Zitat:
Eine aufstrebende Generation
Einer der wenigen Kommentatoren, die
die "brennende Sorge" der Aufruf-Unterzeichner um den
Frieden in Europa in den Vordergrund stellen und teilen, hat am
Sonntag darauf hingewiesen, dass die Positionierung im
Ukraine-Konflikt "offenbar auch eine Generationen-Frage"
ist. So liege "das Durchschnittsalter der Unterzeichner des
Aufrufs ... weit jenseits der 65": Es seien "Leute, die den
Kalten Krieg erlebt" hätten. "Eine jüngere Generation,
weit weg vom 2. Weltkrieg aufgewachsen", urteile hingegen "über
Russland viel schärfer ... und drohender".[10] Zumindest
bei der jüngeren Generation im bundesdeutschen Polit-Establishment
handelt es sich darüber hinaus um Personen, die ihre Chance zum
weltpolitischen Aufstieg sehen, einer führenden Rolle Deutschlands
in der Weltpolitik das Wort reden und damit die Berliner
Weltpolitik-Kampagne mittragen, die seit Oktober 2013 die öffentliche
Debatte durchdringt (german-foreign-policy.com berichtete
[11]). Dass Russland mit der Übernahme der Krim Grenzen geändert
und damit ein Monopol gebrochen hat, das der Westen - darunter
Deutschland - zur Sicherung seiner globalen Dominanz unbedingt
behalten will, verzeihen ihm die um ihren weiteren Aufstieg besorgten
aufstrebenden Eliten nicht.
Das obige Zitat bezeichnet aus meiner
Sicht zu einem wesentlichen Teil die Ursachen ewig wiederkehrender
Fehlentscheidungsprozesse der
jeweils politisch verantwortlichen
Ebenen. Diese Prozesse gilt es sichtbar zu machen um sie
gemeinwohlorientierter umgestalten zu können.
Mit freundlichen Grüßen Thomas Bauer
Initiative: Kein Militär mehr!
Leinaustraße 3
D-30451 Hannover
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