon zuvor die Kriegstrommeln bedient hatte. Steinmeier hatte doch immerhin ein stärkeres außenpolitisches Engagement Deutschlands gefordert: "Deutschland ist eigentlich zu groß, um Weltpolitik nur von der Außenlinie zu kommentieren". Nur allzu klar, dass der "kleine Wahlverlierer" SPD (27,5%) jetzt groß/kotzt in der Koalition!
Ursula von der Leyen - "Mutter der Garnison"
Quelle: NRhZ-Archiv
Auch Norbert Röttgen - wir erinnern uns -, der von Merkel entlassene Umweltminister und zurückgetretene NRW-CDU-Landeschef, ist wieder auf die Füße gefallen und jetzt Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im deutschen Bundestag, mischte sich von der Sicherheitskonferenz aus in die Weltpolitik ein. Er forderte Neuwahlen in der Ukraine, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass der ukrainische Präsident Victor Janukowitsch nicht "Teil der Lösung" sei.
Ich frage mich wirklich, ob es Teil der Lösung ist, wenn wir, der Westen, überall Unruhe-Herde "gestalterisch" begleiten, das heißt den Aufruhr schüren, von Syrien, bis zur Ukraine. So konnte der ukrainische Oppositionelle und extra nach München eingeflogene "Boxer im Ruhestand" Vitali Klitschko, der lange in Deutschland lebte, in den USA seine Steuern zahlt und in der Ukraine Präsident Janukowitsch stürzen will, vollmundig auf der Konferenz und in der Tagesschau verlangen, Deutschland müsse klarmachen, dass es keine Menschenrechtsverletzungen dulde und auch an Sanktionen, wie Einreiseverbote und Kontensperrungen bestimmter Personen aus der Ukraine denken solle.
Vitali Klitschko - "Boxer im Ruhestand"
Quelle: klitschko.tv
Außenminister Steinmeier bot dem verletzten, unter ominösen Umständen entführten und wieder aufgetauchten Aktivisten der Timoschenko-Partei, Bulatow, nach seiner erlaubten Ausreise nach Deutschland sofort medizinische Hilfe an. Hatte nicht auch die inhaftierte Julia Timoschenko deutsche medizinische Hilfe in der Ukraine bekommen, auf Kosten des deutschen Steuerzahlers? Deutschland entwickelt sich zu einem Paradies für Oligarchen! Wäre es nicht endlich an der Zeit, wenn Deutschland wirklich für Menschenrechte eintreten würde, sich für die Tausenden Palästinenser in israelischer Haft einsetzen oder gegen die israelische Politik mit Sanktionen und Einreiseverboten für israelische Politiker beginnen würde? Anstatt bei gegenseitigen Kabinettsreisen, die gleichen Werte zu preisen!
Wieder einmal haben wir es mit der Verlogenheit der deutschen Politik zu tun, die mit zweierlei Maß agiert. Menschenrechte werden nur gefordert, wenn es unseren Interessen in den Kram passt! Hingegen wird der Palästina-Konflikt in einem anderen Licht gesehen und toleriert. Denn da haben wir es ja mit dem "jüdischen Staat" und jüdischen Lobby- Organisationen zu tun, die die Vergangenheit und die Shoah schamlos für ihre Zwecke missbrauchen. Ich habe noch die schreckliche Reise von Bundespräsident Gauck in Erinnerung, während der er den Israelis vollmundig zu Mund redete und die Palästinenser kurz abfertigte. (2) Seine Begriffe von Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde gelten eben leider nicht für Palästina.
Es ist schon ein Trauerspiel, wie sich die deutsche Regierung, die GRO/KO/TZE, für Kriegseinsätze und Boykotte stark macht - aber nur solange es nicht um Boykott gegen die Menschenrechtsverletzungen des "jüdischen Staates" geht! Hier hört der Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen bei "unseren" Politikern auf.
US-Außenminister John Kerry
Quelle: NRhZ-Archiv
Auch US-Außenminister Kerry gab auf der Münchner Sicherheits-konferenz einen Einblick, wie die USA als Nahost-Vermittler agieren. Ganz im Sinne von Israel! Mahnte Kerry doch vor einem Scheitern der Nahost-Verhandlungen: "Der Status Quo wird sich ändern, wenn es ein Scheitern gibt". Sprach doch Kerry tatsächlich von EINEM TOTEN ISRAELI seit Jahren im West- jordanland. Leider vergaß er die vielen durch die IDF im von Israel besetzen Palästina ermordeten Palästinenser!
Auch der Iran-Konflikt wurde kurz zwischen John Kerry und dem iranischen Amtskollegen Mohammed Dschawad Sarif besprochen. Sarif verdeutlichte mit Recht den Anspruch auf die Uranbearbeitung und bestand auf die technologische Nutzung dieser Wissenschaft. Warum sollte der Iran also auf die vollständige Uran-Anreicherung verzichten? Sarif warnte den Westen mit Recht vor Illusionen und markierte damit Irans BERECHTIGTE rote Linien! Natürlich wollen die USA die Sanktionen gegen Iran nicht aufheben! (3)
Bezeichnenderweise war auf der Münchener Sicherheitskonferenz, ausgerechnet der israelische Verteigungsminister Jaalon als israelischer Vertreter anwesend, der zuvor Kerry beleidigt hatte und sich danach widerwillig und halbherzig entschuldigen musste. Ihm fiel natürlich nichts Besseres ein, als gegen Iran zu hetzen und Kritik an den Atomverhandlungen zu üben. Zitat: "Man sollte sich ansehen, wie das iranische Regime manipuliert und weiter täuscht". Zitat Ende!
Warum wird eigentlich das israelische Regime nicht einmal für sein Atomprogramm und seine Täuschungen und Manipulationen zur Rechenschaft gezogen, vor allem für sein mit Hilfe Frankreichs eingerichtetes "Dimona/Atom-Programm"? "Die einzige Demokratie im Nahen Osten" die ungebremst Menschenrechts- und Völkerrechtsverbrechen begeht, afrikanische Flüchtlinge interniert und alle roten Linien überschreitet!
Wie das Interesse und die Lösung von Israel und den USA aussieht wissen wir: Alles für die eigenen Interessen, an den Palästinensern vorbei. Die altbekannte Erpressungs- und "Friss oder Stirb"-Politik, die immer wieder nach den bekannten Mustern abläuft: Wirtschaftliche Belohnungen für "palästinensisches Pfötchengeben" von der PA und "Abbas am Tropf", oder Drohungen, nach dem Prinzip "Zuckerbrot und Peitsche". Da braucht sich das israelische Regime auch keine großen Gedanken zu machen über Boykott der offiziellen Politik, denn schlussendlich wird immer die gemeinsame Politik und Wertegemeinschaft zwischen Israel als Bollwerk gegen "islamischen Terror" und den USA und der EU siegen. Warum wohl wird der "jüdische Staat" immer weiter hochgerüstet und die Besatzungs- und Vertreibungspolitik damit letztendlich immer wieder ermöglicht?
Mahmoud Abbas - Palästinenserführer
Quelle: NRhZ-Archiv
Ist dieses "Rahmenwerk" der USA in der Tat unannehmbar für die Palästinenser, enthält es doch auch noch die Gleichsetzung von den vertriebenen Palästinensern der Nakba durch Israel und die vielen FREIWILLIGEN jüdischen Flüchtlinge und Einwanderer nach Israel, ein Skandal, unter den anderen unannehmbaren Forde-rungen für die Palästinenser! (4)
In der Tat zeigte der Münchener Auftritt von Kerry ganz besonders entlarvend seine Absichten! Keine Entschuldigung, NSA kein Thema, und die Deutschen sollen endlich nach vorne schauen. Kerry sich entschuldigen? Kein Thema, er will Versöhnung. Schließlich lauschen die USA immer so "intelligent und verantwortlich" wie möglich, ihre "Freunde" ab. So werden wir in Zukunft also weiter in Sicherheitsfragen vertrauensvoll zusammenarbeiten, gegen die "vielfältigen" Bedrohungen.
Es ist schon ein Spektakel der besonderen Art, wie uns die Bundesregierung diesen Theaterdonner verkauft. Für das heimische Volk etwas Empörung, aber nur schlecht gespielt und sonst "business as usual", und bloß keinen Streit mit unseren "amerikanischen Freunden".
Brauchen wir nicht dringend wieder eine APO, die das Volk und seine Interessen vertritt, demonstriert, gegen den einhelligen Chor der Regierenden und deren eingebundener Medien? Claquere!
John McCain
Quelle: NRhZ-Archiv
Da sitzen sie zusammen auf dieser Konferenz, die Regierenden, US-Senatoren und AIPAC Lobbyisten wie Senator John McCain und Lieberman, Kerry und Hagel, Kissinger (!), schön neben den anderen "Elder Statesmen" Schmidt, Bahr, Giscard, moderiert von einem anderen "Israel-Versteher", dem Zeit-Herausgeber Josef Joffe und diskutieren über die Weltordnung. Dieses Gaudi, war eines der wenigen von der Konferenz live übertragenen! Sonst hatte man es lieber etwas intimer im Bayerischen Hof, ganz unter sich, abgeschirmt von der Wirklichkeit und Außenwelt, im Ghetto der Kriegs- und Umsturzpläne! So wird Welt- und Außenpolitik gemacht in München, der "Stadt der Bewegung"!
Noch ein Nachtrag, eine Warnung an alle Leser: Sollten vielleicht Ihr Sohn, oder Ihre Tochter, oder vielleicht Sie selbst Mitglied der DKP sein und ein Konto bei der Commerzbank haben. Sie wissen schon, das ist die "Bank an Ihrer Seite", die sich verzockt hatte, vom Steuerzahler vor der Pleite gerettet werden musste und inzwischen Projekte in Israel sponsert oder auch den Israel-Kongress in Berlin. Die Commerzbank kündigte einer Kundin das Konto nach 45(!) Jahren, deren Sohn pikanterweise Kommunist und Sprecher der DKP in München ist. Pflegt diese Privatbank jetzt also eine Art politischer Kontoführung, der "Artenreinheit"? (5)
Wieder ein Beispiel der unschönen Praktiken der Commerzbank, aber zum Glück gibt es ja noch Banken, wie die Sparkasse, wo der "Kommunist" ohne Probleme ein Konto hat. Wie meinte die Privatbank, die sich zwar vom Staat, also uns retten ließ, aber sonst auf ihre Eigenständigkeit pocht und sich nicht zur "Unterhaltung von Geschäftsbedingungen verpflichtet fühlt" (mit Kommunisten?)! Ist das vielleicht das "braune Erbe" der Dresdner Bank, die von der Commerzbank übernommen wurde?
Erinnern sie sich noch an den Spruch aus der NS Zeit?
"Wer marschiert hinter dem ersten Tank?"
Das ist der Dr. Rasche von der Dresdner Bank"! (PK)
Evelyn Hecht-Galinski ist Publizistin und Autorin. Ihre Kommentare für die NRhZ schreibt sie regelmäßig vom "Hochblauen", dem 1165 m hohen "Hausberg" im Badischen, wo sie mit ihrem Mann Benjamin Hecht lebt.
2012 kam ihr Buch "Das elfte Gebot: Israel darf alles" heraus. Erschienen im tz-Verlag ISBN 978-3940456-51-9 (print), Preis 17,89 Euro.


Online-Flyer Nr. 444  vom 05.02.2014

China Key to Africa’s Optimism… and Renewed Western Militarism


" The publicly stated guise of «humanitarian concern» is a cynical cover for rivalry with China over natural resources."


Finian CUNNINGHAM | 03.02.2014 | 09:30 

There is a new optimism across Africa that the future is bright for the continent’s development. And in this future China is playing a key role in bringing investment capital, infrastructure, technology and know-how. China is literally helping to build Africa’s future.
Mekonnen, a 19-year-old mechanical engineering undergraduate, from Ethiopia, was travelling back from the capital, Addis Ababa, to his hometown, Shire, in the northern region. «I’m very hopeful that Ethiopia and Africa generally are on the way to promising development,» says Mekonnen.
He is the first member of his family to go to university, and sitting on the bus with his laptop computer and Smartphone, Mekonnen captured the look and optimistic spirit of modern Africa.
The road to Shire - nearly 1,100 kilometers through Ethiopia’s highlands - was recently completed by a Chinese construction company.
Similar road networks, built by Chinese firms, radiate from centrally located Addis Ababa, linking villages, towns, peripheral regions and neighbouring countries in East Africa. Only a few years ago, these remote locations and their people were isolated and cut-off.  
China is also providing Ethiopia with connectivity in telecommunications, with mobile phones and internet access available pretty much everywhere. Network coverage still needs improvement, but the far-reaching benefits to social development have already been dramatic. Government services, business and commerce, education and medical facilities are just some of the sectors that have been enhanced in recent years through deployment of modern telecoms. 
Historically, Addis Ababa is the diplomatic capital of Africa, and the city hosts the headquarters of the African Union – the organization representing the more than 50 nations on the continent. Last year saw the opening of the new AU headquarters – a multi-storey building that towers over downtown Addis.
Funding and construction of the new AU complex was gifted by the Chinese government to mark the 50th anniversary of the founding of the organization. That symbolism speaks volumes of the growing strategic partnership between China and Africa.  
Another major Chinese-led project in Addis is the construction of a city-wide rail network. It will take another two years to complete, but huge transport advantages are anticipated for the city’s six million population. A train link is also on the way between the Ethiopian capital and neighbouring country Djibouti to the North East. The latter country is strategically situated on the horn Africa at the opening of the Red sea to the Indian Ocean. This trade hub will greatly boost Ethiopia’s economic development - and that will be largely due to China’s involvement.  
The story of Ethiopia’s development partnership with China is typical of what is happening on the wider continent. In the past three years, China is estimated to have allocated a total of $100 billion for investment in almost every African country. The invested activities include oil and gas industries, civic infrastructure of universities, hospitals and transport systems, as well as a wide range of mining operations. 
Africa’s famed mineral wealth is what largely drew the European colonizers during the notorious Scramble for Africa over a century ago. Despite the rapacious European exploitation over many decades until African states started to gain political independence during the 1960s, the continent is reckoned to still possess some of the Earth’s largest deposits of natural resources, including oil and gas, gold, silver, diamonds and many industrially valuable metals, such as iron, tin, copper, molybdenum and tungsten.
Of particular strategic value are prodigious reserves of uranium ore – the primary nuclear energy fuel – in several African countries.
China’s involvement in Africa’s development is based on hard-headed strategic planning. With an expanding population of over one billion people, Beijing’s government knows that it must secure supplies of raw materials well into the future. It quite rightly views Africa as that crucial source. But unlike the European legacy in Africa – which was based on military conquest, oppression and ruthless one-way exploitation – China has brought a wholly different partnership approach to its relationship with Africa. This reflects partly a difference in political philosophy and cultural ethics, but it is also a pragmatic calculation on the part of China to underpin a sustainable strategic contract with Africa.
And the Africans appreciate the mutual opportunity for development afforded by China. For decades, Africa was a byword for poverty and deprivation. This moniker, with its racist overtones, implied that the Dark Continent was inherently backward. The reality, however, is that Africa’s poverty is a manifestation of European-imposed underdevelopment stemming from the intensely exploitative nature of the relationship. Nominal political independence from European colonial powers could not overcome the legacy of chronic imposed poverty. 
Enormous wealth was simply extracted from Africa by European colonizers with negligible return of investment and development. The Central Africa Republic provides a classic example. The former French colony has a land mass equivalent to France but with only seven per cent of the population. The African country has a copious natural wealth of minerals and agricultural fertility. Yet, even before the recent outbreak of conflict, poverty and hunger were rampant. Out of all the decades of colonial rule, the French hardly bequeathed a single road to the country beyond the administrative capital, Bangui. France ransacked this colony, as it did elsewhere across Africa, for raw materials in a reckless extractive process. Much of the gold that sits in France’s National Treasury in Paris was shipped out of the Central African Republic.
The same legacy of stunted development and structural deprivation in Africa applies to the other European former colonial powers.
In addition, Western-based financial institutions, in particular the International Monetary Fund and World Bank, compounded the colonial fetters on Africa with usurious money-lending practices. The predatory financial arrangements had little to do with real development and more to do with maximizing profits on Wall Street or for Western governments through ensnaring countries in unpayable debts. That also had the effect of fomenting corruption among African political elites, which exacerbated the problems of underdevelopment. 
In stark contrast, China has injected cash into Africa on favourable, soft repayment terms and in a way that is geared to specific infrastructure development. Much of the Chinese finance is in the form of grants, which works in a quid quo way – Chinese contractors may build a university or road network and in return the country is awarded a mining concession over Western competitors. 
Africans are understandably restless to tap the formidable wealth of their countries and to enjoy the long overdue benefits of sound development. Africans see China as bringing the vital investment capital that they have been starved of for decades owing to the European colonial legacy. But now, thanks to China, the rules of the game are changing rapidly in Africa’s favour.
It is no coincidence that Western capitals are trying covertly to gain a renewed military presence in Africa. On this score, the French seem to be taking a lead with four major military interventions in the past four years in Cote D’Ivoire, Libya, Mali and currently the Central African Republic… The publicly stated guise of «humanitarian concern» is a cynical cover for rivalry with China over natural resources. Where the Chinese have no military presence in Africa and are doing business is an entirely legal way, the Western powers are resorting to old habits of subterfuge and militarism. 
Nevertheless, times have changed significantly. Africans have learnt from bitter historical lessons and they know that their best interests lie with China and other Asian economies of South Korea and Japan.
As Mekonnen the young undergraduate student says: «All African countries have great natural wealth and potential, and China is giving us the chance of development that we have never had».
Tags: Africa China Ethiopia US
http://www.strategic-culture.org/news/2014/02/03/china-key-africa-optimism-renewed-western-militarism.html

Saturday, February 8, 2014

Sochi Games: Politics, Not Sport, Tops Western Media Agenda

Finian CUNNINGHAM | 07.02.2014


 No other sporting event has attracted so much lurid and negative media coverage, emanating largely from the Western corporate news outlets…


The Sochi Winter Olympic Games open amid a flurry of superlatives. They are the most expensive Games to date – at a cost of $50 billion; they are the first ever Winter Olympics to be hosted by Russia; and the official torch relay to start to event is the longest in history, covering over 40,000 miles and involving the participation of some 14,000 torch bearers.
Another superlative is that no other sporting event has attracted so much lurid and negative media coverage, emanating largely from the Western corporate news outlets…
Over the past weeks, Western media have sought to highlight all manner of alleged problems awaiting the Sochi Games, ranging from the grimly serious to the sublimely ridiculous. This week, ahead of the Games’ official opening, under the auspices of Russian President Vladimir Putin, the Western media carried reports that the US government was warning airlines heading to the Black Sea resort on the risk of explosives being secreted by terrorists in toothpaste tubes. 
A US warship has entered the waters of the Black Sea, without official explanation, with a second missile-bearing US vessel on the way. American and French Special Forces have also said that they have contingency plans in hand to evacuate their nationals in the event of a terrorist attack. 
Only weeks after the deadly double bombing in Volgograd – some 400 miles from Sochi – which killed more than 30 people, the threat of a terror assault on the Games is real enough. Some 40,000 Russian army and police have been deployed in and around Sochi to ensure security. Nevertheless, there is more than a hint that Western media and government sources are playing up the threat in a way that adds to anxiety of visitors and participating teams, rather than alleviating. 
There have also been numerous Western media news stories and supposedly investigative pieces about alleged corruption among Russian officials involved in the construction of the Olympic facilities; articles and television programs about alleged pollution problems from shoddy engineering; about families being displaced from their homes to make way for stadiums and infrastructure; about state-of-the-art accommodation for the athletes from more than 80 countries having faulty plumbing and contaminated water supplies. The list goes on and on.
Then there is the issue of «gay rights» given prominence by the British Guardian which published a lengthy article on the eve of the opening of the Games, along with an open letter from more than 200 international authors and activists, who claimed that Russia’s new law last year banning homosexual literature is a «violation of free speech». The issue was amplified by the United Nations Secretary General Ban Ki-Moon, who is attending the opening ceremony. The hapless UN figure head, who slavishly follows political orders from Washington on every issue, from Syria to North Korea, from Iran to Afghanistan, called on the International Olympic Committee to «defend the rights of gays and lesbians». 
This gender issue is why US President Barack Obama and a few other prominent Western leaders have decided to, in effect, boycott the Sochi Games, in what is seen by many observers as an unprecedented snub to Russia. 
But it was this week’s article in the New York Times – also on the eve of the Games’ opening – about the plight of stray dogs in Sochi that gave away the political agenda of the Western media’s coverage. The Times’ top three foreign news stories were on Egyptian jihadists, the political problems facing Ukraine, and, no kidding, «Racing to Save the Stray Dogs of Sochi». 
In more than 1,100 words, America’s so-called paper of record described in harrowing detail how hundreds of stray animals in the vicinity of the Sochi venue were «facing a death sentence before the Winter Olympics begin». The article claimed that the feral dogs were being lined up for «systematic slaughter» by exterminators «hired by the [Russian] government». Wooed by the purple prose of «squealing puppies» leaping up to kiss the faces of shelter workers, the reader could have been forgiven for thinking that Russia’s intelligence agency, the FSB, had hired hitmen to conduct a ghastly pogrom against canines in Sochi. 
The New York Times claimed that the issue of dog control in Sochi «cast a gruesome specter over the traditionally cheery atmosphere of the Games» and that it «also sharply undercut the image of a friendlier, welcoming Russia that President Vladimir V. Putin has sought to cultivate in recent months.»
Talk about a shaggy-dog story! Never mind the Pulitzer Prize, this story deserves the Pull-the-other-one Prize. 
Reading the article one was almost expecting to hear how the dogs, if they were not put down by lethal injection, were going to be herded onto trains to be transported to gulags in Siberia.
Elsewhere, of far more disturbing human interest – but given a fraction of the Western media coverage – was the story of Susan Basso, the American female death row prisoner who was executed on the same day this week in the state of Texas. Basso was put to death by lethal injection. She was the 510th prisoner – and fifth woman – to have had her live terminated by Texas authorities since 1976. Her execution was only three weeks after the scandal of another American death row prisoner who was executed also by lethal injection and whose agonizing death took 26 minutes because the administered drugs were an experimental cocktail owing to shortages of the official prison toxin, Phenobarbital. 
However, with perverse priority, the New York Times opted to cover the «feared» extermination of stray dogs in Sochi rather than the barbaric fate of Ms Basso, and what her legalized killing says about contemporary American society. 
The pathetic misplaced priorities of the Western media in their saturation negative coverage of Russia’s Winter Olympics clearly points to a politically driven agenda, not an agenda based on objective journalistic value. Or, in other words, Western media are serving as propaganda functionaries with the obvious objective of undermining the Russian authorities. So much for free-thinking independent Western journalism, and so much for the Olympic spirit. 
It is no coincidence that the hysterical Western media hype over Sochi chimes closely with Western government political interference in the internal affairs of Ukraine. At every step over the past three months since the Ukrainian government rejected a European Union trade agreement, Western capitals have sought to inflame internal political problems in that country and between its Russian neighbour. 
Western political leaders and media have descended on Ukraine en masse to lionize and agitate pro-EU protesters even though the latter have behaved like an insurgency vandalizing public property, rather than constitutional peaceful dissenters. This week, we had US vice president Joe Biden phoning Ukrainian president Viktor Yanukovych telling him to «take immediate steps to compromise»; we also saw the EU foreign policy chief Catherine Ashton coming to the Ukrainian capital, Kiev, to act as an uninvited «political broker»; and once again the American assistant secretary of state, Victoria Nuland, flew in to rally the mobs in Kiev’s Maidan Square.
The relentless negative Western media coverage over the Sochi Games is not motivated by the alleged ostensible concerns that have been raised, whether gay rights or animal rights, faulty plumbing or the Olympic Torch blowing out. It is all part of a political agenda of low-intensity interference in Ukrainian and Russian affairs. This agenda is consonant with the wider creeping military aggression of the US and its NATO allies towards Moscow, from the expansion of missile systems around Russia’s border, to the covert support for extremists in the Caucasus to carry out acts of terrorism.
But what is galling is that conceited Western news outlets, with grandiose self-regarding titles like the New York Times, BBC, France 24, call this information «journalism» – when in fact it is nothing more than state-sponsored propaganda.
The saying goes: don’t mix sport with politics. From Western media and their governments’ point of view, Sochi is evidently all about politics and very little about sport.
Tags: Russia US
source: strategic culture foundation online journal

Mario & Sonic at the Sochi 2014 Olympic Winter Games

  1. Winter Olympics seem to be a non event in Germany. Click here, to see cartoon:

    Mario & Sonic at the Sochi 2014 Olympic Winter Games | Wii U

    www.olympicvideogames.com/en_GB/‎
    Get all of the official details on Mario & Sonic at the Sochi 2014 Olympic Winter Games for Wii U. Watch video trailers, see the gameplay features, and more.

Pentagon to boost missile defense spending by over $4 billion

February th 2014 by Andrea Shalal-Esa

WASHINGTON (Reuters) - The U.S. Defense Department plans to ask Congress for $4.5 billion in extra missile defense funding over the next five years as part of the fiscal 2015 budget request, say congressional sources and an expert.
Nearly $1 billion of that sum will pay for a new homeland defense radar to be placed in Alaska, with an additional $560 million to fund work on a new interceptor after several failed flight tests, said Riki Ellison, founder of the nonprofit Missile Defense Advocacy Alliance, and two of the congressional sources, who were not authorized to speak publicly.
The Pentagon's request for added funding comes despite continued pressure on military spending and cuts in other arms programs, a sign of Washington's growing concern about missile development efforts by North Korea and Iran, the sources said.
The White House plans to send its fiscal 2015 budget request to Congress on March 4.
Missile defense is one of the biggest items in the Pentagon's annual budget, although Republicans have faulted the Obama administration for scaling back funding in recent years.
The request is expected to garner bipartisan support in Congress, but it may also spark questions about billions of dollars spent over the past two decades on a "kill vehicle" built by the Raytheon Co that is used to hit enemy missiles and destroy them on impact.
The kill vehicle is part of the larger ground-based missile defense system managed by Boeing Co. Orbital Sciences Corp builds the rockets used by the system.
Michael Gilmore, the Defense Department's chief weapons tester, last week questioned the robustness of the Raytheon kill vehicle after a series of test failures, and said the Pentagon should consider a redesign.
"We need a new interceptor that actually works," said one of the congressional sources, adding that both of the existing kill vehicle models also needed to be fixed and tested since the replacement would need about five years to be made ready.
Ellison said the issue needed to be addressed quickly, given the Obama administration's push to buy 14 additional ground-based interceptors to beef up U.S. defenses against a potential missile strike from North Korea.
"We need to have this thing as soon as possible," Ellison said. He said some lawmakers might balk at paying for new interceptors that carried the current troubled kill vehicle, since a replacement would not be ready for about five years.
Twenty of the existing 30 ground-based interceptors carry the CE-1 version of the kill vehicle which failed to separate from the rest of the rocket in a flight test last July, said one of the congressional sources.
The other ten interceptors are equipped with a newer CE-2 kill vehicle, which has also suffered several problems and flight test failures, said the source.
The Missile Defense Agency aims to test fixes developed for the CE-2 kill vehicle this summer, after it wraps up its review of the July flight test failure, said agency spokesman Rick Lehner. That is months later than initially planned.
The agency's investigation into the July failure pinpointed the cause as a power fluctuation in the kill vehicle's battery, which caused the flight control computer to reset itself, according to two of the congressional sources.
"That battery had been in that interceptor for 10 years," said one of the sources, adding that it remained uncertain what caused the power fluctuation in the battery.
It was not immediately clear if or when an additional test of the CE-1 kill vehicle was planned.
John Patterson, a spokesman for Raytheon, said his company was working closely with Boeing and the Pentagon "to improve this program's kill vehicle capability."
Raytheon, Boeing and Lockheed Martin Corp have already begun early conceptual work on a simpler and smaller "common kill vehicle." That program aims to build on the successes of Lockheed's Aegis missile system, which uses the SM-3 missile built by Raytheon, and the propulsion system used on the current kill vehicle. The effort also hopes to reduce costs by achieving more commonality.
Lehner said the approved fiscal 2014 budget included $70 million for initial work on the common kill vehicle, or a total of about $350 million over the five years through fiscal 2018.
He said he had no information on how the program would be designated or incorporated in future budget requests, or what future funding might be.
One of the congressional sources said the Pentagon now planned to transition its current concept work on a common kill vehicle into a full-fledged acquisition program, after a competition among the three companies working on the program.
Later the Pentagon also hopes to develop an interceptor that could carry multiple kill vehicles, the source said.

http://www.reuters.com/article/2014/02/07/us-usa-military-missile-idUSBREA1605T20140207?feedType=RSS&feedName=politicsNews

 
Global Network Against Weapons & Nuclear Power in Space
PO Box 652
Brunswick, ME 04011
(207) 443-9502

Deutsche Olympiaberichterstattung schlicht bösartig, halten wir dagegen!

"Die Pannen in Sotschi werden gefährlich für Putin"
Dreckige Hotels, Umweltzerstörung, Zwangsumsiedlungen: Selten gab es so viele schlechte Nachrichten zu Beginn der Olympischen Spielen. Doch die Athleten sind zufrieden mit den Bedingungen. "DIE WELT
"Ein unvergleichlicher Männerchor, Selbstironie im Vorprogramm - und eine Panne, die wie ein Propagandatrick wirkt" DIE Süddeutsche
Foto: REUTERS In Sotschi gibt es noch immer einige Baustellen – auch wenn diese schön verkleidet werden. Die Liste der Mängel bleibt aber ..

"Die XXII. Olympischen Winterspiele sind mit viel Pathos, Pomp und einer Panne eröffnet worden. Einer der olympischen Ringe blieb bei einer aufwendigen Licht-Show dunkel. Auch sonst wollte der Funke nicht so recht überspringen." Kölner Stadtanzeiger

"Spott und "falsches Lob" für deutsche Olympiakleidung

Die deutsche Mannschaft war der Farbtupfer bei der Eröffnung der Olympischen Winterspiele. Die einen wollten den Regenbogenlook politisch deuten. Andere fühlten sich an einen Karnevalsumzug erinnert." DIE WELT
In diesem Tenor schreiben  sie fast  alle, das ist der von unseren Medien vorgegebene, gefährlich falsche Ton.
Wer die Eröffnungsfeier im Fernsehen gesehen hat, wer die russischen Nachrichtenkanäle verfolgt und wer die weltpolitische Lage betrachtet, der kann nicht umhin, diesen deutschen Medientenor, im Zusammenhang mit dem Boykott durch unsere politische Klasse als bedrohlich zu empfinden.

Gleichwohl aber geht von diesem olympischen Winterereignis im russischen Sotschi eine Friedensbotschaft aus. Ein versöhnlicher, völkerverbindender Ton wurde dort gesucht und und gefunden.  Ein Ton, der hierzulande im Moment ganz unerwünscht ist.

Präsident Putin saß neben dem deutschen  IOC Präsidenten Thomas Bach und neben diesem der UN Generalsekretär Ban Ki Moon.
 Bach fand den auch den richtigen, den brückenschlagenden Ton und der deutsche Sportbund berichtet einigermaßen objektiv:

07.02.2014

Die 22. Olympischen Winterspiele sind am Freitagabend in Sotschi eröffnet worden. IOC-Präsident Thomas Bach fordert Sportler, Offizielle, Zuschauer und die Fans in aller Welt auf, "die Spiele zu genießen"


Die Olympische Flamme brennt außerhalb des Olympiastadions.



Die Deutsche Olympiamannschaft beim Einmarsch angeführt von Fahnenträgerin Maria Höfl-Riesch.
IOC-Präsident Thomas Bach forderte dazu auf, Konflikte nicht auf dem Rücken der Sportler auszutragen. 
Ein Kind namens Liebe, die gewaltige Stimme von Anna Netrebko und eine gelungene Änderung beim sonst so zähen Einmarsch der Nationen: Mit einer kurzweiligen, leichten und eher "kleinen" Show haben am Freitagabend im russischen Sotschi die 22. Olympischen Winterspiele offiziell begonnen. Der russische Staatspräsident Wladimir Putin, die treibende Kraft hinter der Vergabe und Ausrichtung der Spiele, sprach um 22.26 Uhr Ortszeit die traditionelle Eröffnungsformel.
Neben Putin saß Thomas Bach, für den diese viel kritisierten Spiele die ersten seiner Amtszeit als Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) sind. Er forderte in seiner engagierten Ansprache die Politiker dazu auf, ihre Konflikte "nicht auf dem Rücken der Sportler auszutragen". Dann rief er Sportler, Offizielle, Zuschauer und die Fans in aller Welt dazu auf, "die Spiele zu genießen". (Der von Bach artikulierte Friedensgedanke und die Möglichkeit Olympia zum Brückenschlages zu nutzen wird einfach weggelassen! Bloggerin)
Eröffnungs-Show als Kontrast zum Gigantismus
Die Eröffnung war ein Kontrast zum sonstigen Gigantismus der Spiele. Die Entzündung des Olympische Feuers als Schlusspunkt vor einem dann wieder gewaltigen Feuerwerk fand außerhalb des Olympiastadions statt. Die frühere Eiskunstläuferin Irina Rodnina, dreimalige Olympiasiegerin im Paarlauf, und der legendäre ehemalige Eishockey-Torhüter Wladislaw Tretjak schickten die Flamme mit einer kleinen Fackel an die Spitze einer großen.
"Der IOC-Präsident Thomas Bach hat in seinen Worten die aktuellen Diskussionen nochmal auf den Punkt gebracht und zugleich die Athleten eindrucksvoll in den Mittelpunkt gestellt", lobte DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der mit der Mannschaft einlief. Die Stimmung im Stadion war aber zwischenzeitlich ein wenig bedrückt, (????? - keine Rede davon!) nachdem das Publikum davon erfahren hatte, dass ein angeblich mit einer Bombe bewaffneter Entführer ein Flugzeug nach Sotschi hatte umleiten wollen. Die Maschine aus dem ukrainischen Charkow landete allerdings sicher in Istanbul. (ahah!)
Bemerkenswert war auch der Einmarsch der Athleten: Die Sportler kamen aus einem doppelten Boden im Innenraum des Stadions. Nach zehn Minuten gab es zunächst eine Panne, als sich von fünf gewaltigen Schneeflocken unter dem Hallendach nur vier in die Olympischen Ringe verwandelten. Durch die Show unter dem Titel "Dreams of Russia" (Russlands Träume) führte zunächst ein Mädchen namens Lubow ("Liebe"), das zu Beginn an Seilen vom Stadiondach hängend zwischen "fliegenden" Inseln umherschwebte.
Die deutsche Delegation kam als 21. in das Stadion und wurde eher verhalten empfangen.  (????) Angeführt wurde sie von Ski-Rennläuferin Maria Höfl-Riesch, die als eine der großen Medaillenhoffnungen gilt. "Ich hatte selbst unter der dicken Jacke eine Gänsehaut", sagte die 29-Jährige im ZDF: "Das war von den Emotionen her unbeschreiblich."…

Olympische Rekorde bereits vor den Wettbewerben
Insgesamt erschien die Rekordzahl von 88 Delegationen - Rekord. Sieben Nationen sind in Sotschi erstmals bei Olympischen Winterspielen vertreten, darunter Malta, Osttimor oder Tonga. Bis 23. Februar treten 2873 gemeldete Sportler in 98 Wettbewerben an - ebenfalls Rekord. Zwölf Disziplinen sind neu, etwa Skispringen der Frauen. Die Russen hoffen auf Großtaten der Eiskunstläufer vor allem auf der Eishockey-Nationalmannschaft.
Nach der Präsentation der Teilnehmer zeichnete die "russische Odyssee" den Weg des Landes hin zur Moderne nach. Themen der Show waren auch Leo Tolstojs literarisches Mammutwerk "Krieg und Frieden", das von Stars des russischen Balletts dargestellt wurde, und die Oktoberrevolution, die das Ende des Zarentums markierte. "Das war ein lockerer und unterhaltsamer Streifzug durch die russische Geschiche, gewürzt mit selbstironischen Elementen", lobte DOSB-Generalsekretär Michael Vesper. ….