Sunday, November 18, 2012
Saturday, November 17, 2012
le Mouvement de la Paix demande l’arrêt immédiat des hostilités à Gaza
Le communiqué du Mouvement de la Paix du 16 novembre 2012
"le Mouvement de la Paix demande l’arrêt immédiat des hostilités à Gaza
Avec la reprise d’opérations ciblées sur la bande de Gaza, qui ont eu pour conséquence l’assassinat d’Ahmad Jabbari, chef de la branche militaire du Hamas, Israël prend la responsabilité d’une relance de la violence au Proche-Orient."
EU: GAZA-Massaker stoppen!
Die
Europäischen Staaten sind aufgerufen ein neues Massaker in Gaza zu
verhindern!
Stellungnahme
der Europäischen Koordination der Palästinakomitees:
Die
EU muss ein neues Massaker in Gaza verhindern.
Der
europäische Zusammenschluss von Ausschüssen und Vereinigungen für
Palästina fordert von der EU, bei den israelischen Behörden für
ein sofortiges Ende der Operation „Säule der Verteidigung“ zu
intervenieren, einer Militäroperation, die sie am Dienstag
nachmittag in Gang gesetzt hat.
Die
„Säule der Verteidigung“ genannte Operation muss im größeren
Zusammenhang der de-facto Besatzung und weiter bestehenden illegalen
Blockade des Gazastreifens gesehen werden, beides Massnahmen, die
einer wirtschaftlichen und politischen Kriegsführung gleichkommen.
Ebenso muss die die dazugehörende tiefgreifende Asymmetrie zwischen
Israel und den Bewohnern Gaza ins Blickfeld genommen werden.
Im
Widerspruch zu israelischen Behauptungen hat die Eskalation der
Gewalt nicht damit angefangen, dass Palästinenser am 10. November
auf einen israelischen Streifenwagen geschossen haben. Die OCHA, das
UN-Büro für die Koordination menschenrechtlicher Belange in
Palästina, berichtet in ihrem Wochenrapport über den Schutz von
Zivilisten vom 31.10. - 6.11., dass israelische Soldaten am 4.
November aus einem Beobachtungsturm auf einen 23jährigen, geistig
behinderten Palästinenser geschossen und ihn getötet hätten. Erst
zwei Stunden später wurde in Absprache mit dem israelischen Militär
einer palästinensischen Ambulanz der Zugang zum Ort des Geschehens
erlaubt. In ihrem letzten Bericht bestätigt die OCHA, dass der
Waffenstillstand, den die Ägypter vermittelt hatten, von Israel
gebrochen wurde. Am 8. November sind israelische Streitkräfte
östlich von Khan Younis in den Gazastreifen eingedrungen, haben in
die Gegend geschossen und dabei einen dreizehnjährigen Jungen
getötet. Erste Berichte von Menschenrechtsorganisationen weisen
daraufhin, dass der Knabe in der Nähe seiner Behausung gespielt hat.
Die Ursache des Beschusses ist noch ungeklärt. Später wurde am
selben Tag im besagten Gebiet ein israelischer Soldat durch
palästinensische Granatsplitter verletzt, die auf israelische
Patrouillen entlang der Umzäunung abgefeuert wurden.
Von
diesem Moment an hat Israel unverhältnismäßige Mittel
eingesetzt, von Drohnen-Angriffen aus der Luft bis zu Marineattacken
auf den Gazastreifen, einem winzigen, dicht besiedelten Gebiet, in
dem es keinen sicheren Ort, keine Luftschutzkeller gibt. So genannte
'chirurgische Schläge' sind hier ein Ding der Unmöglichkeit und
können nur zum Tod unschuldiger Zivilisten führen, wie es bereits
während der „Operation Gegossenes Blei“ Ende 2008, Anfang 2009
der Fall war. Das Ergebnis der israelischen Militäraktion ist
vorhersehbar: Zuerst und in erster Linie werden Zivilisten die Opfer
sein, darunter viele Kinder und Teenager, da die Bevölkerung von
Gaza zu 54% unter 18 Jahren alt ist. Lebensnotwendige Infrastruktur
wird zerstört werden und die humanitäre Krise wird sich zuspitzen.
Die EU und ihre Mitgliedstaaten müssen intervenieren, um solches
Elend zu verhindern.
Außergesetzliche
Tötungen und unterschiedslose und unverhältnismäßige Angriffe auf
Zivilisten zu politischen Zwecken sind nicht nur ethisch
inakzeptabel, sondern auch unvereinbar mit internationalem Recht und
müssten aufs Schärfste verurteilt werden. Granaten und Bomben
werden keinen Frieden bringen, noch werden sie die Region beruhigen.
Eine dauerhafte und umfassende Lösung des Konflikts kann nur unter
strikter Beachtung der humanitären Gesetzgebung und durch die
Umsetzung der infrage kommenden UN-Beschlüsse erzielt werden.
Das
europäische Koordinationskomitee für Palästina fordert die EU und
ihre Mitgliedsstaaten auf, gegenüber Israel zu intervenieren, damit
ein zweites Mal „Gegossenes Blei“, das sich bereits abzeichnet,
noch verhindert werden kann.
Die
EU muss alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel – von politischem
und wirtschaftlichem Druck bis hin zu Sanktionen nutzen – um ein
neues Massaker , und eine Entwicklung hin zu einem neuen Krieg in
der Region zu verhindern.
Mit
freundlichen Grüßen Pierre Galand, Vorsitzender
(Übersetzung
Irene Eckert)
übernommen
aus :
GÖAB-Newsletter
Nr. 77/2012
posted
am 16.11.2012
Erklärung
der Europäischen Palästina-Vereinigungen zu Gaza
In
der Beilage verbreiten wir eine aktuelle Erklärung der European
Coordination of Committees for Palestine, deren österreichisches
Mitglied die GÖAB ist. Diesem Text ist nichts hinzuzufügen, außer
die Forderung an die Österreichische Bundesregierung, sich auch im
bilateralen Bereich für eine sofortige Einstellung der
Gewalttätigkeiten einzusetzen. Darüber hinaus ist es höchst an der
Zeit, die israelische Regierung nachdrücklich und wirksam zu einer
Aufhebung der seit Jahren einseitig und völkerrechtlich höchst
fragwürdig verhängten Abriegelung des Gazastreifens zu veranlassen.
Friday, November 16, 2012
What needs to be said about GAZA
There is practically no paper or news channel in my country that tells the truth about Gaza. Truth only can lead the path out of this tragedy
Arthur Silver (http://othersite.org/arthur-silver-let-us-now-speak-plainly/)
Arthur Silver (http://othersite.org/arthur-silver-let-us-now-speak-plainly/)
New articles and posts about Israeli War Crimes in Gaza on www.othersite.org
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EU to prevent new massacre in GAZA!!!
Statement of the European Coordination of Committees for Palestine:
the EU must prevent a new massacre in Gaza
The European Coordination of Committees and Associations for Palestine urges the EU to intervene with the Israeli authorities to immediately end Operation “Pillar of Defence”, launched on Wednesday afternoon.
Operation “Pillar of Defence” must be seen within the broader context of the de-facto occupation and the on-going illegal blockade of the Gaza Strip which amounts to a form of economic and political warfare, and the deep-seated inherent asymmetry between Israel and the Palestinian population in Gaza.
Contrary to Israeli claims, the escalation of violence did not start with anti-tank missile being fired by the Palestinians at an Israeli jeep patrol on November 10. OCHA, in its Protection of Civilians Weekly Report (31.10-6.11 2012), reports that “on 4 November, Israeli forces stationed in an observatory tower shot and killed a 23 year old mentally-challenged Palestinian... It was not until two hours later, following coordination with the Israeli military, that a Palestinian ambulance was permitted to reach the area”. In its latest report, the information provided by OCHA confirms that the truce brokered by the Egyptians was violated by Israel: “on 8 November, Israeli forces conducting an incursion into Gaza, to the east of Khan Younis, opened fire towards an open area, killing a 13 year-old boy. Initial accounts by human rights organizations indicate that the boy was playing near his house, although the reason for the shooting remains unclear. Later that day, in the same area, one Israeli soldier was injured by a Palestinian mortar shell fired at Israeli forces patrolling along the perimeter fence”.
Since then, Israel has been using disproportionate force through aerial drone attacks and naval strikes on the Gaza Strip which is a tiny densely-populated area where there is no safe space and no bomb shelters. So-called “surgical attacks” are impossible and can only lead to the death of innocent civilians, as it has been the case during operation Cast Lead in 2008-9. The outcome of Israeli military actions is foreseeable: first and foremost, Palestinian civilians will be hit, many of which will be children and teenagers as 54% the population of Gaza is under the age of 18, vital infrastructures will be destroyed and the humanitarian crisis will be aggravated. The EU and its member states must intervene to prevent this.
Extra-judicial killings and indiscriminate and disproportionate attacks against civilians for political ends are unacceptable but also illegal under international law and should be strongly condemned. Shelling and bombs will not bring peace or calm to the region. A
durable and inclusive solution to the conflict can be achieved only if international humanitarian law and UN resolutions are fully implemented.
The ECCP urges the EU and its member states to intervene with Israel to prevent what already resembles a second Cast Lead. The EU must use all means at its disposal – including political and economic pressure and sanctions – to prevent a new massacre and what could turn into a new war in the region.
Yours sincerely,
Pierre Galand, Chairman
GÖAB-Newsletter Nr. 77/2012
posted am 16.11.2012
Erklärung der Europäischen Palästina-Vereinigungen zu Gaza
In der Beilage verbreiten wir eine aktuelle Erklärung der European Coordination of Committees for Palestine, deren österreichisches Mitglied die GÖAB ist. Diesem Text ist nichts hinzuzufügen, außer die Forderung an die Österreichische Bundesregierung, sich auch im bilateralen Bereich für eine sofortige Einstellung der Gewalttätigkeiten einzusetzen. Darüber hinaus ist es höchst an der Zeit, die israelische Regierung nachdrücklich und wirksam zu einer Aufhebung der seit Jahren einseitig und völkerrechtlich höchst fragwürdig verhängten Abriegelung des Gazastreifens zu veranlassen.
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